Samsung und LG bringen erste OLED-Fernseher mit konkaver Oberfläche auf den Markt

Samsung Curved OLEDSamsung bietet seit vergangenem Donnerstag in Südkorea erste OLED-Fernseher mit konkaver Oberfläche an, Konkurrent LG kam dem Produktstart mit einem eigenen Modell knapp zuvor. Die Geräte, die ein besonders ergonomisches Bilderlebnis bieten sollen, werden umgerechnet rund 10.000 Euro kosten.

Wie es oft so ist, wenn neue Technologien erscheinen: Sie sind vom Feinsten ausgestattet, haben aber auch ihren Preis. Samsung bietet seit Ende vergangener Woche seine neuen OLED-Fernseher mit gekrümmter Oberfläche für den koreanischen Markt an. Umgerechnet kostet das Modell mit dem Namen KN55S9CAF 15 Millionen Won (rund 10.000 Euro).

Dafür erhalten Kunden einen sehr flachen Fernseher mit 55 Zoll Bilddiagonale (1,38 Meter). Er misst 1418,1 x 777,7 x 135,6 mm und wiegt 27,2 kg. Mit Standfuß kommen noch einmal drei Kilogramm obendrauf. Der KN55S9CAF verfügt über eine Frontkamera mit Gesichts- und Bewegungserkennung. Natürlich ist auch Samsungs eigene Smart-TV-Lösung mit an Bord, die etwa Skype als App unterstützt. Eine Sprachsteuerung ist ebenfalls integriert. Das Gerät verbindet sich mit dem Internet über WLAN oder Fast Ethernet. Außerdem ist der Fernseher 3D-fähig. Die „3D HyperReal Engine“ erlaubt es zwei Zuschauern mit Hilfe von Shutterbrillen und Kopfhörern, zwei unterschiedliche Kanäle gleichzeitig zu verfolgen.

Samsung hat hier eine gewöhnliche HD-Auflösung (1.920 x 1.080 px) verwendet und noch kein Ultra HD (4K), was der neuartigen Technik geschuldet ist. Für wen es noch etwas größer und mit besserem Bild sein darf, für den hat Samsung vergangene Woche auch noch den S9 vorgestellt, einen Fernseher mit 85 Zoll und Ultra HD, der allerdings auch 35.000 Euro kosten soll.

Ein Verkaufstermin für Europa ist für den KN55S9CAF noch nicht bekannt. Konkurrent LG bietet ebenfalls seit Mitte Juni einen Fernseher mit konkaver Oberfläche an. Der 55EA9800 soll in Kürze auch in Europa auf den Markt kommen. Preise für den europäischen Markt sind zwar noch nicht bekannt, in Korea kostet der 55-Zöller allerdings wie sein Samsung-Pendant rund 10.000 Euro.

Konkave Fernseher sollen nach Meinung der Hersteller eine besonders „eindringliche“ TV-Atmosphäre schaffen. Samsung rechnet laut einem Beitrag der Nachrichtenagentur Reuters allerdings mit einer anfangs eher verhaltenen Nachfrage. Andere OLED-Fernseher außer solchen mit konkaver Oberfläche will man in diesem Jahr nicht mehr bauen.

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