Acer Chromebook 514 Chrome OS

Endlich konkurrenzfähig: Gebt Chromebooks noch einmal eine Chance!

Chromebooks mit Google Chrome OS waren lange keine echte Alternative zu Windows oder Mac. Unser Test zeigt: Das hat sich deutlich geändert. Nummer 3 ist endlich so weit. Das dürfte überraschend kommen, für Nutzer ebenso wie für Händler und Hersteller.

Vor einigen Jahren gab ich frustriert auf. Nein, Chromebooks waren keine Alternative zu Windows oder Mac. Kaum Funktionen, Qualität und Auswahl der Apps ein Witz; das Nutzungserlebnis glich einem Aufenthalt in der staatlichen Google-Besserungsanstalt. Nicht lange und ich war wieder weg.

Und heute, im Frühjahr 2019? Kaum zu glauben, aber das Chromebook-Betriebssystem Chrome OS hat sich grundlegend gewandelt. Ja, ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Chrome OS mit einer modernen Version des Systems und mit Android-Apps mittlerweile ein gangbarer „dritter Weg“ neben Windows und Mac geworden ist und euer nächster Laptop gut und gerne ein Chromebook sein könnte. Lasst mich euch das beweisen.

Chrome OS: Was braucht ihr zum Glücklichsein?

Es kann gut und gerne sein, dass ihr heute 80 Prozent eurer Zeit am Rechner mit dem Browser verbringt. Aber das bedeutet nicht, dass die übrigen 20 Prozent zu vernachlässigen wären. Das hat über die Jahre auch Google erkannt.

Acer Chromebook 514 mit Chrome OS

Acer Chromebook 514 mit Chrome OS

Apps? Chrome OS hat dank Android alles, was ihr so braucht

Moderne Chrome-OS-Versionen bieten ein deutlich flexibleres und zeitgemäßeres Nutzungserlebnis, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Im Mai 2016 gab Google bekannt, dass Anwender auf neuen Chromebooks künftig auch Android-Apps aus dem Play Store würden installieren können. Das hat die App-Problematik erheblich verbessert. Ein paar Beispiele:

  • Bildbetrachtung: Der Dateimanager zeigt eine Bildvorschau auf Knopfdruck und erlaubt es euch, Bilder zu beschneiden, die Größe zu verändern und auch die Helligkeit anzupassen.
  • Bildbearbeitung: Polarr ist eine fantastische, native Chrome-OS-App mit zahlreichen Filtern und Optionen, die zum größten Teil sogar kostenlos zur Verfügung stehen.
  • Bildbearbeitung: Photoshop Express kann auf das Dateisystem zugreifen, ist gegen Datenfreigabe kostenlos und bietet beinahe alles, was ihr für eine umfassende Bildbearbeitung braucht.
  • Office: Google Drive mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm steht als Web-App mit Offline-Funktionalität zur Verfügung.
  • Office: Alternativen zu Drive sind Android-Apps wie WPS Office oder Polaris Office – sogar Microsoft Office – die Zugang auf das Dateisystem erhalten und deren Fenstergröße ihr mittlerweile frei anpassen könnt.
  • Musik: Die Spotify-Android-App bietet sogar ein Kontextmenü. Auch hier könnt ihr die Fenstergröße nach Belieben anpassen. Direkt von Haus aus dabei ist Google Play Musik. Apps für Apple Music, Deezer oder andere findet ihr im Play Store. Außerdem Apps wie MX Player oder Musikspieler, wenn ihr MP3s und ähnliches hört. Chrome OS hat allerdings auch von Haus aus einen Audio- und Video-Player in den Datei-Manager integriert, den ihr auf Knopfdruck starten könnt.
  • Datei-Manager: Googles Standard-Programm „Dateien“ bietet eine ähnlich aufgeräumte Übersicht wie der Finder auf Apple. Auch ein Äquivalent zur Vorschau ist mit dabei.
  • Browser: Bei Chrome OS ist, natürlich, der Chrome-Browser das Herzstück. Ihr könnt euch andere Browser via Play Store installieren, zum Beispiel den Firefox. Der bringt dann allerdings nicht die gleiche, native Funktionalität mit wie Chrome. Wird euch jetzt aber nicht überraschen.

Die Quintessenz ist: Es funktioniert jetzt. Denkt weniger an native Apps für Chrome OS, von denen es nur wenige gute gibt. Die Zeiten sind aber vorbei, in denen ihr euch auf Chrome OS mit „Apps“ begnügen musstet, die im Grunde nur Webseiten waren. Mit anpassbaren Android-Apps hat sich vieles zum Besseren gewandelt und das Zusammenspiel mit dem eigentlich fachfremden Betriebssystem funktioniert.

Chrome OS: Viele Apps dank Google Play

Chrome OS: Viele Apps dank Google Play

Google stellte Chrome OS bereits 2009 als Alternative für Nutzer vor, die maßgeblich im Web unterwegs sind. Auf meinem Testgerät Acer Chromebook 514 ist bereits Version 72 (!) installiert. Während ich diese Zeilen schreibe, wurde Version 73 als stabil veröffentlicht, Nummer 74 ist in der Beta-Phase. Das ist das Schöne an Chrome OS: Es bewegt sich richtig was. Google und die Entwickler-Community arbeiten emsig an steten Verbesserungen.

Chrome OS anno 2019: Reif für die Gegenwart

Kaum aufgeklappt, startet mein Testobjekt Acer Chromebook 514 sogleich, fragt erst nach WLAN und dann nach meinem Google-Konto. Und wenig später ist auch schon alles eingerichtet. Fünf lange Jahre sind seit meinem Test mit einem Toshiba-Chromebook mittlerweile vergangen.

Das Chrome OS fünf Jahre später präsentiert sich nun viel, viel angenehmer. Google hat die Software-Oberfläche nach und nach gänzlich neu gestaltet. Die Menüleiste wirkt nicht mehr wie der misslungene Versuch, Windows Vista zu kopieren, er erinnert nun viel mehr an das Dock aus macOS. Ich kann es – wie auf dem MacBook auch – auf Wunsch an die rechte Bildschirmseite andocken, neue Apps mit der Maus anpinnen oder ungewünschte einfach entfernen.

Chrome OS: Auf den ersten Blick kaum von macOS zu unterscheiden.

Chrome OS: Auf den ersten Blick kaum von macOS zu unterscheiden.

Schön ist das Benachrichtigungssystem von Chrome OS rechts, das wiederum an Windows 10 erinnert. Ein runder Startknopf öffnet die Suche des Chromebooks und präsentiert die installierten Apps. Ein Datei-Manager ist nun optisch ansprechend fest integriert. Screenshots könnt ihr mit einer einfachen Tastenkombination (Strg + Fenster wechseln) anfertigen. Das alles wirkt um Lichtjahre weiter als noch vor fünf Jahren. Google hat das Nutzungserlebnis von Chrome OS in ein modernes Zeitalter katapultiert.

Chrome OS 2019: Schlicht und modern

Art und Größe der Systemschrift könnt ihr in den Einstellungen anpassen. Die etwas arg groß geratene Alt-Taste links auf der Tastatur des Acer Chromebook 514 könnt ihr zu einer zweiten Steuerungs-Taste (oder etwas anderem) umdeklinieren. Als ich dann in den Einstellungen noch die Mausgeschwindigkeit und Wiederholungsrate genau auf mich zuschneide und im Chrome-Browser butterweich durch meinen ersten WordPress-Text navigiere, fühle ich mich zum ersten Mal wie zuhause. (Und zuhause ist für gewöhnlich mein mittlerweile etwas betagtes MacBook Air von 2013.)

Bildbearbeitung kein Problem mit skalierbaren Android-Apps wie Photoshop Express.

Bildbearbeitung kein Problem mit skalierbaren Android-Apps wie Photoshop Express.

Geschenkt, dass es anfangs bei ein paar Kleinigkeiten hakelt: Damit das System meine kabellose Maus und meinen kabellosen Lautsprecher erkennt, muss ich Bluetooth mehrmals aus- und wieder einschalten. Die Spotify-Android-App begrüßt mich anfangs stoisch mit einem schwarzen Bildschirm.

Meinen über USB angeschlossenen Drucker erkennt das Acer Chromebook 514 zwar auf Anhieb, aber es will ihn zunächst nicht verwenden. Über die Online-Hilfe finde ich die Lösung: Ich solle einfach einen Drucker vom gleichen Hersteller (Dell) auswählen, der meinem am nächsten kommt. Das funktioniert, problemlos. Chrome OS erkennt meine externe Festplatte und lässt mich klaglos auf die Bilddateien eines testweise angeschlossenen Samsung Galaxy S10 zugreifen. Sogar auf die Dateien eines Apple iPhone X – das ist furchtbar langsam, aber es geht.

Chrome OS offline: Gab’s da mal ein Problem?

Dass es zwingend eine aktive Internetverbindung brauchte, damit man überhaupt damit arbeiten konnte, war einmal das große Problem von Chrome OS. Und heute? Der schon erwähnte Datei-Manager funktioniert offline natürlich trotzdem. Genauso aber auch praktisch alle Android-Apps, die ich zum Testen verwende: Photoshop Express, WPS Office, Netflix und Spotify (die natürlich beide nur zuvor gespeicherte Dateien wiedergeben können).

Native Chrome-OS-App Polarr: Funktioniert auch offline.

Native Chrome-OS-App Polarr: Funktioniert auch offline.

Aber auch das so ganz und gar nicht für einen Laptop gedachte Instagram lässt mich im Offline-Modus noch ein Bild zum Hochladen auswählen. Und selbst Polarr, die native Chrome-OS-App lässt mich offline Bilder bearbeiten, als wäre alles wie immer. Das System meldete anfangs einmal, Google-Drive-Daten im Hintergrund für einen Offline-Modus zu speichern – und hält bei meinem Versuch Wort. Drive öffnet offline ein neues Browser-Fenster, zeigt die zuletzt geladenen Dateien dort an und lässt sie mich klaglos öffnen und bearbeiten.

Kurz: Chrome OS offline zu nutzen, ist 2019 kein Problem mehr.

Chrome OS und Linux: Erste Gehversuche

Mit Project Crostini wird Chrome OS richtig interessant. Die Idee ist, mit der Erweiterung auch Linux-Apps auf dem System auszuführen. Chrome OS selbst verwendet den Linux-Kernel, die eigene Oberfläche ließ aber bislang nicht zu, Linux-Apps darauf laufen zu lassen.

In Chrome OS Version 72, die ich zum Test auf dem Acer Chromebook 514 zur Verfügung hatte, hat Google diese Unterstützung von Linux-Apps noch explizit als „beta“ eingestuft. Die einzige Linux-App, die das System nach einer kurzen Installation anbietet, ist das Terminal. Einen Launcher gibt es in dieser Version noch nicht (er soll in einer der folgenden Chrome-OS-Versionen folgen).

Da geht noch mehr: Die Linux-"Experience" auf Chrome OS beschränkt sich in Version 72 noch auf das Terminal.

Da geht noch mehr: Die Linux-„Experience“ auf Chrome OS beschränkt sich in Version 72 noch auf das Terminal.

Testweise versuche ich die eigentlich recht einfache Installation von Spotify für Linux über das Terminal. Das gelingt mir auch, aber Spotify in dieser Form ist nicht ernsthaft zu gebrauchen. Die App präsentiert sich in einer viel zu kleinen Darstellung, die Soundausgabe ist zu leise und zu blechern. Die App reagiert langsam und lässt beim ersten Versuch das ganze System abstürzen.

Heißt: Project Crostini in der Version unter Chrome OS 72 ist ein Grundstein. Mehr noch nicht. Aber da dürfte noch einiges folgen, wie so oft bei Chrome OS.

Unterschiede zwischen Chrome OS und macOS

Nach ein paar Tagen mit dem Chromebook vergesse ich manchmal fast, dass ich gar nicht unter macOS arbeite. Das spricht schon einmal sehr für Chrome OS: Das System braucht den Vergleich nicht mehr zu scheuen. Was Apple besser macht, ist die Vorschau, deren Äquivalent unter Chrome OS noch zu träge ist und weniger Nutzungsoptionen bietet. Chrome OS verzichtet bei geöffneten Apps auf eine Menüleiste am oberen Bildschirmrand, die ihr schnell vergessen werdet, denn die Bedienung der Chrome- oder Android-Apps ist recht intuitiv.

Was ich dafür vermisse, ist etwas wie AirDrop. Mit einem einfachen Knopfdruck Bilder vom iPhone auf den Mac verschieben oder umgekehrt. Bei Chrome OS kommt als einzige konkurrenzfähige Alternative das Teilen über Google Drive in Frage, das in Chrome OS fest im Datei-Manager integriert ist (und auf Wunsch sogar ausgeschaltet werden kann).

Früher kam Chrome OS einmal ganz ohne Datei-Manager aus. Der heute steht dem Finder auf macOS oder dem Windows Explorer in kaum etwas nach.

Früher kam Chrome OS einmal ganz ohne Datei-Manager aus. Der heute steht dem Finder auf macOS oder dem Windows Explorer in kaum etwas nach.

Apple hat dem verworrenen Mac-AppStore im vergangenen Jahr ein dringend benötigtes Update spendiert. Google Play auf dem Chromebook hätte den alten Mac-AppStore noch bezwungen, im Vergleich zum neuen finde ich mich auf Google Play für Chrome OS etwas schlechter zurecht. Dennoch ist die Auswahl stattlich. Mit Apps, die für Tablets optimiert oder so strukturiert sind, dass sie für jedes Endgerät passen, lässt sich auf dem Chromebook gut arbeiten. Probleme hatte ich mit einigen Spielen, gerade solchen, die nur für die Hochkant-Darstellung von Smartphones optimiert sind. Davon konnte ich einige gar nicht erst öffnen.

Wer es noch bezweifelt hatte: Selbstverständlichkeiten auf macOS wie schnelles Hochfahren, augenblickliches „Schlafenlegen“ durch Zuklappen des Rechners und ebenso schnelles Wiederaufwecken gelingen auch auf dem Chromebook.

Acer Chromebook 514: Schicke Mittelklasse

Das Acer Chromebook 514, das mir Acer zum Testen auslieh, ist ein Mittelklasse-Notebook mit Intel Pentium-Prozessor. Der ist nicht der allerschnellste, gerade im Zusammenspiel mit dem Datei-Manager, aber brachte mich in den meisten Fällen sicher ans Ziel. 32 oder 64 GB Speicher sind drin, passend dazu 4 oder 8 GB. Das Gehäuse ist in angenehmem Aluminium gefertigt und bietet ein schickes Design. Das 14-Zoll-Full-HD-Display ist ein Touchscreen, der sich auf Wunsch um 180 Grad herunterklappen lässt.

Acer Chromebook 514: zahlreiche Anschlüsse für Chrome OS

Acer Chromebook 514: zahlreiche Anschlüsse für Chrome OS

Was mit am Acer Chromebook 514 gut gefällt, ist die Zahl der Anschlüsse (2x USB-A 3.0, 2x USB-C, wovon ein Port der Stromversorgung dient, 1x 3,5mm Audioklinke, 1x MicroSD-Kartenleser, 1x Laptop-Schloss). Auf der Tastatur tippt es sich sehr weich und angenehm. Lediglich die Leertaste muss ich für meinen Geschmack mit eher viel Kraft herunterhämmern. Das Arbeiten mit dem Touchpad machte mir sehr viel Spaß, gerade etwa beim Herein- und Herauszoomen mit Google Maps.

Den Touchscreen hingegen habe ich so gut wie nicht gebraucht. Gewünscht hätte ich mir allenfalls noch, dass man den Screen in „Yoga“-Form ganz hätte nach hinten klappen können. Das können dafür Acers Chromebooks der „Spin“-Serie.

Acer Chromebook 514: Display lässt sich herunterklappen.

Acer Chromebook 514: Display lässt sich herunterklappen.

Acer wirbt mit einer starken Akkulaufzeit bis zu 12 Stunden. Ganz so lange kam ich nicht damit hin, gerade, wenn ich viele Videos schaute. Aber im Vergleich zu anderen Laptops mischt der Akku im Acer Chromebook 514 schon weit vorne mit. Angenehm ist auch die beleuchtete Tastatur. Die integrierten Lautsprecher sind dafür eher schwach.

Acer Chromebook 514

Acer Chromebook 514

Wo ist die High-End-Hardware für Chrome OS?

Chrome OS ist nicht perfekt, aber – seid ehrlich! – welches Betriebssystem ist das schon? Google hat das Nutzungserlebnis stark verbessert und die App-Auswahl dank gelungener Integration von Android-Apps in die Moderne geholt. Chrome OS im Jahr 2019 muss sich vor Windows 10 und macOS nicht mehr verstecken. Hier geht beinahe alles, was auf anderen Systemen auch möglich ist. Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, mein altes MacBook Air in Bälde durch ein potentes Chromebook zu ersetzen statt durch ein neues MacBook.

Alle 5 Jahre ein neuer Laptop? Diesmal nicht

Aber genau das ist das Problem: potente Chromebooks? So viele gibt es da auf dem deutschen Markt gar nicht. Das hier getestete Chromebook 514 ist solide Mittelklasse. Für die tägliche Arbeit bräuchte ich etwas Besseres. Acer hat noch das Chromebook Spin 13 mit Intel-Core-Prozessoren im Angebot. HP könnte mit dem Chromebook x360 14 G1 mithalten (das es sowohl mit Intel-Core- als auch Intel-Pentium-Prozessoren gibt). Die angekündigten Asus Chromebook Flip C434TA und Lenovo Yoga Chromebook sind bis Ende März 2019 noch nicht auf dem deutschen Markt erschienen.

Lenovo Yoga Chromebook

Lenovo Yoga Chromebook

Ihr mögt Google nicht und ihr wollt euch nicht auf Gedeih und Verderb der neugierigen Datenkrake ausliefern? Fair genug, aber dann benutzt auch bitte kein Android, auf dem Google ebenso euren Daten hinterherhechtet! Im Chrome OS kommt ihr nicht ohne den Chrome-Browser aus (zumindest ist eine Nutzung ohne wenig sinnvoll) und auch ohne ein Google-Konto nicht. In den Einstellungen könnt ihr immerhin wählen, dass der Rechner keine Nutzungsdaten an Google schickt. Ansonsten sollte klar sein: Chrome OS ist Googles Spielwiese. Wenn ihr das nicht mögt, müsst ihr ein anderes System benutzen.

Chrome OS: Zeit für einen Neustart

Was in meinen Augen viel schwerer wiegt: Dass die meisten Nutzer, Hersteller und auch Händler Chrome OS ein Stück weit abgeschrieben haben. Ein enttäuschendes Nutzungserlebnis vor einigen Jahren führte dazu, dass viele Chromebooks auch heute noch wie Blei in den Regalen liegen, was natürlich die Händler und auch Hersteller enttäuscht. Aktuell finde ich bei Euronics bis auf das hier besprochene Acer Chromebook 514 in der Version mit 32/4GB kein anderes Gerät mehr im Store, und ich kann es den Händlern nicht verdenken.

Deswegen ist es in meinen Augen an der Zeit, die Vergangenheit ruhen zu lassen und einen Neuanfang zu wagen. Neue Hardware, mehr Nutzer und generell mehr Zuspruch könnten Chrome OS aus der Nische holen. Es ist nicht meine Aufgabe, zum Fürsprecher eines Systems zu werden. Aber zugeben muss ich auch: Dieser Ausflug hat richtig Spaß gemacht! Bei Chrome OS bewegt sich etwas, hier ist ein neues System für all die, die Windows nicht mögen und denen bei macOS zu wenig Aufregendes passiert.

Es ist an der Zeit, Chromebooks noch einmal eine Chance zu geben!

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