Fernseher transportieren: So vermeidet ihr Schäden am Gerät

Wenn ihr einen Fernseher transportieren wollt, kann es schnell zu Schäden am empfindlichen Display kommen. Zum Glück sind diese relativ einfach zu vermeiden. Wir verraten euch wie.

Steht bei euch ein Umzug bevor, wollt ihr in der Regel auch euren wunderschönen Flachbildfernseher mitnehmen. Damit der den Transport unbeschadet besteht, gibt es einige Dinge, die ihr beachten solltet. Schließlich wäre es schade, wenn ihr den Fernseher aus dem Auto oder Transporter holt und der Bildschirm beschädigt oder komplett funktionsunfähig wäre.

Den Transport vorbereiten

Bevor ihr den Fernseher transportieren könnt, solltet ihr alle Kabel, USB-Sticks und sonstige Erweiterungen entfernen. Durch versehentliches Anecken oder Stöße könnten die Anschlüsse sonst verbogen werden.

Meistens ist es sinnvoll, wenn ihr den Standfuß abmontiert, da der TV so besser in einen Karton passt. Im besten Fall habt ihr noch den originalen Karton eures Fernsehers, andernfalls solltet ihr euch einen mit ähnlichen Maßen besorgen. Dafür kann sich zum Beispiel ein Umzugskarton eignen, den ihr für gewöhnlich flach zusammengefaltet kauft. Baut ihn nicht zur Box um, sondern faltet ihr nur auf Fernsehergröße auf und klappt den Boden ein.

Fernseher transportieren

So ein schöner Fernseher sollte nicht beim Transport kaputt gehen. Quelle: Hisense

Im nächsten Schritt solltet ihr dafür sorgen, dass der Karton ausgefüllt ist, damit der Fernseher sich darin nicht bewegen kann. Wieder eignet sich dafür am besten die Original-Innenverpackung. Falls ihr diese nicht mehr habt, könnt ihr den Fernseher auch mit weichen Stoffen umwickeln. Hierzu eignen sich zum Beispiel Decken, Bettlaken oder alte Kleidungsstücke. Gerade bei Kleidung solltet ihr auf Reißverschlüsse und Knöpfe achten, da die das Display schnell verkratzen können.

Wie transportiere ich den Fernseher?

Im Auto/Transporter: Das wichtigste beim Transport in einem Auto ist, dass der Fernseher aufrecht steht. Vor allem das Display von Plasma-Fernsehern ist sehr anfällig. Durch die Schwingungen könnte es beim Liegen schnell brechen. Auch andere Fernseher sind sicherer, wenn sie bei der Fahrt stehen, da sie so nicht auf dem Display liegen und nichts auf das Display fallen kann.

Sollte der Fernseher nicht aufrecht in euer Auto passen, würde ich dazu raten, einen kleinen Transporter für einen Tag zu mieten. Damit könnt ihr auch eure anderen Möbel und Dinge aus der Wohnung einfacher transportieren. Achtet hier auf jeden Fall darauf, dass der Fernseher während der Fahrt nicht umfallen kann.

fernseher transportieren u-bahn

Transport in der U-Bahn? Es ist einen Versuch wert.

Öffentliche Verkehrsmittel: Ihr habt kein Auto zur Hand oder keinen Führerschein? Ein Anrecht darauf, einen großen Fernseher in öffentlichen Verkehrsmitteln zu transportieren, habt ihr nicht. Es hängt vom Wohlwollen der Verkehrsgesellschaft und der Fahrerin/des Fahrers ab. Im Zweifelsfalle: versucht euer Glück, lasst anderen Fahrgästen den Vortritt und meidet auf jeden Fall die Rush Hour.

Unterschätzt das Gewicht eines Fernsehers nicht. Es sollte sich von selbst verstehen, dass ihr eine zweite Person zum Tragen mitnehmt. Idealerweise habt ihr einen kleinen Rollwagen dabei, auf dem ihr den Fernseher fahren könnt. So oder so gilt auch hier: transportiert den Fernseher stets aufrecht.

Vorsichtig auspacken

Das Schwierigste habt ihr nun geschafft. Jetzt müsst ihr den Fernseher nur noch in eure neue Wohnung transportieren und vorsichtig auspacken. Selbstverständlich müsst ihr jetzt noch den richtigen Platz in der neuen Wohnung finden. Es lohnt sich auch zu überlegen, ob der Fernseher nicht vielleicht besser an der Wand aufgehoben ist. Ich habe euch ein paar Tipps zu TV-Wandhalterungen zusammengeschrieben und was zu beachten ist.

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Ein Kommentar zu “Fernseher transportieren: So vermeidet ihr Schäden am Gerät
  1. „Meistens ist es sinnvoll, wenn ihr den Standfuß abmontiert, da der TV so besser in einen Karton passt. Im besten Fall habt ihr noch den originalen Karton eures Fernsehers, andernfalls solltet ihr euch einen mit ähnlichen Maßen besorgen.“

    Jein (das mit dem Standfuß) – kann, kann aber auch nicht. Mit einem TV umgezogen bin ich zwar noch nicht, aber sehr ähnliches – der Reihe nach:

    – 2006 bin ich in die jetzige Wohnung gezogen (mit 2 Helfern) – da hatte ich aber noch eine 55 cm „Röhre“ von Loewe
    – der eine Helfer hat geschafft, den ohne Schaden in die neue Wohnung zu überführen
    —————————————
    Ende 2010 sollte/wollte ich endlich einen Flachbild haben, 32″ waren geplant. Als ich aber im hiesigen Kaufhof war, habe ich mich umentschieden – wenn schon, dann richtig, mind. 40″. Ein Sony, 40″ (damals 800,- nur knapp über dem Amazon-Preis) stand „da rum“. Der mir bekannte Verkäufer mußte weg, eine schnippische junge Dame hat ihn „beerbt“ – die kannte ich noch nicht. Sie mich aber auch nicht…

    – „Das ist ein Vorführgerät, wir haben nur noch den einen!“ Damit war alles gesagt, dachte sie…
    – „Na und? Den verkaufen sie dann nicht?“
    – „Da mußte ich erst den Abteilungsleiter fragen, der ist zu Tisch, und dann…“
    – „Er wird iwann fertig gegessen haben, dann fragen sie ihn. Ich gehe jetzt, in einem halben Stündchen bin ich wieder hier.“

    Ich wollte eh noch zur Bank, weil ich den TV cash bezahlen wollte und nicht genug Geld einstecken hatte (das war nach dem 32″ bemessen gewesen). Zurück im Kaufhof, gleich die junge Dame geschnappt und gebeten den Kauf zu vollenden. Noch 20,- runtergehandelt (der „Leiter“ war iwo hinten und konnte befragt werden), zur Kasse, Geld hingelegt, wieder zu meiner „Freundin“ hin:

    – „Holen sie bitte den Karton.“

    Den leeren Karton zu tragen hab´ ich ihr schon zugemutet. Als er da war, habe ich gleich gesehen: den TV kann man MIT Fuß zwischen die Styropor-Schutzteile stecken, wenn man das „falsch herum“ macht und den Fuß oben herausragen läßt. Der Bildschirm und fast der ganze TV ist geschützt, dem Fuß wird schon nix passieren, wenn man außpaßt – und ich spare mir dessen erneute Montage zu Hause.

    – „Wir können ihnen den erst morgen liefern, dazu muß der Fuß ab und…“ Weiter habe ich sie gar nicht reden lassen
    – „Hören sie mir mal genau zu: das ist jetzt mein TV, gerade habe ich ihn bezahlt. Und ich nehme ihn gleich mit. Zuerst stecke ich den falsch herum in den Karton – mit Fuß. Dann bringen sie oder veranlassen, das er mit dem Fahrstuhl zum Hintereingang verbracht wird. Was weiter passiert, ist mein Problem.“

    Was wollte sie schon machen? Den TV nicht rausrücken? Na, die hat schon gemerkt, dass ich dann vielleicht gleich zum Geschäftsführer gewetzt wäre, um klare Worte zu sprechen. Unten habe ich ein Taxi heran gewinkt, dass gerade passend wartete – braucht ich mein Handy gar nicht rauszuholen.

    Zu Hause hat mir der Taxler gegen kleines Trinkgeld noch geholfen, den TV bis vor die Treppe zu tragen, dann durfte er gehen. Fahrstuhl ist bei mir nicht, ich wohn´ aber auch nur im 1. Stock. Ich habe ihn einfach vorsichtig die Treppe hinauf „geschleift“, der war ja unten auch durch Karton plus Styropor geschützt.

    In der Wohnung gleich auf seinen Platz (habe ich gerade noch alleine geschafft), ein kräftiger Nachbar hat mir dann die schwere „Röhre“ in den Keller getragen. Da steht sie immer noch. Und auch der 40″ Sony ist noch an seinem Platz, bißchen habe ich ihn nur mal vorgerückt. Funktionieren tut er auch noch gut, „mein“ Transport hat ihm damals nicht geschadet.

    Irgendwann (na, nicht gleich nächste Woche) wird aber ein anderer kommen, der soll/wird 55″ haben und 4K. Und ich werde ihn gleich im I-Net bestellen und liefern lassen, hinpassen wird er da, schon ausgemessen. Wahrscheinlich ist der 40″ dann noch i.O. – und dass ist das Problem: ich kann ihn in kein anderes Zimmer hin stellen und will das auch nicht.

    Wenn, dann soll er im Wohnzimmer bleiben – wo aber eigentlich kein Platz ist. „Eigentlich“ heißt: ich schätze schon, dass ich das doch schaffe. Wie ich den weg hebe/trage ist schon ausprobiert, weil er mal kurz weg mußte:

    – vorne „großzügig“ etwas um/vor den Screen zum Schutz, dann kann ich den im „Kreuzgriff“ anheben und ein Stück wegstellen aufs Sofa
    – dort kann er zumindest so lange stehen bleiben, bis der neue angeschlossen ist
    – bis dahin habe ich vorher längst entschieden/gemessen, wo er hin soll/kann und was ich noch wegräumen muß

    Ich plane nämlich, das ich den dann „kleinen“ TV nur noch für das bißchen lineares Fernsehen benutze und meine Filme (meist lokal vom NAS) zum „großen“ streame. Eines weiß ich genau: egal, wie smart der Neue ist, er wird das gar nicht ausspielen können – weil ich ihn weder per LAN noch WLAN ins I-Net lasse.

    Sondern an ein Kästchen oder Stick von Amazon anschließe, das seinerseits per LAN im Netzwerk hängt. Die Amazon(en) mögen das zwar nicht so, sie wollen schließlich ihre Filmchen verkaufen. aber sie verhindern auch nicht, das man trotzdem per zusätzlicher App lokal streamt. Von Haus aus konnte mein „Kästchen“ (Fire TV 1.Gen) das natürlich auch nicht, mit dem „ES File Explorer“ geht es aber recht gut.

    PS: so einen kleinen Rollwagen bzw. Beistelltisch auf Rollen habe ich auch – aber leider ist der jetzt schon besetzt. Mit dem 6. Monitor am Hauptplatz, den ich sonst nicht sinnvoll dort hinstellen hätte können. Aber SO groß ist mein Wohnzimmer nun auch nicht.

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