Windows 10: Kostenlose Update-Frist läuft bald ab. Wir raten euch zu einem Update-Wochenende

In wenigen Tagen endet die Möglichkeit, PCs mit Windows 7 oder Windows 8.1 kostenlos auf Windows 10 upzudaten. Wer das neue System dann noch haben will, muss zahlen. Wir raten euch deswegen schleunigst zu einem Update und dafür einen Tag Zeit einzuplanen. Zum Beispiel an diesem Wochenende.

Microsoft musste kürzlich zurückrudern. Das vollmundige Ziel, bis zum Jahr 2018 mehr als 1 Milliarde PCs weltweit mit Windows 10 zu zählen, könne wohl doch nicht erreicht werden. Und das, obwohl Redmond kaum etwas unversucht lässt, um Nutzer zu einem Update zu bewegen. Never touch a running system, dürften sich einige Nutzer sagen. Andere haben weiterhin Datenschutzbedenken bei Windows 10, auch wenn diese teilweise relativiert worden sind.

Nicht auf den letzten Drücker updaten

Was meistens ein guter Motivator ist: das Thema Geld. Denn so viel ist klar: Kostenlos ist das Update auf Windows 10 nur noch bis zum 29. Juli, also nur noch wenige Tage. Laut Microsoft soll die neue Windows 10-Home-Variante danach 135 Euro kosten und die Professional-Version 279 Euro. Die Straßenpreise dürften darunter liegen, aber immerhin: Ihr würdet dafür bezahlen müssen.

Nachdem die Microsoft-Server vor einem Jahr beim Start von Windows 10 etwas in den Seilen hingen, würde ich jedem Nutzer mit einem Interesse an einem Update empfehlen, das nicht auf den letzten Drücker zu tun. Zumal ihr eventuell noch die jeweils neueste Version von Windows 7 oder 8.1 installieren müsst.

Ein direktes Update von Windows 8.0 auf Windows 10 etwa ist nicht möglich. Benutzt ihr noch Windows 7, müsst ihr vor dem Update auf das Service Pack SP1 aktualisiert haben. Bei meinem alten (und da zugegebenermaßen lange nicht mehr benutzen) Rechner mit Windows 8 musste ich vor einem Jahr Update nach Update nach Update einspielen, um erst auf Windows 8.1 und dann auf Windows 10 upzugraden. Ich war insgesamt einen ganzen Tag mit der Update-Arie beschäftigt…

Windows 10 ist insgesamt benutzerfreundlicher

Warum ein Update durchaus Sinn machen kann? Weil Windows 10 deutlich schneller bootet als Windows 7 und die Oberfläche wesentlich ergonomischer ist als bei Windows 8; Startmenü und Taskleiste sind wieder da. Windows 10 ist in meinen Augen eine deutlich rundere Sache als Windows 8 und unter der Haube leistungsfähiger als Windows 7. Solange man das Update kostenlos bekommt, würde ich also raten, es zu nutzen. Microsoft tut das dieser Tage auch noch einmal mit einem Beitrag über 7 Gründe für das Update auf Windows 10.

Unabhängige Redaktionen wie Computerbild halten mit Vor- und Nachteilen von Windows 10 dagegen. Die Datenschutzbedenken? Ja, da muss Microsoft mit leben. Relativieren muss man sie aber auch: Telefoniert euer Android-Smartphone wirklich weniger mit Google und schickt euer iPhone nicht auch massig Daten an Apple? Man sollte Microsoft gegenüber fair bleiben.

Wie update ich?

Bei den jeweils aktuellsten Versionen von Windows 8.1 und Windows 7 SP1 sollte Microsoft euch bereits mit einer (penetranten) Nachricht auf die Update-Möglichkeit hinweisen. Sollte das nicht der Fall sein, könnt ihr das Update auf Windows 10 erzwingen oder das Windows 10 ISO Image herunterladen.

Anniversary Update schon in den Startlöchern

Für (fast) alle Nutzer von Windows 10 steht ab Anfang August sogar schon die nächste große Version ins Haus: Das Windows 10 Anniversary Update, das zahlreiche Verbesserungen mit sich bringt. Allerdings steigen beim Anniversary Update auch die Systemanforderungen. Solltet ihr also einen ganz alten, nicht mehr all zu flotten PC besitzen, überprüft vorher, ob euer System das Update auch schultern kann. Und solltet ihr ohnehin auf ein modernen Laptop, PC oder ein 2-in-1-Convertible umsteigen wollen, kann euch auch da geholfen werden

Bildquelle: Microsoft

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