Honor 9 (Bild: Honor)

Honor 9: Eine Dual-Kamera und viel Power zu einem guten Preis

Mit dem Honor 9 scheinen die Chinesen alles richtig gemacht zu haben: schnelle Technik, gute Kamera, nicht zu groß und kleiner Preis.

Huawei hat sich in Deutschland schon längst etabliert. Auch deren Zweitmarke Honor bietet weder einen Abklatsch noch einen reinen Internetversand, sondern ebenfalls Oberklasse – und das für weniger Geld. Nur 429 Euro (UVP) soll das neue Honor 9 kosten. Das sind 30 Euro mehr als das Honor 8 seinerzeit kostete, doch jeder Käufer kann sich bis 11. Juli 2017 auch 30 Euro per Cashback wiederholen. Danach wird der Preis wohl eh sinken. Es könnte sich also lohnen zu warten.

Gute Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen

Die Frage, die ich in meinem Freundeskreis häufig höre, wenn der Kauf eines Smartphones ansteht, lautet: Hat das auch eine gute Kamera? Beim Honor lässt sich das ganz klar bejahen, ohne bereits Bilder gesehen zu haben (selbst gemachte, keine aus der Presseabteilung). Wie beim großen Bruder Huawei P10 gibt es eine Dual-Kamera, die hier aber nicht den Namen Leica trägt. Objektive eines anderen Unternehmens, aber das gleiche Konzept: Da muss niemand mit minderer Qualität rechnen. Zumal die Auflösung gestiegen ist.

Im Honor 9 steckt ein Monochrom-Sensor mit 20 Megapixeln und ein Farbsensor mit 12 Megapixeln. Eine f/2.2-Blende, ein Dual-LED-Blitz sowie ein Laser- und ein klassischer Autofokus. Lediglich eine optische Bildstabilisierung fehlt. Zusammen soll dies einen 2fachen Hybrid-Zoom ergeben sowie – und darum geht es ja letztlich – viel Tiefenschärfe und gute Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen. Vorne kommt noch eine Selfiekamera mit 8 Megapixeln und einer Blende von f/2.0 hinzu. Auch das kann sich sehen lassen.

Nicht zu groß und sehr shiny

Immer noch nicht zu unterschätzen ist, wie ein Smartphone in der Hand liegt und wie es aussieht. Das Honor 9 trotzt dem Trend zu immer größeren Geräten. Es misst in der Bildschirmdiagonalen 5,15 Zoll und zeigt dort die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Punkten an. Da schafft es auch der Daumen kleinerer Hände noch zu den Navigationselementen in der linken oberen Ecke.

Der Fingerabdrucksensor ist aus Keramik und sitzt nun unterhalb des Displays. Das Honor 9 kommt so auf eine Länge von 14,7 cm. Das Gewicht von 155 Gramm dürften viele als wertig bezeichnen. Andere würden sich wiederum bei Smartphones in dieser Größe über ein paar Gramm weniger freuen. Das ist letztlich Geschmacksache – genau wie die sehr glänzende Oberfläche in Blau oder Grau (später auch in Schwarz). Da wird sich jeder Fingerabdruck abzeichnen. Ein Metallrahmen gibt dem Honor 9 Stabilität. Die Rückseite ist aus Glas.

Schneller Prozessor und viel Speicher

Im Honor 9 steckt mit dem Kirin 960 der gleiche Octa-Core-Prozessor wie im Huawei P10. Hinzu kommen 4 GB RAM sowie ein interner Speicher von 64 GB, der sich über eine Micro-SD-Karte noch um bis zu 256 GB erweitern lässt. Bei dem Dual-SIM-Handy muss sich aber jeder entscheiden: eine zweite SIM-Karte oder die Micro-SD-Karte. Beides zusammen geht nicht. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 3.200 mAh, was angesichts des kleinen Displays für einen Tag reichen sollte. Mit dem passenden Netzteil lässt der Akku sich auch schnell wieder aufladen.

Zur weiteren Ausstattung gehören LTE, WLAN ac, Bluetooth 4.2, GPS, NFC, Infrarot, USB Typ-C (USB-2-Geschwindigkeit), ein dedizierter Soundchip sowie ein Klinkenstecker für den Kopfhörer. Über das Betriebssystem Android 7.0 Nougat hat Honor die Oberfläche EMUI 5.1 gelegt.

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