Google Maps als Navi verwenden

Google Maps als Navi verwenden: Das müsst ihr beachten

Urlaub mit Google Maps? Die Routenplanung der App ist mittlerweile auf Augenhöhe mit einem Navi. In der Praxis gibt es aber ein paar Tücken, die ihr beachten müsst. Wir sagen euch welche und geben euch Tipps.

Die Urlaubssaison beginnt. Fahrt ihr mit dem Auto weg, empfiehlt sich ein Navi. Das heißt: nicht mehr zwingend. Denn Google Maps ist auf den allermeisten Smartphones installiert und bringt eine mittlerweile sehr ordentliche Routenplanung mit. Also einfach das Smartphone mit Google Maps als Navi benutzen? Das geht, aber einige Dinge solltet ihr dabei beachten.

1. Parkplätze suchen mit Google Maps

Was ich auf mehreren Fahrten in fremde Städte immer wieder feststellen musste: Google Maps navigiert zwar pflichtschuldig ins Stadtzentrum oder zu einer Zieladresse wie einem Restaurant, aber dort seid ihr dann auf euch alleine gestellt. Wo parke ich?

Von sich aus umgeht Google Maps auf dem Smartphone oft das Problem, indem es keine Parkplätze anzeigt oder nur die Parkplatzlage einschätzt. Auf einer Testfahrt von Bonn in die benachbarte Haltestelle Meckenheim-Industriepark erwähnte Maps etwa den dortigen Park-and-Ride-Parkplatz mit keiner Silbe. In einigen anderen Fällen gab Maps nur die Einschätzung aus, die Parkplatzlage sei mäßig, ohne irgendeine Form von Hilfe anzubieten:

"Parken hier ist schwierig": Weiß ich Google, etwas Hilfe hätte ich mir gewünscht.

„Parken hier ist schwierig“: Weiß ich Google, etwas Hilfe hätte ich mir gewünscht.

Tipp: Gerade bei der Navigation in eine Stadt kennt Google Maps immer häufiger auch Parkplätze. Ist das der Fall, dann wählt am besten gleich vor Fahrtantritt einen solchen aus und lasst euch dahin navigieren. Sucht hierzu nach der gewünschten Adresse und klickt unten auf „Route“. Sobald Google die Strecke berechnet hat, schiebt ihr die Dialogkarte nach oben. Wenn Maps einen Parkplatz gefunden hat, erscheint hier nun ein umkreistes P-Symbol und eine Einschätzung der Parklage. Darunter solltet ihr die Schaltfläche „Parkplatz finden“ auswählen können:

Parkplatz finden: Vor allem in Städten möglich mit Google Maps.

Parkplatz finden: Vor allem in Städten möglich mit Google Maps.

Klickt darauf und wählt einen der angezeigten Parkplätze durch „Hinzufügen“ aus. Sehr schön: Google Maps navigiert dann nicht nur zu diesem Parkplatz, sondern macht ihn zum Zwischenhalt. Nachdem ihr geparkt habt, schaltet Maps auf Fußgängernavi um und geleitet euch zu eurem eigentlichen Ziel weiter:

Parkplatz erreicht? Dann navigiert Maps euch mit dem Fußgängernavi weiter.

Parkplatz erreicht? Dann navigiert Maps euch mit dem Fußgängernavi weiter.

Leider verhält Google Maps sich nicht immer so konstruktiv. Manchmal zeigt es gar keine Parkplätze an, manchmal nur eine Einschätzung der Parklage, ohne euch Parkmöglichkeiten anzuzeigen.

Parkmöglichkeiten auswählen.

Parkmöglichkeiten auswählen.

In dem Falle habt ihr noch die Möglichkeit, von Anfang an nach einem Parkhaus in der Nähe zu suchen, z.B. „Rottweil Parkhaus“, eins in Laufweite eures Ziels auswählen und von Anfang an dorthin zu navigieren. Oder ihr lasst es drauf ankommen, lasst euch von Maps ins Stadtzentrum schicken und folgt dort dem meist gut ausgeschilderten Parkleitsystem zu öffentlichen Parkplätzen und -häusern. Das empfiehlt sich vor allem auch dann, wenn ihr offline seid. Denn dann funktioniert Googles Parkplatzsuche nicht.

Daran schließt sich auch unser nächster Tipp an.

2. Reiseplanung mit Google Maps

Wenn ihr vor dem Urlaub ein klein wenig Zeit übrig habt, dann richtet die App am besten vorher schon ein. Ladet euch Karten herunter, speichert Ziele ab, checkt die voraussichtliche Verkehrslage.

Ziele speichern mit Google Maps

Gebt euer Reiseziel in der Suche ein oder wählt es durch Tippen auf der Karte aus. Sobald gefunden, schiebt ihr die Dialogkarte nach oben und findet dort die Option „Speichern“. Klickt ihr darauf, könnt ihr den Ort als Favorit oder als „Möchte ich hin“ speichern. Beides führt dazu, dass ihr diese Orte daraufhin im Hauptmenü auf Google Maps unter „Meine Orte“ – „Gespeichert“ wiederfindet und dann mit nur einem Klick dahin navigieren könnt.

Orte speichern mit Google Maps

Orte speichern mit Google Maps

Schön auch: Lasst ihr euch die Route zu diesem Ort berechnen, schlägt Maps euch zu Weilen vor, die Navigation dafür herunterzuladen, weil es möglich sei, dass euer Smartphone durch Gegenden mit schlechten Mobilfunkverbindungen führt. Tippt dann einfach auf die angezeigte Schaltfläche:

Ihr könntet unterwegs offline sein. Maps plant hier vorausschauend.

Ihr könntet unterwegs offline sein. Maps plant hier vorausschauend.

Voraussichtliche Verkehrslage checken mit Google Maps

Wenn ihr sofort losfahrt, checkt Google die aktuelle Verkehrslage und blendet euch die Schätzung auch grafisch ein:

Google Maps schätzt die Verkehrslage ein.

Google Maps schätzt die Verkehrslage ein.

Was mit der mobilen Version Stand Juni 2019 allerdings noch nicht geht, ist die Verkehrslage an einem anderen Datum einzuschätzen. Zum Beispiel: Ihr plant die Reise dienstagabends, fahrt aber freitagsmittags los. Hier hilft ein Umweg über Google Maps im Desktop-Browser. Geht auf google.de/maps, wählt „Routenplanung“ und Start- und Zielpunkt. Der Pfeil neben „Jetzt starten“ führt euch zur Möglichkeit „Abfahrt ab“, wo ihr eure gewünschten Reisedaten eingeben könnt und Maps euch eine Einschätzung für die geplante Zeit gibt.

3. Google Maps offline nutzen

Wisst ihr schon vorher, wohin ihr reist, könnt ihr euch Kartenmaterial für die Offline-Nutzung herunterladen. Geht hierzu auf das Hauptmenü, das sich links neben dem Suchfeld hinter den drei Strichen verbirgt, und wählt dort „Offlinekarten“. Eventuell schlägt euch Google hier schon eine Karte für euren Heimartort vor. Ihr könnt dort aber auch einen eigenen Kartenausschnitt auswählen. Der Prozess ist selbsterklärend.

Offline-Karten auswählen im Google-Maps-Menü

Offline-Karten auswählen im Google-Maps-Menü

Ihr müsst dort übrigens nicht hineinzoomen. Google Maps speichert tatsächlich alle verfügbaren Informationen der enthaltenen Orte. Wenn ihr etwa eine großflächige Karte für Norddeutschland wählt, in der Hamburg vorkommt, speichert Maps auch kleinteilige Informationen über Hamburg mit ab.

In einer Offline-Karte ist jedes kleinste Detail eines Kartenausschnitts gespeichert.

In einer Offline-Karte ist jedes kleinste Detail eines Kartenausschnitts gespeichert.

Aber Vorsicht: Je größer der von euch gewählte Ausschnitt, desto größer auch das Datenpaket. Eine Offline-Karte eures Heimatorts belässt Maps meist bei etwa 30-40 MB, eine Karte für halb Norddeutschland schlägt wiederum mit gut und gerne 600 MB zu Buche. Achtet also auf genügend freien Speicherplatz auf eurem Smartphone und vor allem darauf, die Daten noch im heimischen WLAN herunterzuladen.

Offline funktioniert Google Maps übrigens nur eingeschränkt. Live-Verkehrsdaten zeigt es euch keine an und auch die Suche nach benachbarten Parkhäusern funktioniert nicht. Sucht diese also besser schon vorher (s.o.).

4. Google Maps hat Schwierigkeiten mit Umleitungen

Mehrfach erlebt: Google Maps leitet euch planmäßig über die Strecke, plötzlich ist hier aber eine Baustelle, die Ausfahrt ist gesperrt und es gibt eine Umleitung – die Google nicht kennt. Was jetzt?

Navigations-Apps von Navigon verschwinden: Das sind gute Alternativen

In einem konkreten Fall brach ich in Rottweil auf. Die Straße nach Tübingen war die richtige, ich wollte aber nicht direkt nach Tübingen, sondern mir erst die Burg Hohenzollern auf dem Weg anschauen. Plötzlich eine Umleitung: Richtung Tübingen nach links, statt nach rechts. Aber galt das auch für mich, der nur den halben Weg nach Tübingen fahren wollte? Google Maps wusste von der Umleitung nichts und wollte mich immer wieder zurückschicken, als ich diese nahm. War ich noch auf dem richtigen Weg?

Tipp: Den Kopf nicht ausschalten. Auf ein Navi kann man sich nie zu hundert Prozent verlassen. Wenn überraschend eine Umleitung kommt und ihr euch in der Gegend nicht auskennt, solltet ihr dieser zunächst folgen und Maps in der Zwischenzeit ignorieren. Haltet bei nächster Gelegenheit dann an und orientiert euch auf der Karte neu. Oft sind Umleitungen die grau markierten Routen, die Google als Alternativen anzeigt. Ist dem so, lässt sich eine solche durch einfaches Antippen auswählen.

5. Google Maps lässt sich Zeit mit Ansagen und bleibt vielfach stumm

Die T-Kreuzung ist schon in Sichtweite. Es haben sich bereits zwei Schlangen gebildet. „Wohin jetzt, Google, links oder rechts?!“ Aber die App bleibt stumm.

Leider versagt Google Maps ausgerechnet manchmal dann, wenn es drauf ankommt. Ansagen in welche Richtung, kommen manchmal erst kurz vorher, gar nicht oder – seltener aber noch ärgerlicher – nach einer Ausfahrt oder einem Kreisverkehr. Auch Sprachansagen bleiben ausgerechnet dann manchmal aus, wenn es knifflig wird. Meistens sind Probleme mit GPS oder der Datenverbindung die Ursache dafür.

Eine ebenfalls häufig erlebte Eigenart von Google Maps: Ihr startet eine neue Navigation, aber ausgerechnet dann bleibt Google Maps stumm und gibt keine Richtung vor. Und als NutzerIn seid ihr irritiert: Funktioniert die Sprachsteuerung nun oder nicht?

Tipp: Kühlen Kopf bewahren. Langsam oder, wenn möglich, auf einen Parkplatz fahren, kurz das Display einschalten, die Strecke neu zentrieren. Zeigt Maps jetzt die Richtung an? Wenn nein: Könnt ihr Straßenschilder erkennen? Was sagen sie, was sagt euer gesunder Menschenverstand? Wenn das nichts hilft und es möglich ist: rechts ranfahren. Zur Not im Innenstadtverkehr bei Stop and Go einfach mal für ein paar Sekunden stehen bleiben. Ihr seid Auswärtige, das zeigt schon euer KFZ-Kennzeichen. Man muss es euch nachsehen.

Bleibt Google Maps zu Beginn einer Navigation stumm, dann: kein Grund zur Sorge. Beim nächsten Kommando meldet sich die Ansage wieder.

6. Ihr seid offline, aber habt keine Offline-Karte gespeichert. Was nun?

Manchmal hat man eben nicht an eine Offline-Karte gedacht, ist plötzlich im netzfreien Raum oder ohne passenden Tarif im Ausland.

Mittlerweile lässt sich Kartenmaterial für Google Maps herunterladen.

Mittlerweile lässt sich Kartenmaterial für Google Maps herunterladen.

Tipp: Bei der nächsten Möglichkeit rechts ranfahren. Maps checken. Hat die App vielleicht einen kleinen Kartenausschnitt zwischengespeichert, als ihr noch online wart? Dann versucht, diesen so weit es geht zu vergrößern und von Hand zu navigieren, also den Straßenverlauf nach der Route abzusuchen.

Maps hat nichts zwischengespeichert? Dann kommen hier nun ein paar höchst pragmatische Erinnerungen, die ihr uns bitte vergebt: Fragt nach dem Weg, zum Beispiel in einer Tankstelle. Einheimische in Grenzregionen sind oft mehrsprachig. Haltet Ausschau nach einem Café, Restaurant oder einer großen Supermarktkette in der Nähe. Manchmal haben diese ein offenes WLAN.

7. Google Maps zieht Akku

Das sollte sich von selbst verstehen: Das Display eines Smartphones zieht reichlich Strom, eine Navigation mit GPS ebenfalls. Wenn ihr das Display während der Navigation die ganze Zeit eingeschaltet lasst, geht der Akku entsprechend schnell in die Knie. Zum Glück müsst ihr das nicht: Wenn ihr das Display ausschaltet, läuft die Navigation mit Google Maps im Hintergrund weiter.

Tipp: Gerade, wenn ihr aus dem Innenstadtverkehr raus auf der Autobahn seid und Maps eine Ansage macht wie „Dem Straßenverlauf für 200km folgen“, dann könnt ihr das Display getrost ausschalten. Moderne Versionen von Google Maps erlauben die Navigation dankenswerterweise auch ohne Entsperrung. Wenn ihr das Display später wieder einschaltet, ist auch meist keine Entsperrung notwendig.

Mobile Office: Mit dieser Technik arbeite ich im Auto

Bei längeren Fahrten lohnt es sich ohnehin, das Smartphone über den Drehstrom aufzuladen. Moderne Autos verfügen bereits über entsprechende USB-Ladebuchsen. Bei älteren Fahrzeugen könnt ihr so etwas meist über einen Stecker für den Zigarettenanzünder nachrüsten. Geht auch das nicht, tut es die gute alte Powerbank.

8. Ihr seid auf der Raststätte und Google Maps läuft weiter

Leider hat Google Maps noch keine Pause-Taste für eine Navigation eingebaut. Wenn ihr etwa auf einer Autobahnraststätte Halt macht und dort ins Restaurant geht, verwirrt das die App und die Navigation läuft mit lauten Sprachanweisungen weiter.

Tipp: Traut euch! Beendet die Navigation mit einem Tipp auf das „x“ unten links. Maps gibt dann Ruhe. Die Navigation ist dadurch nicht gelöscht. Ihr könnt sie mit einem Tipp auf „Starten“ einfach wieder aufnehmen, wenn eure Pause vorbei ist. Dazu müsst ihr allerdings online sein oder die Karte offline gespeichert haben.

Abschließend noch ein paar Tipps

  • Sicherheit geht immer über Geschwindigkeit. Zur Not verfahrt ihr euch mal und büßt damit ein paar Minuten ein. Immer noch besser, als ein Blech- oder gar ein Personenschaden.
  • Ihr habt eine/n vertrauenswürdige/n BeifahrerIn? Dann gebt ihr/ihm die Kontrolle über die Navigation! Die obigen Tipps sind so konzipiert, dass auch jemand, der alleine fährt, sich zurechtfinden kann. Das Ganze an eine andere Person outzusourcen ist aber fast immer der bessere Weg.
  • Suche entlang der Route. Im Kontextmenü rechts oben während einer Navigation könnt ihr entlang der Route nach Tankstellen, Restaurants, Supermärkten und Cafés suchen lassen und die Route für einen Abstecher dorthin unterbrechen. Auch Parkplätze findet Maps hier mittlerweile.
  • Nutzt Datenroaming. Dank einer EU-Verordnung von 2017 könnt ihr euer Datenvolumen auch im EU-Ausland nutzen – es sei denn, euer Vertrag hat die Option explizit ausgeschlossen. Wenn sie gilt: Nutzt sie! Live-Daten sind immer besser als gespeicherte Daten, Google Maps ist sehr datensparsam geworden. Außerdem sind die allermeisten Mobilfunknetze im benachbarten Ausland besser als in Deutschland. Aber das ist ein anderes Thema…

Wenn ihr euch mit Google Maps als Navi nicht anfreunden mögt, dann spricht natürlich auch nichts gegen ein klassisches Navi. Denn auch wenn Google Maps viel richtig macht und einige Navigationsgeräte noch nicht auf Höhe der Zeit scheinen: Es gibt einiges, was Navis immer noch besser machen.

Wir hoffen, dass euch unsere Tipps im Urlaub weiterhelfen. Fahrt vor allem vorsichtig und kommt sicher an euer Ziel!

Dieser Beitrag stammt ursprünglich vom Mai 2018 und wurde im Juni 2019 mit neuen Tipps geupdatet.

Wie gefällt Dir dieser Beitrag?
Bewertung wird geladen …
Nichts mehr verpassen!

Bleib immer auf dem neuesten Stand mit unserem Newsletter! Täglich um 17:00 Uhr frisch in deinem Postfach.

Newsletter abonnierenRSS-Feed abonnieren
14 Kommentare zu “Google Maps als Navi verwenden: Das müsst ihr beachten
  1. Fremdenverkehrsverein Grillenberg e.V.
    wir betreiben den Campingpltz am Waldbad Grillenberg.
    Jetzt wurde bei Googl Maps mitgeteilt, dass der Campingplatz
    geschlossen ist.
    Können sie mir helfen, wer dies geändert hat?
    Mit freundlichem Gruß
    Gerhard Bremer

    • Hallo Gerhard,

      Da sind wir vermutlich nicht der beste Ansprechpartner. Besser wäre Google. Es sieht für mich so aus, als hätte sich da jemand einen „Scherz“ erlaubt und euren Campingplatz als geschlossen markiert. Das könnt ihr aber wieder rückgängig machen. Geht dazu auf Google Maps und sucht nach eurem Campingplatz. Im Menü links habt ihr dann folgende Möglichkeiten:

      – Euch als Inhaber markieren lassen (etwas mühseliger Prozess, der über Google MyBusiness führt. Würde sich aber lohnen, damit kein weiterer Spaßvogel da beliebig Falschinformationen posten kann, was euch bares Geld kostet.)
      – Eine Änderung vorschlagen. Dort könnt ihr dann z.B. den Zusatz „Campingplatz ist geschlossen“ selbst herausnehmen. Google prüft das und ändert das gegebenenfalls ab. Bessere Karten habt ihr natürlich dann, wenn ihr das mit einem Google MyBusiness-Account veranlasst, in dem eure Daten schon stehen.

      Zu beidem würde ich raten.

      Viel Glück!
      Jürgen

    • Ach so, eins noch: Ich habe die Änderung direkt mal für euch veranlasst und Google hat sofort reagiert. Jetzt steht der Geschlossen-Hinweis da nicht mehr. Wenn ihr in Zukunft verhindern wollt, dass da jeder x-Beliebige etwas reinschreibt, solltet ihr euch aber, wie oben beschrieben, als Inhaber eintragen lassen. VG

  2. Sehr guter Praxisbericht. Das zeigt ja, dass Google Maps als Ersatz für ein hochwertiges klassischen PKW-Navi noch weit entfernt ist.
    Warum? Das ist die eigentliche Frage. Google Maps gibt es seit Jahren – genau wie TomTom und Co. Warum dauert dann eine gute Navigationsentwicklung bis heute?

    • „Das zeigt ja, dass Google Maps als Ersatz für ein hochwertiges klassischen PKW-Navi noch weit entfernt ist.“

      Das Gegenteil ist der Fall. Vor allem beim Berechnen der Strecke schlägt Google Maps auf einem Standard-Smartphone das letzte von mir getestete Garmin-Navi (für 300 Euro) um etliche Sekunden. Die Eingabe geht schneller. Du kannst einfach „Hans Martin Luther Str 33 Köln“ eingeben und Google gibt dir in 1-2 Sekunden die Strecke. Der Prozess von Eingabe und Berechnung dauert bei einem Navi mindestens zehnmal so lange.

      Das Navigieren mit Google Maps krankt noch an einigen – verhältnismäßig gesehen – Kleinigkeiten. Die zu beschreiben, darum ging es mir im Text oben. Aber insgesamt halte ich das Nutzungserlebnis damit jetzt schon für deutlich besser als mit einem Navi, auch wenn es natürlich noch Luft nach oben gibt.

      „Sehr guter Praxisbericht.“

      Dankeschön! 🙂

  3. Hallo Herr Vielmeier,
    vielen Dank für den guten unf sehr informativen Bericht.

    An einer Stelle bin ich anderer Meinung wie sie.
    Mir ist doch schnuppe, ob Maps bei der Routenberechnung 10 oder auch 30 Sekunden schneller ist, als ein Navi.
    Nach der Berechnung, d.h. während der Fahrt solkte man sich (ohne Ausschalten des Verstandes) auf die Anweisungen verlassen können, ohne während der Fahrt nochmals das Navi bedienen zu müssen.
    D.h. hier muss die Gewichtung einer Bewertung beim Vergleich schwerpunktmäßig liegen.

    Was ich bei der Navigation bei Maps vermisse ist die Möglichkeit wie am PC die Route durch ziehen (weiße Wegpunkte) zu ändern. Auch wenn es nur informativ zum km-Vergleich sein soll.

    Ibt es hier eine Möglichkeit in der Andoid App?

    Vielen Dank

    VG

  4. Akkustrom zu sparen in dem der Bildschirm bei längeren Autobahnfahrten ausgeschaltet wird ist generell eine gute Idee. Allerdings gibt es dabei ein Problem. Sollte es plötzliche Änderrungen in der Route geben, werden diese leider nicht akkustisch wieder gegeben. Wenn das Smartphone dann nicht zufällig im Sichtfeld ist, kann die Meldung nicht wahr genommen werden.

    Nur wenn das Display permanent leuchtet und die Karte angezeigt wird funktioniert die Sprachausgabe.

  5. Die Navigation funktioniert gut, gerade bei uns im Ruhrgebiet.

    Ich hätte noch gerne die Möglichkeit die Art des Fahrzeuges zu ändern. Speziell von PKW auf Gespann.
    Das beeinflußt die Route und die Fahrzeit.
    Habe bislang noch keine vernünftige Navigations App gefunden.

  6. Ich fahre ein Premiumfahrzeug BJ 2017 mit eingebautem Navi mit Stauerkennung und RTTI. Trotzsllem nutze ich zu 80% das Handy mit der Google Maps hingegen zu diesem Bericht:

    – Fahrzeit stimmt fast immer
    – Ich finde Parkplätze und andere wesentlich schneller
    – Gefahrenmeldungen und Staus werden sofort aktualisiert
    – Karten kann kann man zur Offlinenutzung herunterladen

    Ich finde Ihren Bericht wenig objektiv, stellenweise sogar falsch. Sein wir ehrlich, die Navihersteller egal ob Zusatzgeräte oder fest verbaut haben einiges verschlafen.

    • Google Maps kann Karten auch zur Offline-Nutzung herunterladen, was allerdings noch lange nicht bedeutet, dass dann auch das Navi funktioniert. Es kommt oft genug vor, dass etwas nachgeladen werden muss oder dass das Navi für eine Funktion das Internet braucht. Folglich werden natürlich auch Gefahrenmeldungen und Staus nur dann aktualisiert, wenn Netz vorhanden ist. Ich hatte einmal das Problem im Stau zu stehen, keinen Empfang zu haben und entscheiden zu müssen, ob ich die nächste Ausfahrt nehme, um den Stau zu umgehen oder nicht. Google Maps konnte mir in dem Falle nicht helfen. Das hätte mit anderen Navigationssystemen anders funktionieren können.

      Bitte beachten: Dieser Beitrag ist von Mai 2018, also zu diesem Zeitpunkt etwa ein Jahr alt. Google scheint das mit der Parkplatzsuche und der der Fahrtzeiteinschätzung mittlerweile besser hinzubekommen. Das wollen wir in Kürze aktualisieren.

      „Ich finde Ihren Bericht wenig objektiv, stellenweise sogar falsch.“

      Objektiv in Bezug worauf? Und was ist falsch?

    • stimme ich voll und ganz zu, ich fahre trotz eingebautem Navi lieber mit Google, da die Berechnung und vor allem die Stauvorwarnung wesentlich schneller anschlägt als bei meinem Navi. Ich bin furch Google mind. täglich 10 Minuten schneller zuhause, da ich Staus nun effektiv umfahre.

  7. Ich finde deinen Bericht sehr gut, obwohl ich teilweise andere Erfahrungen gemacht habe. So stimmt bei mir die Angabe der Ankunftszeit eigentlich meistens ziemlich genau. Was mir aber in letzter Zeit aufgefallen ist, ist, dass Google keine Umleitungen nicht mehr richtig vorschlägt. Z.B jetzt gerade von Berlin-Pankow Richtung Dresden soll ich durch Berlin-Mitte fahren, (ziemlich stressig, viel Verkehr, viele Ampeln, viel Stau). Fahrzeit: 2:36 h. Die „normale“ Route über die Stadtautobahn hätte 2:52 h, also durch Staus ziemlich blöd. Man kann aber auch um Berlin herumfahren über die A10. Das sind zwar 26 km mehr, aber Fahrzeit „nur“ 2:25 h. Das im Auto eingebaute Navi schickt einen dagegen wegen jedem kleinen Stau schon auf eine andere Strecke, die dann oft nicht schneller ist, als wenn man durch den Stau durchfahren würde.

    • Danke für deine schöne Ergänzung! Unser Text ist jetzt ein Jahr alt. Google bekommt das mit der Zeiteinschätzung mittlerweile viel besser hin. Weil sich auch sonst einiges getan hat, arbeiten wir gerade an einer Überarbeitung dieses Ratgebers.

Schreibe einen Kommentar

Hinterlasse hier deinen persönlichen Kommentar. Wir freuen uns über deine Meinung.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

*