Neue Energieeffizienzklassen ab 2021: A bis G statt A+++ und Co.

Neue Energieeffizienzklassen ab 2021: A bis G statt A+++ und Co.

Die bisher gültigen Energieeffizienzklassen wie A++ verwirrten zu sehr. Ab 2021 gibt es neue Energielabels von A bis G. Was nicht bedeutet, dass aus A+++ direkt ein A wird. Das solltet ihr dazu wissen.

Der Artikel erschien am 13. März 2019 und wurde am 22. September 2020 ausgiebig überarbeitet, erweitert und korrigiert.

Bereits 2017 diskutierte die EU darüber, neue und für Konsumenten besser nachvollziehbare Energielabels einzuführen. Für neue Geräte sollen ab dem 1. März 2021 veränderte Energieeffizienzklassen gelten. Ihr als Käufer erfahrt dies in Form von altbekannten, aber veränderten Labels.

Was ändert sich bei den Energieeffizienzklassen?

Auf den ersten Blick klingt es ganz einfach: Die aktuellen Energieeffizienzklassen mit D, C, B, A, A+, A++ und A+++ fallen weg. Neu werden G, F, E, D, C, B und A. Der Wegfall der Plus-Bezeichnungen und ggf. weiteren Ergänzungen soll die Transparenz wieder erhöhen und vor allem die Verständlichkeit bei Käufern neuer Produkte steigern. Das heißt aber noch lange nicht, dass aus einem bisherigen A+++-Kühlschrank direkt ein A-Kühlschrank wird. Genau das wird nämlich nicht passieren.

So sieht das Energieeffizienz-Label bisher aus. E, F und G spielen im Grunde keine Rolle mehr. (Foto: Wikimedia)
So sah das Energieeffizienz-Label einmal aus. E, F und G spielen ohnehin schon längere Zeit keine Rolle mehr. (Foto: Wikimedia)

Als die EU-Kommission das EU-Energielabel 1995 einführte, entsprachen die Energieeffizienzklassen dem damaligen Stand. Die niedrigen Klassen E, F, G fielen im Verlauf der Zeit weg. Dagegen erschienen immer mehr stromsparende Geräte, die die Klasse A deutlich übertrumpften. So kam es, dass neue Klassen hinzukamen: A+, A++ und A+++. Jetzt kehrt man zur „alten“ Klassifizierung zurück, um wieder klarer zwischen effizienten und stromschluckenden Produkten zu differenzieren.

Für welche Produkte gelten die neuen Energieeffizienzklassen?

Diese Produktgruppen bekommen die „neu skalierten Labels“:

  • Kühlschränke und Weinkühlschränke
  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen
  • Lampen
  • Elektronische Displays, darunter Fernseher und Digital Signage Displays (z.B. Bildschirme in Einkaufspassagen)

In Zukunft müssen Hersteller noch folgende Gruppen neu kennzeichnen – basierend auf den Angaben der EU-Kommission.

  • Klimaanlagen
  • Backöfen
  • Dunstabzugshauben
  • Wäschetrockner
  • Warmwasserbereiter

Bekannt ist bisher nur, dass neue Etiketten für Klimaanlagen und Wäschetrockner erst 2021 folgen, die anderen Kategorien folgen vermutlich noch später.

Wie unterscheiden sich die neuen Label von den alten?

Die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Label fallen erst bei genauerer Betrachtung auf. Schnell ersichtlich ist, dass die Plus-Klassen wegfallen, außerdem enthalten die Labels nun einen QR-Code. Diesen könnt ihr mit einem Smartphone abscannen, um weitere Informationen abzurufen. Die Details wiederum stammen aus der EPREL-EU-Datenbank, die die Hersteller füllen. Hier geht es keineswegs um Werbung oder Links zu Webseiten der Produzenten, sondern um konkrete Fakten zu den Energieeffizienzklassen der jeweiligen Produkte.

Hier gut zu erkennen: QR-Code und Zusatzinformationen, die das Produkt genauer beschreiben. (Foto: EU)
Hier gut zu erkennen: QR-Code und Zusatzinformationen, die das Produkt genauer beschreiben. (Foto: EU)

Die Energielabels erhalten unter Umständen ergänzende Infos abseits des Stromverbrauchs, um einen Vergleich zu erleichtern. Abhängig vom Produkt können das der Wasserverbrauch, die Helligkeit, die Geräuschemission oder die Speicherkapazität sein.

Wie erfahre ich, welche Klasse mein designierter, neuer Kühlschrank haben wird?

Besagte EPREL-EU-Datenbank öffnet Ende 2020 für die Allgemeinheit. In der könnt ihr selbst vor dem Kauf neuer Geräte recherchieren.

Diese Datenbank soll euch auch dabei helfen, alle in Europa erhältlichen Waren zu kontrollieren, die für die Energieeffizienz von Bedeutung sind. In der Vergangenheit haben einige Hersteller einzelne Produkte nicht vollständig oder gar nicht gekennzeichnet. Das soll mit den neuen Regelungen rund um die Energieeffizienzklassen nicht mehr möglich sein, da die Hersteller ihre Produkte in die Datenbank eintragen müssen. Übrigens schon seit dem 1. Januar 2019.

Welche Label gelten bis zur Übergangsfrist 2021?

Ab dem 1. November 2020 müssen Hersteller dafür sorgen, dass ihre Produkte sowohl mit dem bisherigen als auch mit dem neuen Etikett versehen sind. Ab Anfang 2021 dürften sowieso recht schnell die aktualisierten Labels auf Leuchten, Geschirrspülern, Fernsehern etc. kleben. Bis spätestens zum 1. März 2021 muss dies ohnehin geschehen sein.

Die Skala soll bei Produkten im Ladengeschäft und Online sichtbar am Boden zu erkennen sein. Für die Umstellung haben Einzelhändler ab dem 1. März 2021 zwei Wochen Zeit.

Wie kann ich mir das vorstellen? Ist mein B-Kühlschrank dann nur noch ein G-Kühlschrank?

So einfach ist das leider nicht. Denn aus dem alten A+++ wird nicht zwangsläufig ein A, denn das neue A entspricht dem Maßstab, den künftige Geräte noch erfüllen müssen. Die Klasse A bleibt also zu Beginn leer, bis Hersteller besonders effiziente Waschmaschinen oder Fernseher in den Handel bringen. Die EU möchte Unternehmen dazu animieren, in Forschung und innovative Entwicklungen zu investieren, um künftige Technologien noch sparsamer zu machen.

Das bekannte Farbschema wird nicht verändert. (Foto: EU)
Das bekannte Farbschema wird nicht verändert. (Foto: EU)

Ansonsten sieht es ungefähr so aus: Aus A+++ entsteht ein B, aus A++ ein C, aus A ein D, aus B ein E und so weiter. Es ist aber auch gut möglich, dass zum Beispiel Kühlschränke mit einem alten C oder D gleichermaßen ins neue G rutschen.

Wichtig: Die Bezeichnung „Skalierung“ deutet bereits an, dass hinter der jeweiligen Energieeffizienzklasse ein berechneter Wert steckt. Das ist der sogenannte Energieeffizienzindex (EEI). Neue Kühlgeräte, Fernseher oder Geschirrspüler messen sich mit fiktiven und von der EU vorgegebenen bzw. „standardisierten“ Referenzgeräten, die bestimmten Daten entsprechen.

Ein Referenz-Kühlschrank mit einem Energieeffizienzindex von A besaß bisher einen Wert von <55. In Zukunft muss er für ein A bereits ein <=41 haben. Es kann auch dazu kommen, dass ein Geschirrspüler mit einem „alten“ A+++ (Energieeffizienzindex: <50) laut neuem Label sogar bei einem D landet. Denn für ein neues A wäre ein EEI von <32 nötig. Leider ist das System dahinter nicht sonderlich transparent, dafür aber komplex, denn der Index setzt sich aus zahlreichen (gemessenen) Parametern wie Entfrostung oder Energieverbrauch bei bestimmten Umgebungstemperaturen zusammen. Auf der Webseite des Europäischen Hausgeräteverbandes APPLiA findet ihr zumindest einige Tabellen zum Vergleichen.

Fakt ist: Auch eine Neuskalierung ändert nicht nachträglich den Energieverbrauch eurer gerade erworbenen Waschmaschine oder eurer LED-Leuchte. Es ist bei Irritationen daher sinnvoll, auf die genauen Zahlenangaben bzw. den Energieverbrauch achten.

Muss ich meinen alten Geschirrspüler jetzt wegschmeißen?

Natürlich. 🙂 Bei Euronics könnt ihr neue Geschirrspüler kaufen.

Geschirrspüler gibt es natürlich bei Euronics. (Bild: Miele)
Geschirrspüler gibt es natürlich bei Euronics. (Bild: Miele)

Spaß beiseite: Die aktualisierten Energieeffizienzklassen sind besonders für den Neukauf relevant und sollen euch helfen, die für euch richtige Wahl zu treffen. Obwohl sicherlich Anfang 2021 die Verwirrung im Einzelhandel groß sein könnte, dürfte die neue Struktur dabei unterstützen, ein besseres Verständnis zu schaffen. Was aber natürlich nicht passiert: Dass ihr eure schon erworbenen Geräte nicht mehr benutzen dürft.

Gibt es noch etwas, das ich über die neuen Energieeffizienzklassen wissen sollte?

Parallel zu den neuen Energieeffizienzklassen verabschiedete die EU-Kommission im Oktober 2019 zehn Ökodesign-Maßnahmen, bei denen es sich weitgehend um Überarbeitungen geltender Vorschriften handelt. Interessant sind allerdings neue Vorschriften zur weiteren Verbesserung der Reparierbarkeit und Recylingfähigkeit von Geräten. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, der leichte Austausch wichtiger Teile und der Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen soll sich so künftig verbessern.

Diese Maßnahmen sind kein Bestandteil der Energieeffizienzklassen, sollen Kunden aber in Zukunft ebenfalls auf Geschirrspülern, Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Lampen, (gewerblichen) Kühlschränken und Bildschirmen in Form von Aufklebern über diese an Bedeutung gewinnenden Aspekte informieren.

Hersteller vor neuen Herausforderungen

Für Hersteller und Händler bedeuten die neuen Energieeffizienzklassen natürlich eine neue Herausforderung. Und ein wenig könnte ich verstehen, wenn es da Unmut gäbe. Sicher, die Anforderungen an Produkte steigen. Aber ein Gerät, das bislang ein A+ hatte, nach objektiven Kriterien also als energiesparend galt, soll künftig nur noch ein C-Produkt sein?

Das könnte viele Kunden erst einmal vom Kauf abhalten, bis sie sich an die neuen Label gewöhnt haben. Andererseits sehe ich hier auch die Chance, dass Hersteller motiviert sind, wieder verstärkt auf bessere Technologien zu setzen, um uns Kunden auch wieder A-Produkte anbieten zu können. Denn die dürfte es Anfang 2021 noch nicht geben, aber vielleicht schon im Verlauf des nächsten Jahres…

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25 Kommentare zu “Neue Energieeffizienzklassen ab 2021: A bis G statt A+++ und Co.

  1. Sehr wichtige Information. Die geplante Klassifizierung von der EU wird den Verbrauchern noch größer Sicherheit beim Kauf, zum Beispiel beim Kauf eines Weinkühlschranks geben. Ein neues Element in diesen Labels ist ein QR-Code, mit dem die Verbraucher zusätzliche, offizielle (nicht kommerzielle) Informationen erhalten können, indem sie den Code mit einem Smartphone scannen. Diese Daten werden von den Herstellern in die EPREL EU-Datenbank aufgenommen, die in den nächsten Monaten jedem europäischen Bürger zur Verfügung stehen wird. Der Privatsektor und verschiedene NGOs sind auch dabei, Apps zu entwickeln, die die Kaufentscheidung weiter unterstützen (zum Beispiel durch die Berechnung der Rückgabe Kosten und den Vergleich verschiedener Produkte).

  2. In dem Beitrag ist eine Tabelle, aus der ersichtlich ist, dass die alter Kennzeichnung A+++ in der neuen Kennzeichnung A entspricht, alt A++ dann neu B usw.
    Das ist nicht richtig!
    Die aktuell besten Geräte der Energieeffizienzklasse A+++ werden nach der neuen Kennzeichnung nur noch B Geräte sein. Geräte, die der neuen Kennzeichnung A entsprechen gibt es derzeit noch nicht (mit Ausnahme eines Premiumgerätes aus der Schweiz, das mit aufwändiger und somit teurer Wärmepumpentechnik bereits heute A schafft).

  3. Hallo,
    es ist keineswegs so, dass aus aktuell A+++ dann B wird.
    Habe hier die Energielabel alt und neu für den Siemens Gefrierschrank GS54 vorliegen.
    Bei dem Gerät wird aus A+++ ein D !!!
    VG

    1. Es ist sehr verwunderlich und ich hoffe Siemens ist da ein großer Fehler unterlaufen. Ich habe heute einen Kühlschrank geliefert bekommen, der im Moment noch A+++ hat und ab März 2021 D haben wird. Das ist ein krasser Unterschied und der Verbrauch soll auch um 18 kWh/ Jahr steigen. Wie geht denn bitte so etwas?

    2. Ich war heute in einem Laden und habe nach Kühlschranken geschaut. Dort war ebenfalls ein Gerät wo beide Labels vorhanden waren. Aktuell A++ und nach dem neuen Label nur noch klasse E

  4. Wir haben gerade eine neue Waschmaschine mit A+++ gekauft, die ab März in E eingestuft wird. Nach dem Artikel wundert mich dieser „Abstieg“ schon sehr. Das hieße ja, das A+++ aktuell eine sehr weite Kategorie ist…

  5. Hallo zusammen,
    habe eine SIEMENS Kühlgefrierkombination . Auf dem Aktuellem Label steht A+++, aber auf dem neuen Label steht Energieffizienzklasse D.
    Schon merkwürdig sollte aus A+++ ein B werden.

  6. Hallo.
    Ist bei unserem neuen Siemens gfrierschrank auch so. Hat zwei Aufkleber dabei, A+++ und D ab 2021.
    Auch der Verbrauch ist gestiegen darauf.
    Bin mal auf Siemens Antwort gespannt.

  7. Ich habe mir mal die entsprechenden EU Verordnungen für die Berechnung der Stromverbräuche und der Einteilung in die jeweiligen Effizienzklassen für Kühlschränke angeschaut. Für die aktuellen Berechnungen gilt die Verordnung 2010/1060 und die ab 2021 geltende Verordnung ist die Nr. 2019/2016.

    Vorweg: das sind alles recht komplizierte Angelegenheiten!

    Das Fazit was ich aber hier mitteilen möchte ist, dass sich die in den Verordnungen vorgeschriebenen Tests zur Ermittlung des Stromverbrauchs und die Berechnung Energieeffizienzklassen in einigen Punkten deutlich voneinander unterscheiden. Es handelt sich also eben NICHT um einfach nur eine neue Skalierung der Effizienzklassen. Bei der alten Verordnung wird der Verbrauch z.B. nur bei 25 Grad Umgebungstemperatur ermittelt, nach der neuen Verordnung muss der Verbrauch bei 16 und 32 Grad Umgebungstemperatur ermittelt werden. Bei der neuen Verordnung werden auch Ernergiemehraufwände für Entfrostungsvorgänge, zur anschließenden Wiederherstellung der Solltemperatur und Heizelemente zur Kondensationsverhinderung berücksichtigt.
    Die Berechnung des Bezugsenergieverbrauchs mit der der tatsächliche Energieverbrauch ins Verhältnis gesetzt wird und wo raus dann der Energieeffizienzindex berechnet wird ist ebenfalls anders.

    Dies sind nur einige Beispiele. Wie gesagt, das Verfahren ist in vielen Punkten anders. Somit ist auch eine stumpfe Übersetzungstabelle nach dem Motto ein aktueller Kühlschrank der jetzt A++ hat, ist nach neuer Verordnung nun XYZ nur sehr eingeschränkt möglich.

  8. Habe eben einen Gefrierschrank gekauft. Alter Label: A++, neuer Label: E. Was ich spannend finde: alter Verbrauch: 144 kWh/annum, neuer Verbrauch: 167 kWh/annum. Es wird also – wie schon in einem früheren Kommentar beschrieben – der Verbrauch auch anders bestimmt (andere Testprozedur?).

  9. Leider ist das abgebildete Waschmaschinen-Label seit Jahren nicht mehr gültig! Aktuelle Fassung mit Erklärung z. B. hier: https://energielabel.hea.de/hausgeraete/waschmaschinen

    Die Aussagen zur Übergangszeit sollten dringend angepasst werden: Bis Ende Februar 2021 müssen Geräte, die in den Verkehr gebracht werden, mit dem aktuell noch gültigen Label gekennzeichnet werden. Mit Stichtag 1. März 2021 muss innerhalb von 14 Arbeitstagen umgelabelt werden – im Geschäft und online.

    1. So recht verstehe ich nicht, was an den Aussagen zur Übergangsfrist falsch sind. Ich hab es aber noch einmal konkretisiert, um Missverständnisse zu vermeiden. Danke für den Hinweis.

      Das alte Waschmaschinen-Label ist natürlich bewusst gewählt zur Verdeutlichung.

    2. …Antworten werden doch nicht etwa gelöscht – oder doch ?!
      Zumindest eine Aktualisierung der Bildzeile beim Uraltlabel wäre super, z. B. neu: „In den Anfangszeiten sah es so aus, aktuell dürfen nur noch A+ bis A+++ in den Handel“

  10. Der Satz: „Ab Anfang 2021 dürften recht schnell die aktualisierten Labels auf Leuchten, Geschirrspülern, Fernsehern etc. kleben. Bis spätestens zum 1. März 2021 muss dies ohnehin geschehen sein.“ suggeriert durchaus, dass die Übergangszeit 2 1/2 Monate lang ist. Diesen Eindruck zu erwecken bei seinen Händlern kann doch eigentlich nicht im Sinne von Euronics sein…

    und nichts für ungut:
    Unter dem uralten Waschmaschinen-Label steht als Erklärung im Präsens: „So sieht das Energieeffizienz-Label bisher aus. E, F und G spielen im Grunde keine Rolle mehr. (Foto: Wikimedia)“. Ohne Hinweis, dass schon seit Jahren nur noch die drei besten Klassen A+ bis A+++ überhaupt neu in den Verkehr gebracht werden dürfen…

    1. Danke für die Anregungen. Die Händler dürften doch sehr gut informiert darüber sein, was sie zu beachten haben. Wir richten uns an die Kunden – und ich denke es ist schon klar verständlich, dass der 1. März 2021 als Datum gilt. Das ist auch die Info, die Konsumenten wissen müssen.

      Bzgl. der Bildunterschrift: Das ändere ich gerne. Danke.

  11. Danke für den Artikel. Leider sind wir gerade beim Kauf einer Küche hinsichtlich der Kühlgefrierkombination von unserem Küchenstudio nicht sonderlich gut beraten worden.

    Bei der Inbetriebnahme haben wir den Aufkleber aus dem Gerät genommen. Links stand A++, der Aufkleber auf der rechten Seite wies ein G aus. Auch der ausgewiesene Verbrauch unterscheidet sich in den Angaben. Wir sind nur noch verwirrt und kommen uns bisschen verschaukelt vor.

    Bei einer Recherche glaube ich irgendwo gelesen zu haben, dass Kühlgefrierkombis mit Kompressionstechnik ab 2021 gernell in G eingestuft werden. Leider finde ich den Artikel nicht mehr. Stimmt das?

    1. Bei solchen Irritationen solltest du unbedingt beim Verkäufer, in dem Fall das Küchenstudio, nachfragen! Von A++ zu G finde ich jetzt auch etwas seltsam, aber es ist schwierig, bei den neuen Regelungen hier eine pauschale Antwort zu geben. Die neue Skalierung berücksichtigt eben auch andere Aspekte, eben weil die „Stromverschwender“ damit besser gekennzeichnet werden sollen, um sie nach und nach vom Markt zu nehmen.

      Beim Schauen im Netz fand ich jetzt auch keine klare Aussage zu Kompressionstechnik und Regelungen. Wäre sicher interessant, was das für ein Artikel war…

    2. Der Artikel ist ein PDF unter https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen/2019/November/Das_neue_Energielabel_Nov_2019/ZVEI_Das_neue_Energielabel_August_2020.pdf

      Ich habe mich zugegebenermaßen verlesen. Da steht, dass „Die Ökodesignanforderungen für Kühl- geräte werden dazu führen, dass ab dem 1.3.2021 Geräte (mit Kompressortech- nik) der Effizienzklasse G nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen.“ Was in unserem Fall aber bedeutet, dass wir einen A++ Kühlschrank erworben haben, der ab dem 01.03.2021 gar nicht mehr hätte verkauft werden dürfen.

      1. Dann habt ihr allerdings einen energieeffizienten Kühlschrank gekauft, der in einem halben Jahr nicht mehr den überarbeiteten Ökodesignanforderungen entspricht. Kann man jetzt natürlich kritisch betrachten, aber ihr habt ja sicher auch nicht vor, euch jedes Jahr einen neuen Kühlschrank zu kaufen, sondern ihn möglichst lange zu verwenden. Von daher ist das sicherlich weniger problematisch, auch wenn diese erstaunliche Änderung von A++ auf G doch sehr irritierend ist…

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