Sieben-Tage-Frist für TV-Mediatheken könnte schon bald fallen

Die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Flexibilität, verpasste Sendungen über das Internet auf dem Fernseher zu jeder beliebigen Zeit anschauen zu können, kommt bei den Zuschauern gut an. Ein Ärgernis bei den ARD– und ZDF-Mediatheken aber sind bislang die kurzen Verfügbarkeiten der Sendungen von in der Regel nur sieben Tagen. Das aber könnte sich nun bald ändern…

ARD- und ZDF-Programme auch über einen Zeitraum von mehr als nur einer Woche in den Mediatheken abrufen zu können – dafür macht sich jetzt unter anderem auch die Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, stark. Anlässlich des Medienforums NRW stellte die SPD-Politikerin öffentlich die Frage, ob „die im Rundfunkstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Online-Bereich festgeschriebene Sieben-Tage-Frist noch zweckmäßig sei“.

In der Tat ist es kaum verständlich, dass ARD und ZDF ihren Content bereits nach sieben Tagen wieder aus dem Online-Bereich ihrer Mediatheken löschen müssen. Nicht zuletzt durch den Vorstoß der nordrheinwestfälischen Ministerpräsidentin könnte hier nun aber ein Umdenkprozess in Richtung einer zeitgemäßeren Regelung in Gang kommen. Die mit entsprechenden Hybridgeräten ausgestatteten Fernsehzuschauer würden in jedem Fall davon profitieren.

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