LG Oled Flex: Dieser Fernseher lässt sich biegen

Möchtest du einen flachen Fernseher oder einen Curved-Monitor? Der LG OLED Flex ist beides. Auf Knopfdruck änderst du den Grad der Krümmung.

LG Oled Flex: Dieser Fernseher lässt sich biegen

Faltbare Smartphones und Laptops – die gibt’s bereits und sorgen bei echten Technik-Enthusiasten vielleicht nicht mehr für große Augen. Aber ein 42-Zoll-Bildschirm, bei dem du den Grad der Krümmung selbst festlegen kannst, ist schon überraschend und weckt die Neugierde. Der LG OLED Flex (Modell LX3) besitzt ein 42 Zoll großes Display, das du in 20 Stufen nach eigenen Vorstellungen verbiegst. Für jede Eventualität hast du so den optimalen Bildschirm.

So funktioniert die anpassbare Bildschirmkrümmung

Während du beim Samsung Galaxy Z Fold4 oder Z Flip4 eher kleine Bildschirme zusammenklappst, geht’s beim LG OLED Flex „nur“ darum, die Horizontale leicht zu biegen. Von einem komplett flachen Zustand bis zu einer Krümmung von 900R kannst du selbst entscheiden, wie stark du das Display verformen möchtest.

Mit 900R erhältst du eine sehr angenehme Krümmung, vor allem bei Spielen. (Foto: LG)
Mit 900R erhältst du eine sehr angenehme Krümmung, vor allem bei Spielen. (Foto: LG)

Der Clou: Direkt auf der Fernbedienung des Fernsehers befindest sich eine Taste, mit der du zwei Voreinstellungen auf Knopfdruck auswählst. Selbständig ändert sich die Bildschirmkrümmung. Manuell am Gerät stellst du in 5-Prozent-Schritten in 20 Stufen einen individuellen Grad der Krümmung ein.

Zusätzlich lässt sich der LG OLED Flex bis zu 10 Grad in deine Richtung und bis 5 Grad von dir weg neigen. Höhenverstellbar ist der Standfuß auch – bis zu 14 Zentimeter nach oben oder unten.

Wozu ist der biegsame OLED-Bildschirm gut? Für Gamer!

Zu Recht stellt sich die Frage: Brauche ich das? Der Verdacht liegt nah, dass man als Anwender:in gar nicht so oft die Krümmung ändern möchte oder schlicht keine Notwenigkeit dafür besteht. Doch vor allem für Gamer:innen dürfte diese Flexibilität interessant sein. Denn bei Spielen kann ein verbogener Bildschirm für ein intensiveres, immersives Erlebnis sorgen. Eben weil du dich so fühlst, als wärst du von dem Fernseher umgeben.

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Letztlich richtet sich der LG OLED Flex in vielerlei Hinsicht an Spieler:innen. Beispielsweise kannst du die Bildschirmgröße virtuell anpassen und so selbst wählen, ob du die vollen 42 Zoll auf einem flachen Fernseher für Renn- und Rollenspiele oder ein 21:9-Bildformat für Strategiespiele und Shooter verwenden willst.

Weitere Highlights:

  • Multi-View-Modus: Lass dir Inhalte von zwei verschiedenen Quellen gleichzeitig anzeigen.
  • Switching-Hub: Nutze das integrierte Mikrofon des LG OLED Flex sowie alle via USB angeschlossenen Geräte an einem über HDMI angeschlossenen PC.
  • Gaming-App: erlaubt weitere Individualisierungs-Möglichkeiten.
  • Standards: Unterstützung von Dolby Vision Gaming, 4K, 120Hz, HDMI 2.1, VRR, ALLM, Nvidia G-Sync & AMD FreeSync Premium
  • Anpassbare RGB-Beleuchtung auf der Rückseite: 5 Modi, um Licht mit Audio- und Videoinhalten zu synchronisieren

Im Inneren: Neueste Technik

Sowieso scheint LG beim OLED Flex das Beste vom Besten zu verbauen. Zum Einsatz kommt die hauseigene OLED-evo-Technologie mit einer 100%-Farbtreue, Pixelreaktionszeiten von 0,1 Millisekunden und einem geringen Input-Lag. Mitverantwortlich ist der aktuelle AI-Prozessor Alpha9 Gen5, der bereits in den hochpreisigen LG-Fernsehern zum Einsatz kommt.

Und es steht außerdem fest: Der LG OLED Flex (Modell LX3) ist auch ein vollwertiger Fernseher mit zwei hochwertigen 40-Watt-Lautsprechern und Unterstützung für Dolby Atmos.

LG nennt bisher weder Preis, noch einen Erscheinungstermin. Technisch dürfte er ungefähr im Bereich der OLED Evo TVs der C2- und G2-Reihe angesiedelt sein. Rechnen kannst du also mit Summen zwischen 2000 und 2500 Euro. Kein Schnäppchen, gerade für einen 42-Zoll-Fernseher. Aber für Gamer, die ein hochanpassbares Setup vollen: vielleicht die Investition wert.

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