Digitale Sprachassistenten: Sexy und vertrauenswürdig

Sie schleichen sich zunehmend in den Alltag ein. Und das gefällt uns. Digitale Sprachassistenten wie Siri oder Alexa bereichern unser Leben, weil sie bereits jetzt schon sehr gut funktionieren.

Statista zufolge hatten bereits vor einem Jahr zirka 28 Millionen Menschen die Möglichkeit, Siri und ähnlichen Assistenten auszuprobieren. Umfragen zufolge sind die Nutzer sogar erstaunlich zufrieden mit den aktuellen Lösungen. Angenehm, sachlich und klar verständlich seien Siri, Cortana oder Alexa. Gerade die letztgenannte Stimme scheint anzukommen: 16 Prozent empfinden diese als emotional, acht Prozent sogar als sexy. Soweit würde ich vielleicht nicht unbedingt gehen, aber auch ich favorisiere weibliche Töne.

Alexa ist besonders beliebt. (Foto: Amazon)

Alexa ist besonders beliebt. (Foto: Amazon)

Digitale Sprachassistenten sind vertrauenswürdig

Interessant sind zweifelsohne die Unterschiede. So wird die Vertrauenswürdigkeit von Alexa höher eingeschätzt, als die vom Google Assistent. Siri und Alexa wiederum werden als sympathisch wahrgenommen.

Als Einsatzgebiete sehen die Umfrageteilnehmer in erster Linie das Abfragen von Suchmaschinen-Inhalten, gefolgt von Erinnerungen an Termine und Wettervorhersagen. Für die wenigsten scheint das Bestellen in Onlineshops oder das Rufen eines Taxis schon ein Thema zu sein.

Die Menschen empfinden die Assistenten als positiv. (Foto: heise online/Statista)

Die Menschen empfinden die Assistenten als positiv. (Foto: heise online/Statista)

Laut einer schon etwas älteren Umfrage wurden hierzulande bisher am meisten Google (Google Now) und Siri verwendet. Cortana, das ein fester Bestandteil von Windows 10 ist, wird meiner Meinung nach gar nicht wahrgenommen oder aktiv verwendet – zumindest in meinem Fall ist das so. Und Alexa ist für den deutschsprachigen Bereich ohnehin erst seit Ende 2016 relevant und dürfte gerade dieses Jahr zunehmend an Relevanz gewinnen.

Nicht nur aufgrund der Lautsprecher und der nächsten Fire TV-Stick-Generation mit integrierter Sprachassistentin, sondern auch der Tatsache, dass diese in den kommenden Monaten und Jahren auch in Haushaltsgeräten anderer Firmen wie LG, Samsung oder Whirlpool verbaut werden. Google Assistant sollte dagegen niemand voreilig abschreiben, der Nachfolger von Google Now dürfte in den nächsten Wochen deutsche Smartphones erobern und damit schnell ein Millionenpublikum erreichen.

Die Zukunft?

Wohin geht die Reise? Für viele Analysten und Experten wird die Sprachsteuerung die grafische Benutzeroberfläche ablösen. Wir sprechen und kommunizieren natürlich mit einem elektronischen Gerät, das unter Umständen sogar eine künstliche Intelligenz besitzt, die uns „Arbeit“ abnimmt – im Smart Home beispielsweise. Nicht mehr mit den Fingern tippen und auf Displays starren – eine Vision, die nicht allzu weit entfernt ist. Zumindest dürfte dies bei Alltäglichkeiten auch klappen, nur was ist mit Kommunikation über die sozialen Netzwerke? Das kann ich mir ohne Bildschirm und/oder Smartphone kaum vorstellen.

Wie ist euer Eindruck von Sprachassistenten? Nette Spielerei oder das nächste große Ding?

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