Roccat Kone Aimo Remastered: Der Klassiker im neuen Gewand

Neuer Sensor, neuer Überzug, neuer Daumenbereich. Bei der Roccat Kone Aimo Remastered ist einiges neu. Wir klären, wie sinnvoll die Verbesserungen sind und ob sich ein Upgrade lohnt.

Auch wenn Gaming-Hardware Remasters eher selten sind, gibt es sie doch. Roccat hat seine Kone Aimo Gaming-Maus aus dem Jahre 2017 neu aufgelegt und ihr einige Updates verpasst. Das konnte Dansen sich natürlich nicht entgehen lassen. Darum hat er sich die Maus geschnappt und im Video ausführlich für euch getestet:

In der Gaming-Industrie werden nicht nur alte Spiele neu aufgelegt, sondern auch Hardware. Der deutsche Hersteller Roccat hat uns eine Remastered-Version der Kone Aimo beschert, die ich mir für euch etwas näher angesehen habe. Am brennendsten hat mich dabei interessiert, was die neue Version besser oder anders macht und ob sich das Upgrade lohnt.

Kone Aimo 2017 versus 2019

Die originale Kone Aimo war bereits eine sehr solide Gaming-Maus, die Roccat mit der Neuauflage an einigen Stellen verfeinert hat. Das größte Technik-Upgrade ist der optische Sensor. Anstatt des alten 12.000-DPI-Sensors verfügt die Remastered Kone Aimo über Roccats Hauseigenen Owl-Eye-Sensor. Der soll fehlerfrei und mit bis zu 16.000 DPI arbeiten, welche in der Software in 50er-Schritten eingestellt werden können. Der Sensor hat sich schon in anderen Roccat-Mäusen bewährt.

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Das Sensor-Upgrade ist definitiv was Feines

Bei der Haptik hat Roccat ebenfalls ein paar Upgrades für euch parat. Da haben wir zum Beispiel das sogenannte Performance-Coating. Das ist ein Überzug, der für einen guten Grip sorgen und Schmutz abweisen soll. Im Test stellt Dansen fest, dass der Überzug anfangs ein wenig rutschig ist, das sollte sich aber bei weiterer Nutzung bessern. Wie ein Laufschuh, den ihr erst einmal einlaufen müsst.

Außerdem hat Roccat den Daumenbereich der Kone Aimo überarbeitet. Hier habt ihr nun etwas mehr Platz für einen besseren Halt und ebenfalls den neuen Überzug. RGB-Liebhaber haben auch einen Grund zu jubeln: Die Beleuchtung der Maus hat Roccat nun in ganze fünf frei programmierbare Zonen aufgeteilt. Damit könnt ihr euch bei der Wahl des Farbschemas voll austoben und alle Kombinationen einmal ausprobieren.

Die Tasten und Schalter

Unter der linken und rechten Maustaste könnt ihr Omron-Switches finden, die schon fast Standard bei Gaming-Mäusen sind und für bis zu 50 Millionen Klicks halten sollen. Insgesamt bietet die Maus 12 Tasten, welche ihr mit insgesamt 23 Funktionen belegen könnt. Das ist möglich durch eine Doppelbelegung der Tasten. In der Software könnt ihr den entsprechenden Tasten jeweils zwei Funktionen zuweisen. Mit der Taste unten im Daumenbereich wechselt ihr dann zwischen den beiden Funktionen hin und her.

Insgesamt fünf der Tasten sind dabei dem 4D-Mausrad zugewiesen. Neben dem Druck auf das Mausrad sowie Hoch- und Runterscrollen, könnt ihr es nach rechts und links neigen, um einen Tastendruck auszulösen. Dazu hat die Maus zwei Daumentasten und zwei Tasten auf dem Rücken, primär für die DPI-Einstellung.

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Für die DPI-Einstellung könnt ihr bis zu fünf Tasten festlegen

Außerdem hat die Gaming-Maus ein paar weitere Features, die einfach dazugehören. Da hätten wir unter anderem ein 1,80 Meter langes geflochtenes USB-Kabel, eine Polling-Rate von 1000 Hz und 512 Megabyte Onboard-Speicher.

Die Software

Um die Roccat-Maus zu konfigurieren und individualisieren, steht euch die Roccat Swarm-Software zur Verfügung. Oben im Video zeigt Dansen euch genau, welche Optionen ihr dort habt. Insgesamt bietet die Software drei Optionen zum Einstellen der Geschwindigkeit. Einmal die vertikale und die horizontale Geschwindigkeit, sowie die Geschwindigkeit des Windowszeigers. Dazu könnt ihr ebenfalls die Geschwindigkeit des Doppelklicks auf eure Vorlieben anpassen.

Für Gamer ist auch die Einstellung der richtigen DPI wichtig. Darum könnt ihr mit der Swarm-Software die verschiedenen Stufen einrichten, um In-Game schnell zwischen diesen zu wechseln. Dazu legt ihr hier die Tastenbelegung, Lift-Off Distanz, sowie die RGB-Beleuchtung für die fünf Zonen fest. Insgesamt könnt ihr bis zu fünf Profile für verschiedene Spiele oder Nutzer anlegen, zwischen denen ihr wechseln könnt.

Lohnt sich das Upgrade?

Wenn ihr bereits stolzer Besitzer einer Kone Aimo seid, solltet ihr euch vielleicht zweimal überlegen, ob sich die Remastered-Version lohnt. Die Upgrades sind durchaus sinnvolle Verbesserung für die Kone Aimo, aber wenn eure alte Version noch fehlerfrei funktioniert, sehe ich keinen Grund für ein verbesserte Version.

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Mit 130 Gramm ist die Maus kein Leichtgewicht

Seid ihr auf der Suche nach einer neuen Gaming-Maus, ist die Kone Aimo Remastered definitiv einen Blick wert. Sie bringt alles mit, was eine gute Gaming-Maus heutzutage haben sollte, und hat darüber hinaus noch ein paar Extras, wie die verschiedenen RGB-Zonen und doppelt belegbare Tasten.

Die alte Kone Aimo

Wenn es nicht immer das Neueste vom Neuesten sein muss, ist eventuell die „alte“ Kone Aimo für euch als neue Gaming-Maus interessant. Von der Ausstattung und den Features her bietet sie logischerweise Ähnliches wie die Remastered-Version. Allerdings müsst ihr euch mit nur einer RGB-Zone und einem Owl-Eye-Sensor mit 12.000 DPI zufriedengeben. Außerdem bekommt ihr kein Performance-Coating. Dafür könnt ihr aber ein paar Euro sparen.

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Auch die originale Kone Aimo macht heute noch eine gute Figur. Quelle: Roccat

Falls ihr mit der Kone nichts anfangen könnt, überzeugt euch vielleicht die Kain Aimo 202 mit ihrem einzigartigen Design:

Roccat Kain 202 Aimo: Weiße Maus zur weißen Weihnacht

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