Linux statt macOS: Ein Selbstversuch mit überraschendem Ausgang

Linux ist viel zu technisch, hässlich und bietet kaum brauchbare Apps? Nach unserem Selbstversuch zeigt sich, dass solche Vorbehalte selbst für Mac-Nutzer unbegründet sind. Es muss nur das für euch passende Linux sein.

Linux statt macOS: Ein Selbstversuch mit überraschendem Ausgang

Wer jahrelang mit Apples macOS gearbeitet hat, mag kaum noch davon weg, heißt es. Für mich ist macOS allerdings ein wenig in die Jahre gekommen und einige andere Notebooks gefallen mir besser als Apples aktuelle MacBook-Linie. Windows ist aber nicht mein Fall und bei Chrome OS fehlen mir noch die letzten 20 Prozent.

Und dann gibt es da noch Linux. Das hat den Ruf, nur was für Nerds zu sein und zu wenig Unterstützung für gängige Apps zu bieten. Aber stimmt das? Das wollte ich mir anschauen.

Hässlich? Es kommt auf das Linux an bzw. das, was ihr draus macht.
Hässlich? Es kommt auf das Linux an bzw. das, was ihr draus macht.

1. Das Design: Linux-Versionen, die aussehen wie macOS

Vorurteil Nummer 1 ist eigentlich mit einer schnellen Google-Suche widerlegt: Es gibt Linux für praktisch jeden Geschmack. Wer von Windows kommt, findet mit Linux Mint oder Zorin OS zwei Linux-Versionen, die mit einer Taskleiste und einem Startmenü arbeiten. Und wer sich bei macOS zuhause fühlt, der muss auf der Suche nach passenden Distributionen nicht weit reisen. Es gibt zum Beispiel:

Ferner ließe sich mit ein paar Handgriffen und Styles auch das „gewöhnliche“ Ubuntu so anpassen, dass es mehr wie macOS aussieht. Da ich vor der Installation noch die Wahl habe, beschließe ich, mir das Leben einfach zu machen. Ich lande letztendlich bei Ubuntu Budgie und Voyager OS – beides leicht abgewandelte Ubuntu-Versionen. Vor allem Voyager OS trifft meinen Geschmack. Es hat ein Dock wie macOS, wunderschöne Icons und ein ansonsten sehr minimalistisches Design. Was zur Installation dazu gehört und wie sie gelingt, erkläre ich weiter unten.

Voyager OS: Ein Design, das Mac-Nutzer lieben müssten.
Voyager OS: Ein Design, das Mac-Nutzer lieben müssten.

2. Apps: Bringt Linux alles mit, was Windows und Mac auch haben?

Linux hat den Ruf, keine kommerzielle Software zu unterstützen. Das stimmt so nicht. So finde ich etwa Spotify im App-Katalog von Voyager und Ubuntu Budgie. Auch Skype und Telegram gibt es, Dropbox, Slack, den Opera-Browser oder gar Google Chrome.

Linux-Anwendungen: Distributionen, die auf Ubuntu basieren, bringen ein umfangreiches Software-Paket gleich mit. Darunter auch einige kommerzielle Lösungen
Linux-Anwendungen: Distributionen, die auf Ubuntu basieren, bringen ein umfangreiches Software-Paket gleich mit. Darunter auch einige kommerzielle Lösungen

Sicher, es gibt für Linux längst nicht alle und vor allem nicht genau die Apps, die ihr von Windows oder Mac kennt. Aber eigentlich immer tolle Alternativen. Wie auf dem Mac belasse ich auch auf Voyager OS im Dock nur die für mich wichtigsten Apps:

  • Chromium-Browser, eine freie Alternative für Chrome, die auf Wunsch dennoch mit Google-Diensten synchronisiert.
  • Shotwell, ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm. Aufwändigere Alternativen wären Gimp oder Gwenview.
  • WhatsDesk, ein inoffizieller Desktop-Client für WhatsApp
  • Spotify
  • Mailspring, ein tolles Mailprogramm, das an Apple Mail erinnert
  • AisleRiot Solitaire, weil ich tatsächlich durch Linux wieder auf den Geschmack gekommen bin.

Ich vermisse hier nichts. Im Gegenteil: Ich mag auch einfache Tweaks, die Voyager OS eingebaut hat, etwa in der oberen Menüleiste Shortcuts zum Wetter, zur Konsole oder zu einem Webradio. Fairerweise muss ich erwähnen, dass ich schon auf Windows oder Mac kaum mit aufwändigen Programmen wie Adobe Creative Suite gearbeitet habe. Deswegen fällt mir der Umstieg auf Linux, der immer ein wenig Flexibilität verlangt, hier auch leicht.

Programme in Hülle und Fülle. Reicht euch der angebotene Software-Katalog nicht, könnt ihr weitere Programmpakete nutzen.
Programme in Hülle und Fülle. Reicht euch der angebotene Software-Katalog nicht, könnt ihr weitere Programmpakete nutzen.

3. Arbeiten mit Linux – alles intuitiv und einfach?

Schön und gut, dass alles toll aussieht. Aber ist Linux ausgereift, zuverlässig und auf der Höhe der Zeit? Bei der Installation begrüßt mich Voyager OS mit ein paar Fehlermeldungen. Trotz richtig eingetipptem Passwort meldet es, das WLAN nicht zu akzeptieren und Treiber nicht nachladen zu können, tut es dann aber später trotzdem. Nach manchem Neustart gibt das System eine Fehlermeldung aus, App-Aktualisierungen hätten nicht geladen werden können, nur um dann nach einem Blick auf den Reiter „Aktualisierungen“ zu melden, dass alles auf dem neuesten Stand sei.

Nicht perfekt: Die Icon-Ansicht in der Status-Leiste oben wirkt unruhig, mit mal mehr, mal weniger Abstand zueinander.
Nicht perfekt: Die Icon-Ansicht in der Status-Leiste oben wirkt unruhig, mit mal mehr, mal weniger Abstand zueinander.

Unter der Haube wirken einzelne Designelemente oder Bord-Apps dann leicht zerschossen. Die Proportionen von Schrift und Fenstergröße passen zu Weilen nicht, da sieht macOS oft einfach besser aus. Einige Apps öffnen zeitverzögert, ohne Rückmeldung zu geben, ob sie überhaupt starten. Weder Voyager noch Ubuntu Budgie unterstützen zu diesem Zeitpunkt den Touchscreen in meinem Testgerät Lenovo Yoga C640, das Drehen des Bildschirms aber schon. Nach einem Neustart lassen sich bei beiden Systemen schonmal Trackpad oder Maus nicht mehr benutzen, was dann einen weiteren Neustart erfordert.

Schöner Effekt, aber hier ist eindeutig die Übersetzung nicht ganz vollständig.
Schöner Effekt, aber hier ist eindeutig die Übersetzung nicht ganz vollständig.

Keine Angst vor der Konsole

Budgie unterstützt auch das Dateisystem meiner MicroSD-Speicherkarte oder externen Festplatte nicht von Haus aus (Voyager hingegen schon). Ich suche dazu Informationen bei Google und finde schnell gute Hilfe-Artikel, die den schwarzen Peter Microsoft zuschieben. Mit einer Zeile Code, die ich kopieren und in der Konsole einfach einfügen und ausführen kann, ist das Problem nach 3 Minuten auch schon behoben. Aber, ja, ich muss das erst tun. Wer mit Linux arbeitet, muss ein wenig auch ein Tüftler sein.

Was denn jetzt? Drucker und Treiber gefunden oder nicht? Manchmal wirkt es unter Voyager OS, als arbeiteten einzelne Instanzen unabhängig voneinander.
Was denn jetzt? Drucker und Treiber gefunden oder nicht? Manchmal wirkt es unter Voyager OS, als arbeiteten einzelne Instanzen unabhängig voneinander.

Auch meinen Drucker erkennt Voyager OS nach ein wenig – ich würde sagen – gutem Zureden. Erst behauptet das System, für den über USB angeschlossenen Drucker keinen Treiber zu finden, nur um dann wenig später doch einen anzubieten. Auch Google Cloud Print bietet seine Hilfe an. Letztendlich findet das System den Drucker, installiert einen Treiber, druckt meine Testseite aber erst beim 5. Versuch aus. Nicht ideal, aber es geht. Auch unter macOS und Chrome OS hatte ich Scherereien gleicher Art mit ebendiesem Drucker.

Ubuntu Budgie: Minimalistische Linux-Oberfläche, die an macOS erinnert.
Ubuntu Budgie: Minimalistische Linux-Oberfläche, die an macOS erinnert.

4. Linux anpassen – nur etwas für Profis?

Gleich vorweg: Linux gibt euch eine Fülle an Möglichkeiten, das System anzupassen und zu verbessern. Ihr könnt von Hand Pakete installieren, um weitere Software und Treiber zu laden, ihr könnt in der Konsole Befehle von Hand eintippen. Das zu tun, ist aber in den allermeisten Fällen heute nicht mehr notwendig. Bis auf einige oben beschriebene Szenarien, wo eben doch etwas nachinstalliert werden muss, funktionieren Linux-Distributionen, die auf das sehr anwenderfreundliche Ubuntu basieren, out of the box.

Hilfe, es wird technisch? Nur auf den ersten Blick.
Hilfe, es wird technisch? Nur auf den ersten Blick.

5. Linux installieren

Auch die Installation von Linux ist nicht ohne Tücken, aber ganz bestimmt kein Hexenwerk. Jede Distribution bietet auf ihrer Website dazu Anleitungen an; ein gemeinsamer Nenner ist die offizielle Ubuntu-Installationsanleitung, die bei anderen Versionen mehr oder weniger genauso funktioniert. Der Vorgang funktioniert, grob gesagt, so:

  • Ladet euch die .iso-Datei der gewünschten Linux-Distribution auf der jeweiligen Website herunter.
  • Erstellt daraus einen bootfähigen USB-Stick mit einer Software wie UNetbootin.
  • Entscheidet, ob ihr das bestehende Betriebssystem Windows oder macOS neben Linux behalten wollt.
  • Wenn ja, legt ihr vorher noch im Festplattendienstprogramm eine neue Partition für Linux an.
  • Sichert eure Daten.
  • Besucht das UEFI eures Rechners, setzt in der Boot-Reihenfolge den USB-Stick nach oben, deaktiviert Fast Boot und Secure Boot und startet den Rechner mit eingesetztem USB-Stick neu.
  • Folgt den Anweisungen des Linux-Installationsprogramms, das nun vom Stick starten sollte.
  • Besucht am Ende noch einmal das UEFI und schaltet Fast und Secure Boot wieder ein.

In meinem Falle habe ich die beiden Linux-Distributionen neben Windows installiert, worauf mich der Rechner bei jedem Neustart mit einem Auswahlmenü begrüßt. Während die von mir designierten Linux-Varianten Deepin und BackSlash gar nicht installieren wollten (auch das kann passieren), taten Voyager OS und Ubuntu Budgie das nahezu klaglos. Auch ein Grund, warum ich letztlich dort gelandet bin.

Übersichtlich und aufgeräumt: Installierte Anwendungen unter Ubuntu Budgie
Übersichtlich und aufgeräumt: Installierte Anwendungen unter Ubuntu Budgie

Kalkuliert also ein, dass nicht alles auf Anhieb funktionieren wird. Bringt für eine Linux-Installation auf jeden Fall ein paar Stunden Zeit mit (selbst wenn es am Ende nicht so lange dauert) und habt ein internetfähiges Zweitgerät zur Hand, mit dem ihr nach Fehlerlösungen googeln könnt. Ist alles vorbereitet und funktioniert reibungslos, dann dauert die reine Installation einer aktuellen Linux-Distribution für Heimanwender auf einer modernen Maschine nicht länger als 15-20 Minuten.

Probleme mit Linux

Zum Schluss seien die Probleme noch einmal zusammengefasst, die sich rund um meine Installation mit Linux ergaben:

  • Mein Notebook erkannte von zwei Linux-Distributionen den Installations-Stick nicht.
  • Fehlermeldungen und teils falsches Tastaturlayout während der Installation.
  • Nicht selbst erklärendes Interface beim Partitionsmanagement während der Installation. Wohin bei einer Parallelinstallation ein Bootloader soll, beschreibt die Anleitung nicht.
  • Voyager OS und Ubuntu Budgie erkennen den Touchscreen meines Notebooks nicht. Nach ein paar Tagen funktionieren außerdem das Touchpad und die Lautsprecher nicht mehr.

Und gerade Letzteres ist dann doch ein Problem. Denn einen Support gibt es für die von mir verwendeten Linux-Distributionen in der Form nicht. Allenfalls ein Forum. Ihr müsst euch selbst um die Problemlösung bemühen und dann auch recht tief in die Materie einsteigen. Eine Garantie, dass alles funktioniert, habt ihr bei einer Eigeninstallation ohnehin nicht.

Fazit nach ein paar Tagen mit Linux

Voyager OS war für mich Leidenschaft auf den ersten Blick, was sicher auch am Design liegt. Dass auf den zweiten Blick nicht alles so rosig funktioniert wie bei macOS oder immer gut aussieht: geschenkt. In meinem Falle sogar: spannend. Hier ist endlich mal ein System, mit dem ich noch etwas experimentieren kann. Dass in Teilen sogar etwas moderner auf mich wirkt als macOS. Ob das nach ein paar Wochen immer noch so sein wird, kann ich hier noch nicht sagen. Aber ich weiß, dass ich gut damit werde arbeiten können.

Zumindest Windows 10, mit dem ich mich zuvor ein paar Tage herumschlagen musste, weine ich keine Träne nach. Sogar der Kühler, der eine der bisher erkannten Schwachstellen des Lenovo Yoga C640 zu sein scheint, tourt unter Linux weit seltener hoch und ist insgesamt ruhiger als unter Windows. Chrome OS, bis auf dessen sehr schnellem Boot, vermisse ich so eigentlich nicht.

Voyager OS: So schön kann Linux sein.
Voyager OS: So schön kann Linux sein.

Dass zum Schluss technische Probleme auftraten, für die ich ad-hoc keine Lösung fand, ist indes ein klein wenig beunruhigend. Keiner gibt mir die Garantie, dass das System in ein paar Wochen immer noch läuft oder ich die Probleme überhaupt lösen kann. Das ist zumindest bei einer Linux-Eigeninstallation ein Nachteil gegenüber Windows und macOS.

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25 Kommentare zu “Linux statt macOS: Ein Selbstversuch mit überraschendem Ausgang

  1. Hallo Jürgen,

    Ich bin eingefleischter Mac-Nutzer, habe aber auf ein paar älteren Notebooks Elementary installiert und kann das wärmstens empfehlen. Hübsch, flott, alles drin.

    Viele Grüße aus der Bonner Altstadt,
    — Olav

    1. Hallo Olav, mit Elementary habe ich früher mal experimentiert. Fand ich praktisch, aber letztendlich nicht ganz so hübsch. Manchmal sind es Kleinigkeiten: Was soll z.B. diese komische Leiste im Dock, auf der die Apps angebracht sind? Mir gefällt das Aussehen von Deepin, Voyager oder BackSlash noch etwas besser. Aber das ist natürlich eine rein Geschmacksfrage. Grüße zurück in die Nachbarschaft! Jürgen

  2. Hallo,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Ich nutze seit über einem Jahr Ubuntu Budgie. Davor habe ich viele Jahre Mac OS X genutzt. Ich fand den Umstiegt leicht und Budgie gefällt mir sehr gut.
    Vor Kurzem hat mir ein System-Update allerdings meinen Computer fast unbrauchbaar gemacht. Die Tastaturbelegung wurde durch das Update geändert, so dass die dritte Belegung (@, €, ~, {, } etc.) verschwunden sind. Ich habe das Prolem bis heute nicht lösen können, trotz unzähliger Foren und Wikis zur Tastaturbelegung. Hier rächt sich nun, dass es keinen direkten Suppert gibt.

    Grüße
    Christian

  3. Hai hai, Versionsupdates bringen hin und wieder Überraschungen mit. Also nach Neustart die Tastatur die Spracheinstellungen auf Deutsch einstellen, fertig

  4. Ubuntu 20.04, Linux Mint 19.3 und selbst Manjaro Linux XFCE lassen sich Prima auf einem Macbook installieren und betreiben. Ubuntu und Mint laufen auf Anhieb perfekt. Manjaro macht bei WLAN kleinere Probleme. Aber über nur LAN-Kabel auch alles super. Allerdings wähle ich eine reine Installation von Linux auf Macbook Pro. Also nur Linux und kein Mac-OS mehr. Installation erfolgt über USB Stick oder wahlweise über DVD. Ich arbeite bereits seit gut drei Jahren mit Linux auf meinem Desktop PC und habe mich mit meinen 60 Lenzen nochmal für einen Umstieg des OS entschieden. Das war die richtige Entscheidung. Windows kommt mir nie mehr auf einen Rechner. Mein Rechner gehört mir und keinem US-Konzern! Daher nur noch Linux.
    Und beim Macbook bin ich jetzt auch mit Linux sehr zufrieden. Auf meinem Desktop PC werkelt Manjaro KDE in der neuesten Version Tadellos. Ich vermisse nichts. Mache Video/Bildbearbeitung KDENLive und Gimp, LibreOffice sowieso. Alles was man braucht ist da. Und wer partout das völlig überteuerte Photoshop braucht von dem der Private Anwender im Höchstfall etwa 10% des Umfangs dieser Software nutzt, der sollte doch beim OS aus Redmond bleiben und glücklich damit werden. Linux ist schon lange aus den Kinderschuhen raus und für Privatanwender geradezu ideal für den Täglichen Einsatz. Der Vorwand mit dem Terminal den viele immer wieder bringen, um Linux keine Chance zu geben ist nicht mehr aufrecht zu erhalten. Ich nutze das Terminal eher selten und wenn dann gibt es Wiki`s oder Foren wo einem schnell und kompetent geholfen wird. Aber wie gesagt, Terminal ist eher selten das ich das bräuchte. In diesem Sinn, keine Angst vor Linux und wagen Sie den Schritt. Es ist einfacher und leichter als Sie denken.
    Viele Grüße

  5. Hi, ich habe keine Erfahrungen mit Macs, dafür reichlich mit diversen Unix-Spielarten inkl. Linux (und leider auch mit Windows). Nach mehreren Wochen erfolglosen Herumprobierens, Windows 10 Drucker und WLAN dauerhaft nahezubringen, bin ich wieder zu Linux zurückgekehrt. Nach Suse-Linux („Nürnberger Windows“) über Debian, Knoppix und Ubuntu bei Mint hängengeblieben. Eine kleine Träne im Auge glänzt: Seit ich von Mint 18 auf nun 20 „upgedatet“ habe, wird der Samsung-WLAN-Drucker nur noch über USB erkannt. Aber ansonsten kann ich nur sagen: Unix-typisch nach etwas Mühe beim Einrichten läuft es und läuft und läuft. Nie wieder anfassen, außer man will weitere Software installieren. Und die Bedienung ist wirklich sehr Windows-ähnlich, selbst meine bis dahin sehr Windows-lastige Frau kommt zurecht. Es kommt mir kein Windows mehr in den Haushalt.

  6. No Windows, No Cry und auch keine Bevormundung mehr. Windows ist inzwischen die pure zynische Nutzerverachtung in Gestalt eines Programmcodes.

    Meine besten Erfahrungen habe ich mit Ubuntu und Mint gemacht. Aber ich bevorzuge Mint eher aus ästhetischen Gründen. Ein kürzliches Update auf Mint. 20.0 mußte ich wieder entfernen. Es gab spontane Abstürze, die nicht reproduzierbar waren. Der Desk fror gänzlich ein und reagierte auf nichts. (Als Problem im Netz bekannt) Nur noch PC ausschalten half. Dann hatte ich MInt 19.3 installiert. Das läuft bisher ohne Probleme. Neu ist jedoch, dass bei Kernel-Updates verlangt wird, den PC neu zu starten.
    Das kannte ich von den bisherigen Versionen bis 19.1 so nicht.

    Ich habe mit Windows 3.0 meinen ersten PC gehabt. Ab Windows 95B sind mir erstmals die “Cookies” aufgefallen und noch andere Files, die mein Nutzerverhalten protokolliert haben und sich nicht mehr beseitigen liessen. Und diese ständige aufdringliche Fragerei, “möchten Sie dies oder das?” immer wieder wegklicken zu müssen war wie ein Stein im Schuh.
    Ab Windows XP mit der telefonischen Registrierung und Freischaltung hatte ich es nur noch gehasst und ab 2007 deshalb mit Linux experimentiert. Für die Befreiung von Windows würde ich den Linux-Entwicklern am liebsten den Friedensnobelpreis geben.
    Wenigstens ca 7% der Milliarden Nutzer sind von Registrierungs-Lizenz-Fesseln und neuerdings auch Online-Nutzungszwängen des Microsoft-Monsters frei.

    Aber leider hat dieses Monster den größten Teil unserer Behörden in Deutschland fest im Griff. Das liegt aber hauptsächlich an der Lern-und Denkfaulheit der Mitarbeiter, die das gewohnte behalten wollen.

    1. Dass Windows in Behörde und Firmen so weit verbreitet ist, liegt daran, dass MS die fachfremden Entscheider umgarnt und den ITlern schon immer Angst machte, in dem es was von Wildwuchs faselte (wäre ja nicht so schlecht, dann wären und Wannacry & Co erspart geblieben) und gerne behauptet, dass OSS von Laien geschrieben wird. Wenn Windows von Profis geschrieben wurde, dann kann man es auch mal mit Software von Laien riskieren, oder? Gleiches Spiel, BTW mit Intel/AMD: Wenn du deinen Jobs liebst, kaufe Intel. Wenn ein Intel-PC crasht, ist das normal. Wenn ein AMD-PC crasht, bist Du schuld.

      Meiner Erfahrung nach glauben die meisten User, dass alle anderen OS ebenso übel zu bedienen sind, wie Windows. Dass man ein OS „lernen“ müsste. Schau Dir doch mal die Systemsteuerung(en) bei Windows an, das ist ja zum Weglaufen! Oder das dauernde Fummeln der „Experten“ in der Registry (*sic*). Windows braucht über den Tag sicher 10 % der produktiven Arbeitszeit der User nur für sich selber. Privat sieht das noch schlechter aus. Die Leute fühlen sich bei Windows wie die Computer-Experten, dabei sind sie dadurch nicht mal Windows-Experten.

      Mich fragen die Leute ja auch immer, was sie tun sollen, wenn Windows zickt. In der Registry hätten sie dieses und jenes geändert und dies und das installiert. Die verstehen nicht, dass man in einer Firma nicht lange fackelt und fummelt. Ist das Problem nicht in einer Viertelstunde zu lösen, bekommt der Kollege einfach einen anderen Rechner oder via Softwareverteilung eine frische standardisierte Neuinstallation. Wer soll denn das Bugfixen für MS bitte bezahlen?

      Hatte einen ähnlichen Computer-Verlauf, nur mussten mich die Freunde von DOS zu Windows 3.0 tragen, denn ich war es von C64 & Co einfach gewohnt, einen Rechner mit der Tastatur zu bedienen. Gleiches mit dem WWW: Ich war halt eher der Mailbox- und Usenet-Typ. 🙂

  7. Ich habe meinem 2015er MacBook Air mit 4GB mit Hilfe von Ubuntu Budgie neues Leben eingehaucht. Es ist deutlich responsiver geworden und für alltägliche Aufgaben wunderbar geeignet – mir fehlt hier nichts.
    Ein paar kleinere Anpassungen musste ich vornehmen, damit alles läuft (aufwecken aus dem Sleep nur noch über den Power-Button möglich – geschenkt. TLP installiert um die Akkulaufzeit etwas zu verbessern und nach jedem Kernel-Update muss ich den Treiber für die Facetime HD Webcam neu installieren, was dank eines kleinen Scriptes aber schnell und problemlos funktioniert). Ansonsten funktioniert alles reibungslos, auch die Sondertasten auf dem Keyboard gehen alle.
    Ich bin super zufrieden und werde auf dem Macbook bei Linux bleiben.

    1. Hallo, das interessiert mich sehr! Ich habe ein noch komplett funktionsfähiges MacBook Air von 2010, dem aktuell mangels verfügbarer Software-Updates die Puste ausgeht. Schon allein aus Umweltschutzgründen finde ich es unerträglich und nicht nachvollziehbar, dass man alle 5 Jahre das Gerät wechseln soll – weiß man doch, dass die Herstellung den größten Teil der Belastung ausmacht. Und es ist ja auch ein sehr neues Phänomen, dass die Haltbarkeit eines Produktes kaum noch eine Rolle spielt – meine Eltern hatten bis vor kurzem eine Miele-Waschmaschine aus dem Jahr 1970, die immer noch einwandfrei lief. Könnte ich also bei einer Umstellung auf das Linux-Betriebssystem die Leistungsdauer verlängern?
      Schöne Grüße und im Voraus vielen Dank

      1. Hallo SpiSab,

        Ja, das sollte gehen. Hier habe ich einen Beitrag gefunden, wo jemand Linux Mint 19.3 (also eine recht aktuelle und anspruchsvolle Distro) auf einem MBA von 2010 installiert hat: https://blog.virtualwolf.org/installing-linux-mint-19-1-on-a-late-2010-macbook-air/

        Es kann sein, dass die aktuellsten und umfangreichsten Linux-Distros nicht funktionieren. Aber es gibt ja zahlreiche Distributionen da draußen, die etwas sparsamer sind. Du könntest es zum Beispiel auch mit Linux Mint in der XFCE-Version probieren, mit Ubuntu Mate oder mit ArchLinux. Hier gibt es auch noch eine schöne Übersicht über „leichtgewichtige“ Linux-Distributionen für ältere Rechner: https://itsfoss.com/lightweight-linux-beginners/

        Wichtig ist natürlich nur, dass du weißt, was du da tust. Lies dir also vorher vom jeweiligen Anbieter Anleitungen durch, wie du Linux auf einem MacBook installierst. Falls du das nicht schon weißt. 🙂

        Viel Erfolg mit Linux und: schöne Grüße
        Jürgen

        1. Hallo Jürgen, vielen Dank für deine sehr hilfreiche Antwort! Leider weiß ich nämlich überhaupt nicht, was ich da tun werde, aber jeder hat ja irgendwann mal mit irgendwas losgelegt und sich durchgewurschtelt, nicht wahr? ,-)
          Aber insofern freue mich wirklich über Hinweise, ich werde dem mal nachgehen und auf jeden Fall berichten!
          Schöne Grüße zurück
          Sabine

  8. Bei mir läuft Ubuntu Studio 20.10 auf einem iMac Late 2009. Die Peripherie mit Yamaha Mixer, Voice Live Electric, Boss Gt 1 läuft problemlos. Ärgerlich ist, dass die Anbieter von Audio Hardware weiterhin nur Windows bzw. Mac Software bereitstellen. Das hat zur Folge, dass zur Einstellung der Presets ein Windows/Mac System nötig ist. Windows Programme laufen zwar unter Wine, mit der Hardware Anbindung gibt es aber Probleme. Ansonsten kann ich nur Gutes berichten. Vor allem läuft das System jetzt deutlich schneller, als unter High Sierra und Latenz Probleme gehören der Vergangenheit an.

    1. Erst einmal ein Kompliment an den Author für die Arbeit. Alle die sich durch mehrere Distributionen oder wie in diesem Artikel Desktop Umgebungen kämpfen ein Dank für die Vorstellung.
      Interessanter wäre es, wenn Du es auf Apple Hardware gemacht hättest und deshalb auch meine Frage an Uli aber auch gerne in die Runde; benutzt Ihr die Magic Mouse und wie läuft sie konstant, leider scheitere ich immer wieder an unterschiedlichen Paketinstallationen. Ubuntu und Debian installieren sie problemlos. Ich meine aber das Smooth Scrolling.

  9. Für Dummies wie mich:
    Kann das gesamt Mac OS X-Backup (extern gespeichert) ohne Datenverlust auf einen Lenovo mit Voyager OS migriert werden?
    Wie können E-Books, die unter Mac OS X in der Apple-Books-App gespeichert sind, auf Voyager OS migriert werden?

    1. Hallo han Nah.

      Ich vermute, es geht dir bei dem Backup in erster Linie um deine Dateien? iCloud-Backups dürften von Haus aus nicht mit Linux kompatibel sein: zwei unterschiedliche Betriebssysteme. Ich will nicht gesagt haben, dass sich das nicht irgendwie zusammenhacken lässt, aber beim „Wie“ bin ich ehrlich gesagt überfragt. „Einfache“ Dateien wie Bilder, Dokumente etc. sollten beide Betriebssysteme gleichermaßen anzeigen können. Du könntest sie also von Hand rüberkopieren z.B. mit einer externen Festplatte.

      Auch die Apple-Books-App läuft von Haus aus nicht unter Linux. Theoretisch könntest du deine als ePub vorliegenden Apple-Bücher mit einem passenden Tool als PDF herunterladen. Weil das aber so von Apple nicht vorgesehen und rechtlich schwierig ist, empfehle ich dir offiziell kein Tool dafür.

      Alles leider eher schwierig, was du planst…

  10. Hallo in die Runde,

    ich kann mich allen Vorschreibern nur restlos anschließen. Mein HP Elitebook 2540 von 2010 läuft mit Linux Mint 19.3 sehr gut. Beim Update auf 20 habe ich ähnliche Probleme festgestellt und bin deswegen wieder zurück auf die vorherige Version. Win 7 war das letzte OS von Microsoft und wird es auch bleiben. Ich denke darüber nach, mir vielleicht in der nächsten Zeit einen Mac zuzulegen, gehe aber von Linux sehr ungern weg. Aber Linux auf dem Mac oder Dualboot scheint doch gut zu funktionieren. Wahrscheinlich ist ein älteres Modell besser. Jedenfalls freut es mich, dass es anderen auch so geht und es ist schön, hier ein paar Tipps zu erhalten.

    Viele Grüße und Schönen Abend

    1. Hallo Claudia. Es freut mich, dass du mit Linux so gute Erfahrungen gemacht hast! Einen Dualboot mit Linux auf einem Mac habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert. Wenn du das versuchst, schildere uns gerne hier deine Erfahrungen damit!

      Schöne Grüße
      Jürgen

  11. Ich bin 2004 mit einem Powerbook 17″ von Windows zu OSX gewechselt. Das war völlig schmerzfrei und funktionierte von jetzt auf gleich.

    Einen Nachfolger des PBs konnte ich mir nicht mehr leisten, also wurden es einige Hackintoshs. Zum Ende hin wurde die macOS Installation nicht schwieriger, als z.B. Windows zu installieren.

    Jetzt, nach dreißig Jahren PC (und zehn davor mit Homecomputern) habe ich so langsam den Tick, nur noch völlig legale Software einsetzen zu wollen. Deshalb bin ich auf Ubuntu gewechselt.

    Schon früher hatte ich mit Elementary OS experimentiert und wollte das als Hauptsystem nehmen, aber ähnlich wie Du, bin auch ich total empfindlich, was das Look&Feel angeht. Unter eOS sahen oft die einzelnen Apps irgendwie anders aus und ließen sich anders bedienen als andere. Das nervte. Das passiert einem unter Ubuntu nicht in diesem Ausmaß.

    Kennt noch jemand PearOS? Das war der Hammer! Das funzte fast wie OSX, wurde aber von einer unbekannten Firma aufgekauft.

    Was ich vom Wechsel zu Linux allerdings richtig schmerzhaft vermisse, sind drei Dinge: Fotos, FCP und Spotlight. Alles andere gibt es für Linux ja.

    Davinci Resolve wäre ein guter Ersatz für FCP, aber das läuft nur unter CentOS. Für Fotos habe ich nichts gefunden, null, nada. Alles komplett unbrauchbar für größere Fotoarchive. Vor allem digiKam ist der totale Krampf, leidet an Featureitis, kann dabei aber nichts richtig.

    Und wieso kein einziger anderer Hersteller eine Suche wie Spotlight auf die Kette bekommt, ist mir völlig rätselhaft. Man gewöhnt sich halt daran, dass alle Suchergebnisse sofort erscheinen, sobald man tippt und dass nicht irgendwelche Balken (Windows) oder Uhren (Linux) das Durchsuchen der Platten anzeigen. Ich will sofort eine gesuchte Information auf allen an den Rechner angeschlossenen Datenträgern angezeigt bekommen und nicht teils minutenlang darauf warten müssen.

    Oder Drag&Drop: Kann außer macOS auch kein anderes OS. Wenn ich eine Datei aus dem Filemanger ziehe, ist es doch das naheliegendste, sie auf ein Programm-Icon zu ziehen. Aber nö, geht nicht. Windows ist sogar so dreist, eine Fehlermeldung dabei zu generieren, dass man Dateien nicht auf Programmsymbole ziehen kann. Kann man, Redmond, kann man!

    Aber was weiß ich denn?
    Gibt es ein brauchbares Videoschnittprogramm wie FCP auch unter Linux?
    Gibt es eine brauchbare Fotoverwaltung unter Linux?
    Gibt es eine Spotlight-Suche? (nein, Albert ist instabil und langsam)

    1. Danke für den interessanten Einblick, Hessi! 🙂

      Du sprichst ein nicht unwichtiges Thema an: Nutzungserlebnis bei Software. Da fehlt mir auf Linux manchmal das eine oder andere. Ich vermute, Shotwell hast du schon probiert? Fand ich eigentlich ganz in Ordnung. Auf dem Mac bin ich mittlerweile bei Pixelmator Pro hängengeblieben. Das ist irgendwie Bildbearbeitung neu gedacht. Ein Traum, für ganz wenig Geld! Eine Alternative zu FinalCut auf Linux könnte eventuell noch Shotcut sein. Spotlight weiß ich leider nicht, benutze ich aber auch auf dem Mac fast nie.

      1. Hi Jürgen,

        ja, Shotwell ist ja das Erste, das man unter Linux ausprobiert, denke ich. Das ist ja schon eine Fotos-Kopie, aber irgendwas fehlte mir da in der Vergangenheit. Ich werde der Anwendung aber noch mal eine Chance geben, schlimmer als digiKam kann es nicht sein. Ich meine… warum steckt man in eine Anwendung soviel Arbeit und achtet nirgends auf die Bedienung der ganzen Features? Warum bracht man für den Import vom Handy auch noch ein Tool wie Rapid-Fotoübertragung, weil das mächtige digiKam das nicht kann? Ich schätze, dass die Anwendung ein gutes Beispiel für den Begriff „historisch gewachsen“ ist, den man in der IT immer verwendet, wenn etwas von Grund auf schlecht umgesetzt wurde, man aber den Punkt erreicht hat, an dem ein Gegensteuern nicht mehr möglich ist, ohne noch einmal von vorne zu beginnen.

        Aber das ist die Arroganz einiger (eher weniger) Entwickler, denen die Nutzer ihrer Software komplett egal sind. BTW: Ist bei der Facebook-Alternative Diaspora hervorragend zu beobachten: Die interessieren die User einen Dreck, die Wünsche der Anwender werden abgekanzelt und dann wundern sich die Macher, dass sie keine Zuwachsraten haben – aber gut, kann auch Absicht sein, wenn man unter sich bleiben möchte. Oder schau Dir mal den Volkszähler an: Das ist Gefrickel, wie es im Buche steht. Die Entwickler dachten sich wohl, dass man jedes Vorurteil der Windows-User gegen OSS doch mal umsetzen könnte – wiederum mit einer unglaublichen Arroganz und Ignoranz garniert.

        Ja, sowas ärgert mich als ITler tatsächlich massiv. Warum steckt man Mühe und Arbeit in etwas, das am Ende unbedienbarer Mist ist? Das Design darf hier nicht der Funktion folgen – und muss es auch nicht.

        Pixelmator hatte ich unter macOS auch mal getestet. Wenn ich aber Bildbearbeitung mache, dann mit so Apps wie DxO OpticsPro oder massiv eben mit Photoshop. Lightroom-Alternativen gibt es ja Zuhauf und PhotoGIMP ist mit einigen Plugins auch nicht unmächtig. Erwähnenswert ist Corels AfterShot Pro, welches ich immer als eine brauchbare und bezahlbare Alternative zu Lightroom ansah.

        Ja, auch Shotcut hatte ich ausprobiert, ist mir aber von der Bedieung her zu hakelig. Damit brauche ich einfach viel mehr Zeit als mit FCP um zu einem schlechteren Ergebnis zu kommen. Vermutlich liegt das aber zu einem Teil auch an mir.

        Wie benutzt Du denn einen Computer ohne Index-Suche? Ernsthafte Frage, denn das ist für mich das wichtigste. Ich öffne auf einem Mac den Finder nur für Dateioperationen. Wenn ich eine Datei öffnen will, gebe ich den Namen oder den Inhalt in Spotlight ein. Das geht schneller, als sich durch Ordnerstrukturen zu hangeln. Dokumente, Mails, Bilder oder Programme suche ich immer über Spotlight.

        1. Spotlight ist nichts für mich. Ich möchte nur die Ergebnisse, die ich auch wirklich brauche, keine anderen. Wenn ich im Web suchen will, suche im Browser. Wenn ich eine Datei suche, dann direkt im Finder. Das Apple-Mailprogramm mochte ich noch nie; ich nutze Spark und suche dort. Bzw. GMail und dann auch die Suche direkt da.

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