Die Rückseite das Galaxy S8 mit Blitz, Kamera und Fingerabdrucksensor

Unser Test mit dem Samsung Galaxy S8 wurde ein Kameratest

Bei unserem Test mit dem Samsung Galaxy S8 stand vor allem die Kamera im Fokus. Und die überzeugte in den meisten Fällen. Das Smartphone selbst größtenteils auch.

Die Spitzengruppe der Smartphone-Hersteller kriegt das mittlerweile sehr gut hin mit der Performance. Von daher fallen andere Kriterien ins Gewicht. Vor allem die Kamera. Tatsächlich steht kaum etwas so sehr im Fokus bei heutigen Smartphones wie ihre Kameras, die vor allem unter der Haube immer besser werden. Von daher zeigen wir euch hier in unserem Testbericht vor allem Bilder. Aufgenommen mit dem Galaxy S8:

Bewölkter Himmer, toll ausgeleuchtetes Naturfoto

Bewölkter Himmer, toll ausgeleuchtetes Naturfoto

Mit dem eingebauten Blitz macht auch das Galaxy S8 keine schönen Fotos mehr. Sei's drum: diesen Test hat noch kein Smartphone bestanden.

Mit dem eingebauten Blitz macht auch das Galaxy S8 keine schönen Fotos mehr. Sei’s drum: diesen Test hat noch kein Smartphone bestanden.

Hier war im Vordergrund kaum noch Licht vorhanden. Das Galaxy S8 taucht den Hintergrund fast in ein monochromes Bild, muss sich bei der Abbildung von Details im Vordergrund allerdings der Dunkelheit geschlagen geben.

Hier war im Vordergrund kaum noch Licht vorhanden. Das Galaxy S8 taucht den Hintergrund fast in ein monochromes Bild, muss sich bei der Abbildung von Details im Vordergrund allerdings der Dunkelheit geschlagen geben.

Hat etwas Unendliches...

Hat etwas Unendliches…

Ein einfaches Landschaftsfoto in Nordholland

Ein einfaches Landschaftsfoto in Nordholland

Hier gefällt mir, wie das Galaxy S8 die unterschiedlichen Lichtfarben des Motivs perfekt abbildet.

Hier gefällt mir, wie das Galaxy S8 die unterschiedlichen Lichtfarben des Motivs perfekt abbildet.

Hier lieferte das Galaxy S8 auch bei ziemlich mieser Beleuchtung erstaunlich realitätsnahe Farben.

Hier lieferte das Galaxy S8 auch bei ziemlich mieser Beleuchtung erstaunlich realitätsnahe Farben.

Bei Nachtszenerien blieb das Galaxy S8 farbtreu.

Bei Nachtszenerien blieb das Galaxy S8 farbtreu.

Mit dem Profimodus gelingen auch gewollte Verwischungen (1/15s)

Mit dem Profimodus gelingen auch gewollte Verwischungen (1/15s)

Nahaufnahme: das Galaxy S8 hatte hier einige Mühe scharf zu stellen.

Nahaufnahme: das Galaxy S8 hatte hier einige Mühe scharf zu stellen.

Bei Fotos mit der Frontkamera sind keine Qualitätseinbußen zu erkennen.

Bei Fotos mit der Frontkamera sind keine Qualitätseinbußen zu erkennen.

Naturfoto bei Tag mit dem Galaxy S8

Naturfoto bei Tag mit dem Galaxy S8

Hat Potenzial: Der Splitscreenmodus im Galaxy S8 erlaubt es, zwei Apps nebeneinander auszuführen. Hier GMail und Google Play

Hat Potenzial: Der Splitscreenmodus im Galaxy S8 erlaubt es, zwei Apps nebeneinander auszuführen. Hier GMail und Google Play

Sonnenuntergang am Meer: das Galaxy S8 meistert die Aufgabe.

Sonnenuntergang am Meer: das Galaxy S8 meistert die Aufgabe.

Das Foto des Sonnenuntergangs am Meer sehe ich mir immer wieder an und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Galaxy S8 hat das Bild hier in perfekte Farben getaucht. Achtet aber auch vor allem einmal auf den Schaum im Vordergrund. Die Verwischung wirkt hier angenehm, irgendwie natürlich. Die Kamera hat hier eine Verschlusszeit gewählt, die dem menschlichen Empfinden von Bewegung am nächsten kommt. Nicht alle Bilder mit dem Galaxy S8 gelingen, aber das hier hätte ich mit einer richtigen Profikamera nicht besser aufnehmen können.

Was die Kamera des Galaxy S8 ansonsten noch meistert, sind Nachtszenerien. Gerade wenn noch etwas Licht vorhanden ist, liefert die Kamera erstaunliche Ergebnisse, zeigt viele Details und gibt die jeweils richtige Lichttemperatur wieder.

Die folgenden Fotos vom Galaxy S8 selbst habe ich natürlich mit einer anderen Kamera geschossen, dem iPhone SE:

Immer noch handliches Gerät – trotz 5,8-Zoll-Bildschirm

Immer noch handliches Gerät – trotz 5,8-Zoll-Bildschirm

Die Rückseite das Galaxy S8 mit Blitz, Kamera und Fingerabdrucksensor

Die Rückseite das Galaxy S8 mit Blitz, Kamera und Fingerabdrucksensor

Gehäuse-Unterseite des Galaxy S8 mit Anschlüssen.

Gehäuse-Unterseite des Galaxy S8 mit Anschlüssen.

Die Software-Oberfläche überzeugte mich dafür leider nicht.

Die Software-Oberfläche überzeugte mich dafür leider nicht.

Samsung Galaxy S8: Mit 5,8-Zoll-Display und doch irgendwie handlich.

Samsung Galaxy S8: Mit 5,8-Zoll-Display und doch irgendwie handlich.

Die vermeintlich übersichtlicher gestaltete Einstellungsseite verwirrt nur noch mehr (links), die Gesichtserkennung klappte in etwa 40% der Fälle (Mitte), sonderbare Meldungen mischen sich von Zeit zu Zeit unter (rechts).

Die vermeintlich übersichtlicher gestaltete Einstellungsseite verwirrt nur noch mehr (links), die Gesichtserkennung klappte in etwa 40% der Fälle (Mitte), sonderbare Meldungen mischen sich von Zeit zu Zeit unter (rechts).

Was es sonst noch zum Galaxy S8 zu sagen gibt:

  • Es performt schnell und geht auch so schnell nicht in die Knie. Tolle Leistung! Das gilt auch für die Desktop-Variante des Galaxy S8, Dex (hier unser Testbericht).
  • Trotz seines enorm großen Bildschirms (5,8 Zoll) ist das Galaxy S8 dank seines fast randlosen Infinity-Displays kaum größer als mache 5-Zoll-Geräte. Und es ist sogar noch gut mit einer Hand bedienbar.
  • Das Gerät ist perfekt abgerundet. Man mag es gerne in die Hand nehmen. Es fühlt sich angenehm schwer, kühl und anschmiegsam an.
  • Das Gehäuse und vor allem das Display neigen allerdings zu Kratzern. Mein Testgerät erreichte mich bereits mit einigen Kratzern und es wurden durch meinen normalen Gebrauch auch nicht gerade weniger.
  • Die Gesichtserkennung funktionierte in den erstaunlichsten Fällen und in den erstaunlichsten Fällen nicht. Insgesamt gelang das Entsperren über ein einmal aufgenommenes Foto von mir in etwa 40 Prozent der Fälle. Hatte ich eine Brille auf (wie auf dem Originalfoto nicht), erkannte das Gerät mich nicht, bei schlechten Lichtverhältnissen meist auch nicht.
  • Mit dem Akku kam ich gut über den Tag, wenn auch nicht viel weiter. Schön sind der eingebaute Schnelllademodus und der USB-Typ-C-Stecker.
  • Der Mono-Lautsprecher liefert einen ordentlichen Klang, ist aber kein Highlight für ein Spitzen-Smartphone.
  • Die kleinen Icons von Samsungs eigener Software-Oberfläche fand ich eher ermüdend. Die vermeintlich aufgeräumten und damit neu angeordneten Einstellungen fand ich derart verwirrend, dass ich bei einigen Einstellungen das Display betreffend schlicht aufgegeben habe. Nein, das ist so leider nicht besser als im Standard-Android.

Fazit

Tolle Kamera, Top-Performance und ein richtig starkes Gehäuse. Und trotzdem kann ich nicht gerade davon sprechen, dass ich eine Leidenschaft für das Galaxy S8 entwickelt hätte. Vielleicht sind es die kleinen Macken, vielleicht liegt es daran, dass dieses Smartphone vorgibt perfekt zu sein, es aber doch nicht ist. Ja, es wirkt zu Weilen sogar so, als hätten die Entwickler noch weiter gehen wollen, bevor die Verantwortlichen sie zurückgepfiffen haben. Und gerade die teils umständliche Software-Oberfläche lässt eine mögliche Leidenschaft schnell erkalten.

Samsung hat zwar (anders als Huawei) darauf Wert gelegt, dem Gerät auch bei der Software eine eigene Handschrift anzutrainieren. Das geht aber in meinen Augen sanft daneben. Ja, das ist Jammern auf hohem Niveau und es ändert nichts daran, dass Samsung eindeutig in die richtige Richtung unterwegs ist. Das nächste oder übernächste Galaxy S dürfte dann wirklich perfekt werden. Da bin ich mir beinahe sicher.

Gesamtnote Samsung Galaxy S8: 8,5/10

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