Kaffeemaschinen & Vollautomaten: 5 Gründe, wieso ein Neukauf lohnt

Die uralte Filtermaschine aus den 1980ern hat ausgedient? Der Vollautomat spuckt nur noch warme Brühe aus? Zeit für ein neues Gerät! Es gibt gute Gründe, die für einen Neukauf sprechen.

Kaffeemaschinen & Vollautomaten: 5 Gründe, wieso ein Neukauf lohnt

Hauptsache Koffein, kräftig und heiß? Nein, die Zeiten des schlechten Kaffees daheim sind schon lange vorbei. Mit modernen Kaffee-Vollautomaten und Filtermaschinen erhaltet ihr grandiose Wachmacher auf Knopfdruck.

Natürlich mag ein handgefilterter Kaffee oder ein Getränk aus einer 10.000 Euro teuren, italienischen Siebträger-Maschine in einer ganz anderen Liga spielen, doch auch handelsübliche Vollautomaten und Kaffeemaschinen sind im Jahr 2020 besser, als ihr vielleicht glaubt. Denn die letzten Jahre hat sich viel getan. Ein paar Beispiele gefällig? Bitteschön.

1. Der perfekte Filterkaffee – mit der richtigen Filtermaschine

Persönlich würde ich zu einem Flat White nie „nein“ sagen, habe aber eine kleine Vorliebe für Filterkaffee. Das Problem an den meisten Filtermaschinen ist die meist einfache Bauweise, bei der gleichbleibende Temperaturen nur selten gewährleistet sind.

Schön und leistungsstark - die Filtermaschine von KitchenAid. (Foto: KitchenAid)
Schön und leistungsstark – die Filtermaschine von KitchenAid. (Foto: KitchenAid)

Dass es längst sehr viel besser geht, zeigt die KitchenAid 5KCM0802EER die konstant 93 Grad heißes Wasser direkt in den Filterkorb leitet. Das sorgt für eine optimale Aromaentfaltung. Auf Wunsch berücksichtigt das Gerät mittlere und dunklere Röstungen. Und gut sieht sie zweifelsohne auch aus.

Überraschend ist die Philips HD7769/00, die zwar auch eine „normale“ Filtermaschine ist, allerdings ein integriertes Mahlwerk besitzt. Das heißt: Ihr müsst nicht selbst mahlen oder gemahlenen Kaffee kaufen, der bekanntlich schnell sein Aroma verliert. Alternativ nutzt ihr trotzdem Kaffeepulver, stellt die Stärke ein, verwendet eine zweite Kaffeekammer für Abwechslung und ändert bei Bedarf den Mahlgrad.

2. Kaffeemaschinen können auch gut aussehen

Billigplastik oder riesige Monster-Apparate, die die Küche wie ein Großraumbüro aussehen lassen, müsst ihr heutzutage nicht mehr hinnehmen. Denn die Hersteller haben erkannt, dass die Menschen nicht nur Wert auf Technik, sondern auch auf Optik legen.

Nehmen wir die Smeg DCF02CREU, die in allerlei Farben erhältlich ist. Darüber hinaus gibt’s auch einen Dauerfilter und eine bewusst einfache Verwendung – so muss das sein.

Klassische Siebträgermaschinen wie die Sage – The Oracle Touch oder die DeLonghi EC 9335.M sind schon im Vorfeld eine Augenweide, da sie doch eine gewisse Kaffeehaus-Atmosphäre versprühen.

Gute Maschinen können auch gut aussehen. (Foto: DeLonghi)
Gute Maschinen können auch gut aussehen. (Foto: DeLonghi)

Vollautomaten und Retro-Stil mögen vielleicht etwas im Widerspruch zueinander stehen, aber auch hier sind ansprechende Geräte erhältlich. Die Melitta F 850-101 Barista TS kann sich sehen lassen.

Mein persönlicher Traum ist eine Maschine von Moccamaster im nostalgischen Look und einer simplen Technik, aber maximal hochwertiger Verarbeitung und einem Durchlauferhitzer, der das Gerät ebenfalls zu einer optimalen Filterkaffeemaschine macht.

Sicherlich sagt das Design nicht zwangsläufig etwas über die Funktion aus, doch wenn die Anschaffung einer Kaffeemaschine ansteht, kann der Neuzugang durchaus zum Wohnambiente passen. Schön, dass es mittlerweile in diesem Bereich eine reichhaltige Auswahl gibt.

3. Smartphone als Helfer für Kaffeemaschinen

Wenn euch die Zeitschaltuhr an der Filtermaschine nicht genügt, geht’s auch eine ganze Ecke spektakulärer. Die PrimaDonna Elite von DeLonghi, beispielsweise die Ecam 656.55.MS, besitzt eine Anbindung ans Smartphone, über das ihr nicht nur den Vollautomaten „fernsteuert“, sondern auch individuelle Kaffeespezialitäten erstellt und brühen lasst. Stellt Aroma, Milch- und Kaffeemenge sowie sogar die Temperatur ein, um euren eigenen Favoriten zu erschaffen.

Das Smartphone hilft beim Erschaffen eigener Kaffee-Spezialitäten. (Foto: DeLonghi)
Das Smartphone hilft beim Erschaffen eigener Kaffee-Spezialitäten. (Foto: DeLonghi)

Der Siemens EQ.9 Plus mit Home Connect lässt euch 17 weitere internationale Kaffeespezialitäten abseits des Standards auswählen. Mit der CoffeePlaylist bastelt ihr eine Liste mit Getränken, die die Maschine nacheinander abarbeitet – ideal für Familienfeiern. In der Smartphone-App warten weiterhin Rezepte und ein Reinigungsprogramm.

Siemens EQ.9 plus connect im Test: Kaffeevollautomat mit zwei Mahlwerken

Letztlich sind die App-Elemente einerseits den teureren Vollautomaten vorbehalten, andererseits schon etwas „Spielerei“. Aber eine nette Sache, keine Frage.

4. Wenn es nicht nur eine Filtermaschine sein soll

Vollautomaten sind vielseitig, Filtermaschinen einfach, Siebträger bei richtiger Verwendung grandios – aber jede Art der Zubereitung hat auch ihre Schattenseiten. Selten optimaler Geschmack, wenig Spielraum, hoher Aufwand – irgendwas ist ja immer. Doch auch hier liefern Unternehmen Lösungen.

Die DeLonghi BCO411.B ist einerseits eine normale Filtermaschine, die sicherlich perfekt für den Morgen oder zum Kaffee und Kuchen mit Freunden geeignet ist. Möchte allerdings jemand eine besondere Spezialität, kommt der Siebträger zum Einsatz. Der ist zwar nicht mit Profi-Systemen vergleichbar, aber das ist auch nicht der Anspruch der ansonsten preisgünstigen Kombi-Kaffeemaschine.

Spannend ist zweifelsohne die Melitta Epos, die eine klassische Handfiltration gewissermaßen simuliert. Erst mahlt das Gerät die Bohnen, dann läuft das Wasser durch einen rotierenden Auslauf. Am Schluss reden wir über eine moderne Filtermaschine, die der „manuellen Verwendung“ sehr nahe kommt.

Wer’s generell etwas eilig hat, schätzt die Vorzüge der Kapsel- oder Pad-Maschine. Aber was, wenn es mal ein feiner Filterkaffee sein soll? Hier schafft die Philips Senseo Switch Abhilfe. Es ist übrigens der einzige Apparat dieser Art. Ohnehin sind Hybriden noch eine Randerscheinung, aber deswegen nicht uninteressant für ein ausgewähltes Publikum.

5. Gutes muss nicht teuer sein

Wenn ihr nicht auf eine La Marzocco-Siebträgermaschine für 5.000 Euro besteht, bekommt ihr guten Kaffee daheim auch für sehr viel weniger Geld. Einen Vollautomaten mit Milchaufschäumdüse und allerlei Einstellmöglichkeiten erhaltet ihr längst für einen schmalen Taler – beispielsweise die in vielen Haushalten stehende DeLonghi Magnifica S ECAM 22.110.SB.

Solide Vollautomaten bekommt ihr für deutlich unter 500 Euro. (Foto: DeLonghi)
Solide Vollautomaten bekommt ihr für deutlich unter 500 Euro. (Foto: DeLonghi)

Persönlich würde ich zwar nicht unbedingt zu einer Filtermaschine aus der 30-Euro-Preisklasse greifen, denn neben der Qualität des Kaffees spielen schließlich andere Faktoren und Funktionen eine gewisse Rolle. Doch auch ein Philips HD5408/20 ist nicht teuer, bietet aber konstante Brühtemperaturen, eine optimierte Wassereinlaufdüse, eine Tropf-Stopp-Funktion sowie eine einfach zu säubernde Konstruktion.

Interessiert uns die Bohne: Alles, was ihr über Kaffeemaschinen wissen müsst

Gute Qualität im Bereich der Kaffeemaschinen muss nicht teuer sein. Die klassische und wieder beliebten Methode mit Handmühle, Kanne, Keramikfilter und weiterem Zubehör mag zwar ein Hochgenuss schon bei der Zubereitung sein, ist für viele aber schwer in den Alltag zu integrieren, da sehr zeitaufwändig.

Bei Euronics ist eine große Auswahl an Kaffeemaschinen und Kaffee-Vollautomaten erhältlich.

Wie bereitet ihr euren Kaffee vorzugsweise zu? Ich freue mich über Kommentare unter diesen Zeilen.

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