Blackberry Motion

23 Smartphones mit Riesen-Akku: Das gibt es jenseits der 4.000 mAh

Smartphones mit Riesen-Akku gibt es mittlerweile immer mehr. Taugen die Geräte dazu auch etwas? Das sagen wir euch hier.

Es nervt, wenn das Smartphone alle paar Stunden an die Steckdose muss. Kein Vergleich zu den guten, alten Handy-Zeiten, in denen wöchentliches Laden reichte. Doch einige Hersteller sagen dem Akku-Problem jüngst den Kampf an. Mit Akku-Kapazitäten bis zu 13.000 mAh. Viel hilft viel, so das Motto. Aber was können die Smartphones, die solche Monster-Akkus in sich tagen?

Blackberry Motion: 4.000 mAh

Blackberry Motion

Blackberry Motion

Blackberry-Geräte kommen mittlerweile aus der Fabrik des chinesischen Fertigers TCL. Blackberrys nutzen jetzt Android. Das, was von dem Smartphone-Pionier noch übrig ist, spendiert die Software dazu. Das Blackberry Motion ist ein mit Spannung erwartetes und durchaus gut aussehendes Gerät mit sparsamem Snapdragon 625, 5,5 Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung – und eben 4.000 mAh Akku. Könnte ein Erfolg werden.

Elephone S8: 4.000 mAh

Elephone S8

Elephone S8

Das neue Spitzenmodell des chinesischen Herstellers Elephone S8 bringt 4.000 mAh mit. Angesichts der 2K-Auflösung des 6-Zoll-Displays darf man dabei keine Ausdauerwunder erwarten. Trotzdem: Die Ausstattung des ungewöhnlich designten Geräts liest sich gut.

Huawei Mate 10 Pro oder Mate 9: 4.000 mAh

Huawei Mate 10 Pro

Huawei Mate 10 Pro

Huaweis Mate-Geräte sind mit Display-Größen um 6 Zoll sehr groß und kommen mit entsprechend viel Akku daher: 4.000 mAh. Die sehr starken Prozessoren und die eher hohe Auflösung mit Full HD und besser dürfte einiges davon wieder auffressen. Trotzdem dürften die Akkus von Mate 9 und Mate 10 Pro eher zu den ausdauernderen gehören.

Honor 8 Pro: 4.000 mAh

Honor 8 Pro

Honor 8 Pro

Huaweis Tochtermarke Honor weiß im 8 Pro mit starken Eigenschaften zu gefallen. Die 4.000 mAh Akku sind im 5,7-Zoll-Gerät mit einer 2K-Auflösung allerdings auch notwendig. Stark lesen sich auch Prozessor (Kirin 960), die dünnen Maße des Geräts, das Kamera-System und stolze 6 GB RAM.

Nokia 2: 4.000 mAh

Nokia 2. Quelle: Evan Blass/Nokia

Nokia 2. Quelle: Evan Blass/Nokia

Nicht annähernd in einer Liga mit einem Huawei Mate spielt das geplante Nokia 2 – außer beim Akku. Denn da soll es das Einsteiger-Smartphone für UVP 99 US-Dollar ebenfalls auf 4.000 mAh bringen. Geekbench entdeckte einen Einsteiger-Snapdragon der 200er-Serie, also weniger leistungshungrig und stark. Kolportierte 1 GB RAM dürften die Freude aber trüben.

Huawei Y7: 4.000 mAh

Huawei Y7

Huawei Y7

Huaweis Einsteigergeräte haben uns in der Vergangenheit selten langfristig überzeugt. Im Huawei Y7 immerhin kommt ein 4.000-mAh-Akku zum Einsatz. Der Rest, etwa 2 GB RAM und 16 GB Speicher, erfüllen gerade so die Mindestanforderungen, die wir an ein Smartphone stellen.

Motorola Moto C Plus: 4.000 mAh

Motorola Moto C Plus

Motorola Moto C Plus

Das Motorola Moto C Plus ist Einstiegsklasse und bringt – bis auf 1 GB RAM – gerade genug von allem mit, um von uns noch empfohlen werden zu können. Schön für Einsteiger ist der 4.000-mAh-Akku, der angesichts des 5-Zoll-Displays mit einfacher HD-Auflösung genug Saft für zwei Tage liefern sollte.

ZTE Blade A612: 4.000 mAh

ZTE Blade A612

ZTE Blade A612

Viel Akku, sonst eigentlich nichts, außer immerhin „schon“ Android 7 in einem Einstiegsgerät. Das ZTE Blade A612 enttäuscht trotz des 4.000 mAh-Akkus mit einem schwachen MediaTek-Prozessor, nur 1 GB RAM und nur Bluetooth 4.0.

LG X Power/ X Power 2: 4.100 und 4.500 mAh

LG X Power 2

LG X Power 2

LG hat ein Modell der X-Serie mit einem monströsen Akku ausgestattet. Das X Power kam noch mit 4.100 mAh daher, die diesjährige Neuauflage X Power 2 bringt sogar 4.500 mAh mit. Und sonst? „LGs neuester Akku ist außerdem ein Phone“, titelten die Kollegen von Engadget anlässlich der Neuvorstellung des X Power 2. Eher Einstiegsklasse also.

Asus Zenfone 3 Max und Zenfone 4 Max: 4.100 mAh/ 5.000 mAh

Asus Zenfone 4 Max

Asus Zenfone 4 Max

Asus weist in der Werbung für die Zenfones Max darauf hin, dass die Geräte auch als Powerbank dienen können – um andere Smartphones daran aufzuladen. Der Rest des Zenfone 3 Max ist trotz eines Fingerabdrucksensors bestenfalls Mittelklasse, das Zenfone 4 Max in der 5,5-Zoll-Version schon deutlich besser ausgestattet.

Asus Zenfone 3 Zoom (Zoom S): 5.000 mAh

Asus Zenfone 3 Zoom

Asus Zenfone 3 Zoom

Asus‘ Produktpolitik muss man nicht verstehen: Einmal abgesehen davon, dass die Geräte in Deutschland nicht offiziell verkauft werden, bringt das Zenfone 3 Zoom noch etwas mehr Akku mit als der dafür eigentlich ausgelegte Max-Ableger. Das interessantere Feature an dem Gerät ist derweil der 2,3-fach optische Zoom.

ZTE Nubia N1: 5.000 mAh

ZTE Nubia N1

ZTE Nubia N1

ZTEs Tochtermarke Nubia hat mit dem N1 ein Mittelklasse-Smartphone mit stolzem 5.000-mAh-Akku auf dem Markt. Weil im 5,5-Zoll-Display eine Full-HD-Auflösung zum Einsatz kommt und dazu ein durchaus leistungsstarker Prozessor, soll sich die Akkulaufzeit dennoch in Grenzen halten.

Motorola E4 Plus: 5.000 mAh

Motorola Moto E4 Plus

Motorola Moto E4 Plus

Wenn sonst nicht viel mit dem Gerät los ist, dann soll wenigstens ein Monsterakku drin sein – dachte sich offenbar Motorola. Das E4 Plus ist nicht mehr als Einstiegsklasse mit ein paar Ausreißern nach oben. Darunter die Kamera und eben auch der 5.000-mah-Akku.

Gigaset GS 270 (Plus): 5.000 mAh

Gigaset GS 270 Plus

Gigaset GS 270 Plus

Von einer großen deutschen Boulevard-Zeitung zum „Volks-Smartphone“ erklärt, überzeugen Gigaset GS 270 und das Große-Schwester-Modell Gigaset GS 270 Plus vor allem mit ihren enormen 5.000-mAh-Akkus. Der deutsche Hersteller gibt bis zu 47 Stunden Gesprächszeit an. Wenn es eins der Geräte sein soll, dann raten wir unbedingt zum etwas besser ausgestatteten GS 270 Plus mit 3 GB RAM und 32 GB Speicher.

ZTE Blade A6 und Blade A610 Plus: 5.000 mAh

ZTE Blade A610 Plus

ZTE Blade A610 Plus

Neben dem stolzen 5.000-mAh-Akku hat das ZTE Blade A6 gerade ebenso von allem genug: RAM (3 GB), Speicher (32 GB), Android (7), Kamera und Prozessor. Daneben ist es durchaus chic geworden. Das Schwestermodell ZTE Blade A610 Plus ist bei gleich starkem Akku noch etwas größer und teilweise etwas besser ausgestattet – mal vom alten Android 6 und Bluetooth 4.0 abgesehen.

Lenovo P2: 5.100 mAh

Lenovo P2

Lenovo P2

Lenovos Eigenmarke P2 bringt 5.100 mAh Akku mit. Im vergangenen Jahr vorgestellt, liest sich der Rest der Ausstattung nach Mittelklasse. 5,5 Zoll misst das Display, das eine Full-HD-Auflösung bietet.

Xiaomi Mi Max 2: 5.300 mAh

Xiaomi Mi Max 2

Xiaomi Mi Max 2

5.300 mAh klingen astronomisch. Allerdings misst das Display des Xiaomi Mi Max 2 auch 6,44 Zoll – fast schon ein Tablet. Und ein ziemlich gut ausgestattetes durchaus. Weil die Auflösung nicht über Full HD hinausgeht, dürfte der Akku auch wirklich eine ganze Weile durchhalten. Nachteil: Es wird nicht offiziell in Deutschland verkauft, muss auf eigenes Risiko oder über Zwischenhändler aus China importiert werden.

Ulefone Power 2: 6.050 mAh

Ulefone Power 2

Ulefone Power 2

Das Ulefone Power 2 ist ein Smartphone der oberen Mittelklasse mit einem starken 6.050-mAh-Akku. Ein Nachfolger mit einem gleich großen Akku ist bereits angekündigt. Bestellt werden können Ulefones derzeit nur aus dem Ausland.

Oukitel K10000 Pro: 10.000 mAh

Oukitel K10000

Oukitel K10000

Die Neuauflage des K10000 Pro vom chinesischen Hersteller Oukitel ist was kantig und klobig geraten. Irgendwo muss der Riesenakku dann auch untergebracht werden. 5,5-Zoll-Display, Full-HD-Auflösung, Android 7, 32 GB Speicher lesen sich nach unterer Mittelklasse. Muss aus China bestellt werden.

Ulefone Power Max: 13.000 mAh

Ulefone Power Max

Ulefone Power Max

Ulefone, ohnehin schon bekannt für starke Akkus, schießt im geplanten Ulefone Power Max den Vogel ab: 13.000 mAh toppen so manche Powerbank. Das Smartphone, von dem ansonsten bislang nur Dualkamera, Fingerabdrucksensor und ein – auf dem Produktbild angeteasertes – erstaunlich schlankes Gehäuse bekannt sind, ist aber noch nicht offiziell angekündigt. Bestellt werden müsste es über Zwischenhändler aus dem Ausland.

Anmerkung zur Auswahl

Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Besonders exotische China-Geräte haben wir hier nicht mit aufgenommen, bei weniger namhaften Herstellern haben wir jeweils nur die Geräte mit dem größten Akku aufgezeichnet. Technisch veraltete Modelle mit riesigem Akku haben wir außerdem außen vor gelassen.

Fazit: Einstiegsklasse oder notwendige Bedingung

Zwei Dinge fallen bei unserer Auswahl von Smartphones mit Riesen-Akku auf: Fast immer sind es Einstiegsgeräte, denen die Hersteller einen großen Akku spendiert haben. Fast so, als sei man der Meinung, dass sich bessere Geräte auch unabhängig von der Akku-Größe gut verkaufen. Das wäre schade.

Und dann gibt es noch die andere Fraktion: Phablets um die 6 Zoll, die aufgrund höher Auflösungen und mehr Display auch schlicht mehr Akku benötigen. Die einzigen echten Spitzen-Smartphones mit einem größeren Akku fallen auch in diese Kategorie: die Huawei-Primusse Mate 9, Mate 10 Pro und Honor 8 Pro.

Unsere Empfehlung für Smartphones mit Riesen-Akku

Wer sich an die China-Fraktion nicht ganz heranwagt und von einem etablierten Hersteller ein ordentliches Smartphone mit großem Akku haben möchte, dem raten wir zu:

  • Oberklasse: Huawei Mate 10 Pro, Mate 9, Honor 8 Pro und mit Abstrichen das Blackberry Motion
  • Mittelklasse: Gigaset 270 Pro
  • Einstiegsklasse: Gigaset 270, ZTE Blade A6, LG X Power 2

Was ist sonst noch wichtig bei Smartphones mit großem Akku?

Um es auf einen Punkt zu bringen: Ebenso wichtig wie ein ausdauernder Akku ist die Möglichkeit, ihn schnell wieder aufzuladen. Das Smartphone sollte also eine Schnellladetechnik wie QuickCharge eingebaut haben. Beim Huawei Mate 10 Pro ist das etwa der Fall. Ohne kann ein Aufladen Stunden dauern – gerade bei derart großen Akkus.

Achtet schon vor dem Kauf auf die Display-Auflösung. Ist diese besonders hoch, habt ihr zwar ein gestochen scharfes Bild, aber der Akku geht auch schnell in die Knie. Selbst bei einem 6-Zoll-Display genügt für Nutzer ohne die allerhöchsten Ansprüche, Full HD (1.920 x 1.080px), bei 5-Zoll-Geräten dürfte auch kaum ein Anwender den Unterschied zwischen Full und einfach HD (1.280 x 720px) bemerken.

Wie kann man Akku sparen?

Egal ob ein Smartphone ohne oder mit besonders starkem Akku: Länger hält er durch, wenn man ein bisschen was an den Einstellungen berücksichtigt: Die Display-Helligkeit frisst viel Strom. Regelt man sie auf die Hälfte herunter, sieht man meist immer noch gut, gewöhnt sich schnell daran und spart einiges an Akku. Viele Geräte bringen außerdem einen Energiesparmodus mit, der einige Apps im Hintergrund ausschaltet und ohne Last nicht auf alle Kerne des Prozessors zurückgreift.

Solche Modi ermitteln auch leistungshungrige Apps, die im Hintergrund massig Akku ziehen, und können diese auf Wunsch beenden. Und dann gibt es noch den simplen Trick, einfach keine leistungshungrigen Apps wie Spiele zu verwenden, wenn es mal darum geht, Akku zu sparen. Für einige Akku-hungrige Apps wie dem Facebook Messenger gibt es außerdem ressourcenschonende Lite-Versionen wie den Messenger Lite. Schaut euch im Play Store oder AppStore mal danach um!

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