Interessiert uns die Bohne: Alles, was ihr über Kaffeemaschinen wissen müsst

Jetzt einen Kaffee! Die Wege zum braunen Muntermacher sind vielfältig, nur lecker sollte er sein. Und welche Zubereitungsart und welche Maschinen eignen sich am besten dafür? Wir sagen es euch in unserem kleinen Leitfaden.

Wir sind ehrlich: Für den perfekten Kaffeegenuss muss nicht zwingend eine Maschine her. Im hippen Café eures Vertrauens liegen Kaffeefilter und Handkannen wieder im Trend, die den Kaffee mit all seinen Geschmacksnuancen am besten wiedergeben. Heißes, aber nicht kochendes Wasser auf das Kaffeemehl im optimierten Mahlgrad und durch einen feinporigen Filter in eine Kanne geschickt: fertig ist der Kaffeegenuss.

Für andere Kaffeezubereitungen allerdings nehmen euch clevere Maschinen einen Teil der Arbeit ab, und für einen original italienischen Espresso muss eine Maschine her, die den nötigen Druck von mindestens 9 bar aufbringen kann. Wir stellen euch heute hier die verschiedenen Maschinentypen vor.

Der gute alte Filterkaffee mit modernen Nuancen

Ihr werdet am liebsten mit frischem Kaffee geweckt? Moderne Filter-Kaffeeautomaten verfügen über eine Zeitschaltuhr, einen Aromaschutz und – wie im Falle etwa der Philips Grind & Brew-Serie – über ein integriertes Mahlwerk. Praktisch für unterwegs: Filtermaschinen mit einer integrierten Thermoskanne wie die Bosch TKA 8653, die man direkt mit zur Arbeit oder auf die Reise mitnehmen kann.

Kann auch optisch was her machen: eine gute alte Filterkaffeemaschine wie hier die Kenwood kmix.

Kann auch optisch was her machen: eine gute alte Filterkaffeemaschine wie hier die Kenwood kmix.

Kaffee preiswert und auf Knopfdruck: Mit Pad- oder Kapselmaschinen

Ihr trinkt Kaffee lieber zuhause, in einzelnen Portionen und möglichst einfach? Dann erzeugen Senseo-Maschinen mit Kaffee-Pads auf Knopfdruck eine sehr schöne Kaffee-Crema. Die Senseo LatteDuo kann klassischem Pad-Kaffee auch noch frische Milch hinzufügen und damit etwa einen Café au Lait für euch zubereiten. Noch einfacher und berühmt für ihr Aroma sind Kapsel-Maschinen wie die Krups Nespresso Pixie. Die Nespresso-Technik bringt ganz nebenbei auch noch den notwendigen Druck auf, um einen Espresso zuzubereiten. Daher der Name. Die DeLonghi Lattissima-Reihe ist zusätzlich mit einem Milchbehälter ausgestattet. Über Programmtasten lassen sich damit verschiedene Kaffeespezialitäten zubereiten.

Schon fast ein Klassiker: Die Philips Senseo, hier in der Neuauflage 'VivaCafe'

Schon fast ein Klassiker: Die Philips Senseo, hier in der Neuauflage ‚VivaCafe‘

Kaffeevollautomaten: Der Barista für zuhause

Ihr wollt das ganze Kaffeespektrum? Ihr trinkt mehrere Tassen am Tag und eure Familienmitglieder auch? Dann wäre vielleicht ein Kaffeevollautomat etwas für euch. Ihr drückt eine Taste und der Kaffee wird frisch gemahlen für euch zubereitet – auf Wunsch natürlich mit Milch als Cappuccino, Latte Macchiato oder als das neue Szenegetränk Flat White. Moderne Vollautomaten wie die Miele CM 6300 spülen die Milchleitung automatisch durch und hinterlegen euer ganz persönliches Lieblingsrezept auf einer programmierbaren Taste.

Cappuccino und Co. auf Knopfdruck: Längst kein Problem mehr für moderne Vollautomaten wie hier von Melitta.

Cappuccino und Co. auf Knopfdruck: Längst kein Problem mehr für moderne Vollautomaten wie hier von Melitta.

Siebträgermaschinen: Nur handgemacht ist echt

Ihr wollt euren Espresso lieber selbst zubereiten? Dann sollte eine Siebträgermaschine her. Einfache Modelle wie die Gaggia Prestige bereiten selbst gemahlenen Espresso mit bis zu 15 bar zu und können alternativ auch Kaffeepads verarbeiten. Richtig edel wird es etwa mit der knallroten KitchenAid Artisan, die über zwei getrennte Boilersysteme für Espresso und Milch verfügt und euch Milch mit einer Dampfdüse selbst aufschäumen lässt.

Ihr könnt euch nicht entscheiden, ob ihr lieber Espresso oder Filterkaffee wollt? Kein Problem: Die DeLonghi BCO 410.1 kann beides.

Witzige Werbeaktion von DeLonghi: unterschiedliche Milchschaumtypen wie hier: der Forscher.

Witzige Werbeaktion von DeLonghi: unterschiedliche Milchschaumtypen wie hier: der Forscher.

Für die Zubereitung von Hand: Wasserkocher mit Temperaturwahl

Egal ob ihr eine Maschine benutzt oder Kaffee von Hand zu bereitet: Kaffee sollte keinem 100 Grad heißen Wasser ausgesetzt sein, weil sonst die Aromen zerstört werden. Besser sind – je nach Bohne und Zubereitungsart 88-95 Grad. Eine kleine Faustregel empfiehlt, das Wasser nach dem Kochen eine gute Minute stehen zu lassen und dann erst den Kaffee aufzubrühen. Wer es genauer will, kann zu einem Wasserkocher mit Temperaturwahl greifen, wie der Precision Control oder der Buckingham von Russell Hobbs.

Kaffeemaschinen können in durchaus futuristischem Design daherkommen wie hier die DeLonghi Dolce Gusto.

Kaffeemaschinen können in durchaus futuristischem Design daherkommen wie hier die DeLonghi Dolce Gusto.

Zusammenfassung

Eigentlich ist es egal, wie ihr euren Lieblingskaffee zubereitet. Er muss nur schmecken. Moderne Technik hilft euch dabei, euren Kaffee so zuzubereiten, wie ihr ihn am liebsten mögt. Ich selbst habe mir vor geraumer Zeit eine Siebträgermaschine angeschafft, trinke aber auch Filterkaffee aus der Handkanne wieder sehr gerne. Es muss ja nicht immer dasselbe sein.

Mehr über Kaffee erfahrt ihr natürlich immer bei uns im Euronics Trendblog. So haben wir euch Barisieur vorgestellt, das gemeinsame Kind aus Wecker und Kaffeemaschine und alles über Milchschaum. Wir haben einen Kaffeevollautomaten getestet und euch den Ikawa Heimkaffeeröster vorgestellt, mit dem ihr eure Bohnen selbst rösten könnt. Und dazu solltet ihr erfahren, warum schwarzer Kaffee wieder im Trend liegt.

Eine große Auswahl an Kaffeemaschinen findet ihr auch im Shop von Euronics.

Bilder: Hersteller. Beitragsbild: DeLonghi

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