Asus VA326 Curved Gaming-Monitor: Der Riese mit der kleinen Auflösung

Eine Größe von 32 Zoll bei einem Curved-Monitor sollte die Immersion in euer Lieblingsspiel perfekt machen, oder? Dansen hat den Asus VA326 Gaming-Monitor ausführlich getestet und zeigt euch alles Wissenswerte im Video.

Heute hat Dansen von Gamers Gear euch einen Gaming-Monitor mit satten 32 Zoll mitgebracht. Und zwar den Asus VA326 Curved-Monitor. Wie der sich im Test schlägt und was er noch alles zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test-Video. Weitere Infos zum Monitor gibt’s in schriftlicher Form darunter:

Der Asus VA326 Gaming-Monitor ist mit 32 Zoll relativ groß. Dabei ist die Auflösung von 1920 zu 1080 Pixeln, oder Full-HD, relativ gering. Kann das gut aussehen, oder kann man auf dem Bildschirm die Pixel einzeln zählen? Unser Gaming-Hardware-Experte Dansen hat das für euch getestet und ist von dem Ergebnis positiv überrascht: Das Bild ist unerwartet scharf und von Pixelzählerei keine Spur. Eine höhere Auflösung hätte uns trotzdem gefreut.

Ein weiteres Schlüssel-Feature des Monitors ist seine Bildwiederholrate von 144 Hertz. Dadurch kann der Monitor eure Games in bis zu 144 Frames pro Sekunde darstellen, wenn euer PC die nötige Leistung dafür mitbringt.

Die Krümmung machts

Außerdem soll die Krümmung von 1800R dafür sorgen, dass ihr immer den gleichen Abstand zum Geschehen habt, wenn ihr mittig vor dem Monitor sitzt. So könnt ihr noch ein wenig tiefer in das Geschehen eintauchen und die volle Immersion mitnehmen. Etwas ungünstig ist das nur, wenn noch eine zweite Person vor dem Monitor sitzt, schließlich könnt ihr nicht beide genau in der Mitte sein.

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Trotz der niedrigen Auflösung zeigt der Monitor ein gutes Bild.

Der Bildschirm wird zwar mit einem hohen Sichtwinkel beworben, Dansen hat aber herausgefunden, dass die Kontrastwerte sich relativ schnell ändern, wenn ihr den Bildschirm von der Seite aus betrachtet. Aber ich denke, in den meisten Fällen sitzt ihr sowieso nicht mit mehreren Leuten von dem PC. Dafür sind Konsolen besser geeignet.

Ansonsten besticht das VA-Panel mit schönen Farben und hohen Kontrasten. Leider sind VA-Panels nicht gerade für eine schnelle Reaktionszeit bekannt, weshalb ihr bei dem Asus VA326 mit einer Reaktionszeit von vier Millisekunden leben müsst. Für die meisten Spieler sollte das kein großes Problem sein. Nur Spieler von kompetitiven Ego-Shootern oder Pro-Gamer sollten sich den Kauf zweimal überlegen. Wobei auch schnelle Shooter kein Problem sein sollten, solange ihr nicht auf einem wirklich hohen Level spielt.

Es könnten ein paar mehr Anschlüsse sein

Bei den verfügbaren Anschlüssen habt ihr leider nicht die Qual der Wahl. Neben dem Anschluss für die Stromversorgung bekommt ihr lediglich einen HDMI-2.0-Anschluss, einen D-Sub-Anschluss und einen 3,5-Millimeter-Klinken-Anschluss. Auf einen Display Port müsst ihr beim Asus-Monitor leider verzichten. Allerdings sollte der HDMI-2.0-Anschluss bei einer Full-HD-Auflösung die 144 Hertz auch schaffen.

Mehr zum Thema Kabel und Anschlüsse findet ihr hier:

Welche Monitor-Kabel gibt es? Die gängigsten Anschlüsse

Die Einstellungsmöglichkeiten im Monitor-Menü sind auch eher Standard. Da habt ihr einen Blaulichtfilter in vier Stufen, Farbeinstellungen, AMDs FreeSync und verschiedene Modi für Rennspiele, Echtzeitstrategiespiele, Filme und mehr. Außerdem verfügt der Monitor über Asus-Smart-Kontrast. Damit sollen die Kontraste noch knackiger wirken und sich an das gezeigte Bild anpassen.

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Die Auswahl der Anschlüsse ist leider nicht sehr groß.

Als besonderes Feature für Gamer könnt ihr euch eins von vier Fadenkreuzen in der Mitte des Bildschirms einblenden lassen. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie sinnvoll das ist, da Shooter in der Regel ihr eigenes Fadenkreuz mitbringen. Und falls sie das nicht tun, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit so gewollt. Als zweites Feature bekommt ihr einen Timer, der an der Bildschirmecke runter läuft. Das könnte eventuell in Echtzeitstrategiespielen hilfreich sein, oder euch anzeigen, wann die Pizza fertig ist.

Für wen eignet sich der Monitor?

Der Asus VA326 Curved Gaming-Monitor hat seine Schwächen: die niedrige Auflösung, wenige Anschlüsse, hohe Reaktionszeit, und er ist nur neigbar, nicht aber schwenkbar oder höhenverstellbar. Trotzdem ist es kein schlechter Monitor. Seine Größe und seine satten Farben machen ihn perfekt für idyllische Spiele, wo man einfach nur die Landschaft genießen möchte. Dazu kommen die Krümmung, die euch etwas tiefer in das Spiel eintauchen lässt, und natürlich die 144 Hertz.

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Die verschiedenen Einstellungsmodi im Überblick

Wenn ihr also mit den Schwächen leben könnt und ein Freund von großen Monitoren seid, könnt ihr hier bedenkenlos zuschlagen. Alle anderen müssen noch ein wenig weitersuchen.

Zum Beispiel hier:

Zum Zocken hat ein TN-Panel durchaus seine Vorzüge. Die Farben sind zwar nicht so kontrastreich, dafür ist die Reaktionszeit aber um so kürzer. So auch bei dem Lenovo-Legion Y25F-10, den Dansen erst vor kurzem für euch getestet hat. Mit einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde bekommt ihr mit diesem Monitor den kleinstmöglichen Delay. Auch die Bildwiederholrate von 144 Hertz ist mit an Bord sowie die Full-HD-Auflösung. Hier allerdings auf nur 24,5 Zoll. Alles Weitere zu Lenovos Gaming-Monitor könnt ihr hier nachlesen oder euch im Video anschauen:

Lenovo Legion Y25F-10 Gaming Monitor: Mittelklasse zum fairen Preis

Wenn ihr doch eher auf Kurven steht, solltet ihr euch einmal den AOC C24G1 ansehen. Der hat ebenfalls ein VA-Panel mit 144 Hertz und Full-HD-Auflösung, aber eine Reaktionszeit von nur einer Millisekunde. Mit nur 24 Zoll ist er aber auch eine ganze Ecke kleiner als der Asus-Monitor. Wenn euch das nichts ausmacht oder sogar in die Karten spielt, bitte hier entlang:

AOC-Monitor C24G1: Curved Gaming zum guten Preis

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