Speedlink Raidor: Das Budget-Headset für Konsoleros

Das Gaming-Headset Speedlink Raidor besticht durch einen kleinen Preis und Tarnfarben-Look. Dazu könnt ihr es ohne Umschweife mit dem PS4- oder Xbox-One-Controller verbinden. Einfacher geht es nicht.

Heute haben wir Gaming-Hardware für die Sparfüchse unter euch mitgebracht. Das Speedlink Raidor bekommt ihr schon für unter 30 Euro. Ihr könnt es einfach mit dem Dual Shock 4 oder Xbox One Controller verbinden und loslegen. Kann man für den Preis wirklich ein Qualitätsheadset erwarten? Unser Tester Dansen sagt es euch im Video.

Das Speedlink Raidor (Shoplink) ist ein Budget-Headset, gedacht für Konsolenspieler. Für knapp 30 Euro könnt ihr eigentlich nicht viel erwarten. Das Raidor bietet allerdings ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Gespart hat Speedlink zum Beispiel bei den Materialien. Ein Großteil des Headsets besteht aus Kunststoff, was nicht sehr wertig wirkt und natürlich auch einen Effekt auf die Stabilität hat. Bügel, Ohrschalen und Mikrofon sind fast komplett aus Kunststoff gefertigt, wodurch das Headset mit nur 209 Gramm allerdings auch sehr leicht ist. So sind auch stundenlange Gaming-Sessions gar kein Problem.

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Natürlich ist das Speedlink Raidor auch größenverstellbar

Der Bügel ist natürlich gepolstert, damit das Headset nicht so hart auf dem Kopf aufliegt. Die 40mm-Treiber sind mit Kunstleder gepolstert, das sich an eure Ohren schmiegt. Wegen der Treiber sind die Ohrmuscheln selbst nämlich auch relativ klein geraten, wodurch sie das Ohr in den meisten Fällen nicht umschließen.

Sound und Mikrofon

Bei jedem Gaming-Headset ist natürlich die Sound- und Mikrofonqualität entscheidend. Hier kann das Speedlink Raidor seinen Wert beweisen. Unser Tester Dansen hat dem Headset im Soundtest einen guten Klang attestiert. Dabei gibt es klare Höhen und schöne Tiefen ohne zu aufdringliche Bässe. Auch das Mikrofon macht seinen Job so, wie es das soll. Der ausgehende Sound ist klar und gut verständlich. Dansen hat bei seinem Test keine Kratzer und kein Knarzen des Mikrofons festgestellt. Wenn ihr allerdings zu laut redet oder gerne schreit, übersteuert das Mikrofon schnell.

Insgesamt sind der Sound und der Mikrofon-Output gut. Auch mit der Installation des Headsets habt ihr keine Probleme. Mit dem 3,5mm-Klinkenstecker schließt ihr das Headset direkt an den Dual Shock 4 und auch den Xbox-One-Controller an. Und das wars auch schon. Der Sound sollte nun aus dem Headset kommen und das Mikrofon auch direkt funktionieren.

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Einfach verbinden dank 3,5mm-Klinken-Anschluss

Als Komfortfunktion hat das Speedlink Raidor noch ein kleines Modul am Kabel, mit dem ihr die Lautstärke regulieren und das Mikrofon stummschalten könnt. Das 1,20 Meter lange Kabel sollte ebenfalls für die meisten Nutzer reichen. Vor allem, da ihr den Controller in der Regel ja sowieso in der Hand habt.

Lohnt sich das Speedlink Raidor für euch?

Wie ihr sicherlich schon herausgelesen habt, bietet das Speedlink Raidor keine Top-Qualität in allen Belangen. Und das muss es auch gar nicht. Bei dem für Gaming Headsets schmalen Preis bietet das Raidor einiges an Nutzen. Bei Mikrofon und Sound müsst ihr nur minimale Abstriche machen. Den Rest spart ihr hauptsächlich bei den verbauten Materialien. Für knapp 30 Euro macht ihr mit diesem Headset nicht viel verkehrt.

Weitere Günstige Headsets

Wenn euch das Speedlink Raidor nicht so zusagt, gibt es noch andere Headset-Alternativen in einer ähnlichen Preisklasse. Zwei davon habe ich euch einmal herausgesucht, weil sie durch Design und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus der Masse herausstechen.

Als ersten Kandidaten haben wir das Hama HS-320-Headset (Shoplink). Das bekommt schon für ungefähr 20 Euro. Dazu sieht es noch richtig schick aus. Die Farben Weiß, Orange und Schwarz formen zusammen mit dem Retro-Look ein Design was sich durchaus sehen lassen kann. Wäre das Mikrofon abnehmbar, würde ich es auch in Bus und Bahn benutzen.

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Das Hama HS-320 macht optisch ganz schön was her

Außerdem hat das Hama-Headset eine Kabelfernbedienung, mit der ihr die Lautstärke regeln und das Mikrofon stummschalten könnt. Mit dem 3,5mm-Klinkenstecker könnt ihr es ganz einfach an die meisten Endgeräte anschließen und sofort zocken, Musik hören oder skypen. Für circa 20 Euro solltet ihr aber keine Wunder in Sachen Soundqualität erwarten.

Für das Creative Labs HS-810 Blaster (Shoplink) müsst ihr schon ein bisschen mehr Geld auf den Tresen legen. Hier sind wir bei knapp 40 Euro. Optisch ist das hauptsächlich in Schwarz gehaltene Gaming-Headset kein Highlight. Das rote Logo auf den Ohrmuscheln sieht aber schon wieder ganz schick aus. Anders als bei den anderen Headsets aus diesem Artikel ist das Mikrofon des Creative Labs-Headsets abnehmbar. Ihr könnt es also auch als reine Kopfhörer benutzen.

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Mit dem Creative Labs HA-180 bekommt ihr ohrumschließende Muscheln

Die 40mm-Neodym-Treiber sind von recht großen Ohrmuscheln umgeben, sodass das Headset auf jeden Fall eure Ohren umschließen sollte. Zum Zocken ist es sicherlich ein sehr solides Headset für einen immer noch relativ kleinen Preis.

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