Artbrew: Der Vollautomat fürs Bierbrauen

Artbrew: Der Vollautomat fürs Bierbrauen

Ein Traum für Bierfreunde könnte in den kommenden Monaten in Erfüllung gehen: Der Automat Artbrew zeigt, dass das Interesse groß ist, daheim eigenen Gerstensaft zu brauen.

Wer sich nicht mehr nur mit einer eigenen Zapfanlage begnügen möchte, sondern sich selbst und Gästen künftig ein frisch gebrautes Bierchen servieren möchte, hat schon jetzt verschiedene Möglichkeiten dazu, dies im Hobbykeller oder in der Küche zu tun. Passende Starterpakete mit Maischekessel und dem nötigen Zubehör gibt es für relativ wenig Geld. In eine moderne Richtung geht Artbrew, schließlich ist das Gerät quasi ein Bier-Vollautomat, der sogar via App am Smartphone überwacht und kontrolliert wird.

Mit Appsteuerung. (Foto: Artbrew)
Mit Appsteuerung. (Foto: Artbrew)

Einfach und viele Sorten

Spannend sind hier einige Aspekte: So kann Artbrew Weizen, Bockbier, aber auch aktuell beliebtes Craft Beer und Porter produzieren. Die Maschine wird hierzu über die App oder direkt am Gerät programmiert. Malz, Wasser, Hopfen und ggf. Gewürze werden auf der Oberseite eingefüllt. Abhängig von der Sorte dauert der Prozess zwischen einer und drei Wochen, die Fermentierung übernimmt Artbrew ebenfalls. Temperatur und Druck können direkt am Smartphone live überwacht werden. Und wenn alles fertig ist, wird das Ergebnis direkt gezapft.

Stylisch, aber teuer

Das Konzept klingt schlüssig und für Biertrinker reizvoll: Einfach zu bedienen, stylisches Design, etliche Rezepte und eine verspielte App (Verbindung wird über WIFI aufgebaut) könnten das Brauen zu einem Trendspaß der Zukunft machen. Zumindest das Startup Coming Soon Tech kann schon einmal zufrieden sein: Bei Kickstarter nahm man bereits über 200.000 US-Dollar ein. Das könnte daran liegen, dass man sich bereits jetzt ein Exemplar für knapp 500 US-Dollar sichern kann, obwohl der reguläre Preis später bei rund 1000 US-Dollar liegen wird. Ab September 2016 soll mit der Auslieferung begonnen werden.

Zapfanlage ist integriert. (Foto: Artbrew)
Zapfanlage ist integriert. (Foto: Artbrew)

Deutlich günstiger geht es aber wie angedeutet schon jetzt: Konzepte wie die Braubox machen das Brauen zu einem unterhaltsamen Zeitvertreib, die Anschaffungskosten sind auch sehr viel niedriger. Nur das alles ist natürlich nicht so edel und „sauber“ wie Artbrew…

Weitere Details finden sich direkt bei Kickstarter.

Eine Alternative von einem größeren Unternehmen ist der LG Homebrew. Der kompakte Bier-Vollautomat passt in jede Küche und er braut (tatsächlich!) fünf Liter Bier innerhalb von zwei Wochen.

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