Neue Kopfhörer von Sony mit interessanten Extras und Erklärvideos

Sony stellt zwei neue Kopfhörer vor. Den Sony MDR-1ADAC, der einen integrierten USB-DAC-Konverter besitzt, mit dem die digitalen Audiosignale erst im Kopfhörer in analoge konvertiert werden, und den Sony MDR-XB950BT, einem Bluetooth-Kopfhörer mit Electro Bass Booster. Interessant sind auch die Videos, mit denen Sony diese Geräte bewirbt.

Sie wirken sehr schlicht und schaffen es, auf eine Menge Informationen zu transportieren – auf eine Weise, die auch für technisch weniger versierte Menschen verständlich ist. Aber macht Euch am besten selbst ein Bild davon.

Der Sony MDR-1ADAC Kopfhörer mit integriertem DAC

Der Kopfhörer hat nichts mit einem bekannten deutschen Automobilclub zu tun, sondern wendet sich vor allem an audiophile Hörer, die Musik nicht nur als komprimierte MP3- oder AAC-Datei hören wollen, sondern möglichst unkomprimiert und hochauflösend als FLAC-Datei.

Über vier Adapterkabel kann der Sony MDR-1ADAC an so ziemlich jede Audioquelle angeschlossen werden. Natürlich an einen Walkman (kommt ja von Sony), aber auch ganz normal analog über 3,5-mm-Klinkenstecker oder digital an Android-Geräte über Micro-USB, an iPhone, iPad und Co. über Lightning. Die Umwandlung der digitalen Signale in analoge erfolgt dann direkt im Kopfhörer. Der integrierte DAC soll deutlich leistungsfähiger und hochauflösender sein, als die üblicherweise in Smartphones und Tablets verbauten.

Der Sony MDR-XB950BT Bluetooth-Kopfhörer

Der Bluetooth-Kopfhörer MDR-XB950BT, der von der DJane beworben wird, ist insbesondere für Bass-Liebhaber gedacht. Der Electro Bass Boost lässt sich auf Knopfdruck zuschalten und soll für „das absolute Clubgefühl“ sorgen. Auch die Koppelung per Near Field Communication (NFC) beherrscht das gute Stück. Hält man ein NFC-fähiges Smartphone an die Ohrmuschel, koppelt sich der Sony MDR-XB950BT automatisch mit dem Gerät. Schon sehr praktisch.

Die Videos

Die Videos wirken sehr schlicht, sachlich und schaffen es, eine Menge technische Informationen ganz untechnisch rüberzubringen. Ein Detail, von dem Roman oder DJane (Miss Fabienne?) gerade schwärmen, wird per Split Screen in Szene gesetzt. Die Präsentationen wirken sympathisch und authentisch, trotzdem schreit in meinem Hinterkopf immer ein kleines schrilles Stimmchen „Werbung, Werbung“. Denn natürlich erzählt hier nicht ein Privatmensch einem anderen von seinem Lieblingskopfhörer, sondern jemand bekommt Geld dafür, dass er so tut, als ob. Um es mit Protagonist Roman zu sagen, der vom authentischen Klang durch den integrierten DAC schwärmt: „Man kennt das – man hört ’n MP3 oder eine CD und hat das Gefühl, irgendwas … fehlt da. Es gibt nämlich Frequenzen, die noch … drüber liegen und … die drunter liegen.“ Das ist so ziemlich das Gefühl, das auch die Spots mit den gut getimten Pausen, in denen man scheinbar nach den richtigen Worten sucht, bei mir auslösen. Aber vielleicht liegt das nur daran, dass ich das aus der Sicht des Werbers betrachte.

Davon mal abgesehen sind sie wirklich informativ und angenehm unaufgeregt. Immer noch besser als Slow-Motion-Lifestyle-Bilder einer ravenden Menge im Club oder eines coolen Skaters beim Double Kickflip oder Tweak.

Zwei interessante neue Kopfhörer also, souverän in Szene gesetzt. Falls Ihr euch dadurch angeregt fühlt, mal wieder nach neuen Kopfhörern zu schauen, schaut doch mal – Achtung: Werbung – in den Euronics Shop.

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