Huawei Mate 20 Pro Test

Huawei Mate 20 Pro im Test: Topkamera, Nutzungserlebnis ausbaufähig

Das Huawei Mate 20 Pro gewinnt wohl den inoffiziellen Preis für die beste Smartphone-Kamera 2018. Schade nur, dass die Chinesen ohne Not einige Punkte beim Nutzungserlebnis verspielen.

Der chinesische Hersteller Huawei bastelt weiter am fast perfekten Smartphone. Nach dem sensationellen Erfolg des P20 Pro im Frühjahr 2018 sollte das neue Mate 20 Pro noch besser werden. In Teilen ist Huawei das auch gelungen.

Das Fazit vorab

Das Huawei Mate 20 Pro ist das Smartphone mit der besten Kamera 2018. Hervorragend sind außerdem die Handlichkeit, das gestochen scharfe Display, die Verarbeitung und die schnelle Reaktionszeit. Nur bei der Software und dem Nutzungserlebnis verspielt Huawei wichtige Punkte.

Starke Nachtfotos mit dem Mate 20 Pro

Starke Nachtfotos mit dem Mate 20 Pro

Die Kamera

Schon die beiden Vorgänger Mate 10 Pro und P20 Pro lieferten fantastische Bilder, vor allem die Kamera des P20 Pro. Ich wollte es zunächst nicht glauben, aber im Mate 20 Pro hat Huawei noch eine Schippe draufgelegt.

Die Bildqualität ist hervorragend – was manchmal erst zuhause am Rechner wirklich auffällt. Zwei Bilder aus dem Fundus meiner Aufnahmen haben mir tatsächlich – im positiven Sinne – ein „Das kann doch nicht wahr sein!“ entlockt. Und zwar diese beiden hier:

Ein Motiv mit allen Schikanen: Unterschiedliche Lichtquellen und Helligkeiten, Bewegungen. Und doch ein gestochen scharfes Bild ohne Verwacklung mit Detailreichtum bis in die letzte Ecke.

Ein Motiv mit allen Schikanen: Unterschiedliche Lichtquellen und Helligkeiten, Bewegungen. Und doch ein gestochen scharfes Bild ohne Verwacklung mit Detailreichtum bis in die letzte Ecke.

Heller als die Realität: In echt waren der Korb mit den Zapfen nicht annähernd so hell wie hier. Das Bild "sieht" mehr als das menschliche Auge.

Heller als die Realität: In echt waren der Korb mit den Zapfen nicht annähernd so hell wie hier. Das Bild „sieht“ mehr als das menschliche Auge.

Huawei setzt auch im Mate 20 Pro wieder künstliche Intelligenz ein, erfreulicherweise aber deutlich dezenter als noch in den beiden Vorgängern. Dort wurde den Nutzern stets mitgeteilt, wenn die KI gerade ein Bild vermeintlich aufgehübscht hatte. Nicht selten wurden einige Bilder dabei verschlimmbessert, Farben unnatürlich betont.

Im Mate 20 Pro hat man nicht mehr den Eindruck, dass da etwas grob falsch läuft. Die KI arbeitet im Hintergrund. Manchmal verrechnet sich die Kamera leicht bei der Farbtemperatur. Das folgende Beispielbild ist mir trotz seines Detailreichtums etwas zu rötlich. Das ist es dann aber auch schon.

Sehr detailreich, aber etwas zu rötlich.

Sehr detailreich, aber etwas zu rötlich.

Und dann wäre da noch die Triplekamera zu nennen. Das Mate 20 Pro setzt sie für vier Zoomstufen ein. Weitwinkel (0,6-fach), Normal (1x), Zoomlinse (3x) und Hybridzoom (5x). Ich mochte die Zoomstufen schon im P20 Pro. Warum Huawei im neuen Mate zusätzlich auf den Weitwinkel setzt, war mir zunächst nicht klar. Nach dem Test erschließt sich mir aber der Sinn: Das sorgt gerade bei Aufnahmen aus kurzer Distanz noch einmal für den nötigen Raum. Wenn man etwa auf einem Markt fotografiert oder Sehenswürdigkeiten wie eine Kirche aus nächster Nähe aufnehmen will. Folgende Bilderserie zeigt so eine Aufnahme in den Zoomstufen 0,6x, 1x, 3x und 5x:

Die Kamera im Mate 20 Pro deckt hier alle notwendigen Bereiche ab, die man so im Alltag braucht. Der 3-fach-Zoom lässt sich auch wunderbar dazu nutzen, um einzelne Motive freizustellen. So nah dran war noch kein Smartphone an einer Spiegelreflex- oder Systemkamera. Ich bin ehrlich beeindruckt.

Objekte freistellen: Geht wunderbar mit dem 3-fach-Zoom.

Objekte freistellen: Geht wunderbar mit dem 3-fach-Zoom.

Ein bisschen was zu meckern gibt es natürlich trotzdem. So dauert das Umschalten zwischen den Kameras erstaunlich lange. Vor allem, wenn man auf die Weitwinkelkamera umschalten möchte, vergehen einige Sekunden.

Der Nachtmodus macht wirklich gute Fotos. Allerdings nur bei Stillleben. Wehe, es bewegen sich da Menschen auf dem Motiv. Dann gerät die KI auch bei sich nicht bewegenden Gegenständen ins Schwimmen:

Nachtmodus bei sich bewegenden Objekten: Plötzlich gerät alles ins Schwimmen.

Nachtmodus bei sich bewegenden Objekten: Plötzlich gerät alles ins Schwimmen.

Härtest im Normalmodus: bestanden. Straße hell genug ausgeleuchtet, Leuchtreklame zu lesen.

Härtest im Normalmodus: bestanden. Straße hell genug ausgeleuchtet, Leuchtreklame zu lesen.

Härtetest mit dem Nachtmodus: Alles noch eine Portion heller.

Härtetest mit dem Nachtmodus: Alles noch eine Portion heller.

Nachtmodus bei Tag: heller als die Realität. So hell, dass es schon fast unnatürlich wirkt.

Nachtmodus bei Tag: heller als die Realität. So hell, dass es schon fast unnatürlich wirkt.

Auch dass der Nachtmodus von der Nutzerin oder dem Nutzer verlangt, die Kamera für 4 Sekunden still zu halten, ist nicht unbedingt praktikabel. Es kommen auch gute Bilder dabei heraus, wenn man die Zeit nicht durchhält, aber als Anwender kommt man sich hier schon etwas überfordert vor. Wer das einmal versucht hat, wird schnell merken, dass 4 Sekunden verdammt lange sein können.

Und dann wäre da noch das berühmte Bühnenlicht im Porträtmodus genannt. Huawei verschiebt die Möglichkeit, dem Konterfei einer Person einen schwarzen Hintergrund zu verpassen, mittlerweile in die Effekte-Schublade. Und das aus gutem Grund: Bilder damit sehen nämlich nach wie vor scheußlich aus:

Hui! Nein, so nicht! Bühnenlichtbilder mit dem Mate 20 Pro misslingen derart, dass selbst Huawei den Effekt tief in den Einstellungen vergräbt.

Hui! Nein, so nicht! Bühnenlichtbilder mit dem Mate 20 Pro misslingen derart, dass selbst Huawei den Effekt tief in den Einstellungen vergräbt.

Und so hervorragend die Hauptkamera bei Bildern insgesamt trotzdem ist, desto enttäuschender ist die Frontkamera. Hier mögen die Motive noch halbwegs scharf sein, Hintergründe sehen auf meinen Beispielbildern aber fast ausnahmslos verpixelt oder überbelichtet aus. Und Bühnenlichtaufnahmen misslingen natürlich auch hier:

Vordergrund okay, Hintergrund überstrahlt...

Vordergrund okay, Hintergrund überstrahlt…

Bild pixelig, vor allem im Hintergrund. Die Qualität der Frontkamera im Mate 20 Pro fällt gegenüber der der Hauptkamera deutlich ab.

Bild pixelig, vor allem im Hintergrund. Die Qualität der Frontkamera im Mate 20 Pro fällt gegenüber der der Hauptkamera deutlich ab.

Gehäuse, Display und Lieferumfang

Ich sage es ganz ehrlich: Ich hatte noch nie ein Huawei-Smartphone, das so gut in der Hand lag. Auch die beiden Vorgänger Mate 10 Pro und P20 Pro nicht. Das Mate 20 Pro ist angenehm schwer, und trotz seiner beachtlichen Display-Größe von 6,4 Zoll lässt sich vieles damit gut auch in einer Hand erledigen.

Huawei Mate 20 Pro: durchaus noch handlich.

Huawei Mate 20 Pro: durchaus noch handlich.

Ich war erstaunt, als ich auf dem Display einmal einen Text in sehr kleiner Schrift lesen musste, dass auch das problemlos ging. Die 2K-Auflösung scheint bei einem Display dieser Größe ideal zu sein.

Die hübsch verzierte Glasrückseite zieht den einen oder anderen Fingerabdruck an, ist durchaus griffig, wenn auch nicht die beste ihrer Klasse. Sehr schön ist, dass Huawei die Triple-Kamera diesmal mittig platziert hat und diese nur noch ganz wenig (etwa 2mm) aus dem Gehäuse herausragen lässt. So liegt das Mate 20 Pro auch eben auf dem Tisch auf.

Perfekter Platz für die Kamera, die nur noch etwa 2mm aus dem Gehäuse herausragt.

Perfekter Platz für die Kamera, die nur noch etwa 2mm aus dem Gehäuse herausragt.

Als ich das Samsung Galaxy S8 und S9+ ausprobiert hatte, für die das an den Rändern abgeschrägte Display im Mate wohl Pate stand, habe ich durch „falschen“ Halten des Geräts immer wieder versehentlich etwas ausgelöst. Das ist mir beim Mate 20 Pro trotz ähnlicher Verarbeitung nie passiert.

Wenn ich am Äußeren überhaupt etwas kritisieren wollte, dann dass sich nach ein paar Tagen der Nutzung tatsächlich schon die ersten (ganz!) leichten Kratzer auf dem Display zeigten. Nutzern sei eine Schutzfolie also wärmstens ans Herz gelegt. Was mir außerdem nicht ganz so gut gefiel: Dass die Standby- und die Lauter-Leiser-Tasten zwar einen guten Druckpunkt haben und nicht wackeln, doch etwas weit aus dem Gehäuse herausragen. Beim Verstauen in die Hosentasche habe ich sie immer wieder versehentlich ausgelöst.

Lieferumfang des Mate 20 Pro

Lieferumfang des Mate 20 Pro

Ganz nebenbei haben die Lautsprecher einen durchaus starken, klaren Sound, der allenfalls in höchster Lautstärke leicht zu klirren beginnt. Die mitgelieferten USB-C-Kopfhörer sind nicht der Rede wert, funktionieren gut, klingen in Ordnung, fielen mir nicht ganz so oft aus dem Ohr wie Apples Pendant.

Das Mate 20 Pro im Größenvergleich mit dem iPhone X (links). Der bullige Ladestecker des Mate (oben) bringt fast 100 Gramm auf die Waage.

Das Mate 20 Pro im Größenvergleich mit dem iPhone X (links). Der bullige Ladestecker des Mate (oben) bringt fast 100 Gramm auf die Waage.

Schön dass Huawei dem Mate – anders als Apple – ein Schnellladegerät beilegt. Weniger schön, dass dieses ein klobiger, schwerer Klotz geworden ist, der stolze 100 Gramm auf die Waage bringt.

Entsperrung

Huawei bietet Nutzern im Mate 20 Pro eine Gesichtsentsperrung und einen Fingerabdrucksensor im Display an. Was modern und elegant klingt, hat in der Praxis ein paar Tücken.

Da wäre zunächst die Einrichtung des Fingerabdrucksensors genannt. Der will es ganz genau wissen. Der Fingerabdruck alleine reicht dem Gerät nicht, es fragt auch nach den Rändern des Fingers. Eine recht aufwändige Prozedur, bei der der ungeübte Nutzer den Finger einige Dutzend Mal auf und wieder ablegen muss.

Weißabgleich der Mate-Kamera trifft es nicht immer genau. Alexas Lichtring ist eigentlich orange.

Weißabgleich der Mate-Kamera trifft es nicht immer genau. Alexas Lichtring ist eigentlich orange.

Das sind einem Sicherheit und Komfort eigentlich wert. Der Finger darf allerdings nicht falsch aufliegen. Ich registrierte bei dem System zunächst meinen linken Daumen. Und immer wieder monierte das Mate, er hätte ihn nicht erkannt. Nun ist es so, dass man den Daumen ohne Verrenkungen gar nicht so einfach gerade auf ein Smartphone auflegen kann, das mitten auf dem Tisch liegt (probiert es mal aus). Wollte ich das Mate auf diese Weise entsperren, weigerte es sich nahezu immer. Erst als ich nachträglich noch meinen Zeigefinger registrierte und damit entsperrte, klappte es zuverlässiger und dann auch durchaus schnell.

Nahm ich das Gerät in die Hand, um es mit dem Daumen zu entsperren, kam ihm fast immer die Gesichtsentsperrung zuvor. Es sei denn, ich trug gerade den falschen Kopfschmuck oder versuchte es zur falschen Tageszeit. An meine Brille, die ich nur bei der Arbeit trage, erinnerte sich das Mate recht schnell. Mit Mütze wollte es mich in den meisten Fällen partout nicht erkennen. Mütze und Brille? Funktionierte, wenn ich beim vormaligen Entsperren schon die Brille getragen hatte. Hatte ich das Gerät zwischendurch ein paar Mal ohne Brille entsperrt und setzte sie danach wieder auf, dauerte die Erkennung länger.

Auch auf die Lichtverhältnisse kommt es an. Zwar setzt Huawei auf 3D Face Unlock. Aber bei schlechten Lichtverhältnissen entsperrt das System deutlich weniger zuverlässig. Alles nicht so schlimm, solange das Smartphone keinen falschen reinlässt. Genau das taten zwei Testgeräte vom Mate 20 Pro allerdings bei zwei Kollegen von AndroidPit. Die sehen sich zwar wirklich ähnlich, die gleiche Person sind sie aber natürlich nicht.

Leistung und Maschinerie

Ging es darum, wer die schnellsten und besten Prozessoren im ganzen Land hat, lieferten sich Apple und Huawei mit ihren Eigenentwicklungen im 7-nm-Verfahren zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Benchmarks erreicht der Apple A12 Bionic höhere Werte als der Huawei Kirin 980. In der Praxis dürfte das dem Nutzer kaum auffallen. Apps starteten bei mir im Mate 20 Pro ebenso beinahe augenblicklich wie im iPhone Xs Max.

Ob die Geschwindigkeit über die Zeit merklich nachlässt, kann ich zu diesem Zeitpunkt weder beim Xs Max noch beim Mate sagen.

Software und Nutzungserlebnis

So gut die Hardware des Mate 20 Pro ist, so schade ist, dass Huawei wichtige Punkte bei der Software einfach liegen lässt. Es beginnt mit einem ungewohnt langen Start. Es dauert Minuten, bis das Mate bei Erstinbetriebnahme hochgefahren ist.

Und schon in den ersten Bildern des Anmeldeprozesses springen einem die ersten falsch formatierten Schriften und Grafiken entgegen. Kommt man gerade vom iPhone – was ich tue – wirkt die Anmeldung beim Mate deutlich weniger elegant.

Quietschebuntes UI ist nicht jedermanns Sache. // Für das edle schwarze Theme braucht es einen Huawei-Account. // Bloatware und kaum durchschaubare Einstellungen überfordern den Nutzer. // Sonderbare Statusmeldungen verwirren ihn.

Quietschebuntes UI ist nicht jedermanns Sache. // Für das edle schwarze Theme braucht es einen Huawei-Account. // Bloatware und kaum durchschaubare Einstellungen überfordern den Nutzer. // Sonderbare Statusmeldungen verwirren ihn.

Es geht weiter mit den hässlichen, viel zu bunten Icons auf dem völlig überladenen Startbildschirm. Bloatware wie AppGallery, Facebook, Booking.com, Huaweis eigener E-Mail-Client, eine Musik-App, eine Video-App, ein ganzer Ordner voller Werkzeug. All das muss man erst einmal wegräumen und im Zweifelsfalle löschen, um sich Ruhe zu verschaffen.

Eigentlich sehr schön, dass Huawei andere Designs anbietet als das verspielte Standard-Design. Krame ich in meiner Erinnerung, waren bislang aber zumindest einige weitere Themes auch ohne Anmeldung nutzbar. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Ich muss mir einen Huawei-Account erstellen, nur um das Theme ändern zu können. Warum?

Immerhin schön schmal ist das Mate geworden.

Immerhin schön schmal ist das Mate geworden.

Müßig zu erwähnen, dass Huawei hierfür einen absurd langen 2-Faktor-Anmeldeprozess verlangt. Das alles kostet unnötig Zeit und Nerven.

Die Tastatur verwendet standardmäßig Swiftkey, wo ebenfalls ein überladen wirkendes Tastaturlayout vorinstalliert ist. Es passt zusammen, dass die von einem externen Anbieter integrierte Keyboard-Software gerade dann ein Update von mir verlangte, als ich gerade mitten bei der Registrierung für die Huawei ID stecke.

Auch starke Kontraste machen der Mate-Kamera nichts. Hier müssten zwischen den Blättern eigentlich starke Schatten zu sehen sein.

Auch starke Kontraste machen der Mate-Kamera nichts. Hier müssten zwischen den Blättern eigentlich starke Schatten zu sehen sein.

Ich will es gar nicht verschweigen: Hat man sich erst einmal durch den ganzen Prozess gekämpft, alle ungewünschten Apps gelöscht und sich aufwändig registriert, ist die Arbeit mit dem Mate 20 Pro in Ordnung. Das Theme „Black Chique“ das ich genommen habe, ist auch wirklich wunderschön – wenngleich Apps abseits der vorinstallierten Software sich offenbar nicht in den schönen Monochrom-Tönen darstellen lassen.

Es geht viel, es geht fast alles. Aber warum mutet Huawei der Nutzerin oder dem Nutzer ein solch unschönes Anfangserlebnis zu? Der erste Eindruck ist dadurch völlig getrübt. Und so gerne man es auch mögen möchte: Huaweis eigene Software-Oberfläche Emotion UI ist auch in der Version 9.0 noch keine Schönheit. Beim Nutzungserlebnis verspielt man wichtige Punkte gegenüber Apple.

Huawei Mate 20 Pro Testergebnis

Gesamtnote9,0
Gehäuse/Display/Verarbeitung10/10
Maschinerie/Akku9,5/10
Ausstattung9,0/10
Kamera9,5/10
Software8,0/10
Nutzungserlebnis8,0/10
Preis/Leistung9,0/10

Ausblick

Huawei hat das Kamerajahr 2018 dominiert, zunächst mit dem P20 Pro und später im Jahr also noch einmal mit dem Mate 20 Pro. Es ist nun so weit, dass selbst ambitionierte Hobbyfotografen eine Spiegelreflexkamera nicht mehr zwingend mitzunehmen brauchen. Auch die Hardware im neuen Mate ist nahezu perfekt.

Erfahrungsbericht: 3 Wochen mit dem iPhone Xs Max

Huaweis letzte Baustellen bleiben die Software und das Nutzungserlebnis. Der unschöne Anmeldeprozess und das überladene Emotion UI sind weit weg von dem, was Huawei eigentlich auf dem Kasten hat. Schafft man es, dies 2019 zu ändern und gar noch mehr aus der Kamera herauszuholen (aber was fehlt da noch groß?), wird es für die anderen Hersteller sehr schwer, die Chinesen auf dem Weg zur absoluten Spitze noch aufzuhalten.

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