Wenn David Lynch „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gedreht hätte [Video]

Der Name David Lynch beschreibt beinahe ein eigenes Filmgenre. Bekannt geworden ist der Regisseur für schwer durchschaubare Handlungen, die das Metaphysische streifen und dem Zuschauer einiges abverlangen, etwa „Lost Highway“, „Mulholland Drive“ oder die Serie „Twin Peaks“. Lynch ist aber auch bekannt für den düsteren Science-Fiction-Film „Dune – der Wüstenplanet“, der nur ein Jahr nach dem dritten Teil der „Star Wars“-Trilogie 1984 in die Kinos kam. Die Frage ist also durchaus berechtigt, was gewesen wäre, wenn Lynch „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gedreht hätte. Also hat ein Fan das in einem Trailer einmal ausprobiert.

Die „Rückkehr der Jedi-Ritter“ im David-Lynch-Style kommt erwartungsgemäß mit mehr Schockeffekten und dunklerer Grundstimmung daher. Thematisiert wird vor allem die dunkle Seite der Macht, die gepaart mit den Muppet-ähnlichen Gestalten einiger „Star Wars“-Charaktere eine abseitige Stimmung erzeugt:

Der Legende nach soll „Star Wars“-Erfinder George Lucas tatsächlich im Jahre 1981 David Lynch die Regie für „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ angeboten haben. Der hatte aber abgelehnt und sich seinem eigenen Weltraumprojekt zugewandt, eben „Dune – der Wüstenplanet“. Das hielt einen Fan mit dem Namen C-Spit nicht davon ab, einen Kurzfilm aus vorhandenem Material zusammenzuschneiden und ihn mit Lynch-typischen Elementen zu unterlegen.

Die Regie für die offizielle „Rückkehr der Jedi-Ritter“ übernahm dann übrigens der zuvor wie danach kaum bekannte Richard Marquand. Er verstarb nur vier Jahre später.

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