Amazon Fire TV Stick 4K

Amazon Fire TV Stick 4K ausprobiert: Gut und günstig

Trendblogger Frank Müller hat den neuen Amazon Fire TV Stick 4K ausprobiert. Schnell zeigt sich: Der Unterschied zum alten Fire TV Stick ist so groß, dass sich eine Neuanschaffung lohnt. Selbst ohne einen 4K-Fernseher.

Bisher schaue ich Netflix, Amazon Prime und Kodi TV auf einem alten Fire TV Stick und einem Apple TV der 3. Generation. Nun bekam ich einen Amazon Fire TV Stick 4K zum testen und zu schauen, wie groß der Leistungsunterschied ist.

Unboxing des Amazon Fire TV Stick 4K – alles dabei

Amazon hat an alles gedacht. Netzteil, Kabel, sogar die Batterien für die Fernbedienung sind dabei. Außerdem ein kurzes Kabel, mit dem man den Stick auch an TV-Geräte anschließen kann, bei denen es für den Stick allein etwas zu eng würde.

Aunboxing Amazon Fire TV Stick 4K

Anschließen, Anschalten, die Einrichtung ist schnell erledigt und lässt sich auch von Menschen bewerkstelligen, die technisch nicht so firm sind. Sein Amazon- und WLAN-Passwort sollte man allerdings schon kennen. Ist das der Fall, kann man nach wenigen Minuten (und einem kleinen automatischen Update der Fernbedienung) direkt anfangen, den Stick auszuprobieren.

Zuerst ein bisschen Technik

Mein Stick der 1. Generation leistet seine Arbeit noch mit nur 2 Kernen und 1,0 GHz. Im neuen Amazon Fire TV Stick 4K ist dagegen ein Prozessor mit 4 Kernen und 1,7-GHz-Taktung verbaut. Das macht sich in der Geschwindigkeit deutlich bemerkbar. Aber dies ist nicht der einzige Unterschied.

Amazon Fire TV Stick 4K verglichen mit dem Vorgänger

Die Fernbedienung des Amazon Fire TV Stick 4K

Die Fernbedienung ist etwas größer geworden, liegt dabei aber noch besser in der Hand. Sehr schön: Ich kann jetzt endlich auch meinen alten LG-Fernseher damit steuern. Bei der Einrichtung des Sticks wird das so im Vorbeigehen mit erledigt. Über eine Wippe kann ich jetzt die Lautstärke regulieren, mit einer Taste stummschalten. Außerdem lässt sich der Fernseher an- und ausschalten.

Amazon Fire TV Stick 4K Fernbedienung im Vergleich

Sprachsteuerung

Dann fällt noch die Sprachsteuerung auf. Ein Knopfdruck auf der Fernbedienung ersetzt das Codewort Alexa. Bei uns hat bisher ein Echo Dot im Wohnzimmer dafür gesorgt, dass Alexa sich um das Licht einer Lampe in der Wohnzimmerecke kümmert oder einen Film auf den Bildschirm zaubert. Dabei hat sich die Sprachassistentin auch schon mal eingeschaltet, wenn im laufenden Programm ein Alex a… oder Ähnliches vorkam.

Mit der Sprachbedienungstaste auf der neuen Fernbedienung kann ich den Echo Dot jetzt an anderer Stelle einsetzen. Ein Knopfdruck genügt, um auch ohne das Codewort Alexa zum Beispiel Licht einschalten oder eine Spotify-Playliste abspielen zu lassen.

Aber egal, ob mit der Fernbedienung oder einem verbundenen Echo-Gerät: Die Sprachsteuerung ist schon eine feine Sache. Statt auf Netflix groß herumsuchen zu müssen, kann ich einfach sagen, was ich sehen möchte.

Amazon Fire TV Stick 4K verglichen mit Apple TV 3

Auch das Apple TV in unserem Wohnzimmer ist nicht das der neuesten Generation. Verglichen mit dem alten Amazon Fire TV Stick macht es eine ziemlich gute Figur. Die Geschwindigkeit beim Umschalten ist gefühlt etwas höher, das Bild etwas besser. Aber im Vergleich mit dem neuen Fire TV Stick 4K gewinnt auch in diesen Bereichen klar der Stick.

Klar, ein bisschen unfair ist der Vergleich schon. Schließlich liegen einige Jahre zwischen den Geräten. Auf jeden Fall besteht für mich mit dem neuen Stick nicht mehr die Notwendigkeit, zusätzlich noch das Apple TV anzuschließen.

Mit dem Amazon Fire TV Stick 4K auf Medien im LAN zugreifen

Natürlich kann man mit dem Amazon Fire TV Stick 4K nicht nur aus dem Internet streamen. Ich habe einige Medien auf einer Festplatte, die an einen Raspberry Pi angeschlossen ist. Der hängt wiederum an der FritzBox 7490. Aber wie darauf zugreifen? Da gibt es mehrere Möglichkeiten.

Multitalent VLC herunterladen

Über die Suche VLC eingeben und diesen universellen Player herunterladen. VLC findet meinen Raspi im Netz und lässt mich direkt auf die Medien zugreifen. Für das reine Abspielen reicht das. Aber Kodi als Mediaplayer wäre mir deutlich lieber.

Oder gleich Kodi als Mediaplayer installieren

Mit Kodi kann ich Inhaltsangaben und weitere Informationen aus dem Netz herunterladen. Kodi präsentiert mir die Inhalte meiner Festplatte deutlich komfortabler und ausführlicher. Aber unter der Rubrik Apps ist dieser Player nicht zu finden. Dafür aber ein kostenloses Programm namens Downloader von AFTVnews. Das lädt man herunter und gibt dann https://kodi.tv/download ein und wählt die 64-Bit-Version der Android-App von Kodi zum Herunterladen.

Dann kann man mit Kodi auf Inhalte zugreifen, die im eigenen Netz zugänglich sind. Damit wird der Amazon Fire TV Stick 4K zur perfekten Lösung für mich.

Kodi auf Amazon Fire TV Stick 4K

Fazit zum Amazon Fire TV Stick 4K

Der kleine Stick ist – insbesondere für den Preis – eigentlich alles, was man sich wünschen kann, um auf seinem noch nicht so smarten Gerät Netflix oder Amazon Prime TV zu schauen. Netflix und Youtube bieten bereits Inhalte in 4K. Mein betagtes TV-Gerät ist noch nicht in der Lage, diese Auflösung wiederzugeben. Aber das Bild über den Amazon Fire TV Stick 4K lässt nichts zu wünschen übrig.

Beim alten Stick wurde das Bild schon ab und zu etwas grieselig, so dass ich dann lieber auf dem Apple TV weitergeschaut habe. Beim neuen Amazon Fire TV Stick 4K konnte ich das während des Testzeitraums kein einziges Mal feststellen. Und es ist auch sehr angenehm, für die Lautstärke und zum Ausschalten des Fernsehers nicht eine zweite Fernbedienung verwenden zu müssen.

Mein Testgerät geht nach diesem Artikel zurück. Aber ich habe schon ein Amazon Fire TV Stick 4K bestellt, den ihr auch bei Euronics kaufen könnt. Das Gerät verbindet für mich momentan am besten hohe Leistung mit einem günstigen Preis.

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