Apple iPhone 12 Mini im Test: Die große Zuflucht

Das iPhone 12 Mini füllt eine Marktlücke. Apple hat das handliche Oberklasse-Smartphone so gut ausgestattet wie die besten Geräte aus eigenem Hause. Zumindest fast.

Apple iPhone 12 Mini im Test: Die große Zuflucht

Vor drei Jahren brach ich zu einer Tour durch Skandinavien auf und hatte nur ein iPhone SE in der Tasche. Es diente mir als Modem für die Arbeit unterwegs, als Smartphone (klar) und als Immer-dabei-immer-bereit-Kamera. Handlich, praktisch, schnell und in jede Hosentasche passend – damals für mich die beste Kamera, die ich je hatte. Als ich zum ersten Mal mit dem iPhone 12 Mini fotografierte, wurden sofort Erinnerungen an damals wach. Im Test zeigen sich erstaunliche Gemeinsamkeiten.

Das iPhone 12 Mini

Dabei ist das iPhone 12 Mini eigentlich nicht der offizielle Nachfolger des 2016er iPhone SE; das wäre das 2020er iPhone SE (2. Gen.). Der legitime Nachfolger ist für mich dennoch das iPhone 12 Mini:

  • Denn es ist tatsächlich nur unwesentlich größer und schwerer als das alte, dafür leichter und kleiner als das neue iPhone SE.
  • Das Display ist mit 5,4 Zoll trotzdem größer dank eines nahezu randlosen Display-Gehäuse-Verhältnisses von 85 Prozent (im Vergleich zu 61 Prozent im alten SE).
  • Es ist nur unwesentlich schlechter ausgestattet als größere iPhones. Der Rückstand ist sogar noch weiter geschrumpft.
  • Ich konnte es fast problemlos mit nur einer Hand bedienen.

Einfach schnell

Apple verbaut im iPhone 12 Mini den gleichen A14-Hexaxore-Chip, wie auch im bestausgestatteten iPhone 12 Pro Max. Bei uns im Test entpuppte sich die gesamte Maschinerie in der Tat als rasend schnell.

Handlich, stabil, auf Wunsch knallrot: Das iPhone 12 Mini
Handlich, stabil, auf Wunsch knallrot: Das iPhone 12 Mini

Apps starten augenblicklich, Spiele laufen flüssig. Instantan entsperrte auch die Gesichtserkennung Face ID das Gerät, wenn sie mich sofort erkannte. Im Geekbench-Benchmark verweist das iPhone 12 Mini sowohl im Single- als auch im Multicore-Test alle iPhone-11-Modelle deutlich in die Schranken. Im Single-Core-Test sogar das jüngste iPad Pro 12.9 (2020), auch wenn sich das im Multicore-Test revanchiert:

Wenn wir überhaupt etwas kritisieren wollten, dann, dass die Gesichtserkennung bei Kopfschmuck (Mütze, Brille, Fahrradhelm, Maske) oder Dunkelheit nicht mehr ganz so zuverlässig funktionierte. Zu Weilen kam es vor, dass gerade noch geöffnete Apps nach dem zwischenzeitlichen Besuch zweier anderer neu starten mussten. Apple verbaut im iPhone 12 Mini 4 GB RAM, was sicher noch etwas mehr hätten sein dürfen. Im iPhone 12 Pro (Max) sind es 6 GB.

iPhone 12 Mini Ausstattung: Details, die zählen

Abgesehen von Kamera, Gehäuse und Akku hat Apple das iPhone 12 Mini praktisch genauso ausgestattet wie die größeren, neuen iPhone-12-Modelle.

Links das erheblich größere iPhone 12 Pro Max

Schön etwa sind WiFi 6, Bluetooth 5, das OLED-Display (Super Retina XDR) mit HDR 10 und Dolby Vision und den in der Tat taghellen 625 Nits. Dazu das verstärkte Hartglas Ceramic Shield, Wasser- und Staubdichtheit nach IP 68, 4K-Video bis 60 fps, Dolby-Vision-Video bis 30 fps und die Stereolautsprecher. Verglichen mit der Android-Konkurrenz würde ich das iPhone 12 Mini in der Oberklasse ansiedeln, wenn auch nicht in der absoluten Spitze.

Das iPhone 12 Mini muss im Vergleich zum Pro Max ohne Tele-Linse, Lidar-Sensor und Sensor-Shift auskommen.

Hohe Pixeldichte bei kleinen Geräten? Unbedingt!

Interessant sind vor allem einzelne Details:

  • Eine Pixeldichte von 476 ppi (Auflösung: 1080 x 2340 Pixel) mag bei 5,4 Zoll übertrieben klingen. Gerade bei einem Display, das vergleichsweise klein ist, hat eine hohe Auflösung aber Sinn, da darauf selbst die zuweilen sehr kleine Schrift noch messerscharf zu lesen ist.
  • 64 GB als erhältliche Mindestgröße wirken auf den ersten Blick nicht mehr zeitgemäß. Tatsächlich war ich aber überrascht, wie wenig davon das System selbst frisst. 7 GB sind es für iOS 14.2, weitere 4,4 GB Systemdaten kommen hinzu. Nach einer knappen Woche des Nutzens hatten sich mit allen gewünschten Apps, hunderten geschossenen Bildern, Videos und Screenshots 16 GB angesammelt. Das ist sparsam. Wir würden euch zwar immer zu mehr Speicher raten, wenn ihr ein Smartphone länger nutzen wollt. Ein No-Go ist die 64-GB-Version damit aber nicht.
  • Das iPhone 12 Mini muss (ebenso wie das iPhone 12) an den Rändern mit Aluminium statt Edelstahl auskommen. Trotzdem oder gerade deswegen zeigte sich der Rand des Mini als weniger anfällig für Fingerabdrücke als das 12 Pro Max. Die zeigen sich dafür umso eher auf der glänzenden Rückseite. Noch ein Grund, warum ein Cover sinnvoll ist.
  • Es ist eine Kleinigkeit, die längst nicht iPhone-exklusiv ist. Aber dass sich Videos, zum Beispiel von YouTube, beim Anschauen mit einem Pinch auf volle Bildschirmbreite zoomen lassen, ist ein Feature, das ich sehr schnell schätzen gelernt habe.

Ein kleiner Nachteil bleibt dafür die Notch. Sie ist genauso groß wie bei den anderen iPhone-12-Modellen (und deutlich größer als die der meisten aktuellen Android-Smartphones). Aufgrund des kleineren Bildschirms fällt sie daher umso mehr auf.

iPhone 12 Mini: Klein im Alltag

Das eigentliche Highlight am iPhone 12 Mini aber ist die Handlichkeit. Wer sich das gewünscht hat, bekommt sie hier zurück. Ich konnte das Gerät in eine Hand nehmen und fast das gesamte Display einhändig bedienen:

Im Zusammenspiel mit dem schnellen Face ID fällt auch der Verzicht auf einen Home Button im Mini kaum störend auf. Das iPhone SE (2020) ist damit das letzte, das noch einen hat. An die Gestensteuerung, die seit dem iPhone X von 2017 Standard ist, haben sich Umsteiger schnell gewöhnt. Ein zusätzliches Touch ID im Einschaltknopf, was eines der Highlights des neuen iPad Air 4 ist, hätte dem Mini aber auch gut zu Gesicht gestanden.

Kleine Details wie hier im Spiel Plague Inc: The Cure wirken auf dem Bildschirm des Mini auch wirklich sehr klein.
Kleine Details wie hier im Spiel Plague Inc: The Cure wirken auf dem Bildschirm des iPhone 12 Mini auch wirklich sehr klein.

Apps, Schrift, Darstellung: Alles wirkt verständlicherweise etwas kleiner als auf größeren Bildschirmen und für Umsteiger ungewohnt, die „von oben“ kommen. Vom größeren aber gar nicht einmal so riesigen Galaxy S10 kommend, habe ich mich aber sehr schnell an das Mini gewöhnt.

Ohnehin dürfte es nun der sichere Hafen für diejenigen und eigentlich auch nur diejenigen werden, die sich all die Jahre mit etwas kleinerem durchgeschlagen haben. Mit alten, kleineren iPhones etwa oder mit sehr alten Android-Geräten. Ich kenne bestimmt ein Dutzend Menschen im Freundeskreis, die sich nach einem anständigen, handlichen Smartphone gesehnt, aber nie etwas Passendes gefunden haben. Ihnen kann ich nun das Mini (bei entsprechend vorhandenem Geldbeutel) bedenkenlos empfehlen.

Eine Alternative bleibt aber auch das etwa halb so teure iPhone SE (2nd Gen):

Apple iPhone Mini 12 vs. iPhone SE (2020): Technische Details

iPhone 12 MiniiPhone SE (2. Gen, 2020)
5,4-Zoll-Super Retina XDR HDR-OLED-Display (2340 x 1080 px, 476 ppi)4,7-Zoll-Retina-LC-Display (1334 x 750px, 326 ppi)
Kontrastverhältnis: 2.000.000:1, typische Helligkeit: 625 Nits, maximale Helligkeit mit HDR: 1200 NitsKontrastverhältnis: 1400:1, typische Helligkeit: 625 Nits, kein HDR
Maße (HxBxT): 131,5x 64,2x 7,4mm, Gewicht: 133 GrammMaße (HxBxT): 138,4x 67,3x 7,3mm, Gewicht: 148 Gramm
Prozessor: A14 Bionic mit neuraler EngineProzessor: A13 Bionic mit neuraler Engine
Entsperrung: Face IDEntsperrung: Touch ID
Kamera-System: Dualkamera mit Weitwinkel und Ultraweitwinkel, 2x optischer Zoom, Dolby-Vision-Videoaufnahme (30fps), 4K-Video bis 60 fps, optische Bildstabilisierung, Nachtmodus, Deep FusionEinfach-Kamera (Weitwinkel), 4K-Video bis 60 fps, optische Bildstabilisierung
Display-Schutz: Ceramic Field mit (laut Apple) 4x höherem Schutz als im iPhone 11, wasser- und staubfest nach IP68Kein besonderes Display-Schutz, wasser- und staubfest nach IP67
5G-Mobilfunk, 4G mit Gigabit-LTE, WiFi 6, Bluetooth 5.0, Lightning-Connector, MagSafe4G mit Gigabit-LTE, WiFi 6, Bluetooth 5.0, Lightning-Connector
Akku: 2227 mAh, Videowiedergabe (laut Apple) bis 15 Stunden, schnelles Aufladen mit 20-W-Netzteil, kabelloses Aufladen mit Qi und MagSafeAkku: 1821 mAh, Videowiedergabe (laut Apple) bis 13 Stunden, schnelles Aufladen mit 20-W-Netzteil, kabelloses Aufladen mit Qi
Preis (UVP): ab 778,85 Euro (64 GB)Preis (UVP): ab 466,90 Euro (64 GB)

Kamera im iPhone 12 Mini: Taghell, schnell, weitwinklig

An der Kamera im iPhone 12 Mini fällt vor allem die Bedienung positiv auf. Im Dunkeln schaltet das Smartphone standardmäßig auf den Nachtmodus und zeigt der Nutzerin in einer Art Countdown an, wie lange sie das iPhone noch ruhig halten soll. Eine sehr angenehme Art des Fotografierens.

Ohnehin erstaunlich, was das Mini aus schlechten Lichtverhältnissen noch an Qualität herauszaubert. Super HDR und Deep Fusion legen sich mächtig ins Zeug, um aus schlechten Lichtverhältnissen taghelle Bilder zu machen:

Selbst wenn fast gar kein Licht mehr da ist, macht die Kamera Motive zumindest noch erkennbar:

Dafür wirkten einige Details von Bildern der abends beleuchteten Innenstadt beinahe überbelichtet:

Die nachts im Straßenlaternenlicht geschossenen Bilder wirken allenfalls etwas gelbstichig, dabei aber nie verwackelt, verrauscht oder gar zu dunkel.

Auch tagsüber aufgenommene Schnappschüsse lassen sich vorzeigen:

Das Spiel mit dem Porträtmodus kann auch bei Objekten interessante Ergebnisse bringen, auch wenn sich die KI noch oft genug verrechnet:

Ultraweitwinkel: Ein schnelllebiger Trend?

Was ich an der Kamera des Mini aber kritisieren würde, ist der Brennweitenbereich. Ja, eine Ultraweitwinkelkamera, wie sie auch das Mini erhalten hat, ist so etwas wie der Trend des Jahres. Ja, ihr bekommt mehr aufs Foto und, ja, ihr könnt damit außergewöhnliche Effekte erzielen:

Aber, ebenfalls ja: Das ist ein Effekt, der sehr schnell langweilig wird, weil urbane Bilder aus einer Ultraweitwinkelkamera-Perspektive unnatürlich wirken, während sich Landschaftsbilder in der Endlosigkeit verlieren. Die sozialen Netzwerke werden derzeit mit Ultraweitwinkelbildern geflutet, und in Bälde wird sie niemand mehr ertragen können.

Es ist schön, wenn eine Smartphone-Kamera mehrere Brennweitenbereiche anbietet, so dass ihr im Notfall auch mal auf Ultraweitwinkel zurückgreifen könnt. Im iPhone 12 Mini sind es aber eben nur der Ultraweitwinkel und die zudem noch recht weitwinklige Hauptkamera. Von mir schmerzlich vermisst, neben einem anständigen Tele-Objektiv: eine Normalbrennweite. Dürft ihr gerne anders sehen.

Akku und MagSafe: Starke erste Halbzeit

Der Akku des iPhone 12 Mini gehört nicht zu den allerstärksten unter der Sonne, aber auch er brachte uns meistens sicher über den Tag und damit fast noch etwas weiter als von einem so kleinen Smartphone erwartet.

MagSafe-Ladestecker für das iPhone 12 Mini (oder andere iPhones)

Beim Wiederaufladen mit dem neuen kabellosen Andockstecker MagSafe hält Apple Wort: 50 Prozent des Akkus sind auch kabellos in (etwas mehr als) 30 Minuten wieder aufgeladen. Dass das iPhone 12 Mini über MagSafe nur 12 der 15 möglichen Watt zieht, erwies sich dabei nicht als Problem. Wohl aber die Restladezeit: Für die übrigen 50 Prozent dauerte das Laden über MagSafe fast anderthalb Stunden.

Es stimmt übrigens: Apple legt dem 12 Mini keinen Ladestecker bei. Als Zubehör steckt lediglich ein Lightning-auf-USB-C-Kabel in der Box. Mit einem noch vorhandenen USB-C-Ladestecker könnt ihr dies zum Laden des Mini benutzen.

Für uns erst einmal kein 5G

Schön ist, dass Apple im iPhone 12 Mini Stereo-Lautsprecher verbaut. Es ist natürlich auch der Größe geschuldet, dass die nicht gerade Raumklang haben. Dafür klirren sie auch auf höchster Lautstärke bei unserem Testsong „Nightcall“ von London Grammar nicht. Sie brummen allenfalls ein wenig.

Sicher stellt ihr euch die Frage, wie es mit dem iPhone 12 Mini und 5G aussieht. Unsere Antwort: Es hängt offenbar davon ab, wann und wo ihr seid. Das Mini beherrscht 5G im 3,6-GHz-Band, was O2 in ersten Gebieten anbietet, das bei der Telekom und Vodafone aber noch nicht flächendeckend verfügbar ist. Die Art von 5G, die auf das niedrigerfrequente DSS (Dynamic Spectrum Sharing) setzt, ist mit dem iPhone 12 Mini nicht kompatibel.

Wir standen mit dem iPhone 12 Mini, einer 5G-fähigen Telekom-SIM und (in den Einstellungen) forciertem 5G vor dem Telekom-Hauptgebäude am Bonner Landgrabenweg und hatten nur LTE. Durchaus schnelles LTE, aber eben nur LTE.

Ein Problem? Bei einer Datenrate um die 300 Mbit/s eigentlich nicht. Andere Nutzer berichten von Datenraten um die 1 Gbit/s auch im Telekom-Netz in eher ländlichen Regionen.

Zusammenfassung

Die iPhone 12 Mini ist das Gerät für alle, die jahrelang auf ein leistungsfähiges, wirklich handliches Smartphone gewartet und ein Stück weit auch gespart haben. Mit Preisen ab knapp 800 Euro ist es nicht wirklich billig, aber so gut ausgestattet, dass treue Nutzer es viele Jahre bedenkenlos werden verwenden können.

Verzichten müssen sie dabei auf Touch ID und auskommen mit einer sehr weitwinkligen, aber starken Hauptkamera. 5G funktioniert in einigen Gebieten noch nicht.

Bis auf kleine Abstriche geht von uns eine klare Empfehlung aus: Das iPhone 12 Mini ist ein würdiger Nachfolger, der eigentliche Nachfolger des ersten iPhone SE. Ich würde damit jederzeit wieder auf Reisen gehen.

Das iPhone 12 Mini findet ihr in verschiedenen Farben und Speichergrößen auch in der Apple Markenwelt bei Euronics.

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5 Kommentare zu “Apple iPhone 12 Mini im Test: Die große Zuflucht

  1. Moin Jürgen, wie ist die Videowiedergabe, ein Bekannter sagte mir dass die neuen 12er allesamt die Streaming-Videos (auch von AppleTV+), in einer „reduzierten Auflösung“ zeigen, um Akku zu sparen, ich mag nicht wirklich dran glauben, schau mir das mal am WE aber an. Was ist dein Eindruck?

    1. Ah, heißt das, du hast dir eins geholt? 🙂

      Hm, woher stammt die Info? Was heißt „reduzierte Auflösung“? Gerade bei YouTube geschaut, da sind es ja nach Originalquelle mal 1080p, mal 4K. Bei den anderen Diensten müsste ich mir das auch mal genauer anschauen.

    2. Nee, mein Kumpel hats, ich noch nicht 😉
      Er hat das normale 12er-Model und sagt das das Bild bei Streaming (Netflix, AppleTV+) schlechter ist als auf seinem alten X (was auch immer das heißt).
      Ich wollte da mal am WE vorbei und mir das anschauen, er will nun in den nächsten Tagen auch mal einen 11er vom Kollegen daneben legen und vergleichen.
      Ich bin jetzt kein Streamer aufs Handy, nicht so wichtig für mich, aber interessant wäre das schon…

      1. Puh, das kann echt viel heißen. Also mein subjektiver Eindruck vom 12-Mini-Display ist sehr gut. Aber ich vergleiche das gerne noch mal. Ein altes X habe ich hier auch noch rumfliegen. Um nach Zahlen zu gucken, brauche ich ein wenig. Wir können ja beide mal nachgucken. Du auch bei deinem Kumpel am WE. 🙂

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