Asus ZenPad 10 mit Tastatur-Dock (Bild: Asus)

Asus ZenPad 10 mit Tastatur: Endlich ein 2-in-1-Subnotebook mit Android

Asus kombiniert sein neues Tablet ZenPad 10 auf Wunsch mit einer Bluetooth-Tastatur, die sich andocken lässt. Fertig ist ein mobiles Subnotebook mit Android.

Vor einem Jahr suchte Trendblog-Autor Sven Wernicke hier im Blog ein 2-in-1-Notebook für seine Eltern. Für sich selbst hatte er das Microsoft Surface Pro entdeckt, um im Notfall auch mal einen stationären PC ersetzen zu können. Vermisst hatte er jedoch die Mittelklasse. Für meine Eltern schaue ich nun ebenfalls nach einem kleinen Rechner. Dieser soll sich nicht so leicht durch einen unachtsamen Klick außer Funktion setzen lassen. Dafür wohne ich zu weit entfernt. Zudem sollte er nicht täglich hochgefahren werden müssen, um Nachrichten zu checken. Das läuft wohl auf ein Netbook mit Android hinaus. Doch Asus hat jetzt das ZenPad 10 vorgestellt. Zusammen mit einer Bluetooth-Tastatur erfüllt das 10,1-Zoll-Tablet genau meine Wünsche.

Full-HD-Auflösung für 80 Euro mehr

Das Asus ZenPad 10 erscheint in zwei Varianten, die sich nicht äußerlich unterscheiden, jedoch in der Leistung: Bildschirm-Auflösung sowie Prozessor und Akkulaufzeit weichen voneinander ab.

Asus ZenPad 10 Z301MFL

  • Quad-Core-Prozessor MediaTek MT8735A, 1,45 GHz
  • 1.920 × 1.200 Pixel
  • 4.680-mAh-Akku für 10 Stunden Laufzeit
  • 329 Euro
  • 379 Euro mit Tastatur-Dock

Asus ZenPad 10 Z301ML

  • Quad-Core-Prozessor MediaTek MT8735W, 1,3 GHz
  • 1.280 x 800 Pixel
  • 4.680-mAh-Akku für 13 Stunden Laufzeit
  • 249 Euro
  • 299 Euro mit Tastatur-Dock

Gutes Display für schöne Bilder

Das VisualMaster Wide View Display des ZenPad 10 misst in der Diagonalen 10,1 Zoll. Das reicht zum Schauen von Bildergalerien und für Videochats – was Eltern und Großeltern so machen. Asus bewirbt es aber auch als Multimediagerät, auf dem sich Filme gut anschauen lassen sollen. Die Stereo-Lautsprecher wurden mit SonicMaster und DTS-HD Premium Sound aufgewertet. Doch um selbst Fotos zu schießen, reichen die Kameras nicht wirklich aus: Vorne löst die Kamera mit 2 Megapixel auf, hinten mit 5 Megapixel.

Ohne Tastatur-Dock ist das Asus ZenPad 10 ein ganz normales Android-Tablet (Bild: Asus)

Ohne Tastatur-Dock ist das Asus ZenPad 10 ein ganz normales Android-Tablet (Bild: Asus)

In beiden Modellen stecken zwar unterschiedliche Prozessoren, doch dürfte der Unterschied nicht so groß ausfallen. Dazu stehen jeweils drei Varianten zur Auswahl mit 2 GB RAM und 16 GB Speicher sowie mit 3 GB / 32 GB und 3 GB / 64 GB. Hier würde ich auf jeden Fall zum größeren Arbeitsspeicher von 3 GB greifen. Eher ungewöhnlich ist, dass das bessere Tablet die geringere Laufzeit hat. In beiden Modellen steckt schlichtweg der gleiche Akku, aber das bessere Display verlangt einfach mehr Energie.

Android statt Windows

Android 7 ist vielleicht nicht so mächtig wie Windows, doch diese Eigenschaft wird im Alltag auch nur noch selten gebraucht. Asus hat seine Oberfläche ZenUI über das Betriebssystem gelegt. Damit sollte eigentlich jeder zurechtkommen. Android ist vor allem nicht so leicht abzuschießen wie Windows. Notfalls hilft auch ein Neustart. Zudem kann das Asus ZenPad 10 im Standby-Modus im Wohnzimmer stehen. Da wird eine neue Nachricht schneller gesehen und beantwortet. Eher als auf dem PC im Arbeitszimmer.

Das Asus Audio Dock macht das Tablet ZenPad 10 zum Subnotebook (Bild: Asus)

Das Asus Audio Dock macht das Tablet ZenPad 10 zum Subnotebook (Bild: Asus)

Das Asus ZenPad 10 ist mit 490 Gramm relativ leicht und mit 9 mm immer noch nicht dick. Die Rückseite wurde mit eine stoffartigen Textur versehen und ist deshalb schön griffig. Das Tablet ist in den Farben Weiß und Dunkelgrau erhältlich, im Bundle mit dem Tastatur-Dock auch in Dunkelblau.

Bluetooth-Tastatur mit Akku

Das Dock besteht aus einer Tastatur mit speziellen Android-Tasten wie Home, Zurück, Menü, Multimedia sowie aus einem Akku, der eine Musik-Wiedergabe von 12 Stunden ermöglicht. Das Tablet wird einfach aufgesteckt. Anschließend kann das 2-in-1-Subnotebook wie gewohnt auf- und zugeklappt werden. Die Daten fließen nicht über Kontakte an beiden Geräten, sondern werden per Bluetooth gefunkt. Tastatur und Tablet müssen also nicht physisch verbunden sein. Der Internetzugang erfolgt über WLAN a/b/g/n oder über LTE.

Das Asus ZenPad 10 mit dem Tastatur-Dock gehört in die Mittelklasse der 2-in-1-Subnotebooks, nach der Kollege Sven vor einem Jahr noch gesucht hat. Das ist kein vollwertiger Ersatz für den PC, aber ein schicker Communicator für ältere Generationen oder ein Spiel-, Spaß- oder Arbeitsgerät für die lange Zugfahrt.

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