ZTE: Der chinesische Smartphone-Riese ist in Deutschland angekommen

ZTE hat sich binnen weniger Jahre auch in Deutschland einen Namen gemacht. Unser Beitrag wirft einen Blick auf die Marke, die wichtigsten Modelle und die Geschichte des chinesischen Smartphone-Riesen.

Bereits 2013 erschien mit dem ZTE Open – das noch unter dem Betriebssystem Firefox OS lief – das erste Smartphone von ZTE in Deutschland. Seitdem ist ZTE auch hierzulande angekommen: Das Unternehmen befindet sich im Hersteller-Ranking von Mobiltelefonen laut Counterpoint Research auf Platz 7 in Europa und ist auch in Deutschland mit einem breiten Sortiment an Smartphones vertreten. Punkten will der Hersteller vor allem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Axon oder Blade – ZTEs beliebteste Smartphone-Serien

Mit den Modellserien Axon und Blade bietet ZTE eine Auswahl, die mehrere Zielgruppen anspricht. Die Smartphones der Axon-Serie sind ZTEs Premiummarke. Der Hersteller setzt hier auf Design, eine hohe Klangqualität und Technik, die sich mit anderen Premium-Marken messen soll. Dafür setzt ZTE zum Beispiel die Dolby Atmos-Technik für einen überdurchschnittlichen Klang ein. Das Aluminium-Gehäuse entwickelte ZTE zusammen mit der BMW-Tochter Designworks. Es soll besonders flach und leicht sein.

Die Blade-Serie steht für gehobene Mittelklasse. Hier setzt ZTE ganz auf deutsch-chinesische Zusammenarbeit: Die Aluminiumgehäuse des Blade V7 und Blade V7 Lite wurden vom ZTE Designcenter in München entwickelt. Die Smartphones der Blade-Serie sollen Kunden als beliebte Allrounder mit jeweils überdurchschnittlich guten Kameras, Prozessoren und ausreichend Speicherplatz ansprechen. ZTE bewirbt das Blade V7 mit einem “blitzschnellen” Kamera-Fokus und das Blade V7 Lite mit einem Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Weiter Blade-Smartphones, die bereits hier im Blog besprochen wurden, sind das Blade V8 Pro mit einer Dualkamera und das preisgünstige Blade A512.

ZTE bietet nicht nur Smartphones

Was in Deutschland kaum bekannt ist: ZTE entwickelt bereits seit über 30 Jahren in der Hightechmetropole Shenzhen Informations- und Kommunikationstechnologie. In seinem Heimatland China ist das Unternehmen der größte börsennotierte Anbieter von Telekommunikationsausrüstung. ZTE investiert zehn Prozent seines jährlichen Umsatzes in Forschung und Entwicklung und gehört nach eigenen Angaben seit Jahren zu den Unternehmen mit den meisten Patenteinreichungen. Das Unternehmen hält insgesamt weit über 17.000 Patente und ist in vielen internationalen Gremien zur Entwicklung neuer Standards präsent, insbesondere in den Bereichen LTE, 5G und dem Internet of Things (IoT).

Auszeichnungen für ZTE-Smartphones

Auf der IFA 2016 erhielt ZTE eine Auszeichnungen für die Axon-Smartphones. Die International Data Group (IDG) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) verliehen ZTE den „Breakthrough in Smartphone Audio Innovation“-Preis in der Kategorie „2016 IFA Product Technical Innovation Awards“. Hier kam ZTE der in Smartphones ungewöhnliche Einsatz der Dolby Atmos-Technik zu Gute.

ZTE setzt auf Innovation

ZTE sieht solche Erfolge nicht als Zufall, sondern als Ergebnis einer Innovationskultur im Unternehmen. So sollen ein spezieller Audio-Chipsatz und hochleistungsfähige Stereo-Lautsprecher in der Axon-Serie verbaut sein, die für ein mobiles Klangerlebnis mit Kinoatmosphäre sorgen wollen. ZTE griff bei der Entwicklung dieser Modelle auf die Zusammenarbeit mit Audio-Experten und Musikprofessoren eines chinesischen Musikkonservatoriums zurück.

In Deutschland und der Welt noch viel vor

ZTE ist bestrebt, die eigene Rolle auf dem Smartphonemarkt in Zukunft weiter auszuweiten. Etwas schelmisch weist man darauf hin, dass es sich lohne, nicht nur auf den großen Smartphone-Hersteller, der mit „A“ beginnt, zu achten, sondern auch das andere Ende des Alphabets im Auge zu behalten.

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