Video on Demand-Trend verstärkt sich auch in Deutschland weiter

Der deutschlandweit beliebteste VoD-Titel 2012: Andrew Niccol’s SciFi-Thriller „In Time“.

Filme und Serien via Video on Demand nach Hause zu holen wird für immer mehr Menschen eine praktikable Option. Filmbegeisterte entdecken zunehmend die leichte Handhabbarkeit von VoD und nutzen für den Konsum heruntergeladener Inhalte immer öfter den großen TV-Schirm anstelle des PCs. Im dritten Quartal 2012 sind VoD-Rekordmarken geknackt worden – vor allem bei Rental-Transaktionen.

Zwischen Januar und September 2012 ist die Nachfrage nach legalen Film- und TV-Serien-Angeboten im Internet im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. In den ersten drei Quartalen wurde ein Gesamtumsatz von 69 Millionen Euro erzielt, und damit 53,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, in dem 45 Millionen Euro umgesetzt wurden. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stiegen die Video on Demand-Transaktionen allein im Kaufmarkt um 39 Prozent auf 3,2 Millionen – was einem Wert von rund 31 Millionen Euro entspricht.

Noch stärker als bei Kauftiteln zeigt sich der Trend zu Video on Demand auf dem Leihmarkt. Bereits ein knappes Fünftel (19,4 Prozent) des Umsatzes im Zeitraum Januar bis September 2012 entfiel auf den Verleih von digitalem Content. Insgesamt wurden 10,1 Millionen Titel im Wert von rund 38 Millionen Euro ausgeliehen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von satten 63 Prozent.

Der erfolgreichste VoD-Titel im Gesamtzeitraum der ersten drei Quartale 2012 war übrigens der Science-Fiction-Thriller „In Time – Deine Zeit läuft ab“ mit Justin Timberlake und Amanda Seyfried.

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