Plantronics BackBeat Pro 5100

Weniger Windgeräusche beim Telefonieren: Plantronics BackBeat Pro 5100

Weniger Windgeräusche beim Telefonieren versprechen die Plantronics BackBeat Pro 5100. Vier Noise-Cancelling-Mikrofone und Windsmart-Technologie sollen für bessere Verständlichkeit sorgen.

Weniger Windgeräusche beim Telefonieren durch vier Noise Cancelling-Mikrofone und WindSmart-Technologie sind das Hauptgargument für die Plantronics BackBeat Pro 5100. Davon haben seine Träger erst einmal nichts – dafür aber die Gesprächspartner. Die sollen alles besser verstehen können.

Trendblogger Frank Müller hat die Plantronics BackBeat Pro 5100 ausprobiert. Mal hören, ob die Praxis bestätigt, was die Werbung verspricht.

Der erste Eindruck

Plantronics BackBeat Pro 5100 versprechen weniger Windgeräusche beim Telefonieren

Plantronics BackBeat Pro 5100 versprechen weniger Windgeräusche beim Telefonieren

Die Ausstattung der Plantronics BackBeat Pro 5100

Die Plantronics BackBeat Pro 5100 machen einen guten ersten Eindruck. Ein Ladecase aus Kunststoff, darin zwei kleine schwarze Kopfhörer, die von Magneten an ihrem Platz gehalten werden.

Bei vielen anderen True-Wireless-In-Ear-Kopfhörern dienen Magnete auch als Verschluss des Ladecase-Deckels. Das funktioniert meist recht gut, aber wenn das Case mal auf den Boden fällt, kann sich der Deckel doch öffnen, und die In-Ears kullern über den Boden. Bei den Plantronics BackBeat Pro 5100 schließt das Case mechanisch. Der Deckel öffnet sich nur, wenn ihr einen kleinen Knopf hineindrückt. Das ist etwas sicherer als bei Magnetverschlüssen.

Mit einer Akkuladung könnt ihr rund 6,5 Stunden Musik hören. Im Ladecase ist dann noch einmal genug Energie für weitere zwei volle Ladungen oder 13 Stunden Musik.

Wenn ihr die Ohrhörer aus dem Ladecase nehmt und ins Ohr setzt, hört ihr nacheinander die Statusansagen „Battery on, Power high, Phone connected, Headset connected“. Sehr praktisch, so wisst ihr immer, wie viel Saft noch im Akku ist.

So sitzen die Plantronics BackBeat Pro 5100 im Ohr

Plantronics BackBeat Pro 5100 im Ohr

Die Kopfhörer werden mit Ohrstöpseln aus Silikon in drei Größen geliefert. Bei mir passt die mittlere Größe bereits sehr gut. Die kleinen, nur 5,8 g schweren In-Ear-Kopfhörer tragen sich sehr angenehm. Auch nach längerer Zeit drücken sie nicht. Dabei sitzen sie aber immer sicher im Ohr.

Sie werden von Magneten in der Ladeschale gehalten. Dadurch lassen sie sich leicht entnehmen und auch ohne Gefummel wieder zum Aufladen zurücklegen. Die Magnete ziehen sie gleich wieder in die richtige Position.

Einstellung über eine eigene App

Die Plantronics BackBeat Pro 5100 werden über eine eigene App gesteuert, wie das heute bei vielen True Wireless Kopfhörern der Fall ist. Das ist ziemlich praktisch, allerdings nur, wenn alles glatt läuft. Und das tut es selten.

Meine Erfahrungen sehen so aus: Die Kopfhörer sind über Bluetooth mit dem iPhone verbunden. Öffne ich die App, werden sie dort erkannt, die Verbindung gelingt aber oft erst nach mehreren Versuchen. Oder ich muss die schon verbundenen Kopfhörer wieder vergessen lassen und neu anlegen. Dann wird mir ein Update angezeigt, das aber immer wieder abbricht. Schön ist das nicht.

Und nach gut sieben vergeblichen Versuchen gebe ich dann auch entnervt auf. Jedes Mal nach dem Start höre ich „Phone disconnected“ und ich muss mich neu verbinden. Auch mein Versuch scheitert, die Sprache auf Deutsch zu wechseln. Das Update soll ebenfalls 20 Minuten dauern und bricht jedes Mal direkt nach dem Start ab. Schade. Zum Glück funktioniert die App auch ohne Update.

Mit der App könnt ihr zum Beispiel den primären Kopfhörer wechseln oder entscheiden, ob ihr mit einem Tap auf den linken Hörer die Lautstärke regulieren möchtet oder Sonderfunktionen aufrufen wollt. Dabei könnt ihr einem einfachen oder einem doppelten Druck jeweils eine Funktion zuweisen: Eine Lieblings-Playlist bei Spotify, Apple Music oder Deezer auswählen, Siri aufrufen, den Batteriestatus aufrufen, die Zeit ansagen lassen, eine Stoppuhr oder einen Timer starten.

Feintuning in der App

Bedienelemente der Plantronics BackBeat Pro 5100

Die großen Flächen der Plantronics BackBeat Pro 5100 dienen als Taster. Mit dem rechten könnt ihr die Wiedergabe anhalten oder wieder starten, der linke regelt die Lautstärke oder ruft Sonderfunktionen auf. Das stellt ihr in der App ein. Angenehm finde ich, dass die komplette Fläche als Taster ausgelegt ist, nicht als Wippschalter. So müsst ihr nicht vorne oder hinten drücken, das führt nur zu Gefummel. Bei den Plantronics BackBeat Pro 5100 drückt oder tippt ihr einfach auf die Fläche.

Weniger Windgeräusche beim Telefonieren? Aufnahmen im Vergleich

Weniger Windgeräusche beim Telefonieren – das ist ein Hauptargument für die Plantronics BackBeat Pro 5100. Ich habe einmal bei windigem Wetter zwei Sprachaufnahmen gemacht, um zu hören, ob und wie sich das auswirkt. Zum Vergleich habe ich in der gleichen Situation eine Aufnahme mit den Jabra Elite 75t gemacht. Die Ergebnisse hört ihr hier.

Weniger Windgeräusche beim Telefonieren? Die Plantronics BackBeat Pro 5100

Weniger Windgeräusche beim Telefonieren als bei den Jabra Elite 75t

Fazit zu den Plantronics BackBeat Pro 5100

Bei den Sprachaufnahmen oben in windiger Umgebung hört ihr: Die Plantronics BackBeat Pro 5100 machen einen guten Job. Es war wirklich sehr windig und regnerisch, dafür kann man das Gesprochene noch ganz gut verstehen. Insgesamt gibt es hier auch etwas weniger Windgeräusche als bei den Jabra Elite 75t, finde ich. Die klingen dafür bei Musik für meinen Ohren einen Hauch besser.

Auf jeden Fall sind die Plantronics BackBeat Pro 5100 zwei angenehm kleine und leichte In-Ear-Kopfhörer, die gut im Ohr sitzen und gut klingen. Die WindSmart-Technologie funktioniert meiner Meinung nach ganz gut, wenn ihr auch keine Wunder erwarten solltet.

Schade nur, dass es die Probleme mit der App gab. Ich habe es in diversen Anläufen weder geschafft, die Sprache zu ändern, noch die Firmware zu aktualisieren. Die App zeigt es zwar an, jedoch bricht die Verbindung zwischen Kopfhörern und iPhone nach dem Start immer wieder ab. Zum Glück funktioniert die Feineinstellung über die App auch mit der vorhandenen Firmware. Und zum Glück komme ich mit Englisch gut zurecht.

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