Z Camera E1: Winzige 4K-Kamera mit Wechselobjektiven

Z Camera E1: Winzige 4K-Kamera mit Wechselobjektiven

Erstaunlich klein, leistungsstark und mit Unterstützung von Wechselobjektiven – die Z Camera E1 könnte für manche eine echte Alternative zur Spiegelreflexkamera sein. Oder zur Actioncam.

Die Z Camera E1 stammt vom chinesischen Startup ZCAM bzw. dem Erfinder Jason Zhang. Der machte sich offenbar in vielerlei Hinsicht Gedanken. Auffällig sind schon einmal die kompakten Ausmaße und das Gewicht von nur 210 Gramm. Damit eignet sich die E1 auch für Drohnen, zumal hier noch die Batterie entfernt werden kann und die Kamera damit noch leichter wird.

Ganz schön klein. (Foto: ZCAM)
Ganz schön klein. (Foto: ZCAM)

Im Inneren steckt vielversprechende Technik: Der verwendete A9-Prozessor von Ambarella kümmert sich um die Filmauaufnahmen in 4K (4096×2160 Pixel) mit 24 Bildern pro Sekunde sowie in UHD (3840×2160 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde. Zusätzlich verfügt dieser über WIFI 802.11n und Bluetooth Low Energy (BLE), was zur Folge hat: Via App streamt ihr Inhalte direkt aufs Smartphone oder nutzt das Telefon als Fernauslöser. Die Z Camera E1 kann Fotos bis zu 102400 ISO aufnehmen, Videos bis ISO 6400. Der Entstörfilter MCTF-3D möchte Ghosting und weiche Kanten vermeiden.

Flexibilität

Für Foto-Freunde sicher spannend: Die Z Camera E1 ist mit einem Wechselobjektivsystem und einem Micro-Four-Thirds-Sensor ausgestattet. Unterstützt werden MFT-Objektive aller gängigen Marken wie Panasonic Lumix, Olympus, Leica oder Sigma. Diese Tatsache dürfte die Flexibilität deutlich erhöhen. Das in Kombination mit offenen Software-Strukturen, die Entwickler zum Entwerfen neuer Funktionen einladen sollen, hat im besten Fall perspektivisch neue Ideen und Fotografier- bzw. Filmelemente zur Folge.

Mit Unterstützung für viele Objektive. (Foto: ZCAM)
Mit Unterstützung für viele Objektive. (Foto: ZCAM)

Eine kleine Erfolgsgeschichte ist die Z Camera E1 durchaus. Sie wurde ursprünglich bei Kickstarter finanziert, nun schafft sie es auch in hiesige Gefilde. So groß wie eine GoPro, aber mit sehr viel mehr Möglichkeiten – das hat natürlich seinen Preis. Unverbindliche 799,99 Euro verlangt der Hersteller. Ein Objektiv braucht man allerdings noch zusätzlich. Damit ist die Cam dank Steuern doch sehr viel teurer, als ursprünglich mal vom Hersteller geplant.

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