Tefal My Cooking Guide: Die Pfanne weiß, wie heiß sie ist

Die Pfanne Tefal My Cooking Guide hat im Boden einen Thermo-Sensor eingebaut und warnt, wenn das Fett nicht mehr heiß genug ist oder aber das Fleisch zu verbrennen droht.

Damit das Fleisch beim Braten schön saftig bleibt, müsst ihr einiges beachten: die richtige Pfanne, das verwendete Fett und schließlich die Temperatur, auf der dieses und damit auch das Fleisch erhitzt wird. Wenn ihr alles richtig macht, bilden sich durch die Maillard-Reaktion auch die leckeren Röstaromen und eine schöne Kruste. Aber wie wollt ihr die Hitze kontrollieren? Euer Herd zeigt euch die Temperatur nicht an, doch eine Pfanne kann dies jetzt. Tefal hat die My Cooking Guide erst in diesem Sommer vorgestellt.

Vom Schmoren bis zum scharfen Anbraten

Der Temperatur-Sensor namens Thermo-Spot sitzt im Boden der My Cooking Guide. Wie heiß es dort ist, wird am Griff angezeigt, allerdings nicht mit einem exakten Wert. Tefal geht davon aus, dass ungeübte Köche damit nur wenig anfangen können, und zeigt ihnen stattdessen per Farbcode an, ob das Fett gerade richtig (grün), zu heiß (rot) oder zu kalt (blau) ist. Entsprechend müsst ihr dann am Herd nachregulieren. Die Pfanne sagt euch dann, ob das ausreichend war.

Damit die Tefal My Cooking Guide die ideale Temperatur für euer Kochvorhaben kennt, müsst ihr der Pfanne vorher sagen, was ihr braten wollt. Auch hier werden euch nur drei Optionen vorgegeben: „schonendes Braten“ für Köcheln von Soßen, sanftem Schmoren oder Aufwärmen von Mahlzeiten, „normales Braten“ für das gleichmäßige Durchgaren von Fisch oder Geflügel sowie für die Zubereitung von Eiern und „scharfes Anbraten“ für Fleischstücke wie Steaks, die eine schöne braune Kruste erhalten sollen. Das entspricht dann einer idealen Gartemperatur von 90 bis 130 Grad, 130 bis 180 Grad beziehungsweise 180 bis 230 Grad.

Hilfreich, aber noch nicht smart

Wenn die Speisen drohen anzubrennen, erfolgt sogar ein weitergehender Alarm. Die My Cooking Guide weiß jedoch nicht, wann genau die Gefahr droht, denn um eine smarte Pfanne handelt es sich streng genommen nicht. Das wäre sie in meinen Augen erst, wenn sie die Temperatur auch selbstständig regeln könnte. Stattdessen ist sie darauf angewiesen, dass ihr reagiert. Und wenn ihr nicht aufpasst und mitdenkt, kann das durchaus zu spät passieren. Denn bei einem Gasherd oder einem Induktionskochfeld kann die Hitze sofort weggenommen werden, während ein klassisches Elektrokochfeld weiterhin die Pfanne erwärmt, auch wenn ihr gerade heruntergeschaltet habt.

Dass euch etwas anbrennt, sollte aber so gut wie nie vorkommen, da die My Cooking Guide antihaftbeschichtet ist. Tefal verwendet hier die Antihaftversiegelung Titanium Excellence, die bis zu drei Mal widerstandsfähiger sein soll als herkömmliche Beschichtungen und damit auch für Küchenhelfer aus Metall geeignet wäre. Noch wichtiger ist, dass sie dadurch auch für höhere Temperaturen geeignet wäre, die beim scharfen Anbraten von Fleisch erforderlich sind. Die Tefal My Cooking Guide gibt es in drei Ausführungen: in den Breiten 24 cm (94,99 Euro UVP) und 28 cm (99,99 Euro UVP) sowie als Wok mit 28 cm Breite (104,99 Euro UVP).

Das gleiche Problem lösen will Cuciniale, doch auf ganz andere Weise. Ihr könnt eine x-beliebige Pfanne nehmen, in die ihr das Cuciniale-Thermometer legt oder beim Braten direkt in das Fleisch steckt. Eine App auf dem Smartphone wertet die Daten dann aus und ändert die Temperatur am mitgelieferten Kochfeld automatisch. Ihr müsst nichts mehr machen, nur noch das Essen genießen.

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