Kabelfernsehen auf dem Tablet per Fritz-App TV (Bild: AVM)

Diese Fritzbox lässt dich Kabelfernsehen auf dem Tablet schauen

Die Fritzbox bringt das Kabelfernsehen auf jedes Smartphone, Tablet oder PC in der Wohnung – ganz ohne Kabel. Es reicht sogar schon ein WLAN-Repeater von AVM mit eingebauten DVB-C-Tuner. Ganz einfach.

Wir alle lieben Netflix. Der Streamingdienst bietet nicht nur gute Serien, sondern den Empfang auf allen Geräten und in der gesamten Wohnung. Ganz gleich ob ihr es euch auf einem Sofa oder im Bett gemütlich macht. Doch wenn ihr Kabelfernsehen schaut, setzt ihr euch meist immer noch brav ins Wohnzimmer, weil sich dort die einzige Kabeldose befindet. Das muss aber nicht sein!

Die beiden Fritzboxen 6490 Cable (links) und 6590 Cable haben einen DVB-C-Tuner eingebaut (Bild: AVM)

Die beiden Fritzboxen 6490 Cable (links) und 6590 Cable haben einen DVB-C-Tuner eingebaut (Bild: AVM)

AVM bietet zwei Router für den Kabelanschluss, in denen auch ein DVB-C-Tuner steckt (die Links führen in unseren Onlineshop):

Der DVB-C-Tuner bereitet das TV-Signal so auf, dass es per WLAN auf alle Geräte in der Wohnung gestreamt werden kann. Das kann ein Smartphone oder Tablet sein, auf dem die Fritz-App TV installiert ist. Diese gibt es für Android und iOS, sie läuft also auch auf einem iPhone oder iPad. Sogar auf Computern mit Windows, macOS und Linux könnt ihr Kabelfernsehen schauen, wenn ihr dort den VLC Media Player installiert habt.

Ein DVB-C-Repeater reicht sogar

Die meisten von euch werden jetzt denken: Schön und gut, aber ich habe bereits einen Kabelrouter und keine Lust, so viel Geld auszugeben. Es geht auch günstiger. Der Fritz-WLAN Repeater DVB-C hat ebenfalls einen Kabeltuner eingebaut.

Der Repeater Fritz-WLAN DVB-C wird per Koaxialkabel direkt mit der Kabeldose verbunden (Bild: AVM)

Der Repeater Fritz-WLAN DVB-C wird per Koaxialkabel direkt mit der Kabeldose verbunden (Bild: AVM)

Ich müsst nur einen T-Adapter auf die Kabeldose setzen und dann ein Koaxialkabel wie bisher zu Router und Fernseher führen. Die hinzugewonnene Buchse verbindet ihr mit dem Repeater. Dieser sitzt in einer Steckdose in der Nähe des Kabelanschlusses und sendet dann das Signal in die Wohnung.

Wenn ihr weitere Kabeldosen in der Wohnung zur Verfügung habt, bietet es sich sogar an, den DVB-C-Repeater in der Nähe einer anderen Dose zu platzieren. Im Wohnzimmer habt ihr ja bereits einen großen Bildschirm stehen, auf dem ihr Kabelfernsehen schaut. Wenn ihr jedoch die Kabeldose im Schlafzimmer nutzt, leuchtet ihr wahrscheinlich den gesamten Schlaftrakt besser aus.

Vier TV-Streams gleichzeitig

Für die Einrichtung ruft ihr die Benutzeroberfläche der Fritzbox im Browser auf. Dort startet ihr den Sendersuchlauf. Allerdings lassen sich nur die frei empfangbaren Programme über WLAN streamen. Dadurch fallen schon mal die Pay-TV-Sender wie Sky weg, manchmal aber auch die HD-Varianten der Fernsehsender. Aufgrund der kleinen Bildschirme reicht auf Smartphone oder Tablet allerdings auch die SD-Auflösung.

Die Fritzbox kann vier TV-Streams parallel übertragen, der Repeater zwei. Per Crossband Repeating werden Staus im WLAN vermieden (Bild: AVM)

Die Fritzbox kann vier TV-Streams parallel übertragen, der Repeater zwei. Per Crossband Repeating werden Staus im WLAN vermieden (Bild: AVM)

Mit einer Fritzbox lassen sich vier TV-Streams gleichzeitig übertragen, mit dem Repeater immerhin zwei. Für die meisten Familien sollte das reichen. Ein SD-Stream benötigt in der Regel bis zu 10 Mbit/s, ein HD-Stream bis zu 20 Mbit/s. Das liegt letztlich am Ausgangssignal. Die öffentlich-rechtlichen Sender schicken meist mehr Daten und damit auch ein besseres Bild. Zudem ist bei ihnen das HD-Signal ohne Aufpreis zu empfangen.

Auch Radioprogramme lassen sich aus dem Kabelanschluss beziehen und per Fritzbox auf euer Smartphone streamen. Die meisten in meinem Freundeskreis besitzen gar kein klassisches Radio mehr, sondern streamen über das Internet direkt auf das Telefon. Sie kämpfen aber auch mit Aussetzern und Verbindungsabbrüchen. Mit dem Radiosignal aus dem Kabelanschluss sollte das nicht passieren – sofern das WLAN stabil ist.

Stabiler als der Livestream übers Internet

Bei der Einrichtung im Browser wird die Senderliste mit den persönlichen Favoriten erstellt. Auf dem Rechner kann sie auch gleich im M3U-Format abgelegt und mit dem VLC Media Player aufgerufen werden. Auf Smartphone und Tablet übernimmt diese Aufgabe die Fritz-App. Neben dem Fernsehbild werden auch Teletext, Untertitel, alternative Tonspuren, EPG-Programmführer und Programm-Infos übertragen.

Die Senderliste in der Fritz-App TV auf einem Android-Tablet (Bild: AVM)

Die Senderliste in der Fritz-App TV auf einem Android-Tablet (Bild: AVM)

Welchen Vorteil bietet nun der WLAN-Empfang des Kabelfernsehens gegenüber den Mediatheken? Das Bild aus dem Kabelanschluss ist stabiler, da die Mediatheken über das öffentliche Internet streamen. Wenn es irgendwo im Netz zum Datenstau kommt, friert auch bei euch das Bild ein. Das Kabel-TV kommt jedoch über eine separate Leitung ins Haus. Da könnte dann nur noch euer WLAN zum Problem werden.

Bei der Fußball-WM als erster die Tore sehen

Um Aussetzer zu vermeiden, wird der Livestream der Mediatheken zeitversetzt gesendet. Den Unterschied merkt ihr, wenn ihr ein Fußballspiel über die Mediathek schaut, der Nachbar aber über Kabelfernsehen. Wenn ein Tor fällt, wird er einiges früher jubeln als ihr. Und dabei geht es nicht nur um wenige Sekunden.

Wenn ihr also zur Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer jubeln wollt, wenn das Tor fällt und nicht erst später, holt euch einen Kabelanschluss und verlasst euch nicht auf die Mediatheken (oder ladet euch bei Freunden ein). Wenn ihr bereits einen Kabelanschluss habt und Spiele auch in eurem Garten verfolgen wollt, holt euch eine Fritzbox mit DVB-C-Tuner.

Mehr Infos über die AVM Fritzbox 6590 Cable könnt ihr auch im Artikel Neue AVM-Fritzboxen auf Speed: DSL mit G.fast, Kabel mit Docsis 3.1 erfahren.

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