Rommelsbacher HeatsBox im Test: Beheizbare Lunchbox macht Appetit

Gesund essen im Büro? Eine warme Mahlzeit im VW-Bus? Die Lunch Box Rommelsbacher HB 100 HeatsBox macht unterwegs das Essen warm.

Rommelsbacher HeatsBox im Test: Beheizbare Lunchbox macht Appetit

Mittagessen im Büro – wie sieht das bei euch aus? Stulle und Apfel aus der Lunchbox? Heiß und fettig am Stand in der Stadt? Oder erst in den Supermarkt und dann in die Teeküche, um eine Alu-Schale in die völlig verdreckte Mikrowelle zu schieben?

Es geht auch anders! Mit der Rommelsbacher Lunch Box HB 100 HeatsBox könnt ihr gesunde, selbst gekochte Mahlzeiten im Büro essen. Ganz ohne Mikrowelle. Das Aufwärmen und Warmhalten erledigt die HeatsBox für euch.

Das ist praktisch und nicht nur auf das Büro beschränkt. Ihr könnt die elektrische Lunchbox überall einsetzen, wo ihr einen Stromanschluss habt – sogar am 12-Volt-Anschluss im Auto. Auf dem Rastplatz oder beim Campen selbst gekochtes Essen aufwärmen? Kein Problem.

Wir haben die Rommelsbacher Lunch Box HB 100 HeatsBox für euch getestet.

Wie funktioniert die HeatsBox?

In der HeatsBox befindet sich eine herausnehmbare Schale aus Edelstahl, in der ihr das Essen im Kühlschrank oder einer Kühlbox aufbewahren könnt. Einen auslaufsicheren Deckel gibt es dazu.

Nachdem ihr diese Schale eingesetzt habt, erwärmt die HeatsBox das Essen von oben und von unten. Das erledigen zwei Heizplatten, sodass die Mahlzeit gleichmäßig warm wird. Sie liegen aber nicht direkt auf den Heizplatten auf, wie bei einem Kontaktgrill.

Die geschlossene Rommelsbacher HB 100 HeatsBox. Das rote Licht signalisiert das Aufheizen (Bild: Peter Giesecke)
Die geschlossene Rommelsbacher HB 100 HeatsBox. Das rote Licht signalisiert das Aufheizen (Bild: Peter Giesecke)

Das Aufwärmen könnt ihr am Gerät manuell starten oder per App am Smartphone, dann sogar mit einem passenden Programm. Die Lunch Box HB 100 HeatsBox von Rommelsbacher erwärmt die Speisen auf bis zu 85 Grad. Das dauert 20–30 Minuten. Danach hält die HeatsBox das Essen noch 30 Minuten lang warm.

Wenn ihr die HeatsBox vor dem Meeting so eingestellt habt, dass das Essen um 12 Uhr fertig sein soll, der Termin aber etwas länger dauert, wartet dennoch eine warme Mahlzeit auf euch. Per App könnt ihr das Aufwärmen sogar aus dem Meeting heraus starten.

Wie einfach lässt sich die HeatsBox transportieren?

Damit ihr auch außer Haus warm essen könnt, ist die Rommelsbacher Lunch Box HB 100 HeatsBox sehr kompakt. Mit den Maßen von 22,4 x 18,0 x 7,5 cm passt sie noch gut in die Tasche. Das Stromkabel könnt ihr vorher abnehmen.

Rommelsbacher HB 100 HeatsBox mit Transportdeckel
Mit dem Trennsteg könnt ihr Nudeln und Soße einfach trennen. Mit dem auslaufsicheren Deckel mit Klickverschluss könnt ihr das Essen einfach so in die Tasche stecken (Bild: Peter Giesecke)

Elektrogerät, Schale und Deckel wiegen zusammen 1,16 kg. Mit Essen darin sogar noch etwas mehr. Doch wenn ihr die HeatsBox ausschließlich im Büro verwendet, kann sie dort auch stehen bleiben. Ihr steckt am Morgen lediglich eine Schale mit dem Essen ein.

Zur Edelstahl-Schale gehört ein auslaufsicherer Transportdeckel mit umlaufender Dichtung und Klemmverschluss. Wenn ihr dann noch zwei weitere Schalen mit Deckel als Zubehör kauft, seid ihr extrem flexibel.

Einfacher Umgang mit der HeatsBox

Eine Schale fasst 925 ml. Aber aufgepasst: Einfüllen sollt ihr das Essen nur bis zur Markierung und damit nur 650 ml. Das reicht dennoch für eine vollständige Mahlzeit.

Damit ihr nach dem Aufwärmen keinen Eintopf in der Schale habt, könnt ihr einen Trennsteg einsetzen, um beispielsweise Fleisch von Gemüse zu trennen. Das geht auch variabel, sodass beide Bereiche genau die für euch passende Größe einnehmen können.

Bis zum Max-Strich könnt ihr 650 ml in die Rommelsbacher HB 100 HeatsBox füllen (Bild: Peter Giesecke)
Bis zum Max-Strich könnt ihr 650 ml in die Rommelsbacher HB 100 HeatsBox füllen (Bild: Peter Giesecke)

Wenn ihr eine Schale mit Suppe aus dem Kühlschrank holt, könnt ihr diese direkt und einfach in die HeatsBox einsetzen, ohne dabei etwas zu verschütten. Der Rahmen des Geräts hat dafür zwei Aussparungen für die Finger, die die Schale somit sicher halten und einsetzen können.

Das Gehäuse der HeatsBox besteht aus einem schwarzen Kunststoff und wirkt etwas klobig, was jedoch der Isolierung geschuldet ist. In Betrieb wärmt es sich an allen Seiten auf, aber nur so, dass ihr eure Hand dennoch dauerhaft darauf liegen lassen könnt. Durch das hohe Gewicht und die acht Gummifüße steht sie fest und sicher auf dem Tisch.

Die Aussparung im Gehäuse bietet genug Platz, um mit den Fingern unter den Schalenrand zu fassen (Bild: Peter Giesecke)
Die Aussparung im Gehäuse bietet genug Platz, um mit den Fingern unter den Schalenrand zu fassen (Bild: Peter Giesecke)

Was ihr der HeatsBox auf den ersten Blick nicht anseht: Sie ist wirklich gut durchdacht. Sie schaltet nur an, wenn ihr die Schale eingesetzt habt und der Deckel richtig aufsitzt. Das funktioniert nicht nur ungefähr, sondern ist wirklich gut konstruiert.

Manuell oder per App

Auch ohne App könnt ihr etwas in der HeatsBox erwärmen. Eine einzige Taste reicht für die komplette Steuerung. Einmal gedrückt, schaltet sich das Gerät ein. Ein weiteres Mal gedrückt, erwärmt es das Essen. Damit wechselt die weiße LED zu rot, bis die Temperatur von 85 Grad erreicht ist. Danach hält es das Essen für 30 Minuten warm.

Die HeatsBox-App erkennt die Rommelsbacher-Lunchbox sofort. Nach der Koppelung per Bluetooth erkennt sie auch, ob der Deckel offen oder geschlossen ist (Bilder: Peter Giesecke)
Die HeatsBox-App erkennt die Rommelsbacher-Lunchbox sofort. Nach der Koppelung per Bluetooth erkennt sie auch, ob der Deckel offen oder geschlossen ist (Bilder: Peter Giesecke)

Die App für Smartphones und Tablets mit Android und iOS bietet jedoch mehr Möglichkeiten und ist zudem komfortabler. Nach der Installation der App verbindet sich das Smartphone per Bluetooth mit der HeatsBox.

Zu meiner Überraschung geschieht das automatisch. Ich musste keine Taste an der HeatsBox drücken. Daraus lässt sich schließen, dass sie dauerhaft bereit ist, sich mit anderen Smartphones zu koppeln.

Steuerung der HeatsBox per App

In der App könnt ihr folgendes eingeben:

  • die Temperatur zwischen 50 und 85 Grad in 5-Grad-Schritten
  • die Portionsgröße Toasten, Große Portion oder Normale Portion
  • das Programm Kochen, Schnelles Erwärmen oder Schonendes Erwärmen

Die App zeigt an, zu welcher Zeit das Essen warm ist und wie lange es dauert. Mit einem Fingertipp könnt ihr das Aufwärmen mit diesen Angaben starten oder eine andere Zielzeit eingeben.

In der HeatsBox-App könnt ihr Temperatur, Portionsgröße, Programmart und Zielzeit einstellen. Danach wird angezeigt, wie warm das Essen ist und wie lange es noch braucht (Bilder: Peter Giesecke)
In der HeatsBox-App könnt ihr Temperatur, Portionsgröße, Programmart und Zielzeit einstellen. Danach zeigt sie euch an, wie warm das Essen ist und wie lange es noch braucht (Bilder: Peter Giesecke)

Ihr könnt also auch erst aus dem Meeting heraus per App der HeatsBox sagen, dass sie jetzt starten soll.

Keine passenden Zeiten für Gefrorenes

Bei allem, was die HeatsBox gut macht, sie kann nicht alles.

So misst sie die Temperatur, aber nicht mittig im Essen, sondern irgendwo außen. Ihr könnt auch gefrorenes Essen auftauen und aufwärmen, aber nicht zu den berechneten Zeiten. Mit meinem Paprikagemüse mit Hackbällchen direkt aus dem Gefrierschrank habe ich drei Anläufe gebraucht. Zwischendurch musste ich umrühren.

Das Paprika-Gemüse war noch gefroren, als es in die Rommelsbacher HB 100 HeatsBox kam (Bild: Peter Giesecke)
Das Paprika-Gemüse war noch gefroren, als es in die Rommelsbacher HB 100 HeatsBox kam (Bild: Peter Giesecke)

Das Gleiche gilt, wenn das Essen direkt aus dem Kühlschrank kommt. Nur ist der Effekt nicht ganz so groß. Und ihr könnt schon früh anfangen, das Aufwärmen fürs Umrühren zu unterbrechen. Dafür müsst ihr übrigens keine Taste drücken oder das Smartphone entsperren. Deckel abnehmen reicht.

Am besten bringt ihr das Essen rechtzeitig vor dem Aufwärmen auf Zimmertemperatur.

Gute Idee – aber nicht für jeden

Die beheizbare Lunch Box Rommelsbacher HB 100 HeatsBox ist kein Gerät, das jeder haben muss. Doch in einigen Situationen kann sie sehr praktisch sein: Wenn die Teeküche am Arbeitsplatz keine Möglichkeit zum Warmmachen von Speisen bietet oder diese einfach zu eklig ist. Oder wenn ihr im Auto, Bus oder Campingwagen unterwegs seid.

Das Essen ist fertig: Weder Nudeln noch Soße sind ausgetrocknet (Bild: Peter Giesecke)
Das Essen ist fertig: Weder Nudeln noch Soße sind ausgetrocknet (Bild: Peter Giesecke)

Das Gerät ist zwar etwas klobig, aber gut durchdacht und gut verarbeitet. Es dauert jedoch lange, bis das Essen wirklich warm ist. Doch weder am Arbeitsplatz sollte das ein Problem sein noch unterwegs, wenn ihr nur wenige Alternativen habt.

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