Warner gibt Heimkinostart von Christopher Nolans SciFi-Trip „Interstellar“ offiziell bekannt

Warner gibt Heimkinostart von Christopher Nolans SciFi-Trip „Interstellar“ offiziell bekannt

Über den geplanten Veröffentlichungszeitraum der Weltraumoper „Interstellar“ hat Warner Home Video die Fans von Christopher Nolans spektakulärem Science-fiction-Eops lange im Unklaren gelassen. Jetzt hat der Major öffentlich angekündigt, dass Blu-ray und DVD am 31. März 2015 verfügbar sein werden – und hat damit einen ungewöhnlich langen Zeitraum zwischen Kinoauswertung und Home-Entertainment-Release verstreichen lassen.

Ganze 145 Tage liegen zwischen der Kinopremiere und dem geplanten Heimkinostart von Christopher Nolans Wurmlochabenteuer „Interstellar“, bei dem urspünglich eigentlich Steven Spielberg für die Regie vorgesehen war. Damit hat Warner die Veröffentlichung des philosophischen SciFi-Films auf Bu-ray und DVD außergewöhnlich lange hinausgezögert – und das nicht nur auf dem deutschsprachigen Markt. Denn Matthew McConaughey wird sich am 31. März 2015 im Heimkino weltweit zum ersten Mal um die Rettung der Erde bemühen.

Auch die technischen Spezifikationen der Blu-ray sind mittlerweile bekannt – und enttäuschen hierzulande einmal mehr beim deutschsprachigen Soundtrack. Der wird nämlich wieder einmal nur in Dolby Digital 5.1 vorliegen, was bei einem Blockbuster dieser Größenordnung nicht nur überrascht, sondern auch ziemlich enttäuscht. Lediglich die englische Tonspur findet sich auf der Disc in DTS-HD Master Audio 5.1. Hier scheint Warner ganz offensichtlich seine fragwürdige Veröffentlichungspolitik weiter fortzusetzen und die Käufer im deutschsprachigen Raum selbst bei seinen Top-Titeln weiterhin mit einer für heutige Ansprüche nicht mehr zeitgemäßen Tonspur abzuspeisen. Das Bild wird im originalen 2.40:1-Format präsentiert. Und da sich Nolan auch für „Interstellar“ einmal mehr ganz bewusst gegen den bei Filmen dieser Art weiterhin vorherrschenden 3D-Trend entschieden hat, ist der interestellare Weltraumtrip auch im Heimkino ausschließlich zweidimensional zu erleben.

Zumindest beim Bonusmaterial hat sich der Anbieter nicht lumpen lassen und präsentiert zu „Interstellar“ mehr als drei Stunden Specials auf einer separaten Disc. Wer sich über die wissenschaftlichen Hintergründe der im Film behandelten Themen tiefer informieren will, hat in dem TV-Special „Die Wissenschaft von ,Interstellar‘“ ausreichend Gelegenheit dazu. Weitere Features behandeln die technischen Aspekte zur Herstellung des visuell beeindruckenden Films, in dem trotz grandioser Effekte dennoch auch große Gefühle nicht zu kurz kommen. Neben weiterem Zusatzmaterial findet sich auch noch ein Behind-the-Scenes-Special in den üppigen Boni.

Mit Gedanken nach dem Ende des Universums, der Ausbeutung unserer natürlichen irdischen Ressourcen durch einen übervölkerten Planeten und der Frage, was eigentlich vor dem Urknall war, behandelt Christopher Nolan mit seinem aktuellen Film elementare Themen. Dazu beweist sich der „Inception“-Regisseur bei „Interestellar“ als warmherziger Geschichtenerzähler, dem die menschlichen Dimensionen seines Weltraumabenteuers mindestens so wichtig sind wie die Spezialeffekte und das aufwändige Produktionsdesign.

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