Foto: Sven Wernicke

Emsa Smart Garden Click & Grow ausprobiert: Kleiner Indoor-Garten im Ersteindruck

Der Emsa Smart Garden Click & Grow möchte den Anbau von Gemüse in der Küche zu einer Leichtigkeit machen. Unser Ersteindruck ist schon einmal positiv.

Mit dem Emsa Smart Garden Click & Grow könnt ihr ohne großen Aufwand in eurer Wohnung Kräuter und Gemüse anbauen. Das Gerät macht euch zum Hobbygärtner, auch wenn ihr sonst einen „schwarzen Daumen“ habt. Bereits beim Auspacken und Einrichten des kleinen Modells Smart Garden 3 gefiel mir das Konzept gut. Aber wie genau funktioniert das alles?

Das ist alles drin. (Foto: Sven Wernicke)

Das ist alles drin. (Foto: Sven Wernicke)

Das bietet der Emsa Smart Garden Click & Grow

In der recht schicken Verpackung des Smart Garden 3 findet ihr alles, was ihr für den Start und euren ersten Minigarten mit drei Basilikum-Pflanzen benötigt. Das Click & Grow-System besteht aus einem Gefäß, in dem sich bis zu 1,2 Liter Wasser befinden können. Auffällig sind die drei Kapselbehälter, die ihr direkt in den Wassertank einführt. Diese füllt ihr mit den mitgelieferten „Smart Soil“-Kapseln und platziert auf ihnen zu Beginn spezielle Aufzuchtshauben für einen Treibhauseffekt.

Dei Hauben schützen die Pflanzen zu Beginn. (Foto: Sven Wernicke)

Dei Hauben schützen die Pflanzen zu Beginn. (Foto: Sven Wernicke)

Und natürlich sind da noch LEDs, die das optimale Lichtspektrum für Pflanzen im Innenbereich bieten. Dank zusätzlicher Verlängerungen wächst die Lampe gemeinsam mit euren Kräutern – sehr praktisch und clever.

Abgesehen von einem Handbuch mit Erläuterungen war’s das auch schon an mitgeliefertem Zubehör. Das genügt. Alles ist innerhalb von zwei, drei Minuten einsatzbereit. Doch Vorsicht: Schaltet den Smart Garden nicht sofort ein.

Keine integrierte Uhr

Emsa empfiehlt, den Smart Garden Click & Grow erstmalig nach dem Aufstehen am Morgen in Betrieb zu nehmen. Sobald ihr das Gerät nämlich mit dem Stromnetz verbindet, leuchtet die Lampe ununterbrochen für 16 Stunden, um danach für 8 Stunden in den Ruhezustand zu wechseln. Das ist zwar der Natur nachempfunden, aber nicht perfekt gelöst. Ich möchte eigentlich selbst frei festlegen, wann die LEDs im Wachstumsmodus sind. Mit einer Art Zeitschaltuhr hätte das der Hersteller sicherlich besser lösen können.

Das Licht des Emsa Smart Garden ist ausgesprochen hell. (Foto: Sven Wernicke)

Das Licht des Emsa Smart Garden ist ausgesprochen hell. (Foto: Sven Wernicke)

Abgesehen davon ist der Smart Garden – pardon – idiotensicher gehalten. Nehmt die Erdkapseln mit den Samen aus ihrer Packung, steckt sie in den Kapselbehälter und dann in den Tank. Noch die Häubchen drauf und Wasser eingefüllt, fertig ist euer Garten. Das ist simpel, verständlich und vor allem selbsterklärend. Tja, und stylisch ist das auch irgendwie.

Warten. Warten. Warten.

Meine Basilikum-Pflanzen brauchen ein bis zwei Monate bis zur Ernte. Bis dahin muss ich die Hauben entfernen, die Lampe vergrößern und sicherlich auch das Wasser sporadisch nachfüllen. Dank einer Wasserstandsanzeige erfahre ich den Bedarf schnell. Düngen dagegen ist grundsätzlich nicht nötig.

Das sind die Erdkapseln mit den Samen. (Foto: Sven Wernicke)

Das sind die Erdkapseln mit den Samen. (Foto: Sven Wernicke)

Es ist schnell ersichtlich, dass der Smart Garden Click & Grow nicht aus komplexer Technologie besteht. Eine Anbindung zum Smartphone gibt’s hier nicht, sondern eigentlich „nur“ LEDs und ein Gerät, das euch das Gärtnern leicht machen will. Dass die Kapseln biologisch abbaubar, frei von Pestiziden und ohne Gentechnik sind, begrüße ich. Schade wiederum ist, dass sich diese schon vorbereiteten, sogenannten Plant Pods in eine Plastikschachtel befinden. Hier hätte ich mir eine müllvermeidende oder besser zum Recycling geeignete Alternative (Pappe?) gewünscht.

Nach zwei, drei Tagen geht es beim Emsa Smart Garden los... (Foto: Sven Wernicke)

Nach zwei, drei Tagen geht es beim Emsa Smart Garden los… (Foto: Sven Wernicke)

Emsa Smart Garden Click & Grow im Test: Stimmiger Ersteindruck

Bewusst stellte ich den Emsa Smart Garden Click & Grow 3 in meinen Flur, in dem es kein Fenster gibt. Aber wenn alles klappt, sollte mein Basilikum trotzdem sprießen. Zumindest sind die LEDs ausgesprochen hell und beleuchten damit auch den Korridor ordentlich. Dass nach drei Tagen schon die ersten Keimlinge zu sehen sind, macht mich optimistisch, dass mich der Smart Garden bald mit kräftigen Pflanzen zum Verspeisen erfreut.

Smart Indoor Garden: Winzige Gärten für eure Wohnung

Mein Ersteindruck ist ein positiver. Zwar ist der Smart Garden gar nicht mal so smart, dafür aber läuft alles automatisch ab. Vorwissen verlangt Emsa auch nicht von euch. Schmutz produziert das Gerät ebenfalls nicht. Sollte meine erste Ernte erfolgreich verlaufen, bin ich auf weitere Kräuter und Gemüse gespannt. Mittlerweile bietet Emsa über 40 Sorten an, die jedoch nicht ganz günstig sind: Für drei Kapseln verlangt das Unternehmen rund 10 Euro. Beim Wachsen zuschauen und frische Lebensmittel daheim ernten hat seinen Preis. Ob der angemessen ist? Das zeigt der Test in ein paar Wochen.

Der Emsa Smart Garden Click & Grow 3 ist auch bei Euronics erhältlich.

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