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Guide: Hardware-Setup für angehende E-Sportler

Professionelles Gaming ist auch eine Frage des Setups. Mit der richtigen Hardware könnt ihr euren Skills unter die Arme greifen, auch wenn Hardware nicht alles ist.

In den meisten Gamern steckt auch ein kleiner E-Sportler. Wenn man so vor sich hin daddelt und denkt: Was wäre, wenn ich der Beste in diesem Spiel werde? Der Gedanke verfliegt oft wieder, da der Zeitaufwand riesig ist und man ja eh besseres zu tun hat. Trotzdem bleibt die Idee, besser im Spiel zu werden und mit der richtigen Hardware könnt ihr das beste aus euren Leistungen herausholen.

Welche Hardware die richtige für euch ist, ist oft eine Entscheidung der persönlichen Präferenz. Trotzdem gibt es einige Sachen, auf die Ihr vor dem Kauf achten solltet. Wir sagen euch, welche.

Die Maus ist eines eurer wichtigsten Arbeitsgeräte

Vor allem für Spieler, die sich gerne in Ego-Shooter stürzen, ist eine präzise Maus von Vorteil. Sie sorgt dafür, dass eure Bewegungen so genau wie möglich auf das Spiel übertragen werden und dafür, dass dabei keine Verzögerung entsteht. Das kann in vielen Situationen den Unterschied zwischen Treffer und Fehlschuss ausmachen. Um diese frustrierenden Momente zu vermeiden, macht euch Gedanken vor dem Kauf!

Ich persönlich bevorzuge eine kabelgebundene Maus, weil ich da weiß, dass ich keine Verzögerungen zu erwarten habe. Kabellose Mäuse gibt es heutzutage auch schon mit wenig bis gar keiner Verzögerung, trotzdem bin ich hier lieber auf der sicheren Seite. Außerdem bevorzuge ich kleine Mäuse, da ich relativ kleine Hände habe. Sven hat hier im Trendblog beschrieben, wie ihr DPI und CPI bei einer Maus richtig einstellt.

Für Hobby-E-Sportler empfehle ich die Razer Lancehad Tournament Edition (Shoplink). Sie ist sehr präzise, kabelgebunden und passt in jede Hand. Mit rund 80 Euro ist sie aber auch kein Schnäppchen. Als Alternative könnt ihr euch die Razer DeathAdder Essential für rund 50 Euro ansehen.

Wenn ihr mehr erfahren möchtet, findet ihr weitere Artikel zum Thema Gaming-Mäuse in der Euronics-Gaming-Welt.

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Mechanische Tastaturen sind für Gamer bestens geeignet

Bei der Tastatur muss es „klick“ machen

Das Hauptmerkmal bei Gaming-Tastauren ist das haptische Feedback, welches ihr nach dem Druck auf eine Taste bekommt. Das bedeutet: Ihr solltet es spüren, wenn eine Taste gedrückt wurde. Verschiedene Tastaturen haben unterschiedliche Druckpunkte: Mechanische Tastaturen bieten nicht nur gutes Feedback, sondern haben auch einen „Klick“-Sound beim Druck auf eine Taste. Darum sind sie für Gamer bestens geeignet.

Wenn es um Tastaturen geht, lege ich Wert auf ein simples Layout ohne viel drumrum. Für Massively Multiplayer Online Role Playing Game-Spieler sind separate Macro-Tasten ein schönes Extra, aber für alles andere sind sie nicht unbedingt notwendig. Darum empfehle ich die K66 mechanische Gaming-Tastatur von Corsair. Sie bietet alles, was ihr braucht und ist mit rund 80 Euro im unteren Spektrum der mechanischen Tastaturen.

Wenn ihr mehr erfahren möchtet, findet ihr weitere Artikel zum Thema Gaming-Tastaturen in der Euronics-Gaming-Welt.

Tragekomfort und Sound-Qualität sollten beim Headset stimmen

Beim Gaming ist ein satter Sourround-Sound nicht zu unterschätzen, da er euch mitteilt, aus welcher Richtung der Gegner kommt oder wo etwas auf der Karte passiert. Außerdem ist es von Vorteil, mit einem Headset zu spielen, welches eure Ohren umschließt. Damit könnt ihr euch voll auf das Game konzentrieren und werdet nicht von Geräuschen aus der Umgebung abgelenkt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Mikrofon, da es die Kommunikation mit euren Mitspielern ermöglicht. Diese sollte glasklar sein.

Natürlich ist auch der Tragekomfort ein Faktor, der beachtet werden sollte, gerade bei längeren Gaming-Sessions. Aufgrund zahlreicher Faktoren ist die Wahl des richtigen Headsets keine einfache Aufgabe. Das Logitech G430 Headset (Shoplink) sollte aber alle Bedürfnisse für Gamer erfüllen. Mit ohrumschließenden Muscheln, guter Polsterung, digitalem 7.1-Sound und einem guten Mikrofon kann man hier nicht viel falsch machen. Mit rund 70 Euro befindet es sich außerdem am unteren Preisende der 7.1-Gaming-Headsets.

Wenn ihr mehr erfahren möchtet, findet ihr weitere Artikel zum Thema Gaming-Headsets in der Euronics-Gaming-Welt.

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Mit dem Logitech G430 seid ihr bestens gerüstet

Bonus Item: Mauspad

Die Rolle eines guten Mauspads im Gaming-Setup wird oft unterschätzt. Dabei sorgt dieses dafür, dass die Maus butterweich über eure Arbeitsfläche gleiten kann. Auch hier gibt es verschiedene Vorlieben von weichen bis harten Pads zu großen und kleinen. Als Faustregel gilt: Es sollte nicht zu klein sein, damit ihr genügend Platz habt, eure Maus frei zu bewegen. Manche Gamer bevorzugen sogar Gaming-Matten, die Tastatur und Mauspad kombinieren.

Für Gamer, die eine harte Oberfläche bevorzugen, kann ich das Corsair MM400 Mauspad (Shoplink) empfehlen. Es ist ausreichend groß und mit rund 20 Euro absolut bezahlbar. Wer lieber auf die Mattenvariante zurückgreifen möchte, sollte sich das MM200 Mauspad (Shoplink) angucken. Es hat eine Stoffoberfläche und bietet Platz für Tastatur und Maus, ist mit knapp 35 Euro aber auch ein wenig teurer.

Die richtige Hardware zu finden, ist nicht immer einfach

Das richtige Gaming-Setup zu finden, ist oft nicht so einfach und hängt von euren persönlichen Vorlieben ab. Aber ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Empfehlungen weiterhelfen, so dass ihr in eurem Lieblingsspiel besser werden könnt, ohne dass die Hardware euch im Weg steht. Allerdings solltet ihr nicht vergessen, dass vor allem Training und Spaß am Spiel die Grundpfeiler sind, um euer Gameplay auf das nächste Level zu bringen.

Gaming-Hardware im Alltag: Darum eignet sich Profi-Equipment auch für euch

Möchtet ihr den Weg des Pro-Gamers einschlagen oder einfach noch ein paar mehr Tipps vom Profi, schaut euch die Hardware-Tipps von unserem CS:GO-Profi Crisby Schmitt an!

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