CES 2016: Kleine Leiste rüstet Touch-Funktionen bei Laptops nach

Auf der CES 2016 stellte das schwedische Unternehmen Neonode mit AirBar eine clevere Lösung vor: Mit einer Sensorleiste wertet man Laptops und Netbooks mit Touchscreen-Funktionen auf. Und das soll gar nicht mal teuer sein.

Einfach reinstecken

AirBar besteht aus einer Sensorleiste, die direkt unterhalb des Displays eines regulären Laptops ohne Touchscreens angebracht wird. Das nötige USB-Kabel wird in einen freien Port gesteckt, schon kann es losgehen. Denn als reguläres HID-Gerät seien nicht einmal Treiber nötig. Auch heißt es, dass eine Kalibrierung wegfällt, da diese bei der Produktion schon beim Hersteller erfolgt.

Plug & Play heißt die Devise, sofern man AirBar korrekt ausrichtet. Magnetische Haltestreifen sorgen für Stabilität, aber: Vor dem Zusammenklappen des Laptops muss die Leiste wieder entfernt werden. Das ist wohl nicht wirklich praktisch. Dafür sei AirBar für matte und glänzende Bildschirme gleichermaßen geeignet, genauso wäre sogar das Malen mit Stiften und Pinseln kein Problem. Finger-Steuerung (Zoomen, Antippen etc.) sind natürlich eine Selbstverständlichkeit, da die Grundfunktion des Zubehörs.

Voraussetzung für das Nachrüst-Paket ist Windows 8 oder 10, Chromebooks sind ferner geeignet. Da Mac OSX von Haus aus keine Touch-Unterstützung besitzt, kann man AirBar auf MacBooks nur als Mauszeiger-Steuerung verwenden. Das ist wohl etwas wenig.

Wohl preisgünstig

Auf der CES kündigte Neonode Varianten für allerlei Laptop-Größen an – von 11,6 Zoll über 13,3 Zoll, 14 Zoll bis hin zu 15,6 Zoll. Ab April 2016 soll die Produktion beginnen, lieferbar sein sollen die Leisten ab Mai 2016. Allen Anschein nach wird es preislich wohl bei rund 49 US-Dollar losgehen, zumindest für diese Summe kann man schon das größte Modell vorbestellen – auf der offiziellen Webseite.

Sicherlich ist es bedauerlich, dass AirBar nichts für mobile Mac-Rechner gedacht ist, aber gerade für Laptops, die noch leistungsstark genug für den Alltag sind, aber bereits ein paar Jahre auf dem Buckel haben, könnte diese Idee eine echte Bereicherung sein. Das setzt freilich eine niedrige Latenz und eine ordentliche Genauigkeit voraus.

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