Razer Kraken Tournament Edition: So sollte Surround Sound sein

Mit dem Kraken in der Tournament Edition hat Razer ein solides Gaming Headset abgeliefert. Vor allem der virtuelle Surround Sound konnte unseren Tester überzeugen. Alles Weitere erfahrt ihr im Testvideo und im Artikel.

Dieses Mal hat sich Dansen das giftgrüne Razer Kraken in der Tournament Edition geschnappt und die Hörprobe gemacht. Dafür hat er ein wieder mal feines Gamers-Gear-Video gedreht, wo er auf alle Stärken und Schwächen des Gaming Headsets eingeht.

Das Razer Kraken Tournament Edition ist ein rundum gutes Headset. Das gilt für das Design, die Materialien aber vor allem für den Sound. Hier war Tester Dansen von dem Surround Sound des Kraken beeindruckt, der bei anderen Headsets oft eher mittelmäßig ist. Aber auch bei Razers Headset läuft nicht alles rund. Sprechen wir erst einmal über das Design.

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Das giftgrüne Design ist nicht für jedermann

Über Design lässt sich bekanntermaßen streiten. Das ist beim Razer Kraken nicht anders. Gerade bei der grünen Variante könnte die Farbwahl die Geister scheiden. Knallige, gut saturierte Farben sind zwar Razers Markenzeichen, trotzdem möchte nicht jeder mit einem giftgrünen Headset auf dem Kopf herumlaufen. Das könnte dann problematisch werden, wenn ihr das Razer Kraken als Kopfhörer mit dem Smartphone nutzen möchtet. Wer nicht auf die grüne Version steht, kann auch auf eine schwarze ausweichen.

Gute Materialien

Auch wenn Razers Headset auf den ersten Blick sehr plastiklastig aussieht, ist im Inneren ein Aluminiumrahmen verbaut. Der sorgt für die nötige Stabilität und ist dabei relativ leicht auf dem Kopf. Mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 320 Gramm ist das Gaming-Headset kein Schwergewicht. Zu einem bequemen Headset gehört auch der Stoff am Bügel. Der fällt allerdings ein wenig dünn aus. Dansen hat bei seinem Test schnell bemerkt, dass es darum bei längeren Sessions irgendwann unangenehm auf dem Kopf werden könnte.

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Bei längeren Sessions könnte das Razer Kraken etwas drücken

Angenehm dagegen sind die Ohrpolster mit Memory-Schaum und Kühlgel. Dadurch soll sich das Headset euren Ohren anpassen und auch für Brillenträger angenehm sitzen. Das Kühlgel sorgt dafür, dass eure Ohren in den Muscheln eine angenehme Temperatur behalten. Ein kleines Problem ist, dass die Ohrmuscheln relativ steif in der Halterung sitzen. So haben sie nicht sehr viel Spielraum, um sich eurer Kopfform anzupassen. Das muss nicht heißen, dass ihr dadurch Probleme bekommt, es kann aber zu Druckpunkten führen. Das hängt von eurer Kopfform ab.

Insgesamt ist das Razer Kraken gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck.

Sound und Mikrofon

Die wichtigsten Punkte bei einem Headset sind und bleiben der Sound und das Mikrofon, denn dafür sind Headsets schließlich gemacht. Das Razer Kraken arbeitet mit einem 50 Millimeter Neodymium-Treiber, der einen Frequenzbereich von 12 Hz bis 28 kHz schafft. Damit befindet sich das Headset nicht im High-Res-Audio Bereich, bietet aber schon eine weite Bandbreite an Höhen und Tiefen. Laut Dansen entsteht so ein sauberer, dominanter Sound.

Razer-Kraken-Neodymmagnet

Die 50mm-Treiber sorgen für den satten Sound

Wer Dansen ein wenig kennt und schon andere Headset-Tests von ihm gesehen hat, weiß dass er kein Fan von virtuellem Surround-Sound ist. Der liefert zwar Sound aus allen Richtungen, das senkt aber insgesamt die Audioqualität. Razers Gaming-Headset arbeitet dafür mit dem sogenannten THX Spatial Audio, was selbst Dansen überzeugen konnte. Seiner Meinung nach ist es das Beste virtuelle Surround-Sound-Erlebnis, das er je hatte. Am Ende des Tages müsst ihr natürlich selbst entscheiden, ob euch der Surround Sound einen kleinen Qualitätsverlust wert ist.

Das Mikrofon sitzt in der linken Ohrmuschel und ist ausziehbar. Komplett verstecken oder abnehmen könnt ihr es leider nicht. Nachdem ihr das Mikrofon herausgezogen habt, könnt ihr es flexibel vor eurem Mund platzieren. Seine Qualität ist nicht überragend, aber bei euren Mitspielern kommt ein sauberer Sound an. Eine Hörprobe findet ihr im Video oben.

Kompatibilität, Audiocontroller und Fazit

Ein Absoluter Pluspunkt ist die Kompatibilität des Razer Kraken Tournament Edition. Ihr könnt es mit dem PC, der PlayStation 4, Xbox One, Wii und mit eurem Smartphone verwenden. Dazu ist das Mikrofon ebenfalls mit allen Systemen kompatibel. Auch der Audiocontroller sollte nicht unerwähnt bleiben. Der hängt am Kabel, welches ihr mit dem PC verbindet, und er bietet einige nützliche Funktionen an.

Erst einmal habt ihr natürlich die Standardfunktionen wie Lauter, Leiser und Mikrofon-Stummschalten. Dazu könnt ihr am kleinen Controller den Chat-Mix steuern, womit ihr die Lautstärke vom Spiel im Verhältnis zu euren Mitspielern kontrolliert. Außerdem stellt ihr damit den virtuellen Surround Sound ein oder aus.

Razer-Kraken-Bedienung

Der kleine Controller bietet viele nützliche Funktionen

Das Razer Kraken Tournament Edition hat eine ordentliche Qualität und ist mit stabilen Materialien verbaut. Beim Tragekomfort kann es unter Umständen zu Problemen mit den nur leicht beweglichen Ohrmuscheln oder dem dünnen Stoff am Bügel kommen. Dafür ist die Soundqualität sehr gut, gerade der virtuelle Surround Sound der THX Spatial Audio-Technologie kann überzeugen. Die grüne Farbe kann im ersten Moment abschreckend sein, aber das Headset gibt es auch in einer schwarzen Version. Insgesamt bekommt ihr gute Qualität zu einem guten Preis.

Keine Kabel, aber viel Akku

Solltet ihr auf der Suche nach einem kabellosen Headset sein, hat Turtle Beach vielleicht was für euch auf Lager. Das Elite Atlas Aero verspricht rund 30 Stunden Akkulaufzeit. Dansen hat damit drei Tage lang ausgiebig gezockt und musste es nicht ein einziges Mal an die Steckdose anschließen. Dazu bekommt ihr eine solide Soundqualität durch 50mm-Nanoclear-Treiber aber leider ein unterdurchschnittliches Mikrofon. Mehr zum Headset erfahrt ihr hier:

Turtle Beach Elite Atlas Aero: Das Akku-Wunder mit kleinen Schwächen

Qualität in allen Bereichen und ein ungewöhnliches Design bietet das Asus ROG Delta. Die eckigen Ohrmuscheln sollen sich laut Hersteller besser an das menschliche Ohr anpassen als die klassischen runden. Neben der hervorragenden Soundqualität bekommt ihr hier auch ein gutes Mikrofon, was bei Headsets eher selten ist. Mehr dazu:

Asus ROG Delta: Das eckige Gaming-Headset

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