Foto: HP

Monitore 2019: Die Trends und Technologien des Jahres

Es kommt nicht nur auf die Größe an, sondern auch auf die Technologie dahinter. Die Monitore 2019 bieten sowohl für Business als auch fürs Gaming moderne Standards und unkonventionelle Ideen.

Werft ihr einen Blick auf die kommenden Produkthighlights der Monitor-Hersteller, bleiben kaum noch Wünsche offen: HDR, OLED, UltraWide-Formate, G-Sync oder FreeSync, 144Hz, enorme Helligkeiten bis 1000nit, riesige Displaygrößen, 4K und noch höhere Auflösungen – alles dabei. Ob ihr leidenschaftlich gerne zockt oder ein „Arbeitstier“ benötigt, ist dabei fast zweitrangig. Denn es scheint, als werde jeder bei den neuen Monitoren 2019 angemessen bedient.

Keine Kompromisse beim Gaming – starke Monitore 2019

Wenn’s ums Thema Gaming geht, sind preislich nach oben nahezu keine Grenzen gesetzt. Und so wundere zumindest ich mich nicht über den Preis für den HP Omen X Emperium, der bei rund 5.000 US-Dollar liegen wird. Das 65 Zoll große Monster setzt auf das Referenzdesign der Nvidia Big Format Gaming Displays, die 2019 an Bedeutung gewinnen werden.

Was bedeutet das genau? Der HP Omen X Emperium verfügt über eine 4K-Auflösung, HDR, G-Sync, 144 Hz Bildwiederholfrequenz, 1000nit Helligkeit und eine extrem niedrige Latenz von höchstens 4ms. Dank der Integration von Nvidia Shield kann der Monitor auch als Entertainment- und Streaming-Maschine verwendet werden. Drei HDMI-Ports, DisplayPort, USB, eine mächtige Soundbar, RGB-Beleuchtung am Gehäuserand und sogar Ladeanschlüsse für Smartphones sind vorhanden. Imposant.

Der Asus ROG XG438Q ist ein spannender Monitor 2019. (Foto: Asus)

Der Asus ROG XG438Q ist ein spannender Monitor 2019. (Foto: Asus)

Bei Gaming-Monitoren 2019 werden OLED-Panels relevanter, wie zum Beispiel die 55 Zoll große Neuheit von Alienware zeigt. 4K-Auflösung, 120Hz Refresh Rate, über 90 Prozent Farbabdeckung (DCI-P3) und HDR scheinen im Gaming-Sektor zur Selbstverständlichkeit zu werden. Das zeigen auch die 2019er-Monitore von Asus‘ Gaming-Sparte ROG. Das Highend-Modell ist der Asus ROG Strix XG438Q mit UltraHD-Auflösung, DisplayHDR600 und 49 Zoll 10-Bit-VA-Panel.

Kurvige und klassische Gaming-Monitore

Curved-Monitore werden 2019 sicher nicht vom Schreibtisch verschwinden. Der Nano-IPS-UltraGear Monitor 38GL950G von LG bringt zeitgemäße Elemente (G-Sync, 4K, 144Hz, DCI-P3-Farbraum von 98 Prozent, 350 cd/m²) in kurvige Formen. Schick. Das gilt auch für die kreisrunde Beleuchtung auf der Rückseite. Samsung kontert mit dem CRG9 mit doppelter QHD-Auflösung (5120 x 1440 Pixel), 120Hz, 49 Zoll und HDR10.

Der 38GL950G bietet neben einem Curved-Design auch alle wichtigen Merkmale für einen Monitor 2019. (Foto: LG)

Der 38GL950G bietet neben einem Curved-Design auch alle wichtigen Merkmale für einen Monitor 2019. (Foto: LG)

Aber: Wer’s konventionell mag, der muss sich nicht sorgen. Zubehör-Hersteller Razer (und andere Unternehmen) bieten klassische Monitor-Konzepte mit moderner Technik an. Der Razer Raptor besitzt „nur“ ein 27 Zoll IPS-Panel, dafür aber eine 4K-Auflösung, 144Hz, einen Betrachtungswinkel von 178 Grad, FreeSync, 95 Prozent DCI-P3-Abdeckung und LED-Strips mit voller Unterstützung von Razer Chroma.

Für Arbeit und Lifestyle

Monitore 2019 sollten nicht nur technisch etwas taugen, sondern gut aussehen. Der Space Monitor von Samsung zeigt, dass dies kein Widerspruch sein muss. Vermutlich werden die Koreaner hier wieder eine Vorreiterrolle einnehmen und mehr Stil und Design in diesen Bereich bringen.

Besagter Space Monitor hat einen eigenen Fuß, der direkt am Schreibtisch befestigt wird. Kabel verschwinden ebenso. Wer mag, kann den Space Monitor auch näher an sich heranziehen – flexibler geht es kaum.

Kurios ist der LG 49WL95 mit einer Auflösung von 5120 x 1440 Pixeln. Der 49 Zoll große Curved-Monitor verfügt über ein Format von 32:9, was schon auf dem offiziellen Foto skurril aussieht. Versprochen wird eine optimale Produktivität. Wer nicht ganz so viel Platz hat, wählt den LG 38GL950G im Format 21:9. Elemente wie HDR10, IPS-Panel, 99 Prozent sRGB-Farbraumabdeckung und das hier nützliche Picture-by-Picture gibt’s freilich auch.

Boah, was für ein Format der 49WL95C hat! (Foto: LG)

Boah, was für ein Format der 49WL95C hat! (Foto: LG)

Auf gewisse Weise ist der Lenovo ThinkVision P44W erstaunlich. Der richtet sich an Business-Anwender, im Inneren steckt aber Technik des Gaming-Monitors Legion Y44FW. Das heißt: 4K, 144 Hz, 4ms Bildwiederholraten feiern auch Einzug in den Büros dieser Welt. Schaden kann es sicher nicht.

G-Sync und FreeSync vereint

Bisher war das vor allem für Spieler eine Glaubensfrage: Kaufe ich einen Monitor mit G-Sync für den Gaming-Rechner mit Nvidia-Grafikkarte oder ein Gerät mit FreeSync für den PC mit AMD-GPU?! Die konkurrierenden Standards funktionieren im Grunde sehr ähnlich, denn sie synchronisieren die Bildraten des Displays mit den generierten Inhalten der Grafikkarten, um Tearing und Verzögerungen zu vermeiden.

Kauft ihr euch 2019 einen Monitor, müsst ihr euch womöglich gar nicht mehr mit diesem Problem auseinandersetzen. Denn auf der CES 2019 präsentierte Nvidia mit G-Sync Ultimate und G-Sync Compatible zwei neue Standards. Zweitgenannter erlaubt es, dass Bildschirme sowohl G-Sync als FreeSync unterstützen dürfen. Hierzu erfolgt ein Zertifizierungsprozess durch Nvidia, es werden die jeweiligen Monitore auf die Unterstützung von variablen Bildwiederholraten über das Adaptive Sync des VESA DisplayPorts (darauf basiert FreeSync) getestet.

Erste Monitore sind kompatibel. (Foto: Nvidia)

Erste Monitore sind kompatibel. (Foto: Nvidia)

Oder anders gesagt: Monitore wie zum Beispiel der Acer XFA240, der Asus XG258, der AOC G2590FX oder der BenQ XL2740 sind kompatibel zu G-Sync und zugleich für FreeSync ausgelegt. G-Sync Ultimate wiederum ist ausgewählten Displays vorbehalten, die durch einen separaten Chip noch optimaler mit der Grafikkarte mit Nvidia-Chip harmonieren und HDR mit 1000 Nits besitzen. Eingangs erwähnter HP Open X Emporium wäre hier ein Beispiel für G-Sync Ultimate.

G-Sync Ultimate bietet noch mehr... (Foto: Nvidia)

G-Sync Ultimate bietet noch mehr… (Foto: Nvidia)

Praktisch: Seit dem 15. Januar 2019 ist der Nvidia-Grafikkartentreiber für G-Sync Compatible vorbereitet. Ihr könnt somit euren offiziell nicht unterstützten Monitor testen, ob er trotz FreeSync-Tauglichkeit vielleicht doch für G-Sync geeignet ist.

Neue Ideen

Ähnlich wie bei Gaming-Laptops 2019 und den kommenden Fernsehgeräten dürfen wir uns bei den Monitoren 2019 sicher über weitere Überraschungen freuen. Eine konnte ich schon ausfindig machen: Eonz.

Bei Eonz handelt es sich um… tja… was eigentlich? Es ist eine Art Kuppel, in der ihr Platz nehmt. Dank eines extrem gebogenen Displays mit einer Größe von 172,7 Zoll umgibt euch das Bild fast vollständig. 5200 Lumen, eine Auflösung von 5040 x 2160 Pixel und optimal 3D durch Shutter-Brillen sind mit von der Partie.

Eine Kuppel zum Spielen. (Foto: Eonz)

Eine Kuppel zum Spielen. (Foto: Eonz)

Sicherlich ist Eonz ein interessantes Beispiel für eine fast komplette Immersion ohne VR-Brillen. Aber es bleibt wohl im Vergleich zu herkömmlichen Monitoren eine immerhin reizvolle Kuriosität.

Die Monitor-Trends 2019

Monitore 2019 bieten reichlich Spannung. Große Panels, HDR, OLED und 4K-Auflösungen sind wichtige Themen – längst nicht mehr nur bei Fernsehern. Curved Displays, extreme Formate für die Arbeit und für Profis sowie Gamer niedrige Bildwiederholraten mit optimaler Farbraumabdeckung sind weitere Trends.

Dass sich Nvidia mit dem eigenen G-Sync indirekt auch öffnet, kommt gerade Spielern zugute, die sonst vor der Qual der Wahl standen.

Persönlich erhoffe ich mir weitere Entwicklungen im Bereich Design. Schicke Monitore für die Lifestyle-Wohnung könnten 2019 gerne zu einem weiteren Trend werden.

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