Auch Feature Phones wie das Nokia 150 kann als Babyphone genutzt werden - wenn zumindest ein Smartphone vorhanden ist. (Foto: Nokia)

Nokia 150: Comeback als….Feature Phone!

Okay, das ist ein klein wenig ernüchternd. Neue Mobiltelefone sollen ab 2017 unter dem ehemals berühmten Namen Nokia erscheinen. Den Anfang macht ein recht einfaches Feature Phone. Das Nokia 150.

HMD Global sicherte sich die Lizenz Nokia, um ab dem kommenden Jahr Handys mit dem einmal bekannten und beliebten Namen zu veröffentlichen. Der Auftakt ist allerdings kein spannendes Highend-Smartphone, sondern ein wirklich klassisches Handy, das heutzutage als Feature Phone bezeichnet wird.

Günstiger Auftakt

Das Nokia 150 bzw. das Nokia 150 Dual SIM wird wohl unter 30 Euro kosten und bietet für den schmalen Preis eigentlich das, was Nokia auszeichnete – vor über 15 Jahren. Auffällig ist die lange Standby-Zeit von bis zu 31 Tagen, die man dem 1020 mAh starken Akku zu verdanken haben. Aber der hat ohnehin nicht allzu viel zu tun.

Das Nokia 150 besitzt einen 2,4 Zoll kleinen Bildschirm mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln. Hinzu gesellen sich VGA-Kamera mit LED-Blitz, Bluetooth 3.0 für Freisprecheinrichtungen, Micro-USB-Anschluss, 3,5mm Audio-Port, microSD-Speicherkartenslot (maximal 32GB) und das Nokia Series 30+ Betriebssystem. Das OS kam in ursprünglicher Form schon im Nokia 1110 zum Einsatz – vor mittlerweile über 11 Jahren. Generell wird die Software in erster Linie in solchen Feature Phones genutzt.

Ordentliches Design. (Foto: HMD Global)

Ordentliches Design. (Foto: HMD Global)

Immerhin: Von einem stabilen Polykarbonat-Gehäuse ist die Rede, genauso eignet sich das Nokia 150 zum Abspielen von MP3s oder zum Hören von Radio (UKW). Vorinstalliert ist das Spiel „Snake Xenzia“ – ideal für Nostalgiker.

Im 1. Quartal 2017 soll das Nokia 150 nach Europa kommen, die Dual-SIM-Variante ist technisch identisch. Eine offizielle Webseite existiert bereits. Dennoch: Mehr als ein Ersatz- oder Nottelefon bzw. Handy für Einsteiger ist das Gerät vermutlich nicht. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – mehr möchte es gar nicht sein.

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