(Gaming-)Rechner ab 2000 Euro: Viel Leistung fürs Geld

Ihr wollt beim Rechnerkauf keine Kompromisse bei Performance und Qualität eingehen? Mit einem Highend-Rechner seid ihr in vielerlei Hinsicht gut beraten, auch wenn die Preise nicht ganz niedrig ausfallen.

Warum einen teuren PC (nicht nur) fürs Gaming kaufen?

Wieso solltet ihr euch für einen PC für 2000 Euro und mehr entscheiden, wenn es auch schon für 500 Euro gute Systeme gibt? Viele Gründe sprechen dafür, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Beispiel gefällig? Ich kaufte mir vor mittlerweile über sieben Jahren einen PC für etwas über 2000 Euro. Zirka fünf Jahre war ich mit diesem vollends zufrieden, mittlerweile laufen recht viele Games nicht mehr zufriedenstellend. Aber als Arbeitsmaschine, die vor geraumer Zeit eine SSD und neue Lüfter spendiert bekam, taugt sie vollkommen. Mit kleineren Abstrichen ist mein Phenom II X4 965BE mit 8GB RAM und angestaubter DirectX11-Grafikkarte sogar nach wie vor für (360-Grad-)Videobearbeitung geeignet, für Photoshop und Co. sowieso. Und für Games, wenn auch nicht mehr die neuesten, ebenfalls.

Meiner Auffassung nach lohnt es sich, in der Gegenwart auf beste Komponenten, flotte Prozessoren und gute Grafikkarten zu setzen, um nach zwei, drei, vier Jahren noch Freude mit dem PC zu haben. So verfahre ich seit vermutlich über 20 Jahren. Auch, weil ich etwas faul bin und nicht alle zwei Jahre mein Windows neu installieren bzw. einrichten möchte – beispielsweise nach einem Rechner-Neukauf. Und ein wenig schwingt der Gedanke mit, dass ein Erwerb alle zwei Jahre doch ziemliche Ressourcenverschwendung ist. Mehr Geld auch der Umwelt zuliebe ausgeben? Das mag bezogen auf den Stromverbrauch vielleicht nicht unbedingt der Fall sein, ich favorisiere es dennoch, Geräte möglichst lange verwenden zu können.

Subjektives Empfinden hin oder her – auch bei Euronics gibt’s viele tolle Systeme, bei denen ihr jede Menge Power bekommt – auch auf lange Sicht. 32GB RAM, riesige SSDs, für Virtual Reality geeignete Grafikkarten und mächtige CPUs wecken nicht nur das Interesse leidenschaftlicher Gamer. Ich persönlich rate zu einer eigenständigen (dedizierten) Grafikkarte, die den Preis zwar immer erhöht, dafür aber nicht nur für Spiele praktisch ist, sondern für anspruchsvollere Anwendungen wie Grafik- und Videobearbeitung.

Ihr wollt ein paar Kandidaten? Wie wäre es mit diesen…?

Asus GT51CA-DE022T

Was für ein heißes Teil! Der GT51CA-DE022T von Asus besitzt gleich zwei GeForce GTX 1080 Grafikkarten im Verbund, was ihn perfekt für auch anspruchsvollste Virtual-Reality-Anwendungen macht. 16GB RAM sind derzeit der Standard,, dazu gesellen sich zwei 256GB SSDs und eine 1TB große HDD. Angetrieben wird das schicke Gerät von einem Intel Core i7-6700K, der im Turbo-Boost-Modus mit bis zu 4,2 GHz taktet.

Ein Schlachtschiff. (Foto: Asus)

Ein Schlachtschiff. (Foto: Asus)

Ja, der Preis von 3.399 Euro ist schon heftig. Geschuldet ist das den beiden Grafikkarten, die aber eben auch eine enorme Performance bieten. Verlockend! Die Alternative wäre der GT51CA-DE020T mit nur einer GeForce GTX 1070, aber sonst identischer Technik. Dann seid ihr bei 2549 Euro dabei, bekommt aber ein ebenfalls VR-taugliches System.

HP Omen 8 70-016ng (Y0X56EA)

Dezent und edel wirken die Omen-Systeme von Hewlett Packard. Für 2599 Euro erhaltet ihr einen Rechner im Gunmetal-Silver-Stil, einem Intel Core i7-6700K, 32GB RAM, 512GB SSD, 3TB Festplatte, Multi-DVD-Brenner und GeForce GTX 1080 mit 8GB.

Eher dezent. (Foto: HP)

Eher dezent. (Foto: HP)

Eine ganze Ecke, genau genommen 600 Euro, spart ihr, wenn ihr euch für das kleinere Modell Omen 870-032ng entscheidet. Dann bekommt ihr zwar „nur“ 16GB RAM, eine 2TB HDD und eine 256GB SSD, doch das ist eigentlich völlig ausreichend – auch längerfristig betrachtet. Möchtet ihr die magische 2000-Euro-Grenze nicht überschreiten, solltet ihr euch dieses gute Stück intensiver anschauen.

MSI Aegis 3

Die Aegis 3-Reihe von MSI liegt preislich zwischen 1600 Euro und 4000 Euro, wenn ihr das Beste vom Besten wünscht. Der Hersteller verbaut als CPU den 7700 von Intel, der Core i7 der 7. Prozessor-Generation. Der neue Chip erhält von mindestens 16GB RAM, einer 2TB Festplatte und einer 256GB SSD Unterstützung. Eine oder zwei Nvidia GeForce GTX 1080-Grafikkarten gehören auch dazu.

Sehr verspielt, aber auch eindrucksvoll. (Foto: MSI)

Sehr verspielt, aber auch eindrucksvoll. (Foto: MSI)

Auffällig bei der Serie ist das wuchtige Design mit schicken LED-Effekten auf der Frontseite. Mein persönlicher Favorit wäre der Aegis 3 VR7RD-019DE für 1998 Euro. Der Arbeitsspeicher lässt sich bei Bedarf auf 32GB erhöhen, später könnt ihr über den Kauf einer zweiten Grafikkarte nachdenken. Aber auch so ist das Modell mehr als auf der Höhe der Zeit.

Lenovo Y710 Cube-15SH

Unter 2000 Euro, aber mit GeForce GTX 1080, 24GB RAM, 2TB HDD und 256GB SSD ausgestattet. Tempo macht der Intel Core i7-6700, der dank der potenten Grafikkarte vollkommen ausreichend bemessen ist. Und: Die Optik des futuristischen Würfels ist auf jeden Fall ein Blickfang.

Ein eindrucksvoller Würfel. (Foto: Lenovo)

Ein eindrucksvoller Würfel. (Foto: Lenovo)

Hyrican Elegance 5318 noir

Die Elegance-Rechner von Hyrican sind in der Tat elegant. Schnörkellos und mit transparenter Seitenfläche machen sie sich nicht nur im Spielezimmer gut. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis gefällt. Der Elegance 5318 verfügt über eine GeForce GTX 1080-Turbo-Grafikkarte von Asus mit 8GB RAM. Der Intel Core i7-6700K verrichtet seinen Dienst, dazu kommen 32GB RAM, 2TB HDD und eine 512GB große SSD (M.2 NVMe).

Schick und unauffällig. (Foto: Hyrican)

Schick und unauffällig. (Foto: Hyrican)

Hochwertige Komponenten versprechen eine Langlebigkeit. Möchtet ihr etwas sparen, lohnt ein Blick auf die ähnlich ausgestatteten Elegance 5339 und  Elegance 5312.

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