Amazon Echo Dot 3. Gen. ausprobiert: Bass, Bass, wir brauchen Bass

Der alte Echo Dot tat an den Ohren weh. Die neue, 3. Generation hat Amazon deswegen klar im Sound verbessert. Wir haben die beiden Generationen untereinander, sowie mit dem großen Echo und dem Google Home Mini verglichen.

Amazons kleiner Echo Dot der 1. und 2. Generation war ein Verkaufsschlager. Er hatte nur eins nicht: guten Sound. Dass man diesen auch in kompakter Bauweise durchaus realisieren kann, bewies Google mit dem ähnlich großen Home Mini. Das wollte der Sprachlautsprecher-Pionier Amazon natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so ist der Echo Dot der 3. Generation stark im Sound verbessert, vor allem beim Bass.

Echo Dot 3. Gen.: Endlich besserer Sound

Bei einem Sprachlautsprecher vom Formate eines Echo Dot geht es in erster Linie um die Kommunikation mit der Assistentin Alexa und weniger um guten Sound. Amazon machte es den Nutzern deswegen von Anfang an leicht, das smarte Gerät via Bluetooth oder einen Klinkenstecker mit einem besseren Lautsprecher zu koppeln. Denn dahin geht längst der Trend: die Lieblingsmusik via Spotify oder auch Radio auf einem Lautsprecher mit Hilfe von Alexa oder dem Google-Assistenten abzuspielen.

Der neue Amazon Echo Dot der 3. Generation

Der neue Amazon Echo Dot der 3. Generation

Amazon hat das längst erkannt und mit dem Echo und dem Echo Plus bereits deutlich größere Lautsprecher mit ordentlich Wumms vorgestellt. Aber das heißt ja nicht, dass auch der kleine Dot keinen guten Sound haben darf.

Echo Dot 3. Gen.: Soundcheck

Der Unterschied wird sofort deutlich. Während der alte Dot im Sound zwar erstaunlich laut daher kam, aber ansonsten dumpf und blechern klang, ist die Soundqualität im Echo Dot der 3. Generation deutlich gestiegen. Der Sound ist nun viel klarer, die Bässe sind stark betont. Allenfalls die Höhen wirken etwas dumpf. Man hat hier immer noch kein Hi-Fi-Soundgerät der Oberklasse, klar, sondern einen Wi-Fi-Lautsprecher für knapp 60 Euro.

Neuer und alter Echo Dot im Vergleich

Neuer und alter Echo Dot im Vergleich

Wie sich der neue Echo Dot im Soundcheck mit seinem Vorgänger der 2. Generation, mit dem größeren Echo und dem vergleichbar großen Google Home Mini schlägt, zeige ich euch in einem kleinen Video:

Im Video ist die Soundqualität natürlich vom verwendeten Mikro der Videokamera abhängig, was in diesem Fall das iPhone X ist. Einen aussagekräftigen Soundvergleich habt ihr hier also nicht, aber ihr bekommt ein Gefühl für die Unterschiede.

Sprachlautsprecher mit Bildschirm im Vergleich: Amazon, Facebook, Google

Neben der Soundqualität ist an einem Echo Dot natürlich vor allem wichtig, wie gut sich mit der Sprachassistentin Alexa kommunizieren lässt. Mir war so, als würde der neue Echo Dot 3. Gen. etwas langsamer auf mein „Alexa“-Kommando reagieren als der größere Echo in meinem Arbeitszimmer. Möglich ist allerdings auch, dass nur der Lichtring etwas später erschien. Genau lässt sich das leider nicht unterscheiden.

Viele weitere Lautsprecher mit Alexa

Ein Soundwunder ist der neue Echo Dot natürlich auch nicht. Das sollte bei der Größe und vor allem dem Verkaufspreis von knapp 60 Euro aber niemanden ernsthaft wundern. Besonders bei höheren Lautstärken reißt der Sound irgendwann ab und wird unschön. Wer überlegt, sich einen Sprachlautsprecher vor allem für ausgezeichneten Musikgenuss zuzulegen, dem sei zu einem anderen Gerät geraten. Zum Beispiel:

Oder man verwendet den Echo Dot weiterhin, um ihn über Bluetooth oder Audio-Klinke mit einem größeren, besseren Lautsprecher einer beliebigen Marke zu koppeln.

Alexa: Befehle und Tipps, die ihr kennen solltet

Wer in die Alexa-Welt eintauchen möchte, für den bleibt der Echo Dot natürlich ein gutes, preisgünstiges Einstiegsgerät. Ich würde nun in jedem Falle zu dem Echo Dot der 3. Generation raten. Hier lohnt sich der Aufpreis von einigen Euro gegenüber den Restbeständen des Vorgängers allemal.

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Ein Kommentar zu “Amazon Echo Dot 3. Gen. ausprobiert: Bass, Bass, wir brauchen Bass
  1. Was für eine Alexa-Bombe: Das Video ist viel zu leise aufgenommen („Alexa, Lautstärke 10“) und kommt dann mit dem teuflischen Keyword um die Ecke… jetzt ist das ganze Haus munter und über die aktuellen Nachrichten des Deutschlandfunks (warum sie das jetzt wieder so verstanden hat?!) informiert 🙂

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