Darf auf einer CES nicht fehlen: der Internet-Kühlschrank, wie hier von Samsung

CES 2016: Samsung bringt smarten Kühlschrank mit riesigem Display und Kameras

Kühlschränke sollen in erster Linie Lebensmittel…kühlen. Was sonst? Vielleicht auch etwas unterhalten oder gar eine größere Bereicherung für den Alltag sein? Samsung präsentiert mit smarten „Family Hub Refigerator“-Modellen ein modernes, smartes Konzept auf der CES 2016.

Großes Display

Für Technikliebhaber dürfte dieser familienfreundliche Kühlschrank durchaus spannend sein, auch wenn er wohl um die 4000 US-Dollar kosten soll. Geboten wird allerdings eine ganze Menge. Offensichtlichste Besonderheit ist der 21,5 Zoll große Bildschirm mit 1080p-Auflösung, der direkt in die Tür integriert wurde. Die Grundidee ist sicherlich nicht neu, Samsung stellte schon vor einigen Jahren auf der CES ähnliche Konzepte vor. Neu sind dagegen die Pläne: So soll sich der Touchscreen nicht nur für das Verwenden von regulären Apps oder dem Surfen im Netz eignen, sondern auch zum Planen des Tages. Was wird wann gegessen? Vielleicht eine Nachricht für den Nachwuchs oder Partner hinterlassen oder via Smartphone von unterwegs aus etwas schreiben? Eventuell einfach nur Radio hören? Das ist dank zweier Lautsprecher, die direkt im Kühlschrank verbaut wurden, ebenfalls möglich.

Sieht schon kurios aus. (Foto: Samsung)

Sieht schon kurios aus. (Foto: Samsung)

Die Maschine baut auf der SmartThings-Plattform von Samsung auf, kann also mit anderen Smart Home-Geräten (auch von anderen Herstellern) kommunizieren. Und natürlich fehlt eine Smartphone-App nicht. Unterwegs darf man sogar in den Kühlschrank hineinschauen, möglich wird dies durch verbaute Kamera. Wozu? Man stelle sich vor, dass man im Supermarkt noch schnell einmal gucken möchte, ob die Sahne reicht oder genügend Joghurt für die Kids vorhanden ist. Eine Spielerei? Vielleicht, aber sicherlich auch nicht ganz unpraktisch – meiner Auffassung nach.

Leider teuer. (Foto: Samsung)

Leider teuer. (Foto: Samsung)

Weitere Details abseits der koreanischen Ankündigung lassen aktuell noch auf sich warten und werden wohl im Laufe der CES folgen. Unklar ist beispielsweise, welches Betriebssystem der Family Hub Refigerator nutzt. Denkbar wären, gerade bei den sichtlich vorhandenen Buttons, Android oder das hauseigene Tizen.

Abgesehen vom Preis, den TheVerge eh nur vermutet, gefällt mir die Grundidee sehr. Vor allem altbekannten Küchengeräten neue Funktionen zu spendieren, empfinde ich als sinnvoll und zeitgemäß.

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