Hisense stellt die 2.0-Weiterentwicklung seiner ULED-Displays vor – und setzt ganz auf Quantum Dot

Mit seiner eigenen Ultra-LED-Entwicklung ULED will der asiatische Konzern Hisense den UHD-Markt aufrollen. Dazu hat der Anbieter jetzt die Weiterentwicklung ULED 2.0 vorgestellt. Hisense kombiniert das System mit der neuartigen Quantum Dot-Technik und verspricht eine „besonders scharfe, farbstarke und flüssige Bildwiedergabe.“ Zudem kündigt der Hersteller noch für dieses Jahr eine neue TV-Modellreihe mit flexibel austauschbaren Hardwarekomponenten an.

Mit dem Einsatz der firmeneigenen ULED-Entwicklung, verbunden mit der Quantum Dot-Technologie, verspricht Hisense noch bessere Ultra HD-Bilder auf entsprechenden 4k-Fernsehern. Mit ULED 2.0 will der Hersteller jetzt sogar eine weitere Schippe drauflegen und dank einer Bildhelligkeit von 1200 cd/m² ein unerreicht plastisches Fernsehvergnügen liefern. Die SMR 1440 Smooth Motion Rate soll außerdem besonders flüssige Bewegtbilder garantieren und dabei gleichzeitig die Bewegungsunschärfen minimieren. Alle TV-Geräte von Hisense mit ULED 2.0-Panels sind darüber hinaus mit einer leistungsstarken Local Dimming-Funktion ausgestattet und erreichen einen NTSC-Farbraum von 100 Prozent.

Wie bereits andere Hersteller, darunter Samsung und LG, setzt auch Hisense bei seinen ULEDs mit UHD-Auflösung auf die Quantum Dot-Technik anstelle von OLEDs. Auch die Triluminos-Bildschirme von Sony beruhen auf Quantenpunkten. Mit den auf (mittlerweile praktisch ausschließlich kadmiumfreien) Nanokristallen basierenden Quantum Dots sollen trotz besserer Energieeffizienz deutlich kräftigere Farben auf den Displays darstellbar werden. Springen noch mehr Anbieter auf den Zug mit Quantum Dot-Screens auf, könnte sich die Technik schnell zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für OLED-Fernseher entwickeln, die bislang als großflächige Modelle nur von LG angeboten werden.

Daneben hat Hisense auch noch „upgradefähige“ Fernseher vorgestellt. Die Austauschbarkeit von Hardwarekomponenten soll die Modelle aus der Baureihe XT810 besonders zukunftssicher und so einen kompletten Gerätetausch bei bestimmten technischen Weiterentwicklungen überflüssig machen. Eine gesamtheitlich verlängerte Nutzungsdauer der Fernseher durch eine nachträgliche Implementierung gewisser Technikevolutionen könnte somit tatsächlich gegeben sein. Neben den ersetzbaren Hardwarekomponenten kann natürlich auch die in den Fernsehern verbaute Software jederzeit zusätzlich aktualisiert werden.

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