Kochen lernen mit dem smartem Kochfeld von Cuciniale

Immer auf den Punkt gar soll das Essen mit dem smarten Kochfeld von Cuciniale werden. Ein Sensor erfasst dafür die Temperatur – erst vom Fett in der Pfanne, dann vom Fleischinneren. Eine App sagt die nächsten Schritte an.

Kochen lernen mit dem smartem Kochfeld von Cuciniale

Seid ihr auch unsicher, wie Fleisch richtig zubereitet wird? Im Rezept steht oft nur „von jeder Seite 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze braten“ – und dann war es nicht durch oder außen trocken und fast schwarz. Im schlimmsten Fall sogar beides. Ist euch das auch schon passiert? Zumindest bei euren ersten Schritten in der Küche? Ich könnte euch jetzt zum x-ten Mal erklären, welche Pfanne und welches Fett ihr nehmen und wie ihr die Temperatur regeln sollt. Oder ihr nehmt einfach das smarte Kochfeld, das Cuciniale zur IFA 2016 vorgestellt hat.

An der dicksten Stelle ins Fleisch

Das smarte Kochfeld selbst ist gar nicht so smart. Die Intelligenz steckt in der App GourmetPilot, die auf eurem Smartphone oder Tablet läuft. Die Daten, wie weit euer Fleisch schon ist, stammen vom Cuciniale GourmetSensor, einem Braten-Thermometer mit Bluetooth-Sender, der bereits beim Erhitzen des Fetts in die Pfanne gelegt wird, um euch dann über die App mitzuteilen, wenn ihr das Fleisch hineinlegen sollt.

Das Pfiffige daran ist, dass es vollkommen egal ist, welche Pfanne ihr genommen habt, welches Fett und in welcher Menge. Es wird die Hitze gemessen und wieviel davon letztlich im Inneren des Fleisches ankommt. Ihr müsst das Thermometer nur so in das Steak stecken, dass der Sensor den maximalen Abstand zu allen Außenseiten hat. Für alle, die nicht im Mathematikunterricht aufgepasst haben: Der Sensor muss an der dicksten Stelle ins Fleisch und nicht knapp unter der Oberfläche. Ganz so präzise müsst ihr auch gar nicht vorgehen, auf der Lanzette des GourmetSensors verteilt befinden sich insgesamt sechs Messfühler.

Beim Signalton bitte wenden

Abhängig von diesen Werten reguliert das Kochfeld die Temperatur automatisch nach. Mit 2.000 Watt hat es auch genug Wumms, um große Töpfe Nudelwasser schnell auf die richtige Temperatur zu bringen. Lediglich das Fleisch müsst ihr selbst in der Pfanne wenden, aber die App sagt euch im richtigen Moment, wann dies geschehen soll.

Der GourmetSensor von Cuciniale misst die Temperatur von Fleisch, Gemüse und Fett in der Pfanne (Bilder: facebook.com/cuciniale)
Der GourmetSensor von Cuciniale misst die Temperatur von Fleisch, Gemüse und Fett in der Pfanne (Bilder: facebook.com/cuciniale)

Damit die App auch weiß, was ihr kocht, müsst ihr zu Beginn ein Gericht auswählen. Hinterlegt sind Anleitungen zum Kurzbraten, Schmoren und Dünsten von Fleisch, Geflügel und Fisch. Ihr könnt angeben, ob ihr das Steak medium oder blutig haben wollt und wie die Bräunung aussehen soll. Die App beherrscht auch das Kochen, Dünsten und Braten von Gemüse. Ihr könnt mit dreimal Umrühren ein cremiges Risotto machen oder einen Milchreis, der „garantiert nicht“ anbrennt. Kartoffeln, Nudeln, Suppen, Saucen – alles kein Problem. Zumindest verspricht das Cuciniale.

Sieht so die Zukunft aus?

Man könnte das Spiel noch weitertreiben, zum Beispiel eine Kamera über dem Herd installieren, um den Bräunungsvorgang zu überprüfen, und Sensoren in die Pfanne einbauen, um die Bestandteile des Bratfetts zu analysieren. Für mich ist das alles Kokolores: Kochen bleibt ein Kunst, für die man ein Gefühl entwickeln muss. Und schließlich soll es auch noch Spaß machen. Ein Koch-Thermometer plus App für Anfänger, die noch wenig Überblick in der Küche haben, halte ich jedoch für eine gute Idee. Erfahrungswissen kommt auch von guten Erfahrungen, nicht nur von den schlechten.

Das Smarte Kochfeld von Cuciniale passt für mich deshalb besser in eine Anfängerküche als in die Küche eines erfahrenen und ambitionierten Hobbykochs. Wer sich seine erste Wohnung einrichtet und aus Platzmangel zu einer klassischen Elektrokochplatte greift, könnte sich auch für das Cuciniale-Kochfeld entscheiden, das nur 36,5 x 45,5 x 12,8 Zentimeter misst. Das Set aus Kochfeld und Sensor soll noch in diesem Jahr erscheinen. Den Sensor gibt es bereits jetzt zu kaufen.

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