8GB RAM und zwischen einen und drei USB 3.0-Ports solltet ihr auch haben. (Foto: HTC)

HTC Vive: 800 US-Dollar für den Oculus Rift-Konkurrenten

800 US-Dollar! Ein stolzer Preis für eine VR-Brille. Doch HTC bietet dafür spannende Technik für Virtual-Reality-Enthusiasten. Ab April 2016 geht’s mit dem Verkauf los, die Vorbestellungsphase startet Ende Februar. Aber was wird euch geboten?

Für VR-Interessierte wird 2016 ein aufregendes Jahr. Denn fast zeitgleich mit der Oculus Rift erscheint Vive von HTC. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona verriet Hersteller HTC einige Details zu dem vielversprechenden Produkt. Am 29. Februar 2016 um 16 Uhr (MEZ) beginnt der Vorverkauf auf der eigenen Webseite, Anfang April 2016 soll das Headset in 24 Ländern zeitgleich veröffentlicht wird – auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das finale Design wurde gegenüber der Entwickler-Version dezent überarbeitet. (Foto: HTC)

Das finale Design wurde gegenüber der Entwickler-Version dezent überarbeitet. (Foto: HTC)

Noch teurer in Deutschland

Zwar kommuniziert der Hersteller noch keine präzisen Preise für Europa, doch dürfte dieser  höher ausfallen: Man kann wohl von um die 900 Euro zzgl. Versandkosten ausgehen, schließlich fallen noch Steuern an. Und damit ist Vive deutlich teurer als die Oculus Rift, die übrigens auch ab im April 2016 ausgeliefert wird. Allerdings gibt’s diverse Unterschiede, die – zumindest für Technik-Freunde – den höheren Preis rechtfertigen. Beispielsweise liefert HTC gleich zwei Controller für präzises Tracking der Hände mit. Dank der zwei Laser-Tracker namens Lighthouse ist es möglich, einen 25 Quadratmeter großen Raum „auszuleuchten“, sodass man sich in diesem frei bewegen kann. Auch legt HTC Kopfhörer und zwei Spiele dazu. Der „Job-Simulator“ lässt Nutzer ein paar Berufe ausprobieren, bei „Fantastic Contraption“ erhält man ein kreatives Tool zum virtuellen Bauen fiktiver Welten.

HTC Vive klingt, bezogen auf die eigentliche Hardware, eine kleine Ecke ambitionierter. Letztlich muss sich vor allem zeigen, ob das Softwareangebot zufriedenstellend ist. Oculus Rift ist gegenwärtig der populärere Vertreter, der zahlreiche Spiele-Ankündigungen vorweisen kann. Bei HTC Vive, das in Zusammenarbeit mit Valve („Half-Life 2“, Steam) entstand, hält man sich im Bereich Software noch zurück. Das gilt auch für die Systemanforderungen. Derzeit heißt es nur, dass eine aktuelle Grafikkarte von Nvidia (GeForce GTX 970) oder AMD (Radeon R9 290) empfohlen wird, genauso benötigt man einen HDMI 1.4- oder DisplayPort 1.2-Port und einen USB 2.0-Anschluss.

Das ist dabei. (Foto: HTC)

Das ist dabei. (Foto: HTC)

Nette Details: Ihr könnt via Bluetooth euer Smartphone mit HTC Vive koppeln und so Telefonanrufe entgegennehmen sowie Nachrichten beantworten. Genauso besitzt das Headset eine Frontkamera, wodurch ihr die reale Umgebung auf Wunsch betrachtet, ohne die Peripherie abnehmen zu müssen.

Spannung!

Wie bei der Oculus Rift stecken in der HTC Vive zwei OLED-Panels mit einer Auflösung von 1080 x 1200 Pixeln (90Hz Bildwiederholrate). Und vermutlich unterscheidet sich der eigentliche Erlebnisfaktor nur relativ gering. Das werden wir vermutlich eh erst im April erfahren, ob es zwischen den beiden großen Mitbewerbern gravierende Unterschiede gibt. In jedem Fall hat HTC hier ein heißes VR-Eisen am Start, dem vielleicht noch etwas der Hype fehlt. Aber der kommt mit etwas Glück noch…

Kopfhörer gibt es übrigens auch dazu. (Foto: HTC)

Kopfhörer gibt es übrigens auch dazu. (Foto: HTC)

Weitere Infos findet ihr direkt auf der offiziellen Webseite, auf der Ende des Monats die Vorbesteller-Phase beginnt.

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