Mobile Solaranlage: Für den Einstieg reicht dir 1 Gerät

Eine mobile Solaranlage hilft dir, ohne bauliche Maßnahmen und Genehmigungen deinen eigenen Strom zu erzeugen. Ein Solarpanel und ein Speicher reichen dir dafür.

Mobile Solaranlage: Für den Einstieg reicht dir 1 Gerät

Um diesen Beitrag direkt mit einem Aha-Erlebnis zu starten: Eine mobile Solaranlage kann nur aus einem einzigen Gerät bestehen. Vielleicht hast du schon einmal von Solarpowerbanks gehört? Da ist im Prinzip alles drin, was du brauchst, um Strom aus Sonnenenergie selbst zu erzeugen: Solarpanel, Speicher und die notwendigen Anschlüsse, um einfache technische Geräte daran zu laden. Wenn du hingegen sinn- und kraftvoll in die Welt der Solarenergie starten möchtest, empfiehlt sich eine leistungsfähigere mobile Solaranlage aus mehreren Teilen.

Sandberg Solarpowerbank
Die einfachstmögliche mobile Solaranlage ist eine Solarpowerbank. Hier ist das Solarpanel allerdings meistens sehr schwach, weil klein. Bild: Sandberg

Mobile Solaranlage: Unsere Checkliste für den einfachen Einstieg

Was du für eine leistungsfähige mobile Solaranlage brauchst:

  1. Mobiles Solarpanel (eventuell faltbar)
  2. Einen Stromspeicher
  3. Kabel und Umstecker (falls nicht mitgeliefert)
  4. Laderegler und Wechselrichter (optional)
  5. Sonne

Klicke auf einen der Links oder scrolle nach unten durch, um zu den einzelnen Abschnitten zu gelangen, in denen wir dir alles noch einmal genau erklären.

Professionelle mobile Solaranlage von EcoFlow mit Solarspeicher und Panel (im Hintergrund)
Professionelle mobile Solaranlage von EcoFlow mit Solarspeicher und Panel (im Hintergrund)

Solarpanel für eine mobile Solaranlage

Ein geeignetes Solarpanel für eine mobile Solaranlage ist auch das: mobil. Das bedeutet: dünn, leicht, tragbar, kein schwerer Rahmen. Mobile Solarpanels sind in der Regel faltbar und mit einer Tasche oder integrierten Tragegriffen ausgestattet, damit du sie leichter transportieren kannst.

Es gilt die einfache Faustegel: Je größer ein Solarpanel ist, desto mehr Leistung erzeugt es. Damit lädst du dann den verbundenen Stromspeicher schneller.

Einige mobile Solarpanels bringen die notwendigen USB-Anschlüsse gleich mit, um kleine Geräte wie Smartphone oder Smartwatch direkt daran zu laden. Willst du ohnehin nicht mehr, kannst du auch nur zu einem dieser Solarladegeräte greifen und den Stromspeicher weglassen. Der gibt dir allerdings deutlich mehr Optionen, wozu wir im nächsten Kapitel kommen.

An einem Solarladegerät kannst du ein Smartphone auch direkt anschließen und aufladen.
An einem Solarladegerät kannst du ein Smartphone auch direkt anschließen und aufladen.

Willst du nur einzelne Geräte am Solarpanel laden, achte darauf, dass das Solarladegerät genug Leistung produziert. Zieht dein Smartphone etwa 15 Watt, um aufgeladen zu werden, sollte dein Solarladegerät mehr Leistung bieten, damit du die volle Ladegeschwindigkeit ausnutzen kannst. Hier in diesem Fall 20 Watt oder mehr. Die genauen Daten dazu findest du auf der Hersteller-Website oder der Gebrauchsanweisung deines Smartphones. Solarladegeräte mit USB deckeln die Ladeleistung allerdings oft auf 20, 15 oder nur 10 Watt. Studiere vor dem Kauf auch genau diese Leistungsdaten auf der Shop- oder Herstellerwebseite!

Drei verschieden große Solarpanels: 160W, 100W, 28W. Mehr Leistung, desto größer, desto zuverlässiger.
Drei verschieden große Solarpanels: 160W, 100W, 28W. Mehr Leistung, desto größer, desto zuverlässiger.

Von Solarpanels, die nur USB-Anschlüsse als Ausgänge bieten, raten wir übrigens ab. Zumindest dann, wenn du einen größeren Stromspeicher und gewöhnliche Haushaltsgeräte damit betreiben möchtest. Denn dann bieten die USB-Ausgänge schlicht zu wenig Leistung.

Wir hatten zuletzt im Test ein 160-Watt-Solarpanel von EcoFlow, das zuverlässig genug Strom produzierte, um einen Stromspeicher vom gleichen Hersteller aufzuladen.

Stromspeicher für eine mobile Solaranlage

Einzelne Kleingeräte wie ein Smartphone kannst du zwar auch direkt an vielen mobilen Solarpanels laden. Wir empfehlen aber immer, einen Stromspeicher dazwischenzuschalten.

Vorteile eines Stromspeichers für die mobile Solaranlage:

  • Stromspeicher können meist mehr Leistung ausgeben, als es das verbundene Solarpanel kann.
  • Ein angeschlossenes Smartphone oder Notebook lädt deswegen meist schneller.
  • Es lädt ein Gerät mit konstant gleicher Leistung, egal wie viel Strom das Solarpanel gerade produziert.
  • Du kannst dein technisches Gerät schneller wieder benutzen.
  • Du bist weniger von sonnigem Wetter abhängig und kannst den Stromspeicher notfalls auch an einer Haushaltssteckdose wieder aufladen.
Eine handelsübliche Powerbank kann als Stromspeicher für eine kleine, mobile Solaranlage dienen.
Eine handelsübliche Powerbank kann als Stromspeicher für eine kleine, mobile Solaranlage dienen.

Zu Anfang schrieben wir von einer Solarpowerbank als Mini-Kraftwerk. Was kann sonst noch als Stromspeicher dienen?

  • Eine Powerbank
  • Eine mobile Powerstation/Solargenerator
  • Solarbatterie

Welchen Stromspeicher für für deine mobile Solaranlage brauchst, hängt ganz davon ab, was du damit laden möchtest. Sind es nur Smartphone, Fitnesstracker und ähnliche Kleingeräte, reicht dir eine ganz handelsübliche Powerbank.

Möchtest du dein Notebook mit Solarstrom aufladen, gibt es dafür Laptop-Powerbanks, die mehr Leistung abgeben und dafür meist etwas teurer sind.

Eine leistungsfähige Powerstation für eine mobile Solaranlage verfügt auch oft über Haushaltssteckdosen.
Eine leistungsfähige Powerstation für eine mobile Solaranlage verfügt auch oft über Haushaltssteckdosen.

Powerstation mit Steckdosen für Haushaltsgeräte

Möchtest du ganz normale Haushaltsgeräte an die mobile Solaranlage anschließen, solltest du zu einem Solargenerator mit einer oder mehreren Schuco-Steckdosen greifen. Die Powerstation wandelt dann Gleichstrom in den notwendigen Wechselstrom um. Dazu sollte das Kraftwerk einige hundert Watt Leistung erzeugen können. Einige Profi-Modelle schaffen bis zu 2.000 Watt, womit du sogar eine Kaffeemaschine oder einen Fön betreiben kannst.

Wichtig ist hier auch, dass die Powerstation eine reine Sinuswelle dabei erzeugt. Bei billigen Geräten, die nur eine modifizierte Sinuswelle erzeugen, kann es passieren, dass das angeschlossene Gerät nicht mehr wie gewohnt arbeitet. Informationen darüber findest du im Produktdatenblatt.

Die EcoFlow River Pro ist eine leistungsfähige Powerstation für eine mobile Solaranlage.
Die EcoFlow River Pro ist eine leistungsfähige Powerstation für eine mobile Solaranlage.

Wie viel Power sollte eine Powerstation haben?

Wie viel Leistung eine Powerstation haben sollte, hängt auch wiederum von deinem Einsatzzweck ab. Viele Geräte, die wir getestet haben, hatten zwischen 500 und 2.000 Wh. Das bedeutet, grob gesagt, dass du ein Gerät, das 100 Watt zieht, 5 bis 20 Stunden daran betreiben kannst. Ein Smartphone kannst du Dutzende Male an einer 500-Wh-Powerstation aufladen, ein Notebook noch etwa 5-10 Mal. Möchtest du auch täglich ein paar Stunden fernsehen und den Wasserkocher daran anschließen, raten wir dir zu Solargeneratoren zwischen 1.000 oder 2.000 Wh.

Mit der Kapazität wächst auch die Größe. Die EcoFlow River Pro bietet 720 Wh, der Jackery Explorer 1000 mit 1.000 Wh ist schon deutlich wuchtiger.

Achte allerdings darauf, dass mit der Kapazität auch die Größe wächst. Sehr leistungsfähige Solargeneratoren können klobig und sehr, sehr schwer werden. Willst du das nicht, bleibe besser am unteren Ende der Skala. Du kannst Geräte gleicher Hersteller übrigens oft auch kombinieren und dann für mehr Kapazität zusammenschalten.

Gleichstrom und Wechselstrom: Was war nochmal was?

Eine Solarzelle produziert Gleichstrom. Bei dieser Technik bleiben Stromstärke und Spannung immer gleich. USB-Steckdosen, an die du dein Smartphone anschließt, etwa laden dein Gerät mit Gleichstrom. Wechselstrom hingegen ändert laufend die Richtung. Wechselstrom ist auch das, was du im Haushalt nutzt, und eine Wechselstromsteckdose ist zum Beispiel eine ganz normale Schuco-Steckdose. Solar-Powerstations arbeiten mit Gleichstrom. Einige Geräte integrieren Schuco-Steckdosen – schließt du daran ein Gerät an, muss die Powerstation den Gleichstrom zunächst in Wechselstrom umwandeln, wobei immer ein wenig Leistung verloren geht.

Eine dritte Möglichkeit sind Solarbatterien. Sie erinnern vom Aussehen her meist an Autobatterien und arbeiten oft mit Blei und Gel. Hier fehlt allerdings noch ein Laderegler, du brauchst weitere Kabel und einen Wechselrichter und musst ganz nebenbei auch ziemlich genau wissen, was du da tust. Solarbatterien eignen sich für größere Solarprojekte, für dauerhaften Strombezug, wenn du mehrere Panels verwendest und teilweise auch fest installierst, etwa im Camper.

Kabel und Umstecker für eine mobile Solaranlage

Je nachdem, was dein Solarpanel für Anschlüsse bietet und was der Hersteller mitliefert, benötigst du noch einen Umstecker, um den Stromspeicher daran anzuschließen. Das ist auch der Fall, wenn du Panel und Speicher von verschiedenen Herstellern beziehst.

Hier hilft dir nichts Anderes, als schon vor dem Kauf auf den Shopseiten und den Herstellerseiten genau zu studieren, welche Anschlüsse jeweils vorliegen. Denn es gibt sehr viele verschiedenen Lösungen, die sich kaum alle hier auflisten lassen. Ein paar Beispiele:

  • MC4 zu KFZ-Ladebuchse
  • MC4 zu XT60
  • USB zu USB
  • MC4 zu DC
  • DC zu DC
  • Anderson-DC-Stecker

MC4-Kabel sind längliche Stecker, die immer in einem „männlichen“ und „weiblichen“ Paar vorkommen. Du kannst hier an ein anderes Kabel anschließen, das auf einer Seite ebenfalls „männliche“ und „weibliche“ MC4-Stecker hat.

MC4-Kabel
MC4-Kabel

Ein DC-Stecker ist zumeist rund und wenige Millimeter dünn. Er leitet den Gleichstrom direkt vom Solarpanel in den Solarspeicher. Achtung hier: Es gibt viele verschiedene Dicken und Steckertypen: 3,5 x 1,35mm oder 5,5 x 2,1 mm sind häufig, aber keinesfalls die einzigen. Je nachdem, welche Stecker zum Einsatz kommen, brauchst du eventuell noch einen Adapter.

DC-Kabel können verschieden große Stecker haben.
DC-Kabel können verschieden große Stecker haben.

Ein XT60-Stecker wiederum sieht ganz anders und deutlich „moderner“ aus. Aber noch nicht viele Hersteller von Solaranlagen setzen auf ihn.

XT60-Stecker
XT60-Stecker

Einen KFZ-Stecker hast du vielleicht schon einmal im Auto gesehen. Für technische Geräte, die du am Zigarettenanzünder anschließt:

KFZ-Stecker, wie du sie auch in vielen Autos findest.
KFZ-Stecker, wie du sie auch in vielen Autos findest.

Unter anderem Hersteller Jackery setzt auf einen Anderson-Stecker, der Gleichstrom vom Solarpanel in die Powerstation leitet.

Doppel-DC-auf-Anderson-Stecker

Es gibt noch weitere Möglichkeiten – und eigentlich immer auch passende Umstecker dafür, nach denen du manchmal ein wenig googeln musst.

Laderegler und Wechselrichter (optional)

In eine Powerstation und eine Powerbank ist ein Laderegler schon integriert. Der sorgt dafür, dass nie zu viel Strom bei dem Gerät ankommt, das aufladen möchtest. Zu viel Strom oder Spannung würde dein technisches Gerät zerstören.

Thlevel Solarladeregler. Einige Geräte integrieren direkt einige USB-Ladebuchsen.
Thlevel Solarladeregler. Einige Geräte integrieren direkt einige USB-Ladebuchsen.

Möchtest du eine mobile Solaranlage ohne Powerstation betreiben oder statt dessen eine Solarbatterie, musst du einen Laderegler zwischenschalten. Das ist vor allem der Fall, wenn an deinem Solarpanel nur DC- oder MC4-Ausgänge angebracht sind. Solarladeregler bekommst du im Handel meist für einen Preis zwischen 10 und 100 Euro – je nach Qualität und Anforderungen. Eventuell brauchst du auch hier noch einen Umstecker oder ein Verbindungskabel zwischen Solarpanel und Laderegler.

Ein Wechselrichter sieht aus wie eine tragbare Steckdose. Er wandelt Gleich- in Wechselstrom um.
Ein Wechselrichter sieht aus wie eine tragbare Steckdose. Er wandelt Gleich- in Wechselstrom um.

Möchtest du Haushaltsgeräte direkt an das Solarpanel anschließen, schließt du an den Laderegler noch einen Wechselrichter an. Der sieht aus wie eine tragbare Haushaltssteckdose und wandelt den Gleichstrom einer Solarzelle in Wechselstrom um.

Wichtig für eine mobile Solaranlage: ein sonniger Ort

Das sollte sich eigentlich von selbst verstehen: Wenn du mit Sonnenenergie Solarstrom erzeugen möchtest, braucht dein Solarpanel natürlich möglichst direkte „Sicht auf die Sonne“. Sieh also möglichst zu, dass du dein Solarpanel direkt zur Sonne ausrichtest, möglichst kein Schatten auf das Solarmodul fällt und das Solarpanel den richtigen Neigungswinkel hat. Am idealsten ist Südseite und eine möglichst windgeschützte Ecke. Richte dein Panel auch mehrmals am Tag neu zur Sonne aus.

Ich selbst habe meine mobile Solaranlage in der Regel auf meinem kleinen Balkon platziert. Er hat Südseite und es ist recht windig dort. Das 160W-Panel von EcoFlow steht aber auf einem Tisch, lehnt gegen die Mauer und ist recht schwer, weswegen selbst durchaus frischer Wind ihm für gewöhnlich nichts anhaben kann.

Mobile Solaranlage: Das geht – und das geht nicht

Eine mobile Solaranlage wird auch „Inselkraftwerk“ oder „Inselanlage“ genannt. Das trifft den Kern der Sache gleich zweiermaßen:

  • Die mobile Solaranlage läuft unabhängig von deinem Stromnetz zu Hause.
  • Sie ist tragbar und du kannst sie an einem beliebigen Ort aufstellen.
  • Du kannst den mit ihr produzierten Strom aber nicht in deinen Stromkreis einspeisen. Hier ist sie wirklich nur eine Insellösung.
  • Du kannst technische Geräte nicht dauerhaft darüber mit Strom versorgen.
  • Sie eignet sich nur für technische Geräte mit geringer Leistung.
  • Also keine Waschmaschine, Trockner oder Ähnliches.

Das ist auch der größte Unterschied zu einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder einem Balkonkraftwerk: Beide speisen die erzeugte Energie direkt in deinen Stromkreislauf zu Hause ein. Eine mobile Solaranlage tut das nicht; dafür brauchst du für sie auch keine Genehmigung oder Anmeldung.

EcoFlow mobile Solaranlage outdoor
Mobile Solaranlagen sind Insellösung für Camping, Camper, Outdoor, Garten – oder zu Hause. Bild: EcoFlow

Oft siehst du mobile Solaranlagen auf Werbebildern in Campern, im Garten oder gar beim Camping. Das sind auch in der Tat beliebte und mögliche Einsatzzwecke – aber nicht die einzigen! Du kannst dein tragbares Solarkraftwerk auch zu Hause auf einem Balkontisch oder auf die Terrasse stellen und dann dein Smartphone oder Laptop daran laden, mit einem Verlängerungskabel deinen Fernseher damit verbinden – oder einzelne technische Geräte kurzzeitig daran betreiben, etwa eine Kaffeemaschine oder einen Drucker.

Kein dauerhafter Betrieb möglich

In Tests haben wir technische Geräte mit einer mobilen Solaranlage auf einem Festival mit Strom versorgt – oder ein ganzes Büro fast ausschließlich mit Solarstrom einer mobilen Anlage betrieben. Hatte der angeschlossene Stromspeicher die richtigen Anschlüsse und genug Leistung, haben wir eine Menge an technischen Geräten daran anschließen oder laden können: einen Fernseher, eine Spielkonsole, eine Espressomaschine, einen Wasserkocher, einen E-Bike-Akku und sogar den Akku eines Elektrorollers.

Was du mit einer mobilen Solaranlage nicht betreiben kannst, sind technische Geräte mit sehr hoher Leistungsaufnahme, wie eine Waschmaschine, ein Backofen oder gar ein Wäschetrockner. Die brauchen einfach insgesamt zu viel Strom. Aber auch ein WLAN-Router für dein Heimnetzwerk, der Tag und Nacht läuft, zieht dauerhaft mehr Strom, als die Anlage speichern kann. Wiederum möglich sind kurzzeitig weniger leistungshungrige Alternativen wie eine sparsame Heißluftfritteuse oder ein mobiler Router, der nur wenige Stunden am Tag läuft.

Bevor du in eine mobile Solaranlage investiert, musst du dir Gedanken machen, welche Geräte du wie oft daran anschließen möchtest – und dann auch deren Leistung kennen.

Fazit

Der Einstieg in die Photovoltaik kann ganz einfach sein. Du hast in diesem Beitrag gelesen, dass du für deine mobile Solaranlage eigentlich nur zwei Dinge brauchst: ein mobiles Solarpanel und einen Stromspeicher, der bereits über einen Laderegler und die notwendigen Anschlüsse verfügt. Oft sind notwendigen Kabel direkt dabei. Falls nicht, brauchst du noch ein paar Umstecker, die meist nur ein paar Euro kosten.

Ohnehin muss der Einstieg in eine einfache mobile Solaranlage nicht teuer sein: Ab ein paar hundert Euro bist du dabei. Reichen dir ein Solarladegerät und eventuell eine Powerbank, kommst du auch für unter 100 Euro dran. Nur von den anfangs erwähnten Solarpowerbanks würden wir abraten: ihre integrierten Solarpanels sind in aller Regel viel zu klein; alleine mit Solarstrom kannst du sie nicht vollständig aufladen.

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2 Kommentare zu “Mobile Solaranlage: Für den Einstieg reicht dir 1 Gerät

  1. Ich warte…. auf das Gerät, das „preiswert“ das Panel von morgens bis abends auf die Sonne ausrichtet – denn 4-5 Mal am Tag das Panel „hinter der Sonne her zu tragen – naja…
    Jaaa – Es gibt das Teil bereits – für rd. 3.700 Euronen von Ecoflow….
    Tolles Produkt – aber irrationaler Preis…
    Ich habe das 220-Wat-Panel von Eco-Flow – mit seinen 4 Feldern und 1,83 m Länge.
    Das mehrmalige unentbehrliche Umsetzen ist für leichtgewichtige Menschen schon eine Aufgabe – weil es als „Faltelement“ einfach instabil ist!
    Ich habe daher im Baumarkt eine 1,80 m lange Bambusstange beschafft und die durch die mitgelieferten Karabinerhaken gefädelt, die ich in die vorhandenen, mit Metall-Ösen verstärkten Löcher des Panels eingeklinkt hatte…
    An der Stange kann man das Panel „am Stück“ leicht anheben und umsetzen…
    Beim nächsten Baumarktbesuch kommt allerdings die längere Bambusstange mit, denn auf einer Seite rutscht die Stange stets gerne ab, weil die Ösen relativ nahe am Rand angebracht sind…
    ! x sah ich bei „voller Sonne“ kurzfristig, dass 216 Watt erzeugt wurden. An DEM Tag mehrfach um 210 Watt. Meist aber 175 bis 185 Watt.
    Bei Schatten oftmals gar nichts.
    Zumindest für Teichpumpe, UV-Lampe und Belüftung mit 109 Watt Bedarf reicht es täglich – sofern die Sonne einige Stunden scheint!

    1. Hehe, coole Idee! Und ja, du hast vollkommen recht. Das Umsetzen ist notwendig aber mühselig. Da ist noch keine gute Lösung gefunden. Mit 20-30% weniger Ertrag, als ein Panel maximal leisten kann, muss man immer rechnen, fürchte ich. Deswegen lieber gleich was Größeres kaufen, wie du es mit dem 220W-Modul ja auch gemacht hast!

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