Samsung Gear VR: Die besten Apps zum Ausprobieren

Samsungs Gear VR gehört zu den beliebtesten VR-Brillen der Gegenwart. Doch welche Apps und immersiven Erlebnisse lohnen sich? Sagen wir euch.

Samsung Gear VR: Die besten Apps zum Ausprobieren

Vermutlich dürfte die Gear VR-Brille 2017 unter sehr vielen Weihnachtsbäumen gelegen haben. Die VR-Brille ist mittlerweile für viele Millionen Samsung-Smartphones, genauer das Samsung Galaxy S6 (Edge & Edge+), S7 (Edge) und S7 (Edge), Galaxy Note 5, Galaxy Note 8 und Galaxy S8 (S8 Plus), geeignet. Auch bei Euronics.de ist sie erhältlich, getestet hatte ich sie an anderer Stelle hier im Trendblog auch schon.

Die Gear VR von Samsung. (Foto: Samsung)
Die Gear VR von Samsung. (Foto: Samsung)

Gear VR am besten mit Controller erleben

Mit dem seit geraumer Zeit ebenfalls separat (zum Beispiel bei Euronics) verfügbaren Gear VR Controller wird die Bedienung in virtuellen Welten zu einer recht komfortablen Angelegenheit. Von den aktuell über 800 erhältlichen Apps unterstützen jedoch nicht alle dieses Eingabegerät, was im Oculus Store meist gekennzeichnet wird. Apropos Apps: Welche sich gerade für Einsteiger lohnen? Wie wäre es mit diesen?

Hello Mars

Wozu VR in der Lage ist, zeigen Anwendungen wie „Hello Mars“. Zwar zahlt ihr aktuell an die vier Euro, meiner Meinung nach lohnt sich die Investition schon. Denn ihr erlebt auf visuell gelungene Art und Weise die fiktive Landung auf dem Mars. Sieben Minuten schaut ihr euch diese an, danach könnt ihr selbst zum Piloten und Fahrer eines Mars Rover werden. Eingangs erwähnter Controller ist Grundvoraussetzung, sonst könnt ihr „Hello Mars“ nicht nutzen.

Eine schöne Reise zum Mars - mit Hello Mars. (Foto: UCCVR Experience Lab)
Eine schöne Reise zum Mars – mit Hello Mars. (Foto: UCCVR Experience Lab)

Was mir an „Hello Mars“ besonders gefällt: Die Landschaften basieren auf Daten der NASA, ausgeschmückt wurden diese mit computergenerierten Objekten. Das wirkt stimmig und sorgt gerade mit Kopfhörern für eine ordentliche Stimmung.

Ocean Rift

Für mich ist „Ocean Rift“ der ideale Appetizer für all diejenigen, die das erste Mal die Gear VR ausprobieren. Oder möchtet ihr Laien zeigen, wozu VR zu gebrauchen ist, dann entscheidet euch für diese App, startet sie und setzt Interessierten die Brille auf.

Bei Ocean Rift begegnet ihr auch Delfinen. (Foto: Llyr ap Cenydd)
Bei Ocean Rift begegnet ihr auch Delfinen. (Foto: Llyr ap Cenydd)

„Ocean Rift“ entführt euch in die Tiefen des Meers. In der rund vier Euro teuren Vollversion erkundet ihr 12 Gebiete voller Fische, Schildkröten oder gar Haie und Delfine. Teils könnt ihr mit den Bewohnern des Wassers interagieren, manchmal begutachtet ihr nur die hübschen Landschaften und Tierchen. Eines ist „Ocean Rift“ außerdem: erholsam.

Land’s End

Die Entwickler des Indie-Hits „Monument Valley“ veröffentlichten schon vor vielen Monaten ihr außergewöhnliches Abenteuer „Land’s End“. Ihr benötigt nicht einmal einen Controller, um eine verlorene Zivilisation in einer fremden Welt zum Leben zu erwecken. Tolle Szenarien, clevere Rätsel und allerlei Überraschungen erwarten euch.

Einzigartige Gebiete in Land's End. (Foto: ustwo games)
Einzigartige Gebiete in Land’s End. (Foto: ustwo games)

„Land’s End“ versetzt euch hier und da ins Staunen, allerdings müsst ihr die App für rund fünf Euro kaufen. Auch für Nicht- und Wenig-Spieler ist der Titel geeignet.

Coaster Combat

Eine hübsche Ballerei gefällig? Setzt euch in eine Achterbahn, haltet den Controller bereit und schießt auf herumschwirrende Orbs. Düstere Orte laden zur Punktejagd ein, in der kostenpflichtigen Variante geht’s auch mal auf eine Schatzinsel.

Coaster Combat sieht gut aus - aber nur auf neueren Smartphones. (Foto: Force Field)
Coaster Combat sieht gut aus – aber nur auf neueren Smartphones. (Foto: Force Field)

„Coaster Combat“ setzt übrigens ein Samsung Galaxy S7 oder S8 bzw. Note 8 voraus, was den wirklich hochwertigen Grafiken geschuldet ist. Die verlangen eben einen ordentlichen Prozessor im Smartphone. Dadurch eignet sich der rasante Shooter auch gut als „Grafikdemo“.

Face Your Fears

„Face Your Fears“ richtet sich keinesfalls nur an Fans der Netflix-Serie „Stranger Things“. In diesem Grusel-Adventure werdet ihr euch garantiert hin und wieder erschrecken, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Erkundet schaurige Landstriche, werdet mit euren Kindheitsängsten konfrontiert und reißt die Brille vom Kopf, wenn es euch zu heftig wird. Aber lustig ist es trotzdem. Immer wieder.

Lasst euch in Face your Fears nicht errschrecken. (Foto: Turtle Rock Studios)
Lasst euch in Face your Fears nicht errschrecken. (Foto: Turtle Rock Studios)

Was hat „Face Your Fears“ denn nun mit “Stranger Things” zu tun? Im letzten Update geht’s in das Städtchen Hawkins. Aber schaut es euch selbst an…

Rush

Zwar kostet „Rush“ 7,99 Euro, aber für mich gehört es trotzdem zu einer essentiellen App für Gear VR. Düst mit eurem Wingsuit durch detailreiche Landschaften und fliegt beispielsweise durch Ringe bzw. erreicht schnellstmöglich die Ziellinie. 60 Bergpfade stehen zur Auswahl, von denen ihr euch Richtung Tal stürzt. Diverse Modi, darunter auch Mehrspieler-Herausforderungen, sind vorhanden.

Rush für Gear VR bringt Action. (Foto: The Binary Mill)
Rush für Gear VR bringt Action. (Foto: The Binary Mill)

„Rush“ ist ein arcadelastiges Action-Game, das flotte Reaktionen voraussetzt. Achtung aber: In seltenen Fällen könnte euch tatsächlich ein klein wenig übel werden. Dennoch: Schickes Games, das echt Laune macht.

Sicherlich könnte ich diese Liste beliebig fortsetzen. Das sind jedoch meine aktuellen Favoriten. Welche habt ihr im Oculus Store eurer Gear VR gefunden? Ich freue mich über Tipps im Kommentar-Bereich.

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2 Kommentare zu “Samsung Gear VR: Die besten Apps zum Ausprobieren

  1. hallo, ich habe vor langer zeit auf der samsung gear vr brille eine app installiert. ich dem ich als betrachter zu anfang nicht sehen konnte. nur hören konnte wie offenbar zwei wissenschaftler über die Inbetriebnahme eines ki-roboters fachsimpeln. Als sie dann diesen ki-roboter starten gehen die Augen auf und ich finde mich als Betrachter quasi in der rolle des gerade gestarten ki-roboters wieder der nun durch die offenen aigen die wissenschaftler sehen kann inklusive das labor in dem ich bin.
    leider, weiß ich weder den namen der app, noch den titel dieser animation noch das etwicklerstudio. deshalb hier meine hoffnungsvolle anfrage erinnert wer diese sequenz und kann mir helfen diese wieder zu finden? beste grüße, d.

    1. Hallo dragutin!

      Es gibt verschiedene Experimente bzw. Prototypen in dieser Richtung.
      Drei habe ich mal flugs rausgesucht.
      1.) Roboy als Stellvertreter-Roboter. Er wird in Garching bei München entwickelt. Das ProSieben-Magazin Galileo brachte neulich einen Beitrag dazu, der auch im Netz auffindbar ist.
      2.) Toyota T-HR3. Ein AR-Stellvertreter aus Japan, der die Fähigkeiten von 5G demonstrieren soll.
      3.) Double Robotics. Nicht ganz so ausgefeilt, aber bereits am Markt etabliert – und kommt aus Bernau bei Berlin. Mit diesem Telepräsenzroboter können Kinder von daheim am Unterricht ihrer Schule teilnehmen. Etwa, wenn sie schwer krank sind, aber trotzdem in der Gesellschaft ihrer Klassenkameradinnen und -kameraden bleiben wollen.

      Es gibt noch eine ganze Reihe ähnlicher Modelle. Aber ich hoffe, dass eines der drei Beispiele jenes ist, nach dem Sie suchen.

      Trendblog-Autor Daniel

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