Corsair Glaive RGB: Die perfekte Gaming-Maus

Die Corsair Glaive RGB hat uns im Test mit Technik und Design restlos überzeugt. Für uns ist sie die perfekte Gaming-Maus. Hier erfahrt ihr, warum.

Diese Woche hat Dansen eine Gaming-Maus im Gepäck, die es in sich hat. Technisch auf dem neuesten Stand und auch in Sachen Design und Ergonomie auf einem hohen Level. Wie Dansen die Corsair Glaive RGB beurteilt, erfahrt ihr im Video:

Für mich persönlich ist die Corsair Glaive RGB (Shoplink) die perfekte Gaming-Maus. Es gibt Mäuse, die sind zu leicht, überzeugen nicht von der technischen Seite oder vom Preis her oder sehen einfach nicht so gut aus. In diesen Punkten macht die Glaive RGB aus meiner Sicht alles richtig.

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Bei Ergonomie und Design kann die Corsair Glaive RGB überzeugen

Fangen wir erst einmal mit dem Design an, also Style und Ergonomie. Der Style ist Geschmacksache. Ich finde die Maus aber einfach schick. Mit den gut platzierten RGB-Leuchten, den Auto-ähnlichen Scheinwerfern in der Front und dem nicht-symmetrischen Design, welches auch ergonomische Gründe hat.

Wie Dansen schön im Video zeigt, hat die Glaive einen ausgeprägten Buckel auf der Rückseite, der sich wunderbar in die Hand schmiegt. Dazu zwei Daumentasten, die ihr kaum aus Versehen drücken könnt, die aber trotzdem prominent platziert sind. Abgerundet wird das Ganze durch das Mausrad oben, welches mit gutem Feedback punkten kann.

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„Den Schneepflug“ könnt ihr auch als Daumenablage nutzen

Die ergonomischen Highlights der Maus sind allerdings die wechselbaren Daumengriffe. Standardmäßig hat Corsair ein Soft-Grip-Daumengriff an der Maus angebracht. Diesen könnt ihr aber durch den mitgelieferten etwas härteren Griff oder den flachen Daumengriff, auch „der Schneepflug“ genannt, austauschen. Das alles geschieht ganz einfach per Magnet-Mechanismus.

Die Technischen Features

Aber das ist noch lange nicht alles. Auch mit seinen technischen Features kann die Corsair RGB Glaive mich restlos überzeugen. Gute Gaming-Mäuse verfügen heutzutage über fehlerfreie Sensoren. Der in der Glaive RGB verbaute Pixart PMW-3367 ist so einer. Er kommt mit satten 16.000 DPI daher, die ihr per Software stufenlos, also auf den DPI genau, einstellen könnt.

Natürlich könnt ihr auch die Beleuchtung der drei RGB-Zonen mit der Corsair ICue-Software einstellen. Dazu stehen euch verschiedene Farben und Muster zur Verfügung. Zu guter Letzt könnt die einzelnen Tasten noch per Software mit Makros belegen. All diese Funktionen könnt ihr anschließend im Onboard-Speicher der Maus sichern um sie an einem PC ohne ICue-Software zu nutzen.

Die linke und rechte Maustaste sind mit Omron-Switches ausgestattet. Diese sind für ihre Langlebigkeit und gutes Feedback bekannt. Letztes drückt sich vor allem durch ein lautes und wohltuendes Klick-Geräusch aus. Die Lebensdauer dieser Schalter ist auf rund 50 Millionen Mausklicks ausgelegt.

Ein weiteres cooles Feature ist die Oberflächenkalibrierung. Egal ob ihr ein weiches oder hartes Mauspad oder vielleicht sogar die Tischoberfläche nutzt, per Software könnt ihr alle Oberflächen für genauere Eingaben kalibrieren.

Der Rest

Ein paar kleine Punkte zur Maus sollten an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Die Corsair Glaive RGB arbeitet mit Teflonglidern an der Unterseite, wodurch sie butterweich über die meisten Oberflächen rutscht (raue Steinoberflächen solltet ihr vermeiden). Außerdem ist die Maus rund 122 Gramm schwer, was für eine Gaming-Maus gar nicht so wenig ist. Dadurch eignet sie sich bestens für High-Sensitivity-Spieler wie mich, die die Maus beim Spielen eher wenig bewegen.

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Durch ihr Gewicht ist die Maus perfekt für High-Sensitivity Spieler

Schick und nützlich ist auch das 1,80 Meter lange geflochtene Kabel, da es im Gegensatz zu glatten Kabeln eine längere Lebensdauer hat.

Fazit

Wie eingangs schon erwähnt, ist die Corsair Glaive RGB die perfekte Gaming Maus für mich. Das Design passt, die Ergonomie passt und die technischen Features passen ebenfalls. Allerdings haben andere Leute andere Geschmäcker. Wenn euch das Design nicht gefällt oder die Maus euch zu schwer ist, müsst ihr leider noch weiter nach eurem perfekten Modell suchen.

Für Linkshänder und Freunde symmetrischer Mäuse habe ich hier noch ein paar Empfehlungen für euch:

Asus ROG Pugio: Individualisierbar wie keine andere Gaming-Maus

Ergonomische Gaming-Mäuse

Vielen Spielern ist Ergonomie wichtig, damit die Maus auch richtig in der Hand liegt. Darum habe ich euch ein paar Modelle herausgesucht, die mit einem Hauptaugenmerk auf Ergonomie entwickelt wurden.

Logitech G502 Proteus Core

Logitech setzt bei der G502 (Shoplink) voll auf Ergonomie. Darum verfügt die Maus über einen weitreichenden Daumengriff an der Seite mit gut zu erreichenden Daumentasten direkt darüber. Insgesamt habt ihr sogar ganze elf programmierbare Tasten zur Verfügung. Als kleines Extra könnt ihr das Gewicht der Maus mit insgesamt fünf Gewichten zu je 3,6 Gramm anpassen.

Razer Basilisk

Etwas schlichter kommt da schon die Razer Basilisk (Shoplink) daher. Vom Design her ist sie überwiegend schwarz gehalten mit kleinen RGB-Akzenten. Razer wäre nicht Razer wenn ihr diese nicht mit echten 16,8 Millionen Farben anpassen könntet. Dazu verfügt die Basilisk über ein sogenanntes Multifunktionspaddel direkt hinter dem Daumengriff. Damit könnt ihr zum Beispiel die Push-to-Talk-Funktion bedienen, da diese nicht auf einer schwierig erreichbaren Taste liegen sollte.

Roccat Kone Aimo RGBA

Auch die Roccat Kone Aimo RGBA (Shoplink) legt ihren Fokus auf die Ergonomie und nutzt dazu das klassische Kone-Design. Aufgepeppt wird das Ganze durch die RGBA-Beleuchtung mit mehreren Zonen und das Aimo-Beleuchtungssystem für intelligente Illumination. Zusätzlich hat die Kone Aimo gleich drei Tasten im Daumenbereich, wovon sich eine im unteren Bereich der Maus befindet.

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Ein Kommentar zu “Corsair Glaive RGB: Die perfekte Gaming-Maus
  1. Vielleicht weiß es ja einer noch nicht hier, obwohl ich schon des öfteren bei Mäusen kommentiere (meist als einziger/weniger) – ich habe diverse Rechner im Wohnzimmer, also auch diverse Mäuse. Neben anderen als Haupt-Mäuse: 2x Logi G502, 1x Razer Basilisk > je mit 12000 DPI. Halte mich aber immer auf dem Laufenden, weil ja vielleicht was ganz tolles, neues angeboten wird, das jede bisherige Maus schlägt (grins). Genug der Vorrede, ich mache ein paar Striche – danach gehts los.
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    „Es gibt Mäuse, die sind zu leicht, überzeugen nicht von der technischen Seite oder vom Preis her oder sehen einfach nicht so gut aus.“

    – richtig, das muß alles passen

    „Die ergonomischen Highlights der Maus sind allerdings die wechselbaren Daumengriffe.“

    – wie ergonomisch welche für einen nun ist, merkt man eh erst, wenn man sie am eigenen Rechner testet

    „Gute Gaming-Mäuse verfügen heutzutage über fehlerfreie Sensoren. Der in der Glaive RGB verbaute Pixart PMW-3367 ist so einer. Er kommt mit satten 16.000 DPI daher, die ihr per Software stufenlos, also auf den DPI genau, einstellen könnt.“

    – gibt übrigens schon einen Nachfolger, die Corsair GLAIVE PRO RGB mit 18000 DPI. Dieses Rennen ist aber müßig >

    > ich habe 2 Rechner, an denen je 3 Monitore sind und ich will aus dem Handgelenk mit kleiner Bewegung von ganz links bis ganz rechts – das klappt auch: in Win auf „max.“ die G502 auf 4000 DPI >

    > 12000, 16000, 18000 – ist dann schlicht egal, genauer/schneller/sonstwas wird die Maus dadurch nicht. Aber ´n neues Modell muß ja neue Features haben…

    „Die Corsair Glaive RGB arbeitet mit Teflonglidern an der Unterseite, wodurch sie butterweich über die meisten Oberflächen rutscht (raue Steinoberflächen solltet ihr vermeiden).“

    – Teflon? haben die besseren Mäuse fast alle. Raue Steinflächen? Wer sowas seinen Mäusen zumutet, dem sollte man nicht nur Maus und Rechner wegnehmen, sondern auch noch die rechte Hand fesseln (grins).
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    Fazit(e):

    1) die verartikelte Maus ist nicht übel, ich muß aber nicht gleich „loskaufen“, solange meine vorhandenen Mäuse noch gut funktionieren

    2) das hat nichts mit der Maus zu tun, gar nichts: mitten im Artikel brauchte der neue Haupt-PC mal wieder einen Bluescreen – startete dann aber sofort fast noch schneller neu, als man eine schnelle Maus über drei Monitore bewegt.

    Den Kommentar brauchte ich aber nicht ganz neu zu schreiben: Google Chrome hatte sich das geschriebene „gemerkt“ und konnte wieder herstellen – ich mußte nur fortfahren.

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