PlayStation 5: Das beste Zubehör vorgestellt

Ihr seid so scharf auf die die neue Xbox Series S|X oder PlayStation 5, dass ihr sie bereits für den Start im November vorbestellt habt? Dann braucht ihr noch das passende Zubehör. Welches ihr kaufen solltet – und welches wir uns wünschen – lest ihr in diesem Beitrag.

PlayStation 5: Das beste Zubehör vorgestellt

Eine neue Konsolengeneration erscheint im November. Und mit ihr auch neues Zubehör, das eure Spielerfahrung auf ein neues Level hebt. Das beste Zubehör für die Xbox-Series-Modelle haben wir bereits rausgepickt und wollen nun Sonys neue Daddelmaschine ins Spotlight rücken.

Kopfhörer – immersiver Ohrenschmaus

Die PlayStation 5 bietet eine neue Sound-Erfahrung, die Sony als Tempest 3D AudioTech bezeichnet. Mit ihr sollt ihr in den Genuss einer vollen Surround-Sound-Erfahrung kommen, selbst wenn ihr nur über Stereo-Lautsprecher verfügt. Für Fernseher und Anlagen liefert Sony ein Update nach, zum Konsolenstart am 19. November sind nur Headsets in der Lage, den neuen Raumklang wiederzugeben.

Hier kommt das PULSE-3D-Wireless-Headset ins Spiel, das über aktive Geräuschunterdrückung, vollen Tempest-3D-AudioTech-Support und ein eingebautes Mikrofon verfügt.

Die Headset-Neuerscheinung ist dank Adapter und plattformunabhängiger BT-Kompatibilität mit PlayStation 4, Windows-PCs, Apple-Produkten und Android-Smartphones kompatibel. Mit dem mitgelieferten Kabel verbindet ihr es mit dem Xbox-Controller. Kostenpunkt der stilsicheren Kopfhörer: 99,99 Euro.

Weil sich Xbox Series S|X und PS5 offen zeigen für allerlei Headsets, können wir noch andere Kopfhörer empfehlen. Vorn dabei: die Sony WH-1000MX4. Der Listenpreis von 379 Euro ist höher. Active Noise Cancelling der neusten Generation, verschiedene Sound-Profile, der HiFi-Klang und der enorm hohe Tragekomfort rechtfertigen die Investition.

Wollt ihr euch weiter nach Alternativen erkunden, erfahrt ihr in Kollege Franks Trendblog-Artikel, worauf ihr beim Kopfhörer-Kauf achten solltet.

Controller – es bleibt nur der DualSense

Im Lieferumfang der Next-Gen-Konsolen ist ein Controller enthalten. Wollt ihr mit Freunden vor einem Fernseher daddeln, braucht ihr mindestens ein zweites Eingabegerät. Logo.

Sony macht es euch einfach. Kompatibel mit der PlayStation 5 ist zunächst ausschließlich der DualSense-Controller. Mit den neuen adaptiven Triggern, einem komplett neu entwickelten haptischen Feedback und verbesserter Ergonomie dürfte er viele Millionen Fans erfreuen. Auch die Stick-Positionierung ist seit dem ersten Dual-Analog-Controller der PS1 gleich geblieben.

Ladestationen – immer auf 100%

Die Controller der NextGen setzen auf Akkus. Beim Dual Sense der PlayStation sind diese fest verbaut. Damit euch der Saft nicht ausgeht, ladet ihr sie am besten zwischen den Sessions.

Eine Ladestation mag zunächst wenig aufregend wirken, ist aber unheimlich praktisch. Kein Kabelsalat, die Controller liegen nicht irgendwo in der Gegend und die Batterien sind stets voll geladen. Sony bietet ein optisch zur PS5 passendes Zubehör an, in welchem zwei Pads Platz finden. Dritthersteller wie Snakebyte kündigten ähnliches Zubehör an, das sich vor allem in der Optik vom PlayStation-Original unterscheidet.

Kamera – immer im Bilde auf PlayStation 5

Sony launcht am 19. November 2020 eine Dual-Kamera, die hochauflösende Bilder erfasst und zum Beispiel in der Lage ist, Hintergründe zuzuschneiden. So könnt ihr auf Twitch und YouTube streamen, ohne dass das Gerümpel stört oder ihr einen Green Screen verwenden müsstet. Zudem ist die Cam Voraussetzung, um VR genießen zu können.

Kauft ihr die PlayStation 5 und die Kamera, dann könnt ihr die den gesamten Umfang der vorinstallierten App Astro’s Playroom ausschöpfen. Die Techdemo mit knuffigem Roboter in der Hauptrolle dürfte euch zeigen, wozu die Cam in der Lage ist.

Speichererweiterungen – knifflige Storage-Lösungen

Xbox Series S|X und PlayStation 5 setzen auf ultraflotte Massenspeicher, um Level in Sekundenschnelle in den Speicher zu schaufeln. Beide Plattformen sind für künftige, speicherhungrige Spiele-Highlights allerdings unzureichend ausgestattet.

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Eine SSD könnt ihr schnell nachrüsten – welche mit PlayStation 5 kompatibel sind, lässt Sony aber bislang offen. (Bild: Samsung)

Also muss mehr Platz ran! Auf PlayStation 5 sind es NVME-M2-Medien, die ihr verbauen könnt. Alternativ hängt ihr eine USB-3.1-Festplatte ran, wobei diese nur für PS4-Titel nutzbar ist – oder als PS5-Backup. Die Next-Gen-Titel müssen aber zwingend auf einem internen Massenspeicher installiert sein.

Die Multimedia-Fernbedienung als Schaltzentrale

Sonys Uralt-Konsole PlayStation 3 gilt bis heute als eines der besten Media-Center mit BluRay-Laufwerk. Schön, dass Sony eingefleischten Medienkonsumenten mit UHD-Laufwerk, neuen Streaming-Apps und weiteren Multimedia-Funktionen wieder ein Stück entgegen kommt. Zwar könnt ihr Filme und Musik über den DualSense-Controller steuern. Komfortabler ist allerdings die Medienfernbedienung, die pünktlich zum Konsolenstart erscheint.

Ein auf wesentliche Knöpfe reduziertes Interface und die Schnellwahl für Disney+, Netflix, Spotify und YouTube gehören zu den Pros der Remote Control.

PlayStation Camera Adapter: VR an der PlayStation 5

Besitzer einer PlayStation-VR-Brille für die Vorgängerin PlayStation 4 sahen schwarz. Würde Sony die virtuellen Realitäten auf PS5 unterstützen? Die Antwort haben wir jetzt: ja. Da PSVR aber über eine PS4-Kamera funktioniert, müsst ihr diese mittels Adapter an die Next-Gen-Konsole anschließen.

VR-Kind
Gute Nachrichten! Mit Hilfe eines Adapters funktioniert die PSVR auch and er PS5. Den passenden Adapter liefert Sony frei Haus. (Foto: Sony)

Diesen Adapter erhalten alle PSVR-Besitzer kostenlos und frei Haus. Alles, was ihr tun müsst, ist auf eine eigens eingerichtete Webseite von Sony zu surfen. Dort gebt ihr die Seriennummer eurer PSVR-Brille und eure Adresse ein. Binnen zwei Wochen erhaltet ihr dann Post und den gratis Adapter.

Welches Zubehör wir uns wünschen

Wie so oft zum Beginn eines Konsolen-Zyklus, haben wir viele Wünsche, was Microsoft und Sony anbieten sollten. Wir würden uns von Sony mehr Dritthersteller-Controller wünschen, die auf Kabel verzichten. Und uns so die Möglichkeit geben, alternative Stick-Layouts und Zusatzfunktionen zu nutzen. Ganz nach dem Vorbild der Xbox-Elite-Controller, die als Gold-Standard der Branche gelten.

Außerdem fiebern wir der Ankündigung entgegen, wie die Japaner ihre VR-Brille der PS4 einbinden wollen. Erfahren die Move-Controller ein Redesign mit Sticks und neuen Buttons, damit wir uns frei in virtuellen Welten bewegen können?

Das ist schöne Zukunftsmusik, die hoffentlich in einigen Monaten ertönen kann. Erst einmal fiebern wir dem PS5-Release und den angekündigten Spielen entgegen.

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