Vessi: Attraktiver Fermentierer von Whirlpool für den Hausgebrauch

Der Hersteller Whirlpool geht neue Wege: Via Crowdfunding soll Vessi realisiert werden. Das ist ein stylisches Gerät zum Fermentieren und Zapfen von Bier.

Für die Wohnung

Bier daheim brauen – für viele ein Traum und durch diverse Systeme auch schon möglich. Nun möchte auch Whirlpool, Produzent von Mikrowellen, Einbauöfen oder Waschmaschinen, mit Vessi eine Lösung an den Mann oder die Frau bringen. Allerdings schlägt das Unternehmen einen ungewöhnlichen Weg ein, denn mit einer Crowdfunding-Kampagne will man herausfinden, ob das Interesse bei potentiellen Kunden überhaupt vorhanden ist.

Vessi konzentriert sich in erster Linie auf das Fermentieren und Zapfen von Bier, aber durchaus auch von anderen alkoholischen Getränken wie spezielle Weinsorten. Innerhalb von sieben Tagen soll man bereits ein 3,3 prozentiges Leichtbier erhalten, was sicherlich nicht unbedingt im Interesse der Deutschen wäre. Hier muss man sich etwas gedulden.

Finanzierung bei Indiegogo

Vessi ist vor allem ein schickes Gerät, das so auch in dem einen oder anderen Wohnzimmer seinen Platz finden könnte. Versprochen wird zusätzlich ein sauberes, einfaches Prinzip, bei dem das künftige Bier in den Apparat gegeben wird und im Laufe der Zeit Kohlensäure und Alkohol entsteht. Durch das sogenannte Sediment Removal System können Reste von der Fermentierung schnell und unkompliziert entfernt werden.

Ein sauberes System. (Foto: Whirlpool)

Ein sauberes System. (Foto: Whirlpool)

Die Idee hinter Vessi stammt von W Labs, der Forschungsabteilung von Whirlpool, die nun bei Indigogo bemüht ist, 100.000 US-Dollar einzusammeln. Erst dann soll mit der Fertigung der Geräte begonnen werden, Ende des Jahres erfolgt die Auslieferung der ersten 200 Maschinen – allerdings nur in den USA, was sicher auch dem Gewicht von 75kg geschuldet sein dürfte. Aber bei großer Nachfrage könnte Vessi womöglich weltweit erhältlich sein. Als finalen Preis visiert Whirlpool knapp 1900 US-Dollar an, was nicht gerade günstig klingt. Dafür aber erhält man einen Fermentierer für den Hausgebrauch, der zudem fast schon ein Lifestyle-Gegenstand ist.

Für die Wohnung? Oder doch eher für den Keller? (Foto: Whirlpool)

Für die Wohnung? Oder doch eher für den Keller? (Foto: Whirlpool)

Weitere Details gibt’s bei Indiegogo. Ob die 100.000 US-Dollar erreicht werden? Die Chancen stehen aktuell ganz gut.

Wenn ihr der Crowdfinanzierung nicht traut, gibt es auch eine Alternative von einem etablierten Anbieter: Der LG Homebrew braut (wirklich braut!) fünf Liter Bier in zwei Wochen. Das Gerät ist recht kompakt und passt in jede Küche.

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